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	<title>Martin Quistorp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:55:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-31341-33: +Wikilinks &amp; Wikipedia-Formalkram</title>
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		<updated>2025-11-30T00:59:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikilinks &amp;amp; Wikipedia-Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Quistorp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1861]] in [[Stettin]]&amp;lt;ref&amp;gt;getauft am 11. Januar 1862 in St. Jakobi, Stettin&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[6. Juni]] [[1929]] ebenda) war ein deutscher [[Unternehmer]] und [[Mäzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Quistorp war ein Sohn des Stettiner Großunternehmers [[Johannes Quistorp]] (1822–1899); beide entstammten der Theologenfamilie [[Quistorp (Familie)|Quistorp]] aus [[Rostock]]. Nachdem sein älterer Bruder ertrunken war, übernahm Martin im Alter von 22 Jahren schrittweise die Geschäfte und sozialen Projekte des Vaters, 1890 die gesamte Leitung. Er baute um 1900 die [[Zement]]fabrik in [[Wolgast]] zu einem größeren Betrieb aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Portlandzement-Fabrik in [[Lubin (Insel Wolin)|Lebbin]] baute er weiter aus. Diese hatte sein Vater 1855 errichtet, sie war seinerzeit die zweite in Deutschland und zeitweise die größte in Europa. Das Werk hatte 1890 600 Beschäftigte. Für sie ließ er 150 Werkswohnungen und viele soziale Einrichtungen bauen. Als die Kreidebrüche bei Lebbin nicht mehr genügend Rohstoff lieferten, wurde [[Rügener Kreide]] nach Lebbin transportiert. 1896 erwarb Quistorp mehrere Kreidebrüche auf Rügen, professionalisierte den Abbau sowie Vermarktung und [[Logistik]] und ließ daraufhin den Hafen bei Sagard errichten, der zusammen mit dem neuen Ort nach seinem Vornamen den Namen [[Martinshafen]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein Vater, dem er den [[Quistorpturm|Quistorp-Gedächtnis-Turm]] in Stettin erbauen ließ, tätigte Martin Quistorp zahlreiche Stiftungen für seine Heimatstadt Stettin. Er schenkte der Stadt den Eckerberger Wald und ermöglichte damit die Vergrößerung des Quistorp-Parks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Międzyzdroje|Misdroy]], wo er ein Sommerhaus bewohnte, förderte Martin Quistorp die Anlage des westlichen Endes der Strandpromenade, baute das alte Dünenschloss in ein christliches [[Hospiz]] und Erholungsheim um und schenkte der Gemeinde das Baumaterial für die Kirche. Ihm wurde an der Strandpromenade ein Gedenkstein gesetzt, der noch erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde Martin Quistorp zum [[Ehrensenator]] der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswalder Universität]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Quistorp starb unverheiratet im Stettiner [[Diakonissen- und Krankenhaus Bethanien]] an einer Lungenentzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Laack: &amp;#039;&amp;#039;Die industrielle und soziale Bedeutung von Johannes und Martin Quistorp.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Insel Wollin und das Odermündungs-Gebiet.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 2010.&lt;br /&gt;
* Achim von Quistorp: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Genealogie und Geschichte der Familie Quistorp. Der Stettiner Zweig.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2021. (Auszug [http://www.quistorp.de/Quistorpia/Johannes99Martin136Quistorp.pdf Lebensläufe von Johannes und Martin Quistorp]; PDF mit ca. 381&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.grieppommer.de/texte/lebbin_eine_topographie_des_segens/lebbin_eine_topographie_des_segens.pdf Friedrich Bartels: &amp;#039;&amp;#039;An Gottes Segen ist alles gelegen. Lebbin – eine Topographie des Segens.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.sagard-ruegen.de/martinshafen.html Martinshafen bei Sagard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quistorp, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Quistorp|Martin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Provinz Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quistorp, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-31341-33</name></author>
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