<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Martin_Mirus</id>
	<title>Martin Mirus - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Martin_Mirus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Mirus&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T06:10:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Mirus&amp;diff=878595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thorstn11: toter Link entfernt; Ergänzung, Korrektur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Mirus&amp;diff=878595&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-14T02:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;toter Link entfernt; Ergänzung, Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MartinMirus.jpg|mini|Martin Mirus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Mirus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1532]] zu [[Weida]]; † [[14. August]] [[1593]] auf [[Cavertitz|Schloss Karditz]] bei [[Oschatz]]) war ein deutscher lutherischer Theologe und [[Liste der sächsischen Oberhofprediger|sächsischer Oberhofprediger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mirus studierte an der [[Universität Jena]] und erlangte am 12. Juli 1558 den akademischen Grad eines [[Magister]]s. Daraufhin wurde er 1560 als [[Adjunkt (Beruf)|Adjunkt]] an der philosophischen Fakultät aufgenommen. 1561 ging er als Pfarrer nach [[Sülzenbrücken]], kehrte 1569 als Diakon nach Jena zurück und verzog 1572 als Pfarrer nach [[Kahla]]. Als 1573 Kurfürst [[August (Sachsen)|August von Sachsen]] als Vormund seiner Vettern auch im [[Ernestiner|ernestinischen]] [[Sachsen]] die Vertreibung der [[Kryptocalvinisten]] unternahm, berief er Mirus zum [[Superintendent]]en und Hofprediger nach [[Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch bei seiner Antrittspredigt erregten die Bürger in der Kirche einen solchen Tumult, dass er auf das Amt verzichtete. Danach wurde er als [[Professor]] und Superintendent nach Jena berufen, promovierte am 10. Februar 1574 zum Doktor der Theologie und folgte schon in demselben Jahre einem Rufe nach [[Dresden]] als erster Hofprediger. Um den [[Kryptocalvinismus]] vollständig auszurotten, wirkte er auf Wunsch des Kurfürsten an der Formulierung der [[Torgauer Artikel (1574)|Torgauer Artikel]] mit, welche im Mai 1574 auf dem Konvent zu Torgau von allen Geistlichen und Professoren der Theologie unterzeichnet werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1575 begleitete er den Kurfürsten auf den [[Immerwährender Reichstag|Immerwährenden Reichstag]] zu [[Regensburg]] und hielt hier sieben scharfe Predigten gegen das Papsttum. Im Auftrag des Kurfürsten beteiligte er sich auch eifrig an der [[Konkordienformel]] vom [[Schloss Lichtenburg|Lichtenburger]] Konvent am 15. Februar 1576 bis zu deren Vollendung. 1580 wurde Mirus Mitglied des Oberkonsistoriums in Dresden. Er genoss in hohem Grade das persönliche Vertrauen seines Fürsten und hat bei allen erfreulichen und traurigen Ereignissen in der kurfürstlichen Familie sein Amt als Seelsorger und geistlicher Berater mit großer Gewissenhaftigkeit verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 1586 starb Kurfürst August. Unter seinem Nachfolger [[Christian I. (Sachsen)|Christian I. von Sachsen]] gewannen die bisher unterdrückten [[Philippist]]en mehr Einfluss. Daher wurde Mirus 1588 von seinem Amt entlassen, von Juli bis September auf die [[Festung Königstein]] gebracht, dort gefangen gehalten und des Landes verwiesen. Er begab sich nach Jena und lebte dort einige Jahre in zurückgezogen. 1591 wurde Mirus als Domprediger nach [[Halberstadt]] berufen und trat dies Amt am 21. September an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Kurfürst Christian I. berief dessen Witwe Sophie den Vertriebenen jedoch zurück und setzte ihn wieder in sämtliche Ämter ein. Am 25. November 1591 kehrte er nach Dresden zurück. Mit besonderem Eifer widmete er sich den Generalvisitationen, um das in den letzten Jahren wieder herangewachsene „Unkraut des Kryptocalvinismus“ mit der Wurzel auszurotten. Auf einer Reise von Leipzig nach Dresden erkrankte er unvermutet bei Wolfgang Albrecht [[Schleinitz (Adelsgeschlecht)|von Schleinitz]] auf dessen Schloss Karditz bei Oschatz und starb nach wenigen Tagen am 14. August 1593. Begraben wurde er am 24. August in der [[Kreuzkirche (Dresden)|Kreuzkirche]] zu Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut den Annales ecclesiastici: &amp;quot;[https://books.google.de/books?id=PqtTAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA306&amp;amp;dq=martin+mirus+annales&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjas7uekfLlAhUT7KYKHWcoDqsQ6AEIKzAA#v=snippet&amp;amp;q=%22daselbst%20f%C3%BCr%20dem%20altar%22&amp;amp;f=false für dem Altar]&amp;quot;(vor dem