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	<title>Martin Irle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Martin Irle.jpg|mini|Martin Irle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Irle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar]] [[1927]] in [[Witten]]; † [[26. Oktober]] [[2013]]) war ein deutscher [[Sozialpsychologie|Sozialpsychologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Irle war das dritte von vier Kindern eines protestantischen Pfarrers. Geprägt von einschneidenden Kriegsereignissen kehrte er früh aus der britischen Kriegsgefangenschaft zurück und studierte ab dem Wintersemester 1948/49 [[Soziologie]], Psychologie und [[Pädagogik]] an der [[Universität Göttingen]]. Wichtige Lehrer waren die Professoren [[Gustav Johannes von Allesch|Johannes von Allesch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{CPH|Name=Johannes von Allesch|ID=alleschjohannesvon|Abruf=2015-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Kurt Wilde]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{CPH|Name=Kurt Wilde|ID=wildekurt|Abruf=2015-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Interesse am Werk von [[Kurt Lewin]] entwickelte sich schon früh. 1952 legte er seine Diplom-Prüfung im Fach [[Psychologie]] ab. Ab dem Jahr 1954 war er Leiter des Psychologischen Dienstes der [[Deutsche Gesellschaft für Personalwesen|Deutschen Gesellschaft für Personalwesen]] in Frankfurt, ein Jahr darauf promovierte er zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;rer.&amp;amp;nbsp;nat.]] mit der Konstruktion des Berufsinteressentest (BIT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 übernahm er die Leitung der Industriesoziologischen Abteilung am George-Washington-Institut für Vergleichende Sozialforschung in Stuttgart, 1957 wurde er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Empirische Soziologie an der [[Wirtschaftshochschule Mannheim]]. Fünf Jahre darauf folgte die [[Habilitation]] für Soziologie und Sozialpsychologie an der Wirtschaftshochschule Mannheim. Im Jahr 1964 wurde er zum ordentlichen Professor bestellt, 1969 wurde er Theodor-Heuss-Professor an der Graduate Faculty der [[The New School|New School for Social Research in New York]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.newschool.edu/GF/about/history.htm |wayback=20060706171944 |text=www.newschool.edu |archiv-bot=2019-04-30 05:31:45 InternetArchiveBot }}; englisch&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgte eine Gastprofessur im Jahr 1973 am Political Science Department der [[Stony Brook University|State University of New York at Stony Brook]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stonybrook.edu/ugrdbulletin/current/pdfs/polM.pdf |wayback=20060629213534 |text=www.stonybrook.edu |archiv-bot=2019-04-30 05:31:45 InternetArchiveBot }}; englisch, PDF-Datei&amp;lt;/ref&amp;gt; 1986 lehnte Irle einen Ruf an die [[Freie Universität Berlin]] ab, 1992 folgte seine [[Emeritierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irle hatte ab 1964 bis zu seiner Emeritierung 1992 den Lehrstuhl für Sozialpsychologie an der Fakultät für Sozialwissenschaften der [[Universität Mannheim]] inne. Von 1968 bis 1983 leitete er den von ihm initiierten Sonderforschungsbereich (SFB) 24 für „Sozial- und wirtschaftspsychologische Entscheidungsforschung“ der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]]. Dieser SFB stellte Verbindungen zu zahlreichen ausländischen Fachkollegen her, die als Gastprofessoren in Mannheim tätig waren, darunter waren [[Jack W. Brehm]], [[Morton Deutsch]], [[Leon Festinger]], [[Leonard Berkowitz]], [[Chuck Kieser]], [[Harold Kelley]], [[Arie Kruglanski]], [[Elain Walster]], [[Robert Wyer]], [[Philip Zimbardo]], [[Robert A. Wicklund]] oder [[Gün Semin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Hubert Feger]], [[Carl Friedrich Graumann]] und [[Klaus Holzkamp]] gründete er 1970 die [[Zeitschrift für Sozialpsychologie]]. Gegen den Widerstand einiger anderer Gründer legte er sein Amt nieder und machte so den Weg frei für ein Verfahren des Herausgeberwechsels, das in Abstimmung mit den Fachgesellschaften der DGPs zu einem Modell für die Fachzeitschriften der DGPs wurde. Von 1976 bis 1978 war er Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie|Deutschen Gesellschaft für Psychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Freundschaft mit Leon Festinger (1919–1989), der noch bei Kurt Lewin studiert hatte, hat Irles sozialpsychologische Werk besonders geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Irle hatte zwei Kinder. Seine Tochter Eva Irle ist Professorin für [[Psychopathologie]] und [[Neuropsychologie]] am Zentrum Psychologische Medizin der Universität Göttingen.&lt;br /&gt;
Irle war über vier Jahrzehnte – bis zu seinem Tod – Mitglied im [[SPD]]-Ortsverein [[Weinheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/weinh/index.php?menu=1&amp;amp;titel=Homepage |wayback=20070312080049 |text=spdnet.sozi.info |archiv-bot=2019-04-30 05:31:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;B-I-T. Berufs-Interessen-Test&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Psychologie, Göttingen 1955 (2. Auflage, zusammen mit W. Allehoff, 1988)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soziale Systeme – eine kritische Analyse der Theorie von formalen und informalen Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Psychologie, Göttingen 1963&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Texte aus der experimentellen Sozialpsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand Verlag, Neuwied 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macht und Entscheidungen in Organisationen – Studie gegen das Linie-Stabs-Prinzip&amp;#039;&amp;#039;. Akademische Verlagsgesellschaft, Frankfurt a. M. 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Sozialpsychologie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hans Huber, Bern 1975&lt;br /&gt;
* (zusammen mit [[Volker Möntmann]] (Hrsg.)): &amp;#039;&amp;#039;Leon Festinger: Theorie der kognitiven Dissonanz&amp;#039;&amp;#039;. Bern 1978: Verlag Hans Huber&lt;br /&gt;
