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	<title>Martin Mombaur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:48:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Mombaur&amp;diff=1784543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-05-29T15:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Mombaur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. August]] [[1938]] in [[Köln]]; † [[9. Februar]] [[1990]] in [[Göhrde]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Bündnis 90/Die Grünen]]). Er war von 1982 bis 1985 Abgeordneter im [[Niedersächsischer Landtag|Landtag von Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Mombaur, Sohn von Hedwig Mombaur, geborene Färber, und des Laboranten Ernst Mombaur, besuchte bis 1957 die Volks- und die Realschule in [[Frechen]]. Anschließend arbeitete er bis 1967 in der Verwaltung und besuchte von 1966 bis 1968 ein Abendgymnasium in [[Saarbrücken]], an dem er das Abitur machte. Er studierte danach von 1969 bis 1973 neun Semester Philosophie, Geschichte, Politologie und Soziologie an der [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Das Studium schloss er als M.A. ab. Von 1974 bis 1975 hatte er einen Lehrauftrag an der Universität Göttingen inne, und seit 1975 war er Dozent am Bildungszentrum Jagdschloss Göhrde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1977 war er Mitglied und Pressesprecher der [[Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg]] und von 1979 bis 1980 Bundesvorsitzender des [[Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz|Bundesverbandes der Bürgerinitiativen Umweltschutz]] (BBU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Mombaur war evangelisch, ab 1965 mit Inge Mombaur, geborene Ritterbusch, verheiratet, hatte drei Kinder (Ulrike, Stephan und Pascal), sammelte Fossilien und lebte in [[Lüchow (Wendland)|Lüchow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1978 war Mombaur Mitbegründer des Kreisverbandes Lüchow-Dannenberg der [[Grüne Liste Umweltschutz|Grünen Liste Umweltschutz]] (GLU) und wurde zum Kreisvorsitzenden gewählt. Bei den [[Landtagswahlen in Niedersachsen#Wahl zum 9. Niedersächsischen Landtag (4. Juni 1978)|Landtagswahlen am 4. Juni 1978 in Niedersachsen]] kandidierte er als Spitzenkandidat aus [[Gorleben]], das symbolisch für die Anti-Atomkraft-Bewegung stand. Mombaur hatte zudem die Idee und war Organisator des Gorlebentrecks von Gorleben nach Hannover im Jahr 1979. Die GLU erreichte im Wahlkreis 17,8 Prozent, landesweit jedoch nur 3,9 Prozent und scheiterte somit an der [[Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland|Fünf-Prozent-Hürde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimmzettel für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag 1982 Wahlkreis Lüchow-Dannenberg.png|mini|Musterstimmzettel 1982, Wahlkreis 61 Lüchow-Dannenberg]]&lt;br /&gt;
Bei der Wahl zum 10. Niedersächsischen Landtag am 21. März 1982 erhielt die Partei Die Grünen – wie die GLU seit Januar 1981 hieß – 6,5 Prozent und Mombaur gelang mit zehn Parteifreunden zum zweiten Mal nach Baden-Württemberg 1980 als Partei Die Grünen der Einzug in ein Landesparlament. Er gehörte bis 1985 dem Niedersächsischen Landtag an, wo er 1982 Vorsitzender der Landtagsfraktion war. Mombaur war ein überzeugter Verfechter des damals geltenden Rotationsprinzips innerhalb der grünen Partei und vertrat sie in einer Verfassungsklage vor dem [[Niedersächsischer Staatsgerichtshof|Niedersächsischen Staatsgerichtshof]] in Bückeburg. Dieser entschied am 5. Juni 1985, dass zwar der freiwillige Mandatsverzicht eines Abgeordneten, nicht aber das Rotationsprinzip mit der Landesverfassung vereinbar sei. Daraufhin schied Martin Mombaur noch 1985 mit einem freiwilligen Mandatsverzicht aus dem Niedersächsischen Landtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialismus in Osteuropa.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 1971–1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Parlament und auf der Straße – Die Doppelstrategie der grünen Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg R. Mettke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Grünen. Regierungspartner von morgen?&amp;#039;&amp;#039; Spiegel-Buch, Rowohlt., 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 262.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mombaur, Martin.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 855.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035094398|VIAF=301084795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mombaur, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Grünen-Mitglied (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Landkreis Lüchow-Dannenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mombaur, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Die Grünen), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. August 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göhrde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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