Altar). Wolfgang Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die lutherischen Hofprediger in Dresden: Grundzüge ihrer Geschichte und Verkündigung im Kurfürstentum Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, 2006, ISBN 978-3-515-08907-4 ([https://books.google.de/books?id=82jpvEGgi_8C&amp;amp;pg=PA89&amp;amp;dq=Annales+ecclesiastici+%22mirus%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwishszik-_lAhVIy6QKHTEeCIQQ6AEIMTAB#v=snippet&amp;amp;q=kreuzkirche%201593&amp;amp;f=false google.de] [abgerufen am 16. November 2019]). Ein Epitaph von 1608 aus dem [http://www.inschriften.net/halberstadt-dom/inschrift/nr/di075-0251.html Halberstädter Dom] wurde mit ihm [https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=BgMRAQAAIAAJ&amp;amp;dq=halberstadt+%22martin+mirus%22+epitaph&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=%22Martin+Mirus%22 in Verbindung gebracht], allerdings dürfte es sich aufgrund des fehlenden Sterbekreuzes (15 Jahre nach seinem Tod) eher nicht um ihn handeln.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit der Pfarrerstochter Margarete Löbel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gedbas.genealogy.net/person/show/1225977762 |titel=GEDBAS: Martin Dr.theol. MIRUS |abruf=2019-11-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191117232648/https://gedbas.genealogy.net/person/show/1225977762 |archiv-datum=2019-11-17 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-24 03:24:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit der er mehrere Kinder hatte. Auf diese Ehe führte sich u.&amp;amp;nbsp;a. der Schriftsteller [[Adam Erdmann Mirus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Kämmel: &amp;#039;&amp;#039;Mirus, Adam Erdmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Deutsche Biographie,&amp;#039;&amp;#039; Band 21, 1885, [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Mirus,_Adam_Erdmann S. 780–782].&amp;lt;/ref&amp;gt; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Verwandtschaft mit dem Hofrat [[Karl Adolf Mirus]] ist nicht bekannt; vgl. Leon Mirus, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechtes Mirus usw.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Andreas Gleich]]: &amp;#039;&amp;#039;Annales ecclesiastici&amp;#039;&amp;#039;. Dresden und Leipzig 1730.&lt;br /&gt;
* Leon Mirus: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechtes&amp;#039;&amp;#039; Mirus &amp;#039;&amp;#039;Altenburger Abstammung&amp;#039;&amp;#039; für den „Mirusbund“ verfaßt. (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Deutschen Familiengeschichte,&amp;#039;&amp;#039; 4.) Leipzig 1925. (S. 22–30: Hofprediger Dr. Martin Mirus und die Seinen.)&lt;br /&gt;
* [[Fritz Roth (Genealoge)|Fritz Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalschriften für genealogische Zwecke&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Boppard 1959, R 161&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die lutherischen Hofprediger in Dresden. Grundzüge ihrer Geschichte und Verkündigung im Kurfürstentum Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-515-08907-4, ISBN 3-515-08907-1&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|1|1|Mirus, Martin|[[Georg Christian Bernhard Pünjer]]|ADB:Mirus, Martin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117051128}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117051128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=&amp;lt;br /&amp;gt; [[Christian Schütz (Theologe)|Christian Schütz]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Johann Salmuth]]|NACHFOLGER=&amp;lt;br /&amp;gt; [[Johann Salmuth]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Polykarp Leyser der Ältere]]|AMT=[[Liste der sächsischen Oberhofprediger|Hofprediger in Dresden]]|ZEIT=[[1574]]–[[1588]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[1591]]–[[1593]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117051128|LCCN=no98100029|VIAF=35223936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mirus, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1532]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1593]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domprediger am Dom zu Halberstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mirus, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Myrus, Martin; Mirus, Martinus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe und sächsischer Oberhofprediger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1532&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weida]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1593&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Schloss Karditz bei [[Oschatz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thorstn11</name></author>
	</entry>
</feed>