<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Martin_Opitz</id>
	<title>Martin Opitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Martin_Opitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Opitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T14:26:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Opitz&amp;diff=22353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerhardvalentin: Änderungen von ~2026-17450-49 (Diskussion) auf die letzte Version von Magipulus zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Opitz&amp;diff=22353&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-20T12:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-17450-49&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-17450-49&quot;&gt;~2026-17450-49&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-17450-49&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-17450-49 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Magipulus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Magipulus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Magipulus&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Painting of Martin Opitz by Bartholomäus Strobel.jpg|mini|Martin Opitz, Porträt von [[Bartholomäus Strobel]], 1636/1637&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Martin Opitz&amp;#039; Unterschrift: [[Datei:Signatur Martin Opitz.PNG|rahmenlos|zentriert|150px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Opitz Fürst excud.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Nobiliss. Excell. Dn. Martinus Opitius, Regiae Maiestatis Poloniae a Consiliis et Secretis, omnium Europae Poetarum Facile Princeps&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Opitz Weltliche Poemata 1644 title page.png|mini|Titelkupfer der &amp;#039;&amp;#039;Weltlichen Poemata&amp;#039;&amp;#039; in der Ausgabe von 1644]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gdańsk, kościół par. p.w. Wniebowzięcia NMP, tzw. Mariacki 10.JPG|mini|Grab von Martin Opitz in der [[Marienkirche (Danzig)|Danziger Marienkirche]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1628 [[Nobilitierung|nobilitiert]] mit Namensmehrung zu &amp;#039;&amp;#039;Opitz von Boberfeld&amp;#039;&amp;#039;; * [[23. Dezember]] [[1597]] in [[Bolesławiec|Bunzlau]], [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer]]; † [[20. August]] [[1639]] in [[Danzig]]) war der Begründer der [[Schlesische Dichterschule|Schlesischen Dichterschule]], deutscher Dichter und ein bedeutender Theoretiker des [[Barock]] und des Späthumanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Martin Opitz war der Sohn des Metzgers Sebastian Opitz und dessen erster Ehefrau Martha Rothmann. Er besuchte ab 1605 die Lateinschule seiner Vaterstadt und wechselte 1614 auf das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] zu [[Breslau]]. Mit 20 Jahren immatrikulierte er sich 1617 am akademischen Gymnasium zu [[Bytom Odrzański|Beuthen an der Oder]]. Nachdem er 1618 einige Zeit als Hauslehrer in der Familie von Tobias Scultetus in [[Frankfurt (Oder)]] tätig gewesen war, wechselte er am 17. Juni 1619 an die Universität nach [[Heidelberg]], wo er Philosophie und Jura studierte und mit [[Georg Michael Lingelsheim]], [[Jan Gruter]], [[Caspar von Barth]], [[Julius Wilhelm Zincgref]] und [[Balthasar Venator]] in Kontakt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kurpfälzische [[Geheimrat]] Lingelsheim stellte Opitz als Hauslehrer für seine Söhne an. Als ihn der [[Dreißigjähriger Krieg|Krieg]] in Heidelberg einholte, ging Opitz 1620 als Hauslehrer in die Niederlande. An der [[Universität Leiden]] schloss er Freundschaft mit [[Daniel Heinsius]], dessen &amp;#039;&amp;#039;Lobgesang Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039; er bereits in Heidelberg übersetzt hatte. Ein Jahr später ging Opitz nach [[Jütland]], wo sein erst 13 Jahre später veröffentlichtes Werk &amp;#039;&amp;#039;Trostgedichte in Widerwärtigkeit des Kriegs&amp;#039;&amp;#039; entstand. Bald schon nahm er die Einladung des Fürsten [[Gabriel Bethlen]] an und zog nach [[Alba Iulia|Weißenburg]] in [[Siebenbürgen]], um am Akademischen Gymnasium Philosophie und [[schöne Wissenschaften]] zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verfasste hier unter anderem das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Zlatna&amp;#039;&amp;#039; (Name eines anmutig gelegenen Fleckens in Siebenbürgen) und begann ein nie vollendetes großes Werk über die Altertümer [[Dakien]]s (&amp;#039;&amp;#039;Dacia antiqua&amp;#039;&amp;#039;). Von Heimweh