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	<title>Martin Knauthe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Knoerz: /* Bauten und Entwürfe */</title>
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		<updated>2026-02-20T11:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauten und Entwürfe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Knauthe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Mai]] [[1889]] in [[Dresden]]; † [[7. Februar]] [[1942]] in der [[Sowjetunion]]) war ein deutscher [[Architekt]] der [[Moderne#Kunstgeschichte|Klassischen Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knauthe wurde als jüngstes Kind einer kleinbürgerlichen Familie in Dresden geboren. Nach seiner Schulausbildung besuchte er von 1906 bis 1907 die Dresdner Zeichenschule und von 1907 bis 1910 die [[Kunstgewerbeschule Dresden|Dresdner Kunstgewerbeschule]]. Um darüber hinaus praktische Kenntnisse zu erwerben, absolvierte er von 1908 bis 1910 in den &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst&amp;#039;&amp;#039; eine Tischlerlehre. Zwecks Weiterqualifizierung hospitierte er in den folgenden Jahren an der [[Kunstakademie Dresden]] sowie der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]]. Parallel nahm er eine Aspirantur und anschließende Tätigkeit als Bauführer beim Dresdner Architekten [[Oskar Menzel (Architekt)|Oskar Menzel]] wahr. Hier entstanden die ersten eigenen Entwürfe. 1912 begann die erste [[Selbständigkeit (beruflich)|Selbständigkeit]] Knauthes, indem er zusammen mit dem Maler Paul Freund die privaten „Lehr- und Entwurfsateliers für Malerei und Angewandte Künste“ gründete, in den praktische Übungen zu verschiedensten künstlerischen Techniken durchgeführt werden sollten. Diese Schule musste jedoch aus finanziellen Gründen bereits 1913 geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf siedelte er nach [[Halle (Saale)]] über. Hier war Knauthe zunächst vom 1. September 1913 bis zum 1. September 1914 im „Büro für Architektur und Städtebau“ der Brüder Arthur und Bruno Föhre tätig. In diesem Jahr heiratete er Antonie Fikar. Von Beginn des Ersten Weltkriegs bis Ende 1916 arbeitete er als Kriegsaushilfe im halleschen Hochbauamt unter der Leitung von [[Wilhelm Jost (Architekt, 1874)|Wilhelm Jost]]. Während dieser Zeit hat er an vielen bedeutenden Projekten mitgearbeitet. Auch hier wurden ihm anschließend, wie bei den vorangegangenen Entwurfsbüros, viel Geschick und Fleiß bestätigt. Darauf verließ Knauthe Halle und arbeitete im Berliner Büro des Architekten [[Bruno Paul]]. Er kehrte jedoch Anfang Mai 1918 wieder nach Halle zurück, um wiederum Mitarbeiter im Architekturbüro Föhre zu werden, aus dem er jedoch bereits im Januar 1919 wieder ausschied, um sich selbständig zu machen. In diesem Jahr wurde er in den [[Bund Deutscher Architekten]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:AOK-Gebäude Halle.jpg|miniatur|[[AOK-Gebäude (Halle (Saale))|AOK-Gebäude in Halle]], erbaut 1931]]&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Weggang aus Halle im Jahre 1932 hat er in der Folgezeit viele bedeutende Bauentwürfe geschaffen, vor allem für Büro- und Verwaltungsbauten. 1922 bildete er zusammen mit [[Alfred Gellhorn]] eine Architektengemeinschaft. Diese verließ er 1926, und damit begann seine kreativste Phase. 1928 ging er eine zweite Ehe mit Elsa Gentzsch ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931, als wegen der [[Weltwirtschaftskrise]] alle Architekten an Auftragsmangel litten, unternahm er eine erste Informationsreise in die Sowjetunion. Bald darauf siedelte er mit seiner Frau dorthin um, wo er als Architekt an einem großen Industrieprojekt und später an der Architektur-Akademie in Moskau tätig war. 1936 zog er sich ein Nervenleiden zu. Im folgenden Jahr schrieb er sein überliefertes Werkverzeichnis nieder. Kurze Zeit später wurde er verhaftet und schließlich 1938 in die heutige Autonome Republik der Komi im Nordosten des europäischen Teil Russlands deportiert. Dort starb Knauthe am 7. Februar 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Mit Beginn seiner selbstständigen Tätigkeit wurde Knauthe als [[Kommunist]] politisch sehr aktiv. Nach dem Ersten Weltkrieg war er aktives Mitglied der „[[Hallische Künstlergruppe|Hallischen Künstlergruppe]]“, eine der zahlreichen revolutionären Künstlervereinigungen im Rahmen der „[[Novembergruppe]]“. Er war als Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]/KPD von 1919 bis 1924 [[Stadtverordneter]] in Halle. Auch war er ständiger Mitarbeiter der kommunistischen Presse und schrieb eine Vielzahl kritischer Artikel zu Fragen der Kultur- und Sozialpolitik Halles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAL-Forsterstr29 Bürohaus.JPG|mini|Bürogebäude Sernau (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Halle Merseburger Straße 437.jpg|mini|Konsumverein Ammendorf (1928)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HAL-ClaraZetkinStr15 Knauthe.JPG|mini|Krankenkassenverband Sachsen-Anhalt (1928)]]&lt;br /&gt;
