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	<title>Martin Heinrich Klaproth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mojigengo: /* Schriften */</title>
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		<updated>2026-04-30T18:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Martin Heinrich Klaproth.jpg|mini|Martin Heinrich Klaproth]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Heinrich Klaproth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1743]] in [[Wernigerode]]; † [[1. Januar]] [[1817]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaproth entdeckte die Elemente [[Uran]], [[Zirconium]] und [[Cer]]. Die Entdeckung der Elemente [[Titan (Element)|Titan]], [[Tellur]] (erste Darstellung) sowie [[Strontium]] (parallel mit [[Thomas Charles Hope|Hope]]) konnte er verifizieren. Als einer der angesehensten Chemiker seiner Zeit beeinflusste er das chemische Denken in Deutschland. Die Abwendung von der [[Phlogiston]]theorie und die Akzeptanz der Oxidationstheorie von [[Antoine Laurent de Lavoisier]] unterstützte er nach entsprechenden Versuchen (1792).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Joseph Louis Proust]] war Klaproth &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Analytiker in der Zeit vor [[Jöns Jacob Berzelius]]. Klaproth führte die [[Waage]] als [[Analyse|analytisches]] Standardinstrument ein. Gepaart mit präziser Versuchsdurchführung, kreativem Vorgehen in den Trennungsgängen und genauer Angabe der Untersuchungsergebnisse machte er sich besonders um die analytischen Verfahren verdient. In der [[Gravimetrie (Chemie)|Gravimetrie]] führte er die Regel &amp;#039;&amp;#039;Trocknen bis zur Gewichtskonstanz&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtsstätte des Chemikers Martin Heinrich Klaproth.jpg|mini|Klaproths Geburtshaus in Wernigerode (Harz)]]&lt;br /&gt;
Martin Heinrich Klaproth wurde als zweiter Sohn von Johann Julius Klaproth, einem armen Schneider in Wernigerode, geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch der Kirche zu Unserer Lieben Frauen und St. Theobaldi, Wernigerode, 1743, Nr. 58; vgl. auch [[Hans-Werner Schütt]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin Heinrich Klapproth als Archäometer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Chemie in unserer Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 1989, 23. Jahrgang, Nr. 2, S. 50 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Stadtschule zu Wernigerode arbeitete Klaproth sechs Jahre in der [[Adler- und Ratsapotheke|Ratsapotheke]] in [[Quedlinburg]]. Zwischen 1766 und 1771 war er Gehilfe in verschiedenen Apotheken in [[Hannover]] (Hofapotheke), Berlin (Engel-Apotheke, Mohrenstraße) und [[Danzig]] (Ratsapotheke). Während seines Aufenthaltes in Berlin bildete er sich bei den Chemikern [[Johann Heinrich Pott]] und [[Andreas Sigismund Marggraf]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 kehrte er aus Danzig nach Berlin zurück und arbeitete in der Apotheke &amp;#039;&amp;#039;Zum weißen Schwan&amp;#039;&amp;#039; von [[Valentin Rose der Ältere|Valentin Rose dem Älteren]], mit dem er sich anfreundete. Als Rose kurze Zeit darauf verstarb, führte Klaproth die Apotheke weiter und übernahm die Erziehung der vier Kinder seines Arbeitgebers, darunter [[Valentin Rose der Jüngere|Valentin Rose dem Jüngeren]]. Zur Durchführung experimenteller Untersuchungen richtete er sich ein [[Labor]]atorium ein. Von 1771 bis Ende März 1772 arbeitete [[Wernhard Huber]] als Gehilfe unter Klaproth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1788 wurde er als ordentliches Mitglied in die [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-martin-heinrich-klaproth-1390| titel=Mitglieder – historisch: Martin Heinrich Klaproth| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1789 isolierte Klaproth [[Uran]] aus dem Mineral [[Pechblende]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|omp|35|01|1789|899|Nota|ALTSEITE=399|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er benannte das von ihm entdeckte Element nach dem Planeten [[Uranus (Planet)|Uranus]] (und somit indirekt nach dem griechischen Himmelsgott [[Uranos]]), der acht Jahre zuvor (1781) von [[Friedrich Wilhelm Herschel]] entdeckt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|esj|62|00|1793|4747|Ueber die neuern Gegenstende der chymie, vorzuglich das ohnlængst entdeckte halbmetal Uranium, &amp;amp;c|ALTSEITE=89|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Heirat mit der vermögenden [[Christiane Sophie Lehmann]], einer Nichte des Chemikers [[Andreas Sigismund Marggraf]], erwarb er 1780 die Bären-Apotheke in Berlin,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlinstory-verlag.de/programm/geschichte/chemie-in-berlin/die-baerenapotheke-von-marggraf-und-klaproth/ &amp;#039;&amp;#039;Die Bärenapotheke von Marggraf und Klaproth&amp;#039;&amp;#039;.]  berlinstory-verlag.de; abgerufen am 26. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich bis zu seinem Weggang 1800 eines guten Rufes erfreute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach arbeitete Klaproth als ordentlicher Chemiker an der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] und als Nachfolger von [[Franz Karl Achard|Franz Carl Achard]]. Nebenamtlich wirkte er seit 1787 als Professor der Chemie an der Berliner Artillerieschule, als Dozent am [[Collegium medico-chirurgicum]] und als Lehrer des Berg- und Hütteninstitutes. Zu Beginn der 1790er Jahre unternahm Klaproth gemeinsam mit [[Alexander von Humboldt]] Experimente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Hagen-Wolfgang Hein |Titel=Alexander von Humboldt. Leben und Werk |Verlag=Boehringer |Ort=Ingelheim |Datum=1985 |ISBN=3-921037-55-7 |Seiten=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1795 bis 1815 gab er sechs Bände seiner „Beiträge zur chemischen Kenntnis der Mineralkörper“ heraus; der [[Mineralien]]analyse galt seine ganz besondere Vorliebe. Auch der Bestimmung des Silber-, Kupfer-, Zinkgehaltes von Metallen, Münzen und der Glasanalyse galt Klaproths Interesse. Ferner entwickelte er ein Aufschlussverfahren für Silikate (Eindampfen mit Kalilauge, Schmelzen im Silbertiegel). Er fand Phosphate im Harn, klärte die Zusammensetzung von [[Alaun]], [[Apatit]] auf, analysierte [[Cuprit|Rotkupfererz]], [[Wulfenit|Gelbbleierz]], [[Aragonit]], [[Lepidolith]], [[Dolomit (Mineral)|Dolomit]], [[Smaragd]], [[Topas]], [[Granatgruppe|Granat]] und [[Titanit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot;&amp;gt;Günther Bugge: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der grossen Chemiker.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Chemie, 1974, S. 334 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klaproth Litho.jpg|mini|Martin Heinrich Klaproth, Lithographie von [[Josef Lanzedelli d. Ä.]] nach [[Leonhard Posch|L. Posch]]]]&lt;br /&gt;
Er beschrieb als erster eine Reihe von noch nicht bekannten oder unrichtig eingeordneten Verbindungen und führte neue präzise qualitative und quantitative Analysen aus. Er gab präzise Versuchsbeschreibungen, die auch Angaben über mögliche Fehlerquellen enthielten, was seinerzeit noch nicht allgemein üblich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot; /&amp;gt; Nebenher trug er eine immense Mineraliensammlung zusammen, die am Ende seines Lebens 4828 Stücke umfasste und nach seinem Tod von der Berliner Universität angekauft wurde und sich heute im [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Berliner Museum für Naturkunde]] befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ferdinand Damaschun &amp;amp; Ralf Thomas Schmitt |Titel=Uranentdeckung und Mineralanalysen – Die Sammlung Martin Heinrich Klaproth im Museum für Naturkunde Berlin |Auflage=1. Auflage |Verlag=Wallstein Verlag |Ort=Göttingen |Datum=2025 |ISBN=978-3-8353-5997-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 erhielt er auf Vorschlag [[Alexander von Humboldt]]s eine Berufung als Professor der Chemie an die neu gegründete [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]]. Als Nachfolger auf dem Lehrstuhl der Chemie wurde [[Jöns Jacob Berzelius]] vorgeschlagen, der aber den Ruf ablehnte und statt seiner den jungen [[Eilhard Mitscherlich]] vorschlug. Seit 1805 war er Ehrenmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]] in [[St. Petersburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20220407025551/https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-50725.ln-ru |titel=Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Klaproth, Martin Heinrich |hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften |sprache=ru |abruf=2025-09-27}}  Archivlink&amp;lt;/ref&amp;gt; 1808 wurde er zum auswärtigen Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1569 |Name=Martin Heinrich Klaproth  |Datum=2. November 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1815 [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1776 wurde Klaproth [[Freimaurer]] und in die Berliner [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;„Zur Eintracht“&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&lt;br /&gt;
Er bekleidete in der preußischen [[Großloge]] &amp;#039;&amp;#039;„Zu den drei Weltkugeln“&amp;#039;&amp;#039; das Amt des &amp;#039;&amp;#039;„National-Großmeisters“&amp;#039;&amp;#039;. In den 1780er Jahren stand die Loge unter dem starken Einfluss von [[Rosenkreuzer]]n, die an die [[Transmutation]] von Metallen glaubten und für die Erlangung höherer Grade alchemistische Experimente vorschrieben. Als man Klaproth bei einem solchen Versuch 1787 für die Erreichung des neunten Grades um Rat fragte, warnte er den Prinzen [[Friedrich August (Braunschweig-Lüneburg-Oels)|Friedrich von Braunschweig]], dabei würde die Gefahr bestehen, dass das bei ihm untergebrachte Labor in die Luft flöge, worauf dieser die praktische alchemistische Ausrichtung beendete und sein Labor abriss.