getrieben, kehrte er 1623 nach [[Schlesien]] zurück. Schon ein Jahr später avancierte er zum Rat des Herzogs [[Georg Rudolf (Liegnitz)|Georg Rudolf von Liegnitz]], der damals in [[Breslau]] das Amt des [[Oberlandeshauptmann]]s von [[Herzogtümer in Schlesien|Schlesien]] bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1624 veröffentlichte Opitz sein Hauptwerk, das &amp;#039;&amp;#039;[[Buch von der Deutschen Poeterey]]&amp;#039;&amp;#039;. Hierin beschreibt er Regeln und Grundsätze einer neu zu begründenden hochdeutschen Dichtkunst, die sich nicht an den überlieferten antiken Versmaßen ausrichten, sondern vielmehr eine eigene, der deutschen Sprache gemäße metrische Form finden solle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nachmals ist auch ein jeder vers entweder ein jambicus oder trochaicus; nicht zwar das wir auf art der griechen und lateiner eine gewisse groesse der silben koennen in acht nemen; sondern das wir aus den accenten und dem thone erkennen / welche silbe hoch und welche niedrig gesetzt soll werden. Ein Jambus ist dieser: &amp;#039;Erhalt vns Herr bey deinem wort.&amp;#039; Der folgende ein Trocheus: &amp;#039;Mitten wir im leben sind.&amp;#039; Dann in dem ersten verse die erste silbe niedrig / die andere hoch / die dritte niedrig / die vierte hoch / und so fortan / in dem anderen verse die erste silbe hoch / die andere niedrig / die dritte hoch / etc. außgesprochen werden. Wie wohl nun meines wissens noch niemand / ich auch vor der zeit selber nicht / dieses genawe in acht genommen / scheinet es doch so hoch von noethen zue sein / als hoch von noethen ist / das die Lateiner nach den quantitatibus oder groessen der sylben jhre verse richten vnd reguliren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opitz wies darin auch der [[Echogedicht|Echolyrik]] den Weg in die deutschsprachige Literatur; sein Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Echo oder Widerschall]]&amp;#039;&amp;#039; wurde zum am häufigsten rezipierten Echogedicht des Barock. Anlässlich eines Besuchs in Wien verfasste Opitz 1625 ein Trauergedicht auf den Tod des Erzherzogs Karl. Dafür wurde er von Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]] eigenhändig zum &amp;#039;&amp;#039;Poeta Laureatus&amp;#039;&amp;#039; [[Dichterkrone|gekrönt]] und am 14. September 1628 als &amp;#039;&amp;#039;Opitz von Boberfeld&amp;#039;&amp;#039; in den Adelsstand erhoben. Opitz selbst machte jedoch zeit seines Lebens keinen Gebrauch von dieser Auszeichnung. Die 1625 in Breslau erschienen [[Acht Bücher Deutscher Poematum]] waren die erste autorisierte und von ihm selbst herausgegebene Gedichtsammlung seiner Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Anerkennung als Dichter voranzubringen, versuchte Opitz durch Vermittlung seines Freundes [[August Buchner]] in der in Köthen ansässigen [[Fruchtbringende Gesellschaft|Fruchtbringenden Gesellschaft]] Mitglied zu werden. Diesem Ansinnen begegnete man dort jedoch mit Zurückhaltung. Besonders [[Tobias Hübner]], der die Versform der [[Alexandriner]] bevorzugte, war ein entschiedener Gegner von Opitz. Problematisch erschien ferner, dass Opitz, obwohl selbst Protestant, 1626 zum Sekretär des Grafen [[Karl Hannibal von Dohna]] ernannt worden war, des Führers der schlesischen [[Gegenreformation]], der durch seine Protestantenverfolgungen berüchtigt war. Erst 1629 nahm Fürst [[Ludwig I. (Anhalt-Köthen)|Ludwig&amp;amp;nbsp;I. von Anhalt-Köthen]] Opitz in die [[Fruchtbringende Gesellschaft]] auf. Besonders [[Diederich von dem Werder]] und [[Friedrich von Schilling]] hatten sich vehement für Opitz eingesetzt. Bei der Aufnahme verlieh ihm der Fürst den Gesellschaftsnamen &amp;#039;&amp;#039;der Gekrönte&amp;#039;&amp;#039; und das Motto &amp;#039;&amp;#039;mit Diesem&amp;#039;&amp;#039;. Als Emblem wurde ihm &amp;#039;&amp;#039;ein Lorbeerbaum mit breiten Blättern&amp;#039;&amp;#039; (Laurus nobilis L.) zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1627 war Opitz mit dem Breslauer Maler [[Bartholomäus Strobel]] befreundet, dem er das Gedicht „Ueber des berühmbten Mahlers Herrn Bartholomei Strobels Kunstbuch“ widmete. 1630 reiste er im Auftrag des Grafen Dohna nach [[Paris]]. Dort lernte er [[Hugo Grotius]] kennen, dessen „Über die Wahrheit der christlichen Religion“ er in deutsche Verse übertrug. 