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	<title>Martin Plessner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:57:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Plessner&amp;diff=1199207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Veröffentlichungen (Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-02-24T16:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Plessner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Dezember]] [[1900]] in [[Posen]]; † [[27. November]] [[1973]] in [[Jerusalem]])&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Sellheim: &amp;#039;&amp;#039;Martin Plessner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Islam.&amp;#039;&amp;#039; 52, 1975, S.&amp;amp;nbsp;1–5, {{DOI|10.1515/islm.1975.52.1.1}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutsch-israelischer [[Orientalist]], der zunächst in Deutschland und ab 1933 in Palästina bzw. Israel tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Plessner legte 1918 in Breslau die Reifeprüfung ab und studierte danach in Breslau und Berlin semitische Sprachen, Islamwissenschaft, Philosophie, klassische Philologie sowie alte und mittelalterliche Geschichte und Kunstgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nachfolgend keine anderen Quellen benannt werden, stammen alle biographischen Informationen der Publikation von Heuer/Wolf (siehe unten).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1925 in Breslau mit seiner Dissertation über den &amp;#039;&amp;#039;Oikonomikos&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1925 bis 1927 war Plessner Assistent für Islamwissenschaften bei [[Hellmut Ritter]] an der Universität Hamburg. Dem folgte bis 1929 eine weitere Assistentenstelle am &amp;#039;&amp;#039;Forschungsinstitut für Geschichte der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, an die sich ein sechsmonatiger Studienaufenthalt in [[Istanbul|Konstantinopel]] anschloss. Von Ende 1929 bis 1930 übernahm Plessner eine Vertretungsassistenz bei [[Paul Kahle]] am Orientalischen Seminar der Universität Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 habilitierte sich Plessner am [[Orientalisches Seminar der Universität Frankfurt am Main|Orientalischen Seminar]] der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Universität Frankfurt]] bei [[Josef Horovitz]] in [[Semitistik|Semitischer Philologie]] und [[Islamkunde]] mit einer historiographischen Arbeit zum Arabischen: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Gajat al-Hakim&amp;#039;&amp;#039;. Die Arbeit ist nicht im Druck erschienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maas_Plessner&amp;quot; &amp;gt;Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933–1945: Martin Plessner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plessner lehrte seit 1931 als Privatdozent in Frankfurt. Im gleichen Jahr gehörte er „zu den wenigen Hochschullehrern, die sich damals auch republikanisch artikulierten: so hatte er 1931 auch die »Protesterklärung republikanischer und sozialistischer Hochschullehrer« im Fall [[Emil Julius Gumbel|Gumbel]] unterzeichnet“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maas_Plessner&amp;quot; /&amp;gt; mit der dem in Heidelberg vom [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|nationalsozialistischen Studentenbund]] drangsalierten Gumbel Solidarität bekundet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde Plessner 1933 nach § 3 des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] wegen „nicht arischer Abstammung“ die Lehrbefugnis entzogen. Vier Jahre später wurde er ausgebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plessner emigrierte 1933 zusammen mit seiner Frau Eva Esther (geborene Jeremias, 1905–1991) nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] und war von 1933 bis 1945 Lehrer in Haifa. Seit 1949 war er bei der [[Israelische Nationalbibliothek|Israelischen Nationalbibliothek]] in Jerusalem angestellt und gehörte seit 1950 zum Lehrkörper der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]], seit 1955 als außerordentlicher Professor für Arabische Sprachen und Literatur. Von 1963 bis zur Emeritierung 1969 lehrte er als ordentlicher Professor für islamische Kultur. Er war der wissenschaftliche Herausgeber der ins Hebräische übersetzten&amp;#039;&amp;#039;[[Vorlesungen über den Islam]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ignaz Goldziher]], die 1951 mit einem Vorwort von ihm in Israel veröffentlicht wurden, und veröffentlichte vor allem auch zu den jüdisch-arabischen kulturellen Beziehungen sowie eine in Hebräisch publizierte arabische Grammatik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maas_Plessner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der sogenannten Wiedergutmachung wurde Plessner seit 1956 an der Universität Frankfurt als &amp;#039;&amp;#039;Emeritus&amp;#039;&amp;#039; geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maas_Plessner&amp;quot; /&amp;gt; In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre wurde er Mitglied in verschiedenen deutschen Akademien, so in Berlin (1966) und in Göttingen (1967), wo er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der OIKONOMIKOC des Neupythagoreers „Bryson“ und sein Einfluss auf die islamische Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Wissenschaften im Islam als Aufgabe der modernen Islamwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Place of the Turba Philosophorum in the Development of Alchemy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Isis.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Turba Philosophorum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ambix.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1959.&lt;br /&gt;
* als Übersetzer mit Hellmut Peter: &amp;#039;&amp;#039;(Pseudo-)Mağrîtî: „[[Picatrix]]“. Das Ziel des Weisen von Pseudo-Mağrîtî.&amp;#039;&amp;#039; London 1962 (= &amp;#039;&amp;#039;Studies of the Warburg Institute.&amp;#039;&amp;#039; Band 27).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der Wissenschaftsgeschichte für das Verständnis der geistigen Welt des Islams.&amp;#039;&amp;#039; 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geber and Jabir ibn Hayyan: an authentic sixteenth century quotation from Jabir.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ambix.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, 1969/1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ignaz Goldziher: &amp;#039;&amp;#039;Hartsaot &amp;#039;al ha-Islam&amp;#039;&amp;#039;. („Vorlesungen über den Islam“) Bialik Institute, Israel, 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Renate Heuer, Siegbert Wolf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Juden der Frankfurter Universität.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt/New York 1997, ISBN 3-593-35502-7, S. 288–290.&lt;br /&gt;
* Amit Levy: &amp;#039;&amp;#039;A Man of Contention. Martin Plessner (1900–1973) and His Encounters with the Orient.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naharaim&amp;#039;&amp;#039;. 10(1), 2016, S. 79–100, {{doi|10.1515/naha-2016-0005}}.&lt;br /&gt;
* [https://mimeo.dubnow.de/a-milestone-in-the-teaching-of-arabic/ Yonatan Mendel, A  Milestone in the Teaching of Arabic. Martin Plessner’s Hebrew Version of the German Approach to Arabic Grammar, in: Mimeo 26. April 2023.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116244690}}&lt;br /&gt;
* [https://zflprojekte.de/sprachforscher-im-exil/index.php/catalog/p/365-plessner-martin Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933–1945: Martin Plessner]&lt;br /&gt;
* [https://islam-akademie.de/index.php/bibliographie-terminologie/69-autoren-1971-1980/943-martin-plessner-1900-1973-biblioraphie Martin Plessner] Bibliographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116244690|LCCN=nr/94/22989|VIAF=76363273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plessner, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hebräische Universität Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Plessner, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Orientalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Dezember 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. November 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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