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	<title>Martin Ludwig von Eichmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:50:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Ludwig_von_Eichmann&amp;diff=2461539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wahldresdner: /* Einzelnachweise */ siehe Kat-Definition, keine vor 1866 verstorbenen Personen</title>
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		<updated>2024-03-25T09:52:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; siehe Kat-Definition, keine vor 1866 verstorbenen Personen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Ludwig von Eichmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1710]] in [[Kołobrzeg|Kolberg]]; † [[27. Dezember]] [[1792]] in [[Wesel]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war einer der vier Söhne des Rechtsgelehrten, Kolberger Bürgermeisters und späteren Landrats [[Ewald Joachim von Eichmann]] (1653–1714). Vom Vater ursprünglich ebenfalls für einen akademischen Weg vorgesehen, entschied er sich anders und trat 1725 in das [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 17 (1806)|Infanterieregiment „von Grumbkow“]] ein. Eichmann stand nun die erste Zeit in unmittelbaren Diensten des [[Generalfeldmarschall]]s [[Friedrich Wilhelm von Grumbkow|Grumbkow]], der ihn mit verschiedenen, vor allem theoretischen Aufgaben betraute. 1730 wurde er in den Dienst des sächsischen Generalmajors Grumkow, Bruder des obigen delegiert, wo er 1732 zum [[Fähnrich]], wenig später zum [[Adjutant]] avancierte. 1734 war er bei der [[Geschichte der Stadt Danzig#Belagerung und innere Kämpfe|Belagerung von Danzig]] zugegen. Fürst [[August Aleksander Czartoryski|Czartoryski]] ließ sich von ihm in preußischen Waffenübungen unterrichten und empfahl Eichmann zu diesem Zwecke auch an [[Stanisław Poniatowski]], den Vater des späteren letzten [[Stanislaus II. August Poniatowski|Königs]] der [[Rzeczpospolita|Republik]]. Noch im [[Polnischer Thronfolgekrieg|Polnischen Thronfolgekrieg]] geriet er bei [[Wejherowo|Neustadt]] in Gefangenschaft, wurde aber vom [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] [[Peter von Lacy|Lacy]] bald wieder freigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde dann nach Preußen zurückberufen und avancierte bei seinem alten Regiment 1735 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] und 1740 zum [[Premierleutnant]]. Im [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieg]] wurde er nach der [[Schlacht bei Chotusitz]], wo Eichmann sich auszeichnete, zum [[Stabskapitän]] befördert. 1744 nahm er an der erfolgreichen Eroberung von Prag teil. Anschließend wechselte er zum Nassauschen Korps nach [[Karlino|Körlin]] und übernahm dort die Funktion des Intendanten und [[Generalquartiermeister]]s. Als solche hatte er früher bereits unter General [[Peter du Moulin|du Moulin]] und Feldmarschall [[Joachim Christoph von Jeetze|Jeetz]] gedient. Bei [[Schlacht bei Hohenfriedberg|Hohenfriedberg]] wurde Eichmann leicht verwundet, stand aber vor [[Schlacht bei Soor|Soor]] bereits wieder im Felde. Anschließend bekam er seine eigene [[Kompanie (Militär)|Kompanie]]. 1756 avancierte Eichmann zum [[Major]]. Vor [[Schlacht bei Lobositz|Lowositz]] konnte er sich erneut auszeichnen und erhielt dafür den Orden [[Pour le Mérite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] wohnte er auch den Schlachten von [[Schlacht bei Prag|Prag]], [[Schlacht bei Kolin|Kollin]], [[Schlacht von Moys|Moys]] und [[Schlacht bei Breslau|Breslau]] bei. In den Jahren 1758 und 1759 stand er im [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 15 (1806)|Regiment]] des [[Friedrich II. (Preußen)|Königs]]. 1760 wurde er zum [[Oberstleutnant]] befördert. Am 15. März 1760 kommandierte er ein [[Bataillon]] des Regiments und konnte sich vor [[Prudnik|Neustadt]] gegen sechs feindliche Kavallerieregimenter verteidigen. In [[Schlacht bei Torgau|Torgau]] schließlich hatte sich sein Bataillon auf 35 Mann reduziert, dennoch konnte er ein Bataillon Kroaten nebst Artillerie aufgreifen. Es war nur konsequent, dass ihn der König 1761 zum [[Oberst]] beförderte. 1762 wechselte er zum [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 35 (1806)|Regiment „Prinz Heinrich“]], mit dem er vor [[Schlacht bei Freiberg|Freiberg]] siegreich war. 1766 erhielt er das [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 48 (1806)|Infanterieregiments Nr.