1632 trat er nach der Vertreibung der Dohnas aus Schlesien in den Dienst der schlesischen protestantischen Herzöge. Nach dem am 22. Februar 1633 erfolgten Ableben des Grafen Dohna wechselte Opitz im Folgejahr zu seinem Gönner, dem Herzog [[Johann Christian (Brieg)|Johann Christian von Brieg]], der nach dem [[Prager Frieden (1635)|Frieden von Prag]] zusammen mit seinem Bruder Georg Rudolf nach [[Toruń|Thorn]] geflohen war. Dorthin folgte ihnen auch Opitz, der sich in [[Danzig]] niederließ. In Danzig unterhielt er rege Kontakte zu Bartholomäus Nigrinus, der damals Pastor an der Pfarrkirche [[St. Peter und Paul (Danzig)|St. Peter und Paul]] war, sowie zu [[Andreas Gryphius]] und [[Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau]], die dort das [[Akademisches Gymnasium Danzig|Akademische Gymnasium]] besuchten. In dieser Zeit entstanden die wichtigen Dramen &amp;#039;&amp;#039;[[Judith (Opitz)|Judith]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Antigone (Opitz)|Antigone]]&amp;#039;&amp;#039; (1636). Bartholomäus Strobel porträtierte 1636/37 Martin Opitz in Danzig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Harasimowicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwärmergeist und Freiheitsdenken: Beiträge zur Kunst- und Kulturgeschichte Schlesiens in der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2010, ISBN 978-3-412-20616-1, [https://books.google.com/books?id=i2WQ2wkQPhcC&amp;amp;pg=PA145&amp;amp;lpg=PA145&amp;amp;dq=Strobel S.&amp;amp;nbsp;144–149]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war schwedischer Agent. 1636 trat er in den Dienst von König [[Władysław IV. Wasa]] von Polen, der ihn zum Sekretär und polnischen [[Hofhistoriografie|Hofhistoriographen]] ernannte. In dieser Eigenschaft begann Opitz das Studium der [[Sarmatien|sarmatischen]] Altertümer, beschäftigte sich daneben mit altdeutscher Poesie und veröffentlichte 1639 das „[[Annolied]]“ mit einem lateinischen Kommentar im Druck. Die Handschrift ist verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opitz ließ in [[Breslau]] bei [[David Müller (Verleger)|David Müller]] und in Danzig bei [[Andreas Huenefeld]] drucken. In Danzig widmete er seine „Geistigen Poemata“ der Gräfin [[Sibylle Margarethe von Brieg|Sibylle Margarethe Dönhoff]], welche soeben den Grafen [[Gerhard Dönhoff]] geheiratet hatte, die eine Tochter des Herzogs Johann Christian war, in dessen Diensten er bis 1636 stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. August 1639 starb Martin Opitz im Alter von 41 Jahren infolge einer in Danzig wütenden [[Pest]]seuche. Seine Grabstätte befindet sich in der [[Marienkirche (Danzig)|Danziger Marienkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Opitz wurde von seinen Anhängern &amp;#039;&amp;#039;Vater und Wiederhersteller der Dichtkunst&amp;#039;&amp;#039; genannt. Er verfolgte das Ziel, die deutsche Dichtung auf Basis von [[Humanismus]] und antiken Formen zu einem Kunstgegenstand höchsten Ranges zu erheben, und es gelang ihm, eine neue Art der Poetik zu schaffen. [[Johann Christoph Gottsched]] nannte ihn in seiner Gedenkrede zum 100. Todestag Opitz’ 1739 den ersten, dem es gelungen sei, die deutsche Sprache auf eine Höhe zu bringen, die allen Ansprüchen an eine gehobene Diktion gerecht wurde und alltagsweltliche Sprache eliminierte, womit er dem Vordringen des Französischen Einhalt gebot.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Garber: &amp;#039;&amp;#039;Der Reformator und Aufklärer Martin Opitz (1597–1639): Ein Humanist im Zeitalter der Krisis.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, 2018, S. 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen Betrachtungen über Sprache, [[Stil]] und [[Verslehre|Verskunst]] gab Opitz der deutschen Poesie eine formale Grundlage. Dabei stellte er verschiedene Gesetze auf, welche über ein Jahrhundert hinaus als Richtlinie und Maßstab aller deutschen Poesie galten:&lt;br /&gt;
* Er forderte eine strenge Beachtung des [[Verslehre|Versmaßes]] unter zwingender Berücksichtigung des natürlichen [[Wortakzent]]s.&lt;br /&gt;
* Er lehnte [[Unreiner Reim|unreine Reime]] ab.&lt;br /&gt;
* Er verbot Wortverkürzungen und [[Kontraktion (Linguistik)|Zusammenziehungen]].&lt;br /&gt;
* Auch [[Fremdwort|Fremdwörter]] schloss er aus.&lt;br /&gt;
