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	<title>Martin Malterer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:33:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Malterer&amp;diff=718459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2022-06-16T23:47:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Martin Malterer 6219.jpg|mini|hochkant|Holzfigur von Martin Malterer auf dem Weg zur Waldkircher [[Kastelburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Malterer 6220.jpg|mini|hochkant|Tafel zur Holzfigur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Malterer, Martin.jpg|mini|hochkant|Wappen des Martin Malterer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau) 7838.jpg|mini|hochkant|Malterer-Statue auf der [[Schwabentorbrücke]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Malterer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[9. Juli]] [[1386]]) war ein [[Ritter]] aus [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiärer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Martin Malterer entstammte dem reichen Freiburger [[Patrizier]]geschlecht [[Malterer (Adelsgeschlecht)|Malterer]]. Sein Vater Johannes Malterer war der Stifter des [[Maltererteppich]]s, der sich heute im [[Augustinermuseum]] befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;our-royal-titled-noble-and-commoner-ancestors.com: &amp;#039;&amp;#039;[https://our-royal-titled-noble-and-commoner-ancestors.com/p2130.htm#i63998 Sir Johannes Malterer, Councilman of Freiburg]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diesen verbürgte sich 1336 auch Johann von Liebegg vor dem Rat von [[Luzern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor von Liebenau]]: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Urkunden zu der Geschichte der Königin Agnes von Ungarn&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg, 1869, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter Gisela von [[Kaysersberg]] († 22. Dezember 1381) stammte mütterlicherseits aus der Familie [[Schnewlin|Snewelin]].&amp;lt;ref&amp;gt;our-royal-titled-noble-and-commoner-ancestors.com: &amp;#039;&amp;#039;[https://our-royal-titled-noble-and-commoner-ancestors.com/p3208.htm#i96353 Gisela von Kaysersberg (Kaisersberg)]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1354 kaufte sein Vater Johannes die [[Schwarzenberg (Adelsgeschlecht, Schwarzwald)#Schwarzenberg-Kastelburg (ca. 1290–1465)|Herrschaft Kastelburg]] für 2140 &amp;#039;&amp;#039;Silberlinge&amp;#039;&amp;#039;, die später seinem Sohn Martin übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Malterer wohnte auf der [[Kastelburg]] über [[Waldkirch]], an der er auch Umbauten vornahm,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat|1620|Kastelburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war mit Anna [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|von Thierstein]], der Tochter des Grafen [[Walram von Thierstein]], verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;ZGORh. Bd. 5 NF, S. 495.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihr hatte er vier Töchter,&amp;lt;ref&amp;gt;our-royal-titled-noble-and-commoner-ancestors.com: &amp;#039;&amp;#039;[https://our-royal-titled-noble-and-commoner-ancestors.com/p1214.htm#i36450 Sir Martin Malterer, Herr zu Waldkirch, Landvogt in Alsace, Sundgau, &amp;amp; Briesgau]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; die später Anteile an der [[Gemeine Teilherrschaft Riegel|Gemeinen Teilherrschaft Riegel]] erben sollten, jedoch keinen Sohn. Er gehörte der [[Löwenbund|Gesellschaft mit dem Löwen]] an, einer am 17. Oktober 1379 gegründeten [[Adelsgesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1356 bis 1386 waren eine Reihe [[Markgrafschaft Baden-Hachberg|baden-hachbergischer]] Orte an Martin Malterer verpfändet, so [[Emmendingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/9787/Emmendingen+-+Altgemeinde%7ETeilort|titel=Emmendingen – Altgemeinde~Teilort|hrsg=[[LEO-BW|leo-bw.de]]|abruf=2019-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der [[Hochburg (Emmendingen)|Hochburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/9789/Hochburg+-+Wohnplatz|titel=Hochburg – Wohnplatz|hrsg=leo-bw.de|abruf=2019-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die heute zu [[Freiamt (Schwarzwald)|Freiamt]] gehörenden Mußbach, Glashausen, Reichenbach, Nordprechtsberg, Bildstein, Altkeppenbach, Gerlisberg und Hofen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/10153/Freiamt+-+Altgemeinde~Teilort|titel=Freiamt – Altgemeinde~Teilort|hrsg=leo-bw.de|zugriff=2019-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem besaß er 1381 [[Kenzingen]] und die [[Kirnburg]] als Pfand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.breisgau-burgen.de/de/index.php/breisgau-burgen/burgen-a-h/burgen-b/bleichheim-burg-kuerenberc|titel=Burg Kürnberg (Kvrinberc) – heute Kirnburg|hrsg=breisgau-burgen.de|zugriff=2019-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1377 trat Malterer in den Dienst von [[Leopold III. von Habsburg]]. Damit erreichte er eine weitgehende Befreiung der Herrschaft Kastelburg von österreichischen Lasten und Pflichten. 