&amp;amp;nbsp;48]] und wurde 1767 zum [[Generalmajor]] befördert. Er nahm am [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekrieg]] aktiv teil, während sein Regiment in [[Wesel]] Garnison nahm. 1781 beförderte ihn der König zum [[Generalleutnant]]. Im Januar 1791 [[Dimission|dimittierte]] als General der Infanterie mit [[Pension (Altersversorgung)|Pension]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leopold von Zedlitz-Neukirch&amp;quot;&amp;gt;[[Leopold von Zedlitz-Neukirch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues preussisches Adelslexicon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig 1836, [https://books.google.de/books?pg=PA116&amp;amp;id=HdkEAAAAIAAJ&amp;amp;hl=de S. 116.]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Er verstarb ein Jahr später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichmann war auch Ritter des [[Schwarzer Adlerorden|Schwarzen Adlerordens]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leopold von Zedlitz-Neukirch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1787 besaß Eichmann nach der Vasallentabelle die pommerschen Güter Fichthof, Grünhof, [[Kościernica (Polanów)|Kösternitz]], Lindenhof und [[Szczeglino|Steglin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Theodor Bagmihl]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Wappenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Stettin 1846, Band 2, S. 193; {{archive.org |bub_gb_NwJLAAAAYAAJ |Blatt=n199}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichmann war zweimal vermählt. 1764 heiratet er Helene Modeste Tugendreich [[Oldenburg (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)|von Oldenburg]], die jüngste Tochter des preußischen Generalmajors [[Georg Friedrich von Oldenburg]]. Nach dem Tod seiner ersten Gattin heiratete er 1782 Sophie Eleonore Henriette von Cordier (* 1756), Tochter des Oberst Benjamin de Cordier&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cordier&amp;quot; /&amp;gt; (1702–1769).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BL-König|Band=1|Seite=397}}&lt;br /&gt;
* [[Eduard Lange (Militärschriftsteller)|Eduard Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Soldaten Friedrich’s des Großen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1853, S. 52–53; {{archive.org |bub_gb_pqNDAAAAYAAJ |Blatt=52}}.&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1937], {{DNB|367632772}}, S. 43, Nr. 570.&lt;br /&gt;
* [[Kurd Wolfgang von Schöning]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Chur-Brandenburgischen und Königlich Preußischen Armee von 1640–1840.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1840, [https://books.google.de/books?id=ODMRAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA110&amp;amp;hl=de S. 110.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 23, Nr. 27 vom 7. Juli 1838, [https://books.google.de/books?id=JcNFAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA108&amp;amp;hl=de S. 108, Nr. 46.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cordier&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Familie gehörte zu den vielen französischen Flüchtlingen, die nach Brandenburg gekommen war. Er wurde 1702 in Berlin geboren und kam 1718 zur Preußischen Armee. Ab 1742 hatte er an allen Feldzügen teilgenommen und stieg bis zum Oberst im Regiment Eichmann auf. Er starb am 26. Mai 1760 in Wesel. [[Gottlob Naumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung ungedruckter Nachrichten so die Geschichte der Feldzüge der Preußen von 1740 bis 1779, erläutern.&amp;#039;&amp;#039; S. 540; {{archive.org |bub_gb_WnVDAAAAcAAJ |Blatt=540}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034181270|VIAF=299981169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eichmann, Martin Ludwig Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Frühen Neuzeit (Brandenburg-Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Österreichischen Erbfolgekrieg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Siebenjährigen Krieg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1710]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eichmann, Martin Ludwig von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1710&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kołobrzeg|Kolberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1792&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wesel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wahldresdner</name></author>
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