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	<title>Martin Rücker von Jenisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: •3 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-04-11T07:39:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;•3 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2007-0327-505, Freiherr Martin von Jenisch.jpg|mini|Martin Rücker Freiherr von Jenisch (1913)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Johann Rücker Freiherr von Jenisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1861]] in [[Hamburg]]; † [[22. September]] [[1924]] auf Schloss Blumendorf bei [[Bad Oldesloe|Oldesloe]]) war ein deutscher [[Diplomat]] des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Jenischs Geburtsname lautete &amp;#039;&amp;#039;Martin Johann Rücker&amp;#039;&amp;#039;. Er war das dritte Kind und der älteste Sohn von [[Alfred Rücker (Senator)|Alfred Rücker]], einem Hamburger [[Hamburger Senat 1861–1919|Senator]] und früheren hanseatischen [[Liste der hanseatischen Gesandten im Vereinigten Königreich|Ministerresidenten am Hof von St. James]] in [[London]], und dessen Ehefrau Olga Adelaide, geb. d’Araujo Abreâ (1840–1890). Der deutsche Reichskanzler [[Bernhard von Bülow]] war sein [[Verwandtschaftsbeziehung#Cousin und Cousine|Cousin]], da dessen Mutter Luise Victorine eine Schwester von Rückers Vater war. Dass er die Vornamen Martin Johann erhielt, die traditionell vom Oberhaupt der Hamburger Kaufmannsfamilie [[Jenisch (Familie)|Jenisch]] geführt wurden, zeigt, dass er als zukünftiger Erbe seines vier Jahre vor seiner Geburt kinderlos verstorbenen Großonkels, [[Martin Johann Jenisch (Kaufmann, 1793)|Martin Johann Jenisch]], ausersehen war. Der Erbfall trat allerdings unerwartet früh ein, da Rücker bereits im Alter von sieben Jahren seinen Vater verlor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rücker von Jenisch.jpg|mini|Martin Rücker Jenisch als junger Diplomat (um 1890)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Rücker besuchte das [[Gymnasium Schloss Plön|Gymnasium]] in [[Plön]], absolvierte nach dem [[Abitur]] sein Dienstjahr als [[Einjährig-Freiwilliger]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bei seinem Tod hatte er den [[Dienstgrad|Rang]] eines [[Major]]s [[Reserve (Militärwesen)#Preußen/Deutsches Reich|d. R.]] [[Außer Dienst|a. D.]] inne.&amp;lt;/ref&amp;gt; beim [[1. Garde-Ulanen-Regiment]] und studierte dann [[Rechtswissenschaft]]en in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. In Bonn gehörte er dem exklusiven [[Corps Borussia Bonn|Corps Borussia]] an und war damit [[Bundesbruder|Corpsbruder]] des späteren Kaisers [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiser at Highcliffe Castle 1907 2.jpg|mini|Jenisch im Gefolge von Kaiser Wilhelm II. auf Highcliffe Castle 1907 (hintere Reihe, 2. von links)]]&lt;br /&gt;
1881 erbte er von seiner Großtante [[Fanny Henriette Jenisch]], der Witwe Martin Johann Jenischs des Jüngeren, den Jenisch’schen [[Familienfideikommiss]], bestehend aus dem damaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Jenischpark#Geschichte|Mustergut Flottbek]]&amp;#039;&amp;#039; sowie den Gütern [[Bad Oldesloe#Blumendorf|Blumendorf]] und [[Gut Altfresenburg|Fresenburg]] bei [[Bad Oldesloe|Oldesloe]]. Zum Familienbesitz gehörte außerdem das dänische Gut Kalø bei Rønde in [[Djursland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalø&amp;quot;&amp;gt;Lea Glerup Møller: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://herregaardskortet.dk.b2b-dev-01.dev.web10.net/en/cases/kaloe/herskabelig-rekreation/ | wayback=20171111041617 | text=A Country House for Leisure and Recreation – the Jenisch Family at Kalø 1825–1945}}&amp;#039;&amp;#039; auf herregardskortet.dk, abgerufen am 10. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Martin Johann Jenisch der Jüngere hatte den Fideikommiss testamentarisch errichtet und dabei festgelegt, dass ein Erbe den Namen Jenisch annehmen müsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voght&amp;quot;&amp;gt;Reinhard Crusius, Paul Ziegler, Peter Klein: [http://www.jenischparkverein.de/files/jpv/pdf/Chronologie_Voght_2014.pdf &amp;#039;&amp;#039;Chronologische Daten zu Caspar Voght, zu seinem Mustergut und zum Jenisch-Park und seiner Umgebung bis heute&amp;#039;&amp;#039;], aktualisierte Fassung Januar 2015 (PDF, 100 KB), S. 9, abgerufen am 9. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Hamburgisches Senatsdekret vom 10. August 1881 wurde Rückers Antrag stattgegeben, unter Beibehaltung des Namens Rücker als Vornamen fortan den Familiennamen Jenisch zu führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Lorenz Lorenz-Meyer, Oskar Louis Tesdorpf: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Wappen und Genealogien.