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	<title>Martin Hammitzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:26:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Hammitzsch&amp;diff=877171&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerUnfassbarUnfassbare am 15. Juni 2024 um 13:34 Uhr</title>
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		<updated>2024-06-15T13:34:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Heinrich Hammitzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1878]] in [[Plauen (Dresden)|Plauen]] bei [[Dresden]] als &amp;#039;&amp;#039;Martin Heinrich Schmidt genannt Hammitzsch&amp;#039;&amp;#039;; † [[12. Mai]] [[1945]] bei [[Oberwiesenthal]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Kommunalpolitiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Yenidze2.jpg|mini|Yenidze mit den charakteristischen Türmen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul HausInDerSonne.jpg|mini|[[Haus in der Sonne]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Hammitzsch war der Sohn des Zimmerpoliers Heinrich Schmidt genannt Hammitzsch (1852–1910) und dessen Ehefrau Anna Wilhelmine Schmidt genannt Hammitzsch geb. Kohlsdorf (1854–1928). Von 1894 bis 1898 studierte er an der [[Königliche Gewerbschule Chemnitz|Königlichen Gewerbschule Chemnitz]] und danach bis 1901 an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]]. Das Studium schloss er als [[Diplom-Ingenieur]] auf dem Gebiet der Architektur ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er kurze Zeit als Assistent bei [[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Cornelius Gurlitt]] tätig gewesen war, unternahm er zahlreiche Studienreisen und machte sich bereits 1902 [[Selbständigkeit (beruflich)|selbstständig]]. Die Tätigkeit als Lehrer für Bautechnik an der [[Baugewerkschule]] in [[Nürnberg]] nutzte Hammitzsch 1904 für seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr.-Ing.]] mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der neuzeitlichen Theaterbaukunst&amp;#039;&amp;#039;. 1905 kehrte er ganz nach Dresden zurück, wo er als freier Architekt bis 1909 arbeitete. Nach den Auseinandersetzungen um den von ihm geplanten und als ersten komplett in Stahlbeton ausgeführten Industriebau Europas, die &amp;#039;&amp;#039;Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik „[[Yenidze]]“&amp;#039;&amp;#039; in Dresden, wechselte er nach [[Chemnitz]], wo ihm 1918 der Titel eines Professors verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1914 nahm Hammitzsch als Kriegsfreiwilliger im Pionierbataillon 22 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil; er wurde im Januar 1919 als Hauptmann aus der Armee entlassen. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] erster und zweiter Klasse sowie mit dem [[Ritterkreuz]] erster und zweiter Klasse des Sächsischen [[Albrechts-Orden]]s ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 kehrte er vollends nach Dresden zurück. Er wohnte in [[Oberlößnitz]], heute Stadtteil von [[Radebeul]], wo er seit 1917 Besitzer des &amp;#039;&amp;#039;[[Haus in der Sonne|Hauses in der Sonne]]&amp;#039;&amp;#039; war. Hammitzsch war von 1922 bis 1933 für die [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationale Volkspartei (DNVP)]] Mitglied des Gemeinderats von Oberlößnitz und ab 1933 bis zur Eingemeindung nach Radebeul im Jahr 1934 im Gemeindevorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er übernahm in den 1920er Jahren die Leitung der Dresdner Bauschule und trat zum 1. August 1935 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.693.268).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13340150&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Das Buch Hitler |Hrsg=[[Henrik Eberle]], [[Matthias Uhl]] |Verlag=Bastei Lübbe |Datum=2015-09-10 |ISBN=978-3-7325-1373-4 |Online=https://books.google.de/books?id=L4Z7CgAAQBAJ&amp;amp;pg=PT536&amp;amp;lpg=PT536&amp;amp;dq=otto+g%C3%BCnsche+3601524&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fnR16jnr_A&amp;amp;sig=ACfU3U31-5-7yM3xUkZ5GsJr-1we12Cxzw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2023-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im darauffolgenden Jahr heiratete er in zweiter Ehe die Halbschwester [[Adolf Hitler]]s, [[Angela Hammitzsch|Angela geb. Hitler, verw. Raubal]] (1883–1949). 