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	<title>Martin Kohz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 26. Juni 2024 um 17:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Kohz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1902]] in [[Posen]]; † [[11. März]] [[1971]]) war ein deutscher Politiker des [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|Gesamtdeutschen Blocks/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Kohz war promovierter Jurist, der seit 1928 als Rechtsanwalt in [[Köslin]] tätig war. Bereits als 16-Jähriger trat er dem [[Grenzschutz Ost]] bei. In einem Lebenslauf vom 31. Oktober 1933 erklärt er, 1920 an der „Niederwerfung kommunistischer Plünderungen“ und am [[Kapp-Putsch]] teilgenommen zu haben. Dass er 1923 nicht am [[Hitlerputsch]] teilgenommen habe, begründet er dort damit, dass er von der Polizei in Thüringen bei der Anreise festgenommen worden sei. Er war von 1921 bis 1925 Mitglied des [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelms]]. Zum 1. Oktober 1930 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 342.147),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/568348&amp;lt;/ref&amp;gt; deren stellvertretender Ortsgruppenleiter er wird, und etwas später der [[Schutzstaffel|SS]]. Im November 1933 bewarb er sich auf eine Stelle der [[Sturmabteilung|SA]]-Justizverwaltung, in der er bereits seit Dezember 1930 Truppführer und Rechtsberater war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 264, abgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schrieb: „daß ich im Pommern zu den ersten Juristen gehören, die der Bewegung beitraten, und wohl der erste Jurist als SA-Mann sein dürfte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Schubert, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zwar zum Notar ernannt, Stadtverordnetenvorsteher in Köslin und Vorstandsmitglied der örtlichen Anwaltskammer. Die von ihm angestrebte Stelle als [[Oberstaatsanwalt]] wurde ihm jedoch verwehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 264, abgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er im Februar 1948 im Zuge der [[Entnazifizierung]] zunächst in die Kategorie IV (Mitläufer) eingestuft, durch das Gesetz von 17. Juni 1950 in die Kategorie V. Christina Schubert schreibt in ihrer Arbeit über die schleswig-holsteinischen Landtagsabgeordneten nach 1945 (s. Lit.), dass Kohz bei seiner Vergangenheit eigentlich in die Stufe III hätte eingeordnet werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Schubert, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „exponiert nationalsozialistisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 179, abgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Schleswig-Holstein]] arbeitete er als Rechtsanwalt und Notar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Kohz war von 1950 bis 1954 [[MdL|Landtagsabgeordneter]] in [[Schleswig-Holstein]]. Er vertrat den Wahlkreis [[Eutin]]-West im Parlament. Vom 19. März bis 6. August 1954 war er stv. Vorsitzender des Landtagsausschusses für Justiz. In der ersten Lesung des „Gesetzes zur Beendigung der Entnazifizierung“ am 31. Januar 1951 bezeichnete er die Entnazifizierung als zu beendendes Unrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 265/266, abgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleswig-Holsteinische Landtag entsandte Kohz in die zweite [[Bundesversammlung (Deutschland)|Bundesversammlung]], die am 1. Juli 1954 [[Theodor Heuss]] als [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] wiederwählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Vom 14. Februar 1953 bis zum 6. August 1954 war Kohz Parlamentarischer Vertreter des Landesjustizministers von [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christina Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten des Schleswig-Holsteinschen Landtags nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sönke Zankel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Skandale in Schleswig-Holstein. Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt &amp;amp; Klaunig, Kiel 2012, ISBN 978-3-88312-419-3, S. 90–94 und S. 123 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] Berlin ehemaliges [[Berlin Document Center|BDC]] R 3001 64180/Kohz, Martin Dr.&lt;br /&gt;
* Bundesarchiv Berlin ehemaliges BDC SA D 146/Kohz, Martin Dr.&lt;br /&gt;
* [[Landesarchiv Schleswig-Holstein]]. Entnazifizierungsakte Dr. Martin Kohz. Abt. 460 Nr. 2821.&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128190337|VIAF=52733905}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohz, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kohz, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Jurist NSDAP, SA, SS, (GB/BHE), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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