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	<title>Martin Hadelich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:37:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Hadelich&amp;diff=1979525&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frupa: Wikilink mit Anker</title>
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		<updated>2026-04-16T06:02:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink mit Anker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Hadelich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. November]] [[1903]] in [[Einzingen (Allstedt)|Einzingen]]; † [[6. August]] [[2004]] in [[Dessau]]) war ein deutscher [[Bildhauer]] und [[Grafiker]] in Dessau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren im Jahre 1903 als Sohn eines [[Pfarrer]]s in [[Einzingen (Allstedt)|Einzingen]] (Kreis Allstedt/Sangerhausen) besuchte Hadelich die [[Volksschule]] und von 1918 bis 1922 die [[Fachschule (Deutschland)|Fachschule]] für [[Feinmechanik]] in [[Ilmenau]]. Jahrelang reparierte er [[Schreibmaschine]]n und arbeitete später in einer Futtermittel- und Kohlehandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem 30. Lebensjahr an modellierte Hadelich in seiner knappen Freizeit und entwickelte sich so, in einem 15-jährigen [[Selbststudium]], zum bildenden Künstler. Das nötige Material erhielt er aus einer Ofenkachelfabrik, in der er auch seine aus Ton geformten Kleinplastiken brannte. Ab 1943 arbeitete er als freischaffender Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ging Hadelich als freischaffender Bildhauer in das alte thüringische Töpferstädtchen [[Bürgel (Thüringen)|Bürgel]] und erlernte dort von 1946 bis 1949 das Töpferhandwerk. Dort lernte er seine spätere Ehefrau, die Malerin und Grafikerin [[Irmela Hadelich-Nauck|Irmela Nauck]], kennen und folgte ihr 1950 in ihre Heimatstadt [[Dessau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Staatliche Galerie Dessau schuf er anlässlich der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;400 Jahre gesellschaftliche Entwicklung&amp;#039;&amp;#039; die lebensgroße Gipsplastik &amp;#039;&amp;#039;Obdachlose&amp;#039;&amp;#039;, die als sein ältestes erhaltenes Werk gilt. Vor allem in den 1960er/1970er Jahren führte er für öffentliche Neubauprojekte architekturbezogene Arbeiten gemeinsam mit seiner Frau nach den Entwürfen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er-Jahren schuf Hadelich wieder Skulpturen, die sich im Stadtbild von Dessau verteilt finden: &amp;#039;&amp;#039;Kraniche&amp;#039;&amp;#039; (Kavalierstraße), Ziegenreiterin (Stadtpark), &amp;#039;&amp;#039;Völkerfreundschaft&amp;#039;&amp;#039; (vor Scheibe Nord), &amp;#039;&amp;#039;Akrobaten&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliges Restaurant am Museum), Keramikfiguren im Treppenaufgang in der [[Volksschwimmhalle]] (siehe auch: [[Liste von Volksschwimmhallen#Dessau]]). Ab 1970 verlegte er sein Schaffen auf kleinformatige Keramikskulpturen. 1972 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Müller-Kunstpreis&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Dessau. 1995 löste Hadelich seine Werkstatt im Palais Hilda auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Christine Rammelt-Hadelich (* 1955) ist Bildhauerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denkmal hadelich stadtpark dessau.jpg|Skulptur „Die Ziegenreiterin“ im Stadtpark in Dessau&lt;br /&gt;
Dessau martin hedelich kraniche.jpg|Skulptur „Kraniche“ im Stadtzentrum von Dessau&lt;br /&gt;
dessau martin hadelich akrobaten.jpg|Skulptur „Akrobaten“ im Stadtzentrum von Dessau&lt;br /&gt;
dessau geschichte hadelich voelkerfreundschaft 1.jpg|Skulptur „Völkerfreundschaft“ im Stadtzentrum von Dessau an der Scheibe Nord&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Hadelichs in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
* Christine Rammelt-Hadelich (* 1955): &amp;#039;&amp;#039;Martin Hadelich&amp;#039;&amp;#039; (Porträtplastik, Bronze)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.atelier-rammelt-hadelich.de/arh/christine-rammelt-hadelich/ |titel=Christine Rammelt-Hadelich {{!}} Atelier Rammelt Hadelich |sprache=de-DE |abruf=2022-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebespaar&amp;#039;&amp;#039; (1966, Bronze; Guss durch Bildgießerei Noack, Berlin; Dessau, vor der Scheibe Nordwand)&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Neumann (Bearbeitung): &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst + Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Katalog Teil 2 Halle/Leipzig. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1969, S. 56/57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1984: Dessau, Orangerie Schloss [[Georgium]]&lt;br /&gt;
* 1988: Dessau, [[Schloss Mosigkau]] (Plastik, Wandgestaltung, Zeichnung)&lt;br /&gt;
* 1993: Dessau, Schloss Mosigkau (Plastische Bildwerke)&lt;br /&gt;
* 2004: Dessau, Orangerie Schloss Georgium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellungsbeteiligungen ===&lt;br /&gt;
* 1951: Berlin, Museumsbau am Kupfergraben („Künstler schaffen für den Frieden“)&lt;br /&gt;
* 1962/1963: Dresden, Fünfte Deutsche Kunstausstellung&lt;br /&gt;
* 1968: Dessau, Staatliche Galerie Schloss Georgium („Dessauer Künstler stellen aus“)&lt;br /&gt;
* 1969 und 1979: Halle/Saale, Bezirkskunstausstellungen&lt;br /&gt;
* 1972/1973: Dresden, VII. [[Kunstausstellung der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1973: Berlin, „[[„Plastik und Blumen“ (Ausstellung)|Plastik und Blumen]]“&lt;br /&gt;
* 1973: Halle/Saale, Museum Schloss Mosigkau („Bildhauer des Bezirkes Halle“)&lt;br /&gt;
* 1987: Dresden, Galerie Rähnitzgasse („Wirklichkeit und Bildhauerzeichnung“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hütt]]: &amp;#039;&amp;#039;Künstler in Halle&amp;#039;&amp;#039;. Henschelverlag, Berlin, 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hadelich, Martin&amp;#039;&amp;#039;: In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 302&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryGallery&amp;amp;index=obj-artist&amp;amp;desc=Hadelich%2C+Martin Werke von Martin Hadelich] beim [[Bildindex der Kunst und Architektur]]&lt;br /&gt;
* [http://www.dessau-geschichte.de/ Die Geschichte der Stadt Dessau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119222000|VIAF=59889589}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hadelich, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderne Keramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hadelich, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Einzingen (Allstedt)|Einzingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dessau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frupa</name></author>
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