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	<title>Martin Karith - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: HC: Entferne Kategorie:Deutscher</title>
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		<updated>2025-07-30T10:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Deutscher&quot; title=&quot;Kategorie:Deutscher&quot;&gt;Kategorie:Deutscher&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Karith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;(von) Carith&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Caritte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Charitius&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Karethe&amp;#039;&amp;#039; (* in [[Kołobrzeg|Kolberg]]; † [[26. November]] [[1521]] in [[Stettin]]) war ein [[römisch-katholisch]]er [[Theologe]] und Anfang des 16. Jahrhunderts [[Bistum Cammin|Bischof von Cammin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Karith entstammte einem Kolberger Patriziergeschlecht, das vorrangig mit Salz wirtschaftete. Sein Vater war Stadtkämmerer in Kolberg. Er studierte ab 1465 an der [[Universität Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100006802 Immatrikulation von Martin Karith] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab 1473 an der [[Universität Greifswald]]. 1481 war er [[Archidiakonat|Archidiakon]] in [[Arnswalde]]. Ab 1483 war er Lehrer („lector ordinarius in antiquis juribus“) an der [[Greifswald]]er Universität. Dort wurde er am 3. September 1487 Doktor für [[Kanonisches Recht]] und einen Monat später [[Rektor]] der Universität. Am 7. Februar 1491 wurde ihm die Leitung des Greifswalder [[Dekanat]]s übertragen, die er niederlegte, als er am 17. November 1492 das Dekanat am Kolberger [[Domkapitel]] erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende 1496 begleitete er den Herzog [[Bogislaw X. (Pommern)|Bogislaw X.]] von [[Pommern]] als dessen Kanzler und Geheimer Rat nach [[Worms]] und anschließend auf dessen [[Wallfahrt]] ins [[Heiliges Land|Heilige Land]]. Auf der Rückreise wurde er in [[Rom]] von Papst [[Alexander VI.]] zum [[Koadjutor]] des Bistums Cammin ernannt. In [[Venedig]] fand er Anerkennung für seine [[Rhetorik|rhetorischen]] Fähigkeiten. Nach der Rückkehr in die Heimat wurde er [[Praepositus (Propst)|Praepositus]] der [[Marienkirche (Stettin)|Stettiner Marienkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der bisherige Camminer Bischof [[Benedikt von Waldstein]] gegen eine großzügige Abfindung zurückgetreten war, wurde Martin Karith 1498 zum Bischof von Cammin gewählt. Er bestätigte im Juli 1500 die Stiftung einer Schule in Stettin durch den Herzog, die eine Vorgängereinrichtung des späteren [[Marienstiftsgymnasium|Stettiner Pädagogiums]] war.  Im Oktober 1500 berief er in Stettin eine Diözesansynode ein, auf der Synodalstatuten mit Verboten gegen sittliche Verirrungen des Klerus erlassen wurden. Schwerpunkte dieser in den folgenden Jahren erweiterten, ersten [[Buchdruck|gedruckten]] Kirchenverordnung des Camminer Bistums waren die [[Alchemie]] und das sittliche Verhältnis zwischen Mönchen und Nonnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:0901 Kaplica Gotycka Police ZPL.JPG|mini|Sakristei der vormaligen Marienkirche aus dem 15. Jahrhundert, am Markt in der Altstadt]]&lt;br /&gt;
Er erweiterte die Gerichtsbarkeit der Äbtissin Elisabeth von [[Kloster Krummin|Krummin]], die eine Tochter Bogislaws X. war. Dessen unehelichen Sohn Christoph von Pommern ernannte er 1508 zum Archidiakon von [[Usedom (Stadt)|Usedom]]. Die  Besitzungen des Bistums erweiterte er, indem er 1509 [[Kobylnica|Quackenburg]] und 1512 vom [[Kloster Dargun]] dessen Besitzungen in [[Łekno (Będzino)|Bast]] bei [[Köslin]] kaufte. 1514 ließ Karith die Marienkirche in [[Police (Woiwodschaft Westpommern)|Pölitz]] wieder aufbauen, von der heute nur noch die Sakristei als Kapelle erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1512 ließ die im Bistum Cammin liegende Stadt [[Kołobrzeg|Kolberg]] den des Straßenraubes verdächtigten Simon Lohde hinrichten. Da hier, dem Anschein nach mit Wissen des Bischofs, die herzogliche Gerichtsbarkeit umgangen worden war, kam es zum Streit zwischen Bogislaw X. und Martin Karith. Der Herzog beschuldigte den Bischof, die nach der Enthauptung Lohdes in Hinterpommern ausbrechenden Unruhen verursacht zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zum Herzog verschlechterte sich weiter, als Martin Karith auf Empfehlung des brandenburgischen Kurfürsten [[Joachim I. (Brandenburg)|Joachim I.]] den Grafen [[Wolfgang von Eberstein]] als Koadjutor vorschlug. Als dieser 1518 die päpstliche Bestätigung erhielt, führte das zu Protesten des Herzogs, des Domkapitels und der Geistlichkeit der Diözese. Unter Drohungen erreichte Bogislaw&amp;amp;nbsp;X., dass der Bischof selbst beim Papst  um Rücknahme dieser Ernennung und um die Bestätigung des vom Herzog geförderten [[Erasmus von Manteuffel-Arnhausen]] zum Koadjutor bitten musste. Seinem 1519 vom Papst bestätigten Koadjutor überließ Martin Karith vor allem aus Altersgründen in seinen letzten Lebensjahren die Regierungsgeschäfte des Bistums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit zeigte Martin Karith besonderes Interesse an der Ordnung des liturgischen Gottesdienstes. In den Jahren 1505 gab das Bistum zum Gebrauch beim Gottesdienst das &amp;#039;&amp;#039;[[Brevier (Liturgie)|Breviarium]] ecclesiae Caminensis&amp;#039;&amp;#039; und 1506 ein [[Missale]] in gedruckter Form heraus. Im &amp;#039;&amp;#039;Liber ordinarius&amp;#039;&amp;#039; wurde die Tradition der kirchlichen Texte und Gesänge bis in die Anfangszeit der pommerschen Kirche dokumentiert. Die hier aufgetretenen Abweichungen im Gebrauch der [[Perikope (Liturgie)|Festperikopen]] sind auf Martin Karith zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sterblichen Überreste Martin Kariths wurden 1522 in [[Karlino|Körlin]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Friedrich Wutstrack (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag zu der Kurzen historisch-geographisch-statistischen Beschreibung des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern.&amp;#039;&amp;#039; Stettin 1795, [http://books.google.de/books?id=67gDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA13 S. 315].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Rektoren der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Cammin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|20|475|476|Martin Carith (Karethe)|[[Gottfried von Bülow]]|ADB:Martin}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|273|274|Martin Carith|[[Roderich Schmidt]]|137353987}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag 1992, Reprint der Ausgaben von 1919 und 1921, ISBN 3-89350-112-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|324501943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Benedikt von Waldstein]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Cammin|Bischof von Cammin]]|ZEIT=1498–1521|NACHFOLGER=[[Erasmus von Manteuffel-Arnhausen]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137353987|VIAF=81556350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karith, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Hochstift Cammin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Cammin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanzler (Herzogtum Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Kolberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domdechant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1521]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karith, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Carith, Martin; Karethe, Martin; Carethe, Martin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=[[Bistum Cammin|Bischof von Cammin]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1464&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kołobrzeg|Kolberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1521&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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