* Den [[Knittelvers]] lehnte Opitz ab, er empfahl den [[Alexandriner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Opitz’ ästhetischen Grundsätzen gehörte das [[Horaz]]-Prinzip, „dass die Poesie, indem sie ergötze, zugleich nützen und belehren müsse“ (siehe auch [[Regeldrama]]). Im &amp;#039;&amp;#039;Buch von der Deutschen Poeterey&amp;#039;&amp;#039; (1624) stellte er wegweisend für die barocke Dichtungstheorie den grundlegenden philosophischen Wert der Dichtung heraus und leitete die Vorrangstellung der Dichtkunst vor der Philosophie daraus ab, dass sie nicht nur der Wahrheitsfindung diene, sondern auch erfreuen könne. Opitz verlangte, „dass die Dichtung eine lebendige Malerei“ sei. Der ernsthaften Dichtung gab Opitz die Gegenüberstellung von Vergänglichem und [[Ewigkeit|Ewigem]] als zentrales Thema vor. In späteren Jahrhunderten sind Opitz’ Regeln als Beengung des dichterischen Vermögens und der seelischen Schöpferkraft heftig kritisiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Komponisten [[Heinrich Schütz]] schrieb Martin Opitz das [[Libretto]] der Tragicomoedia &amp;#039;&amp;#039;Dafne&amp;#039;&amp;#039;, die als erste deutsche Oper gilt. Die Uraufführung fand 1627 in [[Torgau]] (Schloss Hartenfels) statt; die Musik ist verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutung ==&lt;br /&gt;
Die germanistische Forschung hat Opitz immer wieder als Begründer der deutschen Dichtung angesprochen. Das &amp;#039;&amp;#039;Buch von der Deutschen Poeterey&amp;#039;&amp;#039; (sogenannte Gründungsurkunde der modernen deutschen Literatur) beruht über weite Strecken auf Texten der humanistischen Poetik, zum Beispiel Julius Caesar Scaligers und Pierre de Ronsards. Dennoch war Opitz’ Rezeption und Transfer dieser europäischen Dichtungslehren ins Deutsche ein wichtiger und nachhaltiger Schritt. In der Opitznachfolge entstanden weitere bedeutende Lehrbücher der Poesie, unter anderem von [[August Buchner]], [[Georg Philipp Harsdörffer]] und [[Sigmund von Birken]]. Es gibt zahlreiche Editionen, Auflagen und Kommentare der &amp;#039;&amp;#039;Poeterey&amp;#039;&amp;#039;. Durchgehend wird – auch von den Zeitgenossen – die Bedeutung betont, die Opitz für die Verslehre hatte. Eine originelle Deutung der Opitzschen Reform mit ihrer Hervorhebung des Akzentprinzips und des Alternierens von [[Hebung (Verslehre)|Hebung und Senkung]] versucht Nicola Kaminski, wenn sie diese als Reaktion auf die [[Oranische Heeresreform|Militärreform]] von [[Moritz (Oranien)|Moritz von Oranien]] interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin-Opitz-Strasse in Bolesławiec.jpg|mini|Abbildung von Martin Opitz an der nach ihm benannten Straße in Bolesławiec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer [[Hermann Michaelis]] schuf eine Büste von Martin Opitz, die in Bunzlau aufgestellt wurde. Am 30. September 2012 wurde eine neue Büste des Bildhauers Boguslaw Nowak in Bunzlau enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bobrzanie.pl/2012/10/01/pomnik-opitza-odsloniety/ Pomnik Opitza odsłonięty (Opitz-Denkmal enthüllt)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Martin Opitz ist Namenspatron der [[Martin-Opitz-Bibliothek]] in Herne, die umfangreiche Literatur über ihn besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://martin-opitz-bibliothek.de/de/uber-die-mob/martin-opitz &amp;#039;&amp;#039;Über Martin Opitz&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der [[Martin-Opitz-Bibliothek]]; abgerufen am 12. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im heutigen [[Berlin-Gesundbrunnen]] wurde 1906 die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Gesundbrunnen#Martin-Opitz-Straße*|Martin-Opitz-Straße]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=03|id=M242|zlb98=|kaupert=Martin-Opitz-Strasse-13357-Berlin|name=Martin-Opitz-Straße}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Opitzstraßen oder Martin-Opitz-Straßen gibt es unter anderem in Dresden, Düsseldorf, Frankfurt (Oder), Görlitz, Hamburg, München und Soest.&lt;br /&gt;
* In Bolesławiec gibt es eine Martin-Opitz-Str. und eine Büste am Eckgebäude ul. Marcina Opitza und Komuny Paryskiej.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://muzeum.boleslawiec.pl/martin-opitz-1597-1639-ojciec-poezji-niemieckiejmartin-opitz-1597-1639-wybitny-poeta-i-dyplomatamartin-opitz-1597-1639-wybitny-bolesla/ |titel=Martin Opitz (1597–1639) – wybitny poeta i dyplomata – Muzeum Ceramiki w Bolesławcu |abruf=2023-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkausgaben ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke, Kritische Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände in 8 Teilbänden. Band 1–4 hrsg. von George Schulz-Behrend, Band 5 von Gudrun Bamberger und Jörg Robert. Hiersemann, Stuttgart 1968–2021 (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Literarischen Vereins Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; S. 295–297, 300–301, 312–313 und 355).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Acht Bücher Deutscher Poematum]].&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1625.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Antigone (Opitz)|Des Griechischen Tragoedienschreibers Sophoclis Antigone]].&amp;#039;&amp;#039; Danzig 1636 ([https://diglib.hab.de/drucke/li-sbd-62-1s/start.htm online]).&lt;br /&gt;