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1890, S. 180 ([http://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/nc/detail.html?tx_dlf%5Bid%5D=26791&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;amp;tx_dlf%5Bpointer%5D=0 online] bei SUB Hamburg; PDF, 153 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Studiums mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] und kurzer Tätigkeit im [[Reichsjustizamt|Justizministerium]] trat Martin Rücker Jenisch in den [[Diplomat|diplomatischen]] Dienst und war zunächst von November 1886 bis November 1887 [[Attaché]] an der [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] in [[Washington, D.C.|Washington]], dann ein Jahr im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] in Berlin, 1889 Legationssekretär an der deutschen Botschaft in [[Wien]] und ab Dezember 1890 in derselben Stellung an der deutschen Botschaft in [[Buenos Aires]]. Von 1891 bis Januar 1897 war er Zweiter Sekretär an der deutschen Botschaft in [[London]]. 1897 zum [[Legationsrat]] befördert, war er kurze Zeit an der preußischen Gesandtschaft in München tätig und dann von 1898 bis 1900 an der deutschen Botschaft in [[Brüssel]]. Von dort berief man ihn 1901 unter Ernennung zum Wirklichen Legationsrat als [[Vortragender Rat|Vortragenden Rat]] in die Politische Abteilung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amts]]. Der fähige Diplomat gehörte (wohl nicht zuletzt dank seiner Verwandtschaft mit Bülow) zum engeren Kreis um Kaiser Wilhelm II., den er über viele Jahre als Vertreter des Auswärtigen Amtes auf zahlreichen Reisen begleitete. Zum 1. Januar 1903 erhielt er den Rang eines [[Gesandter|Gesandten]] mit dem Titel [[Exzellenz (Titel)|Exzellenz]] und ging als [[Generalkonsulat|Generalkonsul]] nach [[Kairo]]. Kurz bevor er im Mai 1906 als [[Liste der preußischen Gesandten in Hessen-Darmstadt|preußischer Gesandter]] nach [[Darmstadt]] versetzt wurde, verlieh ihm der Kaiser am 27. Januar 1906 den erblichen preußischen [[Adel]] und erhob ihn zugleich in den [[Freiherr]]nstand (gebunden an den Besitz des Familienfideikommisses).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ficker: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Standeserhebungen aus dem Jahre 1906.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Stamm- und Wappenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 7 (1906-07), S. 146 ([https://archive.org/stream/archivfrstammu07rheu#page/340/mode/2up/ Digitalisat] im Internet Archive)&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenisch, der sowohl das Vertrauen Bülows als auch das des Kaisers genoss, war auch in die [[Daily-Telegraph-Affäre|Affäre um das &amp;#039;&amp;#039;Daily-Telegraph&amp;#039;&amp;#039;-Interview]] des Kaisers involviert. Jenisch war bei den Gesprächen auf [[Highcliffe Castle]] zugegen, die dem „Interview“ zugrunde lagen, und als Wilhelm II. den Text an Bülow mit der Bitte um Begutachtung sandte, fügte Jenisch ein Begleitschreiben bei, in dem er darauf hinwies, „daß an mehreren Stellen die Allerhöchstihm in den Mund gelegten Worte einer Korrektur bedürften, weil sie mit den Tatsachen nicht übereinstimmen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt bei: [[Peter Winzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kaiserreich am Abgrund. Die Daily-Telegraph-Affäre und das Hale-Interview von 1908 – Darstellung und Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 43). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-08024-4, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine solche Korrektur erfolgte jedoch vor der Veröffentlichung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1913 wurde Jenisch als Nachfolger [[Gottlieb von Jagow]]s zum [[Botschafter]] in [[Rom]] ernannt, konnte diese Stellung jedoch aufgrund einer Herzkrankheit, an der er bis zu seinem Lebensende litt, nicht mehr antreten&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias C. Bringmann: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Diplomatie 1815–1963. Auswärtige Missionschefs in Deutschland und deutsche Missionschefs im Ausland von Metternich bis Adenauer.