1937 verkaufte er das &amp;#039;&amp;#039;Haus in der Sonne&amp;#039;&amp;#039; an die [[Deutsche Arbeitsfront]] und zog nach Dresden in die [[Drei-Villen-Gruppe Comeniusstraße 61–65|Villa Comeniusstraße 61]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wolfgang Zdral]] |Titel=Die Hitlers: Die unbekannte Familie des Führers |Ort=Frankfurt/Main |Verlag=Campus-Verlag |Jahr=2005 |ISBN=3-593-37457-9 |Seiten=106 |Online={{Google Buch |BuchID=kMFwAgAAQBAJ |Seite=106 |Hervorhebung=&amp;quot;Deutsche Arbeitsfront&amp;quot;}} |Kommentar=E-Buch: ISBN 978-3-593-40101-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. November 1938 wurde er als [[Regierungsdirektor]] und Leiter der Abteilung VIII (Baupolizei, Denkmalpflege) in das [[Sächsisches Staatsministerium des Innern|Sächsische Ministerium des Innern]] berufen, wo bereits 1939 seine Ernennung zum [[Ministerialrat]] erfolgte. Noch vor Kriegsausbruch folgte er der Einberufung als Hauptmann der Reserve bei der [[Wehrmacht]], aus der er 1943 im Rang eines [[Oberst]]s entlassen wurde, um die Leitung der Abteilung Technik der Sächsischen Landesregierung zu übernehmen. Nach Kriegsende beging er [[Suizid]]. Seine Leiche wurde am 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 im Staatsforstrevier Oberwiesenthal unweit der tschechoslowakischen Grenze gefunden. Im Zuge der Entnazifizierung wurde 1948 auf Beschluss der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] sein gesamtes Vermögen [[postum]] eingezogen und in [[Volkseigentum]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe ===&lt;br /&gt;
* 1906/1907: Zentralschulhaus mit Turnhalle und öffentlicher Badeanstalt in [[Gröba (Riesa)|Gröba]] bei [[Riesa]]&lt;br /&gt;
* 1907–1909: Zigarettenfabrik [[Yenidze]] in [[Dresden]] (wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer [[Moschee]] der Hauptgrund für seinen Ausschluss aus einem Berufsverband)&lt;br /&gt;
* 1909: fünfgeschossiger Gruppenbau für Kleinwohnungen in Dresden-Altstadt&lt;br /&gt;
* 1910: Rittergutsneubau für die &amp;#039;&amp;#039;Baumwollspinnerei Riesa AG&amp;#039;&amp;#039;, Rittergut Gröba bei Riesa&lt;br /&gt;
* 1910: Verwaltungsgebäude für den [[Elektrizitätsverband Gröba]] in Gröba bei Riesa&lt;br /&gt;
* 1912: Volksschule in Dresden-Löbtau, Bünaustr. 12&lt;br /&gt;
* 1908?: Wettbewerbsentwurf für das Realgymnasium Chemnitz (nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1920/1921: Umgestaltung [[Haus in der Sonne]], Oberlößnitz, heute Radebeul&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal (für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs) in [[Eibenstock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie verschiedene Villen und Wohnhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der neuzeitlichen Theaterbaukunst.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der moderne Theaterbau.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände, Berlin 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Staatsbauschule Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Staatsbauschule Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsbauschule – Hochbau und Tiefbau – Dresden 1837-1937. Denkschrift zur Hundertjahrfeier.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127812733}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Stephan Luther |127812733|Hammitzsch, Martin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127812733|LCCN=nr96010238|VIAF=77348056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hammitzsch, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Chemnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hammitzsch, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hammitzsch, Martin Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen (Dresden)|Plauen]] bei [[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Oberwiesenthal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerUnfassbarUnfassbare</name></author>
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