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claus Priesner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Alchemie.&amp;#039;&amp;#039; Beck, 2011, S. 86 f.; nach der &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Alchemie&amp;#039;&amp;#039; von [[Hermann Kopp (Chemiker)|Hermann Kopp]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neujahrstag 1817 verstarb Klaproth an einem [[Schlaganfall]]. Er wurde auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] beigesetzt. Die Grabstätte befindet sich in der Abteilung CAL, G2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Am 1. Januar starb zu Berlin Martin Heinrich Klaproth, königl. Obermedizinal- und Sanitätsrath, Ritter des [[Roter Adlerorden|rothen Adler-Ordens]] dritter Klasse, Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] und der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin, des Instituts in Paris, und mehrerer Akademien und gelehrten Gesellschaften in- und ausserhalb Deutschlands, königl. Professor etc. etc, und wurde am 3. begraben; seine Leiche begleiteten in 33 Kutschen die vorzüglichsten Gelehrten und edelsten Männer Berlins […]. Unermüdet in seinen Untersuchungen, und nur dann befriedigt, wenn seine Experimente die allerletzte Probe bestanden hatten, hat er die Chemie mit Entdeckungen und Schätzen bereichert, die ihn unvergeßlich machen werden.&lt;br /&gt;
|Quelle=Nachruf in der &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Januar 1817&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|24|01|1817|3|Preussen|HERVORHEBUNG=Januar&amp;amp;#32;starb&amp;amp;#32;zu&amp;amp;#32;Berlin&amp;amp;#32;Martin&amp;amp;#32;Heinrich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaproths Sohn [[Julius Klaproth]] betätigte sich gegen den Willen des Vaters als Orientalist und Forschungsreisender. Seine Tochter Johanna Wilhelmine war mit dem Bergrat [[Heinrich Carl Wilhelm Abich]] verheiratet. Der Mineraloge, Geologe und Forschungsreisende [[Hermann von Abich]] war sein Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mondkrater]] [[Klaproth (Mondkrater)|Klaproth]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Spandauer Str 25 (Mitte) Martin Heinrich Klaproth.JPG|mini|[[Berliner Gedenktafel]] in [[Berlin-Mitte]] (Spandauer Straße&amp;amp;nbsp;25)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Natrolith Hohentwiel.jpg|mini|links|[[Natrolith]]-Kristallite vom [[Hohentwiel]], von wo Klaproth das Mineral erstmals 1803 beschrieb.]]&lt;br /&gt;
* Entdeckung mehrerer [[Chemisches Element|chemischer Elemente]]&lt;br /&gt;
* Einfallsreicher Analytiker&lt;br /&gt;
* Mitherausgeber verschiedener Fachzeitschriften&lt;br /&gt;
* Entdeckung der [[Mellitsäure]] (Benzolhexacarbonsäure)&lt;br /&gt;
* Erstbeschreibung des Minerals [[Natrolith]]&lt;br /&gt;
* [[Phosphor]] als Verursacher der Kaltbrüchigkeit des Eisens (zusammen mit Meyer)&lt;br /&gt;
* [[Kalkspat]] und [[Aragonit]] haben gleiche Zusammensetzung ([[Polymorphie (Stoffeigenschaft)|Dimorphie]])&lt;br /&gt;
* [[Bariumnitrat]] als [[Aufschluss (Chemie)|Aufschlussmittel]] in der Analyse der Silikate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Heinrich Klaproth.jpg|mini|hochkant|Gedenkstele (1996) von [[Ralf Sander]] auf dem [[Campus]] der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]]]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemische Untersuchung der Mineralquellen zu Carlsbad&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1790 ([http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:gbv:8:2-717717 Digitalisat] der [[Universitätsbibliothek Kiel]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur chemischen Kenntnis der Mineralkörper&amp;#039;&amp;#039;. 6 Bände, Berlin 1795–1815 ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-11600 Digitalisat] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]], Bände [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-10126 1]; [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-7513 2]; [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-9571 3]; [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-9554 4]; [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-8760 5]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemische Abhandlungen gemischten Inhalts&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1815 ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-9305 Digitalisat] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit Wolff. 5+4 Bände, Berlin 1807–1810, 1816–1819 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:2-28821}}).&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-34771 1. A–D. 1807]&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-24731 2. E–J. 1807]&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-27609 3. K–O. 1808]&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-27185 4. P–Sch. 1809]&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-24685 5. Se–Z. 1810]&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-90005 Suppl. 1. 