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	<title>Martin Mushard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T19:44:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Mushard&amp;diff=1162171&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mehlauge: /* Wirken als Prähistoriker und Archäologe */</title>
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		<updated>2020-08-17T18:51:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken als Prähistoriker und Archäologe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Mushard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1699]] in [[Bremen]]; † [[20. Oktober]] [[1770]] in [[Geestendorf]]) war ein evangelisch-lutherischer [[Pastor]] sowie [[Ur- und Frühgeschichte|Prähistoriker]] und [[Archäologie|Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Mushard war der Sohn des [[Genealoge]]n [[Luneburg Mushard]]. Er besuchte die [[Domschule und Athenaeum Bremen|Domschule in Bremen ]] und seit 1717 studierte er an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]]. Danach soll er Lehrer in [[Stade]] gewesen sein. In und um Stade begann er mit seinen Grabungen. Er wurde 1729 in das Pastorenamt der [[Marienkirche (Bremerhaven-Geestemünde)|Marienkirche]] zu Geestendorf berufen, das er bis zu seinem Tod ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Prähistoriker und Archäologe ===&lt;br /&gt;
Seit 1724 hat Mushard umfangreiche Ausgrabungsarbeiten auf den [[Stader Geest]] betrieben, wobei sein besonderes Augenmerk auf [[Bronzezeit|bronze-]] und [[Eisenzeit|früheisenzeitlichen]] [[Bestattungsurne|Urnengräbern]] lag. Er führte 1724 Grabungen bei [[Ohrensen]], 1726 in [[Kutenholz]] und 1728 um Apensen und Beckdorf durch. Später widmete er sich der [[Pipinsburg (Sievern)|Pipinsburg]] mit den benachbarten Wallburgen Heidenschanze und Heidenstatt sowie den Großsteingräbern wie dem Bülzenbett. Die Ergebnisse trug er zu seinem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Palaeogentilismus Bremensis&amp;#039;&amp;#039; zusammen, für welches er auch die erste bekannte Darstellung der Pipinsburg mit ihrer Umgebung zeichnete. Sein Werk hatte er 1755 fast vollständig fertiggestellt, konnte aber keinen Verleger dafür finden, obwohl ihm [[Johann Hinrich Pratje]] 1762 bescheinigte, dass der Inhalt zur Veröffentlichung geeignet sei. Weitere Forschungsergebnisse veröffentlichte er in Magazinbeiträgen. Er veröffentlichte auch Auszüge aus der von seinem Vater angefertigten Chronik von [[Buxtehude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass Mushards mit seiner archäologischen Sammlung ging verloren. Sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Palaeogentilismus Bremensis&amp;#039;&amp;#039; wurde, nach einer auszugsweisen Veröffentlichung 1838, erst 1928 vollständig veröffentlicht, wobei das Tafelwerk auf Nachzeichnungen um 1910 beruht. Das Original seines Manuskripts mit den von ihm gefertigten Zeichnungen wird in der [[Landesbibliothek Oldenburg]] unter der Signatur Cim I 108 verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere Einschätzung Mushards als „bedeutendsten Prähistoriker Norddeutschlands“ muss heute relativiert werden. Seine Forschungen bewegten sich durchaus im zeitgenössischen Rahmen. So hielt er Großsteingräber für heidnische Altäre, auf denen Menschen als Opfer verbrannt wurden. Er hat sich aber als erster um die archäologische Forschung im [[Elbe-Weser-Dreieck]] verdient gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Ostseite der Marienkirche verbindet die &amp;#039;&amp;#039;Mushardstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Geestemünde]] die Straße [[An der Mühle]] mit der Tal-, Berg- und Sachsenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Ernst Sprockhoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Palaeogentilismus Bremensis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Provinzial-Museums zu Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, Band 3 (1928) S. 39–172 mit 36 Tafeln&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ältesten Wehr und Waffen aus den Steingräbern.&amp;#039;&amp;#039; 1757&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das eröffnete Monument des vergötterten Türlürs.&amp;#039;&amp;#039; 1759&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zum Ausgraben der Urnen.&amp;#039;&amp;#039; 1760&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Todtenverbrennung.&amp;#039;&amp;#039; 1764&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|23|98|99|Mushard, Martin|Karl Ernst Hermann Krause|ADB:Mushard, Martin}}&lt;br /&gt;
* Christian Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039; Mushard, Martin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe zwischen Elbe und Weser. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Landschaftsverbandes der ehem. Herzogtümer Bremen und Verden, Stade 2002, ISBN 3-931879-08-9, S. 243–245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137925506|VIAF=86090883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mushard, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geestemünde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1699]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1770]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mushard, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Prähistoriker; lutherischer Pastor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1699&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1770&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Geestendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mehlauge</name></author>
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