1379 wurde er [[Landvogt]] im [[Breisgau]], [[Sundgau#Landvögte im Sundgau|im Sundgau]] und [[Liste der Landvögte im Elsass#Landvögte im Oberelsass – mit Sundgau, Breisgau oder Vorderösterreich|im Elsass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1386 zog Malterer als persönlicher Beschützer des [[habsburg]]ischen [[Erzherzog]]s Leopold III. und [[Banner (Fahne)|Bannerträger]] der Freiburger in Richtung [[Sempach]] in der [[Alte Eidgenossenschaft|Schweizerischen Eidgenossenschaft]]. In der [[Schlacht bei Sempach]] schlugen die Eidgenossen die Habsburger am 9. Juli verheerend, was letztlich zu ihrer Unabhängigkeit vom Hause Habsburg führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiburger Ritterschaft und der Adel zahlten damals einen gewaltigen Blutzoll, Malterer und [[Liste der gefallenen Adeligen auf Habsburger Seite in der Schlacht bei Sempach|mehr als 40 Kämpfer]] kehrten nicht mehr zurück. Der Überlieferung nach fand man Malterer über der Leiche des jungen Erzherzogs liegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1386/1387 verlor die Maltererfamilie die Kastelburg, da keine männlichen Erben Malterers vorhanden waren. Die Burg wurde Gegenstand abenteuerlicher Vergaben und Verpfändungen der Habsburger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kastelburg-in-not.de/html/die_burg.html|wayback=20150216231510|text=Geschichte der Kastelburg}}, kastelburg-in-not.de, abgerufen am 21. August 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Schwabentorbrücke]] in Freiburg erinnert eine Statue des Bildhauers [[Julius Seitz]] an Martin Malterer.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freiburg-schwarzwald.de/littenweiler/wiehre1.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Freiburg-Wiehre Infos&amp;#039;&amp;#039;], freiburg-schwarzwald.de, abgerufen am 21. August 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 1945 zerstörten Buntglasgemälde der Schlacht bei Sempach von [[Fritz Geiges]] im [[Friedrich-Gymnasium Freiburg|Freiburger Friedrich-Gymnasium]] wurde Malterer als Vorbild für Tugendhaftigkeit und Loyalität gegenüber dem Herrscherhaus inszeniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freiburgs-geschichte.de/1386-1493_Burgund.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Freiburg und wie der kühne Karl ein Königreich sich wollt schaffen&amp;#039;&amp;#039;], freiburgs-geschichte.de, abgerufen am 25. August 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Boris Bigott: &amp;#039;&amp;#039;Die Damen Malterer. Zur Einheirat Freiburger Patriziertöchter in den Breisgauer Adel im 14. und 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins „Schau-ins-Land“|Schau-ins-Land]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 126 (2007), S. 19–37 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland2007/0019 Digitalisat der UB Freiburg]).&lt;br /&gt;
* [[Ulrich P. Ecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin Malterer, „König“ der Gesellschaft zum Löwen, und die Schlacht von Sempach&amp;#039;&amp;#039;, in: Geschichte der Stadt Freiburg im Breisgau, Bd. 1, hrsg. von [[Heiko Haumann]] und [[Hans Schadek]], Stuttgart 2001, S. 279–281.&lt;br /&gt;
* Karl Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Albertus Magnus und Martin Malterer. Zwei Standbilder auf der Schwabenthorbrücke zu Freiburg i.Br. Ein Beitrag zur Lokalgeschichte der Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg im Breisgau 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012285561|VIAF=171058491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Malterer, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Sempacherkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1386]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Malterer, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ritter (Freiburg im Breisgau)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1386&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Sempach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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