1816]&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-90058 Suppl. 2. 1816]&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-90066 Suppl. 3. 1817]&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-90072 Suppl. 4. 1819]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Albrecht Carl Gren]]&amp;#039;s Systematisches Handbuch der gesammten Chemie. Dritte Auflage, durchgesehen und umgearbeitet von Martin Heinrich Klaproth.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Halle 1806–1807 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:061:2-28430 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorlesungsmitschriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über die Experimental-Chemie: nach einer Abschrift aus dem Jahre 1789&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet und herausgegeben von Rüdiger Stolz, Berlin-Charlottenburg. Verlag für Wissenschafts- und Regionalgeschichte Engel, 1993, ISBN 3-929134-02-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemie: nach der Abschrift von Stephan Friedrich Barez, Winter 1807/08&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet und herausgegeben von Brita Engel. Verlag für Wissenschafts- und Regionalgeschichte Engel, Berlin 1994, ISBN 3-929134-03-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemie: nach der Abschrift von [[Arthur Schopenhauer]] nebst dessen Randbemerkungen, Winter 1811/12&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet und herausgegeben von Brita Engel, Berlin: Verlag für Wissenschafts- und Regionalgeschichte Engel 1993, ISBN 3-929134-04-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klaproth Büste.JPG|mini|hochkant|Marmorbüste von [[Eduard Lürssen]] (1882)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monografien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ferdinand Damaschun &amp;amp; Ralf Thomas Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Uranentdeckung und Mineralanalysen – Die Sammlung Martin Heinrich Klaproth im Museum für Naturkunde Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2025, ISBN 978-3-8353-5997-0&lt;br /&gt;
* Georg Schwedt: &amp;#039;&amp;#039;Vom Harz nach Berlin. Martin Heinrich Klaproth. Ein Apotheker als Entdecker sieben chemischer Elemente.&amp;#039;&amp;#039; [[Books on Demand]], 2006 ([https://books.google.de/books?id=b3G-CwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* Michael Engel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Phlogistik zur modernen Chemie: Vorträge des Symposiums aus Anlass des 250. Geburtstages von Martin Heinrich Klaproth&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Wiss.- und Regionalgeschichte, Berlin 1995, ISBN 3-929134-07-1.&lt;br /&gt;
* Georg Edmund Dann: Martin Heinrich Klaproth 1743–1817; Ein deutscher Apotheker und Chemiker; Sein Weg und seine Leistung. Akademie-Verlag, Berlin 1958. ([http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00063555 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lexikonartikel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|707|709|Klaproth, Martin Heinrich|[[Georg Edmund Dann]]|118723367}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|60|61|Klaproth, Martin Heinrich|[[Albert Ladenburg]]|ADB:Klaproth, Martin Heinrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Günther Bugge: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der grossen Chemiker&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Verlag Chemie, 1974, ISBN 3-527-25021-2, S. 334.&lt;br /&gt;
* Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurer Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Herbig Verlag, München 2006, ISBN 3-7766-2478-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Martin Heinrich Klaproth|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118723367}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118723367}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|&amp;quot;Martin Heinrich Klaproth&amp;quot; OR &amp;quot;Klaproth, Martin Heinrich&amp;quot;|NAME=„Martin Heinrich Klaproth“|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|82094}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118723367|LCCN=n83825276|VIAF=84799098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klaproth, Martin Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]] &amp;lt;!-- Artillerieschule etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wernigerode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraliensammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entdecker eines chemischen Elements]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1743]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klaproth, Martin Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1743&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wernigerode]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1817&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mojigengo</name></author>
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