* Jesaias Fellgibel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Des berühmten Schlesiers Martin Opitz von Boberfeld Opera geistlicher und weltlicher Gedichte / nebst beigefügten anderen Tractaten (zum Beispiel Poemata) sowohl deutsch als auch lateinisch […].&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Breslau 1689 (Erstausgabe der ersten vollständigen Gesamtausgabe). 2. Auflage, um &amp;#039;&amp;#039;dt. Poeterey (Prosodia germanicae)&amp;#039;&amp;#039; ergänzt, ebenda 1690.&lt;br /&gt;
* [[Georg Witkowski]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Teutsche Poemata. Abdruck der Ausgabe von 1624 mit den Varianten der Einzeldrucke und der späteren Ausgaben.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Halle a.&amp;amp;nbsp;S. 1902 (= Neudrucke deutscher Literaturwerke. 189/192).&lt;br /&gt;
* [[Erich Trunz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz, Geistliche und weltliche Poemata.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Niemeyer, Tübingen 1975.&lt;br /&gt;
* Klaus Conermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel und Lebenszeugnisse. Kritische Edition mit Übersetzungen.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. De Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-021595-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lateinische Werke.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg., übersetzt und kommentiert von Veronika Marschall und Robert Seidel. 3 Bände. De Gruyter, Berlin/New York 2009–2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &amp;lt;!-- jeweils chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Opitz, Martin – Weltliche und geistliche Dichtung, 1888 – BEIC 3279391.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Weltliche und geistliche Dichtung&amp;#039;&amp;#039; (1888)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliografien ===&lt;br /&gt;
* [Artikel] &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard Dünnhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Personalbibliographien zu den Drucken des Barock.&amp;#039;&amp;#039; Band 4. Hiersemann, Stuttgart 1991, ISBN 3-7772-9122-6, S. 3005–3074 [Werk- und Literaturverzeichnis].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersichten ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Strehlke (Philologe)|Friedrich Strehlke]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz: Eine Monographie&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1856 ([https://books.google.de/books?id=piA6AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|24|370|378|Opitz, Martin|[[Franz Muncker]]|ADB:Opitz, Martin}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|552|554|Opitz von Boberfel&amp;lt;nowiki&amp;gt;[d]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;t, Martin|[[Klaus Garber]]|118590111}}&lt;br /&gt;
* [Eintrag] &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Ludwig Arnold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2009, ISBN 978-3-476-04000-8, Bd. 12, S. 352–355 [Biogramm, Werkartikel &amp;#039;&amp;#039;Buch von der deutschen Poeterey&amp;#039;&amp;#039; von Rolf Schröder, &amp;#039;&amp;#039;Teutsche Poemata und Aristarchus wieder&amp;lt;!-- sic!: ie --&amp;gt; die Verachtung Teutscher Sprach&amp;#039;&amp;#039; von Hans-Joachim Jakob, &amp;#039;&amp;#039;Trost Gedichte in Widerwertigkeit des Krieges&amp;#039;&amp;#039; von Klaus Haberkamm].&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/o/opitz_m.shtml|autor=Martin Luchterhandt|artikel=Martin Opitz|band=6|spalten=1223-1225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführungen ===&lt;br /&gt;
* [[Marian Szyrocki]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. München 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studien zu speziellen Aspekten ===&lt;br /&gt;
* Erwin Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Augustinus Iskra Silesius, ein unbekannter Verehrer von Martin Opitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 1912, S. 32–34.&lt;br /&gt;
* [[Richard Alewyn]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorbarocker Klassizismus und griechische Tragödie: Analyse der „Antigone“-Übersetzung des Martin Opitz.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1962 (Nachdruck der Ausgabe Heidelberg 1926).&lt;br /&gt;
