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	<title>Martin Kawerau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:15:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Kawerau&amp;diff=1890543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zweioeltanks: HC: +Kategorie:Sportpädagoge; ±Kategorie:Musiker (Berlin)→Kategorie:Kirchenmusiker (Berlin)</title>
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		<updated>2019-06-17T11:27:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Sportp%C3%A4dagoge&quot; title=&quot;Kategorie:Sportpädagoge&quot;&gt;Kategorie:Sportpädagoge&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Musiker_(Berlin)&quot; title=&quot;Kategorie:Musiker (Berlin)&quot;&gt;Kategorie:Musiker (Berlin)&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kirchenmusiker_(Berlin)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kirchenmusiker (Berlin) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kirchenmusiker (Berlin)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Martin Kawerau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1815]] in Bunzlau (heute polnisch: [[Bolesławiec]]) in Schlesien; † [[13. November]] [[1874]] in [[Berlin]]) war ein [[Pädagoge|Sportpädagoge]] und [[Kirchenmusiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Martin Kawerau wurde als Sohn des Lehrers am Bunzlauer Waisenhaus und Lehrerseminar und späteren Kösliner Regierungs- und Schulrats Peter Kawerau und seiner Ehefrau Juliane geborene Jezler geboren und wuchs im Geschwisterkreis von sechs Kindern auf. Seine Kindheit und Jugend verlebte er in Bunzlau, Jenkau bei Danzig (heute polnisch: Jankowo Gdańskie), [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] (heute russisch: Kaliningrad) und wieder Bunzlau auf, war Gymnasiast in [[Głogów|Groß Glogau]] (Głogów), dann in [[Lubań|Lauban]] (Lubań) in Schlesien, wo er 1836 das Abitur bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr nahm Kawerau das Studium der Theologie, Pädagogik und Musik an der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] auf, das er 1837 in an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in [[Berlin]] zu Ende führte. Im Jahre 1839 bestand er das Rektoratsexamen in [[Koszalin|Köslin]] in Pommern (heute polnisch: Koszalin) und ging 1842 als Konrektor nach [[Kołobrzeg|Kolberg]] (Kołobrzeg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 übernahm Kawerau eine Lehrtätigkeit am Lehrerseminar seiner Heimatstadt Bunzlau, die er sechs Jahre lang ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1849 wechselte Kawerau nach Berlin, wo er bei dem Sportpädagogen [[Hans Ferdinand Maßmann]] einen Kursus in Turnen belegt. Ein Jahr später wurde er Turnlehrer am [[Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin)|Friedrich-Wilhelms-Gymnasium]] und an der Königlichen Realschule, zugleich Lehrer an der Königlichen Zentral-Turnanstalt. Außerdem gab er Unterricht in Religion, Deutsch, Geschichte, Geographie, Französisch und Latein an verschiedenen anderen Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 Jahre lang war Kawerau Leiter des Turnplatzes auf der Berliner [[Volkspark Hasenheide|Hasenheide]], zusammen mit Sportpädagogen wie Walter, Voigt und Günter. Für diese Aufgabe absolvierte er einen Kursus bei [[Adolf Spieß]] in [[Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1860 übernahm Kawerau den Dienst eines Organisten an der Berliner [[St. Matthäuskirche (Berlin-Tiergarten)|St.-Matthäus-Kirche]], wo er einen Chor gründete und leitete. Hier verband ihn eine enge Freundschaft mit [[Carl Büchsel]]. Kawerau wurde Mitglied der [[Sing-Akademie zu Berlin]] und der [[Liedertafel#Zeltersche Liedertafel|Zelterschen Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Kawerau schrieb zahlreiche größere Aufsätze über das Turnwesen, über [[Adolf Spieß]] sowie Gutsmuths. Außerdem stammen kleine Dichtungen und Kompositionen, besonders für die Zeltersche Liedertafel, aus seiner Feder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kawerau war seit dem 14. August 1843 mit Luise Henriette Emilie Kahle verheiratet, Tochter des Königsberger Superintendenten und Pfarrers an der [[Altroßgärter Kirche]] Ernst Gottfried Kahle. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor, darunter der Theologe und Lutherforscher [[Gustav Kawerau]], der Kirchenmusiker (und Nachfolger seines Vaters an der Berliner St.-Matthäus-Kirche) [[Hermann Kawerau]] und der Architekt und Bauforscher [[Georg Kawerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstbiographie.&amp;#039;&amp;#039; (Auszug) In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Jahrbücher für die Turnkunst&amp;#039;&amp;#039;, 3. Heft, 1875, Seite 97ff.&lt;br /&gt;
* Euler: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Martin Kawerau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Jahrbücher für die Turnkunst&amp;#039;&amp;#039;, 1876.&lt;br /&gt;
* Nachruf im &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht der Kgl. Realschule, Vorschule und Elisabethschule zu Berlin 1875.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1875.&lt;br /&gt;
* Siegfried Kawerau: &amp;#039;&amp;#039;Familie Kawerau durch 333 Jahre. Dem Familienältesten Peter Gustav Kawerau zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Landsberg (Warthe) 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137728123|VIAF=81875101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kawerau, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sing-Akademie zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenmusiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kawerau, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kawerau, Peter Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sportpädagoge und Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Bunzlau Schlesien, heute [[Bolesławiec]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1874&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zweioeltanks</name></author>
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