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	<title>Martin Kunzler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:33:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Kunzler&amp;diff=906545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 30. Oktober 2025 um 11:58 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mkunzler02.JPG|mini|hochkant|Martin Kunzler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Kunzler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1947]] in [[Lörrach]]) ist ein deutscher [[Jazz]]bassist und Musikjournalist. Besondere Bekanntheit erlangte er durch sein beim [[Rowohlt-Verlag]] erschienenes &amp;#039;&amp;#039;rororo Jazz-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, das heute als deutschsprachiges [[Standardwerk]] zu dieser Musikrichtung gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Kunzler kam als Jüngster von sechs Geschwistern in Lörrach zur Welt und ging auf das [[Hans-Thoma-Gymnasium]] und das Wirtschaftsgymnasium in Lörrach. Ab 1960 nahm er [[Kontrabass]]-Unterricht bei [[Chester Gill]]. Ab 1964 folgte ein Kontrabassstudium bei [[Michel Delannois]] sowie Musiktheorie bei [[Gerd Watkinson]] in [[Basel]]. Nach seiner Heirat und der Geburt seines Sohnes Claudio absolvierte Kunzler von 1966 bis 1968 ein [[Volontariat]] als Zeitungsredakteur im [[Verlagshaus Jaumann|Oberbadischen Verlagshaus]] in Lörrach, danach war er bis 1969 dort Redakteur und Feuilleton-Korrespondent des &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote|Schwarzwälder Boten]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1967/68 hatte er zudem einen Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Lörrach in den Fächern &amp;#039;&amp;#039;Kontrabass&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Werkstatt Neue Musik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher war Martin Kunzler in [[Avantgarde|avantgardistischen]] musikalischen Projekten mit dem Tübinger Ensemble von Heinz Kunzler und [[Wolfgang Hamm]] und den Ensembles um Percy Gerd Watkinson aktiv. Es folgten zahlreiche Konzerte und Tourneen als Jazzmusiker, unter anderen mit [[Oscar Klein]], [[Raymond Droz]], [[Waldi Heidepriem|Ewald Heidepriem]], [[Hans Deyssenroth]], [[Phil Woods]], [[Lee Konitz]], [[Albert Nicholas]], [[Milt Buckner]], [[Attila Zoller]], [[Stu Martin]], [[Jean-Louis Chautemps]], [[Pony Poindexter]] und vor allem über viele Jahre mit dem amerikanischen Arrangeur [[Bob Carter (Musiker)|Bob Carter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 bis 1972 war Martin Kunzler Leiter der Feuilleton-Redaktion des [[Westfalen-Blatt]]es in [[Bielefeld]]; in diese Zeit fiel auch die Veröffentlichung seines ersten Buches als Co-Autor neben [[Bernhard Conz]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Gerettet auf dem Steinway-Flügel&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Zwischenspiel bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung|Badischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Freiburg im Breisgau]] 1973 übernahm er im Juli 1973 die [[Public Relations|PR]]-Abteilung der [[BASF Records|BASF]]-Musikproduktion in [[Hamburg]] und später in [[Mannheim]]. Dort betreute er vor allem das auf [[Alte Musik]] spezialisierte [[Plattenlabel]] [[Deutsche Harmonia Mundi|deutsche harmonia mundi]] als auch das Label [[Musik Produktion Schwarzwald|Musik Produktion Schwarzwald (MPS)]], das Jazzplatten herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Klassik-Bereich war er auch als Produzent tätig, dort vor allem als Spezialist für die Moderne und für [[Alte Musik]]. Hier konzipierte er als [[Herausgeber|Editor]] viele Projekte; wichtige Dauerpartner waren dabei [[Carl Orff]], [[Gary Bertini]], [[Ireneu Segarra i Malla|Ireneu Segarra]] oder [[Peter Michael Hamel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mkunzler01.jpg|mini|hochkant|Martin Kunzler mit Kontrabass]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ausstieg der BASF aus dem Musikgeschäft 1976 arbeitete er wie teils auch schon zuvor als [[Freier Mitarbeiter|Freelancer]] für Plattenfirmen wie die [[Deutsche Grammophon]] (Archiv Produktion), [[EMI Group|EMI]], [[Wergo]], [[Teldec]] (Das Alte Werk) oder [[Bellaphon]], den [[Südwestfunk]], den [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]], [[Österreichischer Rundfunk|ORF]] und die [[Deutsche Welle]], den [[Schott-Verlag]] und Zeitungen bzw. Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Musikzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;nmz&amp;#039;&amp;#039;, Bosse Verlag), &amp;#039;&amp;#039;[[Das Orchester]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Melos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Musica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Musik und Bildung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fonoforum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stereo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Disk&amp;#039;&amp;#039; (Holland), &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, zahlreiche Tageszeitungen und Publikumszeitschriften bis hin zum &amp;#039;&amp;#039;[[Playboy (Magazin)|Playboy]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 kam er als [[Pressesprecher|Pressereferent]] zu [[Boehringer Mannheim]] (später [[Roche Diagnostics]]), behielt seine freischaffenden Aktivitäten als Autor und Produzent aber bei. Ab 1980 rückten die Arbeiten für die erste Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt-Jazzlexikons&amp;#039;&amp;#039; in den Vordergrund. Es erschien 1988, gefolgt von diversen ergänzten oder unveränderten Neuauflagen und einer völlig revidierten Neufassung 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitet zudem an der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Deutsche Biographie|Neuen Deutschen Biographie]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] mit. Daneben gab es auch Aktivitäten im Museumsbereich, unter anderem [[essay]]istische Beiträge für Ausstellungskataloge oder 2002 das [[Marketing]] für eine große [[Jean Tinguely|Jean-Tinguely]]-Retrospektive der [[Kunsthalle Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Co-Autor mit [[Johann Albrecht Cropp]]:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Irland per Boot. Shannon, Barrow, Grand Canal, Erne&amp;#039;&amp;#039;. Stürtz Verlag, Würzburg 1984, ISBN 3-8003-0218-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;England per Boot, Norfolk Boad, Themse, Avon Ring&amp;#039;&amp;#039;. Stürtz Verlag, Würzburg 1986, ISBN 3-8003-0269-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Norditalien per Boot&amp;#039;&amp;#039;. Stürtz Verlag, Würzburg 1987, ISBN 3-8003-0303-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Autor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerettet auf dem Steinway-Flügel. Bernhard Conz über Conz und andere&amp;#039;&amp;#039;. Busse Verlag, Herford 1971 (gemeinsam mit Bernhard Conz).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte Neuausgabe Rowohlt, Reinbek 2002 (digital verfügbar über Directmedia Publishing, Berlin 2006).&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;A–L&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-499-16512-0.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;M–Z&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-499-16513-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir und wie wir wohnen&amp;#039;&amp;#039;. Neu Heidelberg, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-00-059153-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12413047X}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|Martin Kunzler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12413047X|LCCN=n90615131|VIAF=10771601}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kunzler, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Bassist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazzautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kunzler, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jazzbassist und Musikjournalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lörrach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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