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	<title>Martin Grichting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Grichting&amp;diff=1827087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Schriften */ lit</title>
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		<updated>2024-04-14T05:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; lit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Grichting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1967]] in [[Zürich]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Kirchenrecht]]ler und [[Priester (Christentum)|Priester]] im [[Bistum Chur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Grichting studierte Theologie und Kirchenrecht in Fulda, München und Rom. Am 13. September 1992 empfing er in [[Chur]] die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. 1997 wurde er an der [[Päpstliche Universität vom Heiligen Kreuz|Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz]] mit der Arbeit „Kirche oder Kirchenwesen? – Zur Problematik des Verhältnisses von Kirche und Staat in der Schweiz, dargestellt am Beispiel des Kantons Zürich“ [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 2006 [[Habilitation|habilitierte]] er sich im Fach Kirchenrecht an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] mit der Schrift „Das Verfügungsrecht über das Kirchenvermögen auf den Ebenen von Diözese und Pfarrei“. Grichting unterrichtet seit 2008 Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Angst-vor-einem-zweiten-Fall-Haas-/story/20313192 Michael Meier: Die Angst vor einem zweiten Fall Haas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Grichting war als Pfarrer der Bündner Oberländer Gemeinde [[Surcuolm]] (1998–2005) sowie als [[Pfarradministrator]] von [[Obersaxen]] (2005–2008) tätig. 2007 wurde er Vizedekan des Dekanates [[Surselva]]. Am 1. Juli 2008 wurde er durch Bischof [[Vitus Huonder]] zum [[Bischofsvikar]] für die Koordination der Bistumsleitung und das Stiftungswesen im [[Bistum Chur]] ernannt. Zudem ist er Vizeoffizial und Residierender [[Domherr]] in Chur und Diözesanrichter im [[Erzbistum Vaduz]]. Er wurde als Konsultor der [[Dikasterium für den Klerus|Kongregation für den Klerus]] sowie in die Kommission Kirche-Staat der [[Schweizer Bischofskonferenz]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20111014055919/http://visnews-en.blogspot.com/2008_12_30_archive.html OTHER PONTIFICAL ACTS]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Dezember 2009 ernannte ihn Bischof Vitus Huonder zum [[Generalvikar]] für das Bistum Chur. Dieses Amt erlosch mit der Annahme des Rücktrittsgesuch des Bischofs&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/vitus-huonder-ist-nicht-mehr-bischof-von-chur/story/31396113 |titel=Vitus Huonder ist nicht mehr Bischof von Chur |werk=[[Tages-Anzeiger|tagesanzeiger.ch]] |datum=2019-05-20 |zugriff=2019-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem damit bedingten Eintritt der [[Sedisvakanz]] im Bistum Chur. Der Apostolische Administrator [[Pierre Bürcher]] ernannte Grichting jedoch zu seinem Delegierten und zum Moderator der [[Diözesankurie]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-chur.ch/bistumsleitung/delegierter-des-apostolischen-administrators/ Delegierter des Apostolischen Administrators]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Benedikt XVI.]] ernannte ihn am 15. Januar 2011 zum [[Päpstliche Ehrentitel|Päpstlichen Ehrenprälaten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/nachrichtenticker/oid.fe10f7be366ac38ff59dc652aea2f4ec.html?s=ch |archive-is=20120729012522 |text=Bistum Chur: Generalvikar Grichting erhält hohen Ehrentitel von Papst}}, SR/DRS, 15. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Grichting ist Ehrenkaplan des [[Souveräner Malteserorden|Malteserordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
In seinem 2018 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung – Eine katholische Antwort auf den [[Pluralismus (Philosophie)|Pluralismus]]&amp;#039;&amp;#039; plädiert er in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung für eine neue Verhältnisbestimmung und mehr Trennung zwischen Kirche und Staat. Religionsgemeinschaften vertreten nach seiner Ansicht absolute Wahrheiten, der säkulare Staat dagegen werde durch Demokratie, Gleichbehandlung und Rechtsstaatlichkeit bestimmt. Die Kirche solle sich daher auf ihren Kernauftrag der Glaubensvermittlung besinnen. Die Umsetzung in Familie, Beruf und Politik könne oft unterschiedlich aussehen. Das Christentum habe aber wichtige Voraussetzungen und unaufgebbare Werte wie Menschenwürde, Nächstenliebe und Frieden für das Gemeinwesen bereitgestellt, die der Staat und seine Institutionen nicht selbst erbringen und garantieren können.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Höneisen: &amp;#039;&amp;#039;Ob es die SRG braucht oder nicht steht nicht in der Bibel