* Janis Little Gellinek: &amp;#039;&amp;#039;Die weltliche Lyrik des Martin Opitz.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1973 (ursprünglich: Dissertation, Yale 1965).&lt;br /&gt;
* [[Franz Heiduk]]: &amp;#039;&amp;#039;Augustinus Iskra Silesius. Neue Daten zu Leben und Werk eines wenig bekannten Opitz-Verehrers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Daphnis (Zeitschrift)|Daphnis]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, 1975, S. 187–189.&lt;br /&gt;
* Rudolf Drux: &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz und sein poetisches Regelsystem.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1976.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Seelbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Literatur in der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chloe.&amp;#039;&amp;#039; Beihefte zum &amp;#039;&amp;#039;[[Daphnis (Zeitschrift)|Daphnis]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 33, 2000, S. 89–115 (Abschnitt III und IV: [[Melchior Goldast]] und Martin Opitz).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kühlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz. Deutsche Literatur und deutsche Nation.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2001.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Borgstedt]], [[Walter Schmitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz (1597–1639). Nachahmungspoetik und Lebenswelt.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 2002.&lt;br /&gt;
* Raymond Graeme Dunphy: &amp;#039;&amp;#039;The Middle High German „Annolied“ in the 1639 Edition of Martin Opitz.&amp;#039;&amp;#039; Glasgow 2003, ISBN 0-907409-11-3.&lt;br /&gt;
* Nicola Kaminski: &amp;#039;&amp;#039;Ex Bello Ars oder Der Ursprung der „Deutschen Poeterey“.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2004.&lt;br /&gt;
* Jörg-Ulrich Fechner: Wolfgang Kessler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz 1597–1639. Fremdheit und Gegenwärtigkeit einer geschichtlichen Persönlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Freunde der Martin-Opitz-Bibliothek e.&amp;amp;nbsp;V., Herne 2006.&lt;br /&gt;
* Raymond Graeme Dunphy: &amp;#039;&amp;#039;[[Melchior Goldast]] und Martin Opitz. Humanistische Mittelalter-Rezeption um 1600.&amp;#039;&amp;#039; In: Nicola McLelland, [[Hans-Jochen Schiewer]], Stefanie Schmitt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humanismus in der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 2008, S. 105–121.&lt;br /&gt;
* Volkhard Wels: &amp;#039;&amp;#039;Kunstvolle Verse. Stil- und Versreformen um 1600 und die Entstehung einer deutschsprachigen ‚Kunstdichtung‘.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-447-11073-0 ([https://www.academia.edu/40296409/Kunstvolle_Verse._Stil-_und_Versreformen_um_1600_und_die_Entstehung_einer_deutschsprachigen_Kunstdichtung online] auf academia.edu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Martin Opitz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118590111}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118590111}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004072189}}&lt;br /&gt;
* {{HAB|per+opitz,+martin}}&lt;br /&gt;
* {{DTAA|118590111}}&lt;br /&gt;
* {{PGIA|37243}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Opitz,+Martin}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|opitz}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Martin%20Opitz&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Martin Opitz] im Internet Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118590111|LCCN=n50006413|VIAF=22167909}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Opitz, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin Opitz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ästhetiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Latein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poeta laureatus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Alba Iulia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1597]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1639]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Opitz, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Opitz von Boberfeld, Martin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Barockdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1597&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bunzlau]], [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 1639&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerhardvalentin</name></author>
	</entry>
</feed>