* (als Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Attraktivität von Entscheidungsalternativen und Urteilssicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Huber, Bern 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studies in Decision Making. Social Psychological and Socio-Economic Analyses.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 1982, ISBN 3-11-008087-7.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit [[Fritz Strack]]): &amp;#039;&amp;#039;Psychologie in Deutschland: ein Bericht zur Lage von Forschung und Lehre&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Chemie, Weinheim 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kursus der Sozialpsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand Verlag, Neuwied 1988, ISBN 3-472-75106-1.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit [[Dieter Frey (Psychologe)|Dieter Frey]] (Hrsg.)): &amp;#039;&amp;#039;Theorien der Sozialpsychologie, Bd.1, Kognitive Theorien&amp;#039;&amp;#039;. Huber, Bern 2002, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage ISBN 3-456-82038-0&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Methoden und Anwendungen in der Marktpsychologie.&amp;#039;&amp;#039; 1983, Hogrefe Verlag ISBN 3-8017-0189-1.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit [[Dieter Frey (Psychologe)|Dieter Frey]] (Hrsg.)): &amp;#039;&amp;#039;Theorien der Sozialpsychologie, Bd.2, Soziales Lernen, Interaktion und Gruppenprozesse.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Bern 2002, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage&lt;br /&gt;
* (zusammen mit [[Dieter Frey (Psychologe)|Dieter Frey]] (Hrsg.)): &amp;#039;&amp;#039;Theorien der Sozialpsychologie, Bd.3, Motivation und Informationsverarbeitung.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Bern 2002, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Es hat keiner so viel für die Sozialpsychologie in Deutschland getan wie Martin Irle. |Autor=[[Fritz Strack]] anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an [[Daniel Kahneman]], [[Universität Würzburg]], 12. Juli 2004 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://eaesp2005.uni-wuerzburg.de/PSY2-PHP/index.php?Seite=kahneman&amp;amp;Sprache= |text=www.uni-wuerzburg.de |archivebot=2019-04-30 05:31:45 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Martin Irle machte gegen Ende der siebziger Jahre auf dem Korridor von A4 eine beiläufige Bewertung, die sich als hellsichtiges Menetekel erwiesen hat: Umfragen seien Quasi-Experimente mit Selbstselektion der Probanden ohne Replikation. |Autor=[[Karl Ulrich Mayer]] in „Empirische Sozialforschung in den neunziger Jahren“ |Quelle=„ZUMA-Nachrichten“ Nr. 45, Jg. 23, November 1999, S. 32–43 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gesis.org/Publikationen/Zeitschriften/ZUMA_Nachrichten/documents/pdfs/zn45_04-kumayer.pdf |wayback=20060728170708 |text=www.gesis.org |archiv-bot=2019-04-30 05:31:45 InternetArchiveBot }}; PDF-Datei&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die European Association of Social Psychology (EASP) zeichnete im Jahre 2005 auf ihrer Tagung in Würzburg Martin Irle mit dem Jean-Paul Codol Award aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|…insbesondere der von Professor Irle ins Leben gerufene Sonderforschungsbereich (SFB) 24 zum Thema ‚Entscheidungsverhalten‘ entwickelte sich zu einer Nachwuchsschmiede der deutschen Sozialpsychologie und somit zu einem der erfolgreichsten Sonderforschungsbereiche in der Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Als langjähriger Sprecher des SFB 24 förderte Professor Irle von Anbeginn die Vernetzung der NachwuchsforscherInnen mit den zu dieser Zeit international herausragendsten Sozialpsychologen wie [[Leon Festinger]], [[Henri Tajfel]] oder [[Harold Kelley]] und verhalf auf diese Weise seinen MitarbeiterInnen zu außergewöhnlichen Karrieren. Viele von diesen nehmen heute wissenschaftliche Spitzenpositionen in Forschung und Lehre ein. Professor Irle hat somit zur weltweiten Sichtbarkeit der deutschen und europäischen Sozialpsychologie beigetragen – lautet daher auch das Urteil der Jury.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sowi.uni-mannheim.de/p/3_3_irle.html |wayback=20070629093249 |text=www.uni-mannheim.de |archiv-bot=2019-04-30 05:31:45 InternetArchiveBot }}, vergleiche auch [https://www.easp.eu/about/awards/jean-paul-codol-medals/ www.easp.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie]] hat Irles Wirken mit einem nach ihm benannten Preis gewürdigt. Mit dem [[Martin-Irle-Preis]] werden psychologische Wissenschaftler geehrt, die als Mentoren in besonderem Maße Studenten, Doktoranden und Habilitanden befähigt und motiviert haben, eine wissenschaftliche Laufbahn in der Psychologie einzuschlagen. Der Martin-Irle-Preis ist mit einem Preisgeld von 4.000&amp;amp;nbsp;Euro dotiert und wurde anlässlich des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Leipzig im Jahr 2016 erstmals verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle  |url=https://www.dgps.de/die-dgps/preise-und-ehrungen/martin-irle-preis/ |titel=Martin-Irle-Preis |werk=Deutsche Gesellschaft für Psychologie |sprache=de|abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Norbert Schwarz]] und [[Fritz Strack]]: Nachruf auf Martin Irle 1927–2013. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Psychologische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 2014, 65 (1), S. 33–34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105210277}}&lt;br /&gt;
* [http://idw-online.de/de/news559121 Trauer um Professor emeritus Dr.&amp;amp;nbsp;Martin Irle.] Pressemitteilung der Universität Mannheim vom 30. Oktober 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105210277|LCCN=n/82/20054|VIAF=108401326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Irle, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Irle, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sozialpsychologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Witten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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