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter 2001, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schied mit dem Titel „Königlich preußischer [[Geheimrat|Wirklicher Geheimer Rat]]“ aus dem [[Öffentlicher Dienst|Staatsdienst]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenisch verstarb 63-jährig nach langem Leiden in Schloss Blumendorf und wurde im Jenisch’schen [[Erbbegräbnis]] auf dem [[Nienstedtener Friedhof|Friedhof Nienstedten]] beigesetzt. Zur Trauerfeier sandte auch der frühere Kaiser aus [[Haus Doorn|Doorn]] einen Kranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bautätigkeit und Archäologie ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1898–1899 baute der bekannte dänische Architekt [[Hack Kampmann]] im Auftrag Jenischs auf dem Gut Kalø, das die Familie zu Ferien- und Jagdaufenthalten aufsuchte, ein von deutschen Vorbildern inspiriertes kleines Jagdschlösschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalø&amp;quot; /&amp;gt; Jenisch beauftragte Kampmann auch mit der Modernisierung und Erweiterung des dortigen Herrenhauses und weiterer Gutsgebäude&amp;lt;ref&amp;gt;Vilfred Friborg Hansen: &amp;#039;&amp;#039;[http://friborghansen.dk/wp-content/uploads/2017/07/Hack-Kampmann-p%C3%A5-Djursland-1.pdf Hack Kampmann på Djursland]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 1,2 MB, dänisch), abgerufen am 25. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1904 mit dem Bau einer Jagd- und Badehütte für Jenischs Verlobte Thyra Gräfin Grote, der bis heute so genannten &amp;#039;&amp;#039;Thyrahytten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vilfred Friborg Hansen: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.borgerforeningen-mols.dk/files/Arkiv/Vilfred/Thyrahytten.pdf Thyrahytten]&amp;#039;&amp;#039; bei [http://www.borgerforeningen-mols.dk/ Borgerforeningen Mols] (PDF, 276 KB, dänisch), abgerufen am 25. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich seiner Erhebung in den Adelsstand ließ Jenisch für einen Besuch des Kaisers 1906 das heute noch bestehende „Kaisertor“ im [[Jenischpark]] errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voght&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr erhielt Schloss Blumendorf eine Neugestaltung im neobarocken Stil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stormarn&amp;quot;&amp;gt;Tonio Keller: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.kreis-stormarn.de/freizeit-und-tourismus/herrenhaeuser/blumendorf.html Das adlige Gut Blumendorf]&amp;#039;&amp;#039; (2004) auf der Website des Kreises Stormarn, abgerufen am 12. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit in Ägypten unterstützte Jenisch die Arbeit deutscher Archäologen wie [[Ludwig Borchardt]] und erwarb selbst [[Mumie]]n und andere ägyptische Altertümer, die er dem [[Museum am Rothenbaum|Museum für Völkerkunde Hamburg]] schenkte und so dessen altägyptische Sammlung begründete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.voelkerkundemuseum.com/95-0-Altaegypten.html | wayback=20171110114626 | text=Sammlung Altägypten}} auf der Website des Museums für Völkerkunde Hamburg, abgerufen am 10. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Germer: &amp;#039;&amp;#039;Das ungelöste Rätsel einer Kindermumie.&amp;#039;&amp;#039; In: Nicole Kloth, Karl Martin, Eva Pardey: &amp;#039;&amp;#039;Es werde niedergelegt als Schriftstück. Festschrift für Hartwig Altenmüller zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Buske Verlag, Hamburg 2003, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kalø ließ er 1903 durch den Archäologen C. M. Schmidt vom [[Dänisches Nationalmuseum|Dänischen Nationalmuseum]] die Ruinen der mittelalterlichen [[Burg Kalø]] ausgraben und konservieren. Dabei wurden die Fundamente der Burg freigelegt, ihr Grundriss geklärt und die vom Verfall bedrohte Turmruine ausgebessert, allerdings auch viel aus heutiger Sicht archäologisch wertvolles Material vernichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen&amp;quot;&amp;gt;Vilfred Friborg Hansen: [https://archive.org/details/kalo-jenisch-familien Kalø - Jenisch-familien] (2010, dänisch), abgerufen am 25. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jenisch’sche Freischule ===&lt;br /&gt;
Als Familienoberhaupt stand Jenisch auch an der Spitze der von seiner Verwandten [[Margaretha Elisabeth Jenisch]] begründeten Stiftung, die die [[Jenisch’sche Freischule]] in [[Lübeck]] betrieb. Als die Schule 1923 nach dem [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|inflationsbedingten]] Verlust des Stiftungsvermögens aus finanziellen Gründen ihre Arbeit einstellen musste, war Jenisch als „Patron“ der Schule an den Verhandlungen um die Schließung beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesandter a. D. Freiherr v. Jenisch †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1924/25, Nr. 4, 16. November 1924, S.