* 1913–1915: Uhrerker am [[Stadtbad (Halle (Saale))]]&lt;br /&gt;
* 1914–1916: &amp;quot;Musterfriedhof&amp;quot; an der Kleinen Feierhalle im [[Gertraudenfriedhof (Halle)|Gertraudenfriedhof]] in Halle (ca. 8 m × 8 m), Grabmale und Schöpfbrunnen für Friedhöfe&lt;br /&gt;
* 1919: Grabmalgeschäft F. Schulze / Adolf a´Brassard, neben dem [[Gertraudenfriedhof (Halle)|Gertraudenfriedhof]] in Halle (erstes selbständiges Werk, nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1920/1921: Grab- und Gedenkstätten für die Opfer des [[Kapp-Putsch]]es auf dem Gertraudenfriedhof Halle und auf dem Friedhof [[Ammendorf/Beesen|Ammendorf]]&lt;br /&gt;
* 1921: Umbau und Erweiterung des &amp;#039;&amp;#039;Schützenhauses [[Südliche Innenstadt (Halle (Saale))#Glaucha|Glaucha]]&amp;#039;&amp;#039; zum Büro- und Druckereigebäude für den Verlag &amp;#039;&amp;#039;Klassenkampf&amp;#039;&amp;#039; in Halle (Saale), Lerchenfeldstraße 14&lt;br /&gt;
* 1922: Bürogebäude Sernau („Forsterhof“) in Halle (Saale), Forsterstraße 29 (mit Alfred Gellhorn)&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.moderne-halle.de/ort/buerohaus-sernau|title=Bürohaus Sernau|publisher=Halle und die Moderne|accessdate=2019-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1922–1923: Laugerei der Silberhütte „Auf Gottesbelohnung“ der [[Mansfeld]] AG bei Großörner (mit Alfred Gellhorn, nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1923–1924: Spielwarenfabrik Edenhofer in [[Liebertwolkwitz]], Eisenbahnstraße 1 (mit Alfred Gellhorn)&lt;br /&gt;
* 1924–1925: Um- und Erweiterungsbau der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Halle (Saale), Kleine Klausstraße 16 (mit Alfred Gellhorn)&lt;br /&gt;
* 1926: Klubhaus (Auskleidehalle) im Bad des Arbeiterschwimmvereins Halle, südlich der Elisabethbrücke (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1926: Bootshaus des &amp;#039;&amp;#039;Freien Wassersport-Vereins Böllberg-Wörmlitz&amp;#039;&amp;#039; in Halle (Saale), Böllberger Weg (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1926–1927: Zweifamilienhaus Gölicke in Halle (Saale), Emil-Grabow-Straße 2&lt;br /&gt;
* 1926–1927: mehrere Einfamilienhäuser in Halle (Saale), Albert-Schweitzer-Straße (evtl. mit Alfred Gellhorn)&lt;br /&gt;
* 1927–1928: Dreifamilienhaus Pascher in [[Ruhla]], An der Krümme 25&lt;br /&gt;
* 1928: Großfleischerei des &amp;#039;&amp;#039;Konsumvereins Halle-Merseburg&amp;#039;&amp;#039; in Halle (Saale), Landsberger Straße 13–15 (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1928: Geschäftshaus des &amp;#039;&amp;#039;Konsumvereins Ammendorf&amp;#039;&amp;#039; in Halle (Saale), Merseburger Straße 437&lt;br /&gt;
* 1928: Geschäftshaus des Konsumvereins [[Zscherben (Teutschenthal)|Zscherben]], Hauptstraße 36&lt;br /&gt;
* 1927–1928: Verwaltungsgebäude des &amp;#039;&amp;#039;Krankenkassenverbandes Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039; in Halle (Saale), Clara-Zetkin-Straße 15&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.moderne-halle.de/ort/verwaltungs-und-wohnhaus|title=Verwaltungs- und Wohnhaus|publisher=Halle und die Moderne|accessdate=2019-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928–1929, um 1936: Kindererholungsheim in Ruhla, Am Reuter 2&lt;br /&gt;
* 1928–1931: [[AOK-Gebäude (Halle (Saale))|Verwaltungsgebäude der AOK in Halle (Saale)]], Robert-Franz-Ring 16&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.moderne-halle.de/ort/allgemeine-ortskrankenkasse-aok|title=Allgemeine Ortskrankenkasse AOK|publisher=Halle und die Moderne|accessdate=2019-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tino Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Martin Knauthe. Ein hallescher Architekt der klassischen Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale) 1999, ISBN 3-931919-05-6.&lt;br /&gt;
* Jürgen Scharfe: &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt Martin Knauthe (1889-1942). Materialien zu Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit an der Martin-Luther-Universität Halle 1979. (fünf Bände)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kg.ikb.kit.edu/arch-exil/358.php &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Architekten im Exil 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;] auf www.kit.edu, abgerufen am 1. August 2014&lt;br /&gt;
* {{cite web|url=https://www.moderne-halle.de/architekt/martin-knauthe|title=Martin Knauthe|publisher=Halle und die Moderne|accessdate=2019-10-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122183614|VIAF=27947172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knauthe, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knauthe, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knoerz</name></author>
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