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	<title>Martin Pasche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Monow: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2025-09-06T23:23:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MartinPascha1565bis1626.jpg|mini|Martin Pasche nach der Bilder-Sammlung von [[Martin Friedrich Seidel]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Pasche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1565]] vermutlich in [[Berlin]]; † [[7. Dezember]] [[1626]] in Berlin) war ein deutscher Jurist und [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Bürgermeister von Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Studienzeit ==&lt;br /&gt;
Martin Pasche wurde als dritter Sohn von [[Joachim Pasche]], kurbrandenburgischer Hofprediger und Propst zu Berlin, und dessen Frau Elisabeth Sydow vermutlich in Berlin geboren, wuchs aber in dem märkischen Städtchen Wusterhausen an der Dosse auf, wo sein Vater ab 1576 Oberpfarrer und Superintendent war. Die ältere Schwester seiner Mutter war [[Anna Sydow]], Mätresse des Kurfürsten Joachim II., mit dem sie eine 1558 geborene Tochter hatte, Martins Cousine &amp;#039;&amp;#039;Magdalena von Brandenburg, Gräfin zu Arneburg&amp;#039;&amp;#039;. Diese, zuerst mit einem Grafen von Eberstein verlobt, wurde schließlich an den [[Rentamt|Hofrenteisekretär]] Andreas Kohl († 1605) verheiratet und verstarb 1610 kinderlos. In ihrem Testament bedachte Magdalena Kohl, geb. von Brandenburg, vor allem die Familie Pasche, die Familie ihrer Tante mütterlicherseits.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Tacke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wir wollen der Liebe Raum geben&amp;#039;&amp;#039;. 2006, [https://books.google.de/books?id=Mmbad_VP6pYC&amp;amp;pg=PA22 S. 22 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod des Vaters (1578) und der Mutter (1579) wurde der Berliner Bürgermeister [[Johann Agricola Eisleben]] zum Vormund von Martin Pasche bestellt. Dieser bewog Pasche, an der Universität [[Frankfurt (Oder)]] ein Studium der Rechtswissenschaften zu beginnen. Vor der ausbrechenden [[Pest]] floh Pasche noch im gleichen Jahr zunächst nach [[Wittenberg]], später nach [[Leipzig]], wo er sein Studium fortsetzte. Nach dem Ende der Pestepidemie kehrte er nach Frankfurt (Oder) zurück und studierte drei weitere Jahre an der dortigen Universität. Es folgte zum Wintersemester 1588/1589 ein Jahr Studium an der [[Universität Rostock|Rostocker Universität]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100041980 Immatrikulation von Martin Pasche] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1590 eine Reise nach [[Litauen]]. Anschließend setzte er sein Studium in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] fort. Sein Studium und seinen Lebensunterhalt verdiente sich Pasche dort durch Privatunterricht und später durch eine Anstellung am Königsberger Hofgericht. 1593 kehrte Pasche nach Frankfurt (Oder) zurück und lehrte bis 1595 Rechtswissenschaft an der dortigen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berliner Zeit ==&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1595 heiratete Martin Pasche mit Genehmigung seines älteren Bruders [[Joachim Pasche (Sohn)|Joachim]] (1563–1618), die [[Guben]]er Ratsherrentochter Eva Richter und siedelte nach Berlin um, wo er sich als Rechtsanwalt niederließ. Kurze Zeit später wurde er bereits ins Berliner Verzeichnis der offiziell anerkannten [[Advokat]]en aufgenommen und zum [[preußischer Hofstaat|Kurfürstlich-Brandenburgischen Hof-]] und Kammergerichtsadvokaten ernannt. Seit 1602 hatte er auch die Funktion eines Verordneten, später des [[Syndikus]], der Mittel- und Uckermärkischen sowie Ruppiner Städte inne, dem u.&amp;amp;nbsp;a. die Aufgaben eines Steuerkontrolleurs oblagen. Außerdem übte er die Funktion des Syndikus auch für Berlin aus. Ebenfalls im Jahr 1602 wurde Pasche zum [[Bürgermeister]] von Berlin ernannt. In seine Amtszeit fielen die sich zuspitzenden Auseinandersetzungen zwischen den [[Protestantismus|protestantischen]] Glaubensrichtungen der [[Luthertum|Lutheraner]] und [[Calvinismus|Calvinisten]]. Höhepunkte waren die religiös motivierten Krawalle um die Berliner Domkirche und die [[Alt-Kölln|Cölln]]er Petrikirche am 3. und 4.&amp;amp;nbsp;April 1615, in deren Verlauf der kurfürstliche Statthalter Prinz Joachim Georg von Brandenburg verwundet wurde und sich aus der Stadt zurückziehen musste. Nach der Rückkehr von [[Kurfürst]] [[Johann Sigismund (Brandenburg)|Johann Sigismund]] mussten sich Bürger, Räte und Bürgermeister von Berlin und Cölln schriftlich verpflichten, Ausschreitungen dieser Art zukünftig zu unterlassen bzw. zu verhindern. Mit Ausbruch des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] 1618 verschlechterte sich auch die Lage des von Pasche geführten Stadtrates. Einquartierungen von Soldaten und ungerechte Besteuerung verschärften die Spannungen zwischen Bürgerschaft und Obrigkeit. Als Bürgermeister stand Pasche im Kreuzfeuer der Parteien: auf der einen Seite hatte er die Aufbringung der vom Kurfürsten geforderten Steuern zu gewährleisten, auf der anderen Seite sollte er die Interessen der Stadt gegenüber dem Landesherren vertreten. Zusätzlich zu den Kriegslasten wurde Berlin/Cölln 1626/1627 auch noch von der Pest heimgesucht, die ca. 500 Menschenleben forderte. Da die Belastungen für ihn zu groß zu werden drohten, bat Martin Pasche in diesen Jahren mehrfach vergeblich um seine Ablösung als Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Dezember 1626 verstarb Bürgermeister Martin Pasche vermutlich an der [[Pest]]. Er wurde in der [[Nikolaikirche (Berlin)|Nikolaikirche zu Berlin]] beigesetzt. Aus der Ehe mit seiner Frau Eva gingen vier Töchter hervor. Seine Tochter Magdalena heiratete den späteren Berliner Bürgermeister [[Erasmus Seidel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luisenstädtischer Bildungsverein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Berlinische Monatsschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 4 (1995), Heft 11, S. 55–57, {{ISSN|0944-5560}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.luise-berlin.de/historie/spitze/zukap2/martinpasche.htm &amp;#039;&amp;#039;Martin Pasche&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;An der Spitze Berlins&amp;#039;&amp;#039; auf der Website des [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsvereins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120802937|VIAF=172088167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pasche, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1565]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1626]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pasche, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pascha, Martin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Bürgermeister von Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1565&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=unsicher: [[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1626&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Monow</name></author>
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