&amp;amp;nbsp;13 ([http://www.stadtarchiv-luebeck.findbuch.net/pics//R.._Digitalisate._~9%20Dienstbibliothek._~9.2%20Digitalisierte%20Zeitschriften._~9.2_2%20VBll._~9.2_2_AUGIAS._~9.1_L%20I%2045_1923-1924.pdf Digitalisat] der Zeitschrift beim Archiv der Hansestadt Lübeck (PDF, 39,7 MB), abgerufen am 25. November 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1905 heiratete Jenisch in [[Varchentin]] seine [[Verwandtschaftsbeziehung|Cousine 2. Grades]] Thyra [[Grote (niedersächsisches Adelsgeschlecht)|Gräfin Grote]] (1881–1967). Wohnsitze der Familie waren Schloss Blumendorf und das [[Jenisch-Haus (Hamburg)|Jenisch-Haus]] in Hamburg. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und drei Söhne hervor: Marie-Izabel (1906–1971), seit 1934 verheiratet mit [[Victor von Plessen|Victor Baron von Plessen]], Ursula (*&amp;amp;nbsp;1907), Wilhelm, Martin und Johann Christian. Der älteste Sohn Wilhelm von Jenisch (*&amp;amp;nbsp;1908) starb 1943 als Oberleutnant der Wehrmacht in Griechenland, sein Bruder Martin (*&amp;amp;nbsp;1910) fiel ebenfalls 1943 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Alleinerbe wurde der jüngste Bruder Johann Christian von Jenisch (1915–2003).&amp;lt;ref&amp;gt;Heino Grunert: [http://www.jenischparkverein.de/files/jpv/pdf/Vortrag_Grunert_2009.pdf Wie der Jenischpark an die Stadt Altona kam.] Kurzfassung eines Vortrages vor dem Verein Freunde des Jenischparks am 14. Januar 2009 (PDF, 114 KB), abgerufen am 9. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut Blumendorf und der [[Deutsches Spring- und Dressurderby|Derbypark]] in Hamburg-[[Klein Flottbek]] befinden sich nach wie vor im Familienbesitz;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stormarn&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Meyer-Odewald: [https://www.abendblatt.de/hamburg/article108016021/Martin-Freiherr-von-Jenisch-der-Herr-des-Derbyparks.html &amp;#039;&amp;#039;Martin Freiherr von Jenisch, der Herr des Derbyparks.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Juni 2011, abgerufen am 9. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; das dänische Gut Kalø wurde 1945 als feindliches Eigentum entschädigungslos enteignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vilfred Friborg Hansen: &amp;#039;&amp;#039;Kalø konfiskeret – et justitsmord?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Djursland Posten.&amp;#039;&amp;#039; April 2015, [http://friborghansen.dk/wp-content/uploads/2017/07/Kal%C3%B8-konfiskeret-et-justitsmord.pdf online] (PDF, 695 KB, dänisch), abgerufen am 25. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Herrenhaus Gut Blumendorf Bad Oldesloe.JPG|Schloss Blumendorf in Bad Oldesloe&lt;br /&gt;
    Jenisch-Haus (Hamburg-Othmarschen).1.18006.ajb.jpg|Jenisch-Haus in Hamburg&lt;br /&gt;
    Kalø Jagtslot.jpg|Jagdschloss in Kalø&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Martin Johann Rücker Freiherr v. Jenisch.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernhard Koerner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Geschlechterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 27 (=&amp;#039;&amp;#039;Hamburgisches Geschlechterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Görlitz 1914, S. 202–204.&lt;br /&gt;
* [[Carl Theodor Plessing]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesandter a. D. Freiherr von Jenisch.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1924/25, Nr. 3, 2. November 1924, S.&amp;amp;nbsp;10–11 ([http://www.stadtarchiv-luebeck.findbuch.net/pics//R.._Digitalisate._~9%20Dienstbibliothek._~9.2%20Digitalisierte%20Zeitschriften._~9.2_2%20VBll._~9.2_2_AUGIAS._~9.1_L%20I%2045_1923-1924.pdf Digitalisat] der Zeitschrift beim Archiv der Hansestadt Lübeck (PDF, 39,7 MB), abgerufen am 25. November 2017)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesandter a. D. Freiherr v. Jenisch †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1924/25, Nr. 4, 16. November 1924, S.&amp;amp;nbsp;13.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow]]: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser, B (Briefadel), Band I, Band 7 der Gesamtreihe  [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee, S. 176–177. {{ISSN|0435-2408}}. [https://d-nb.info/451802586 DNB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117615064|VIAF=25384522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rucker von Jenisch, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Titel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jenisch (Familie)|Martin Rucker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rücker von Jenisch, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rücker Freiherr von Jenisch, Martin Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Schloss Blumendorf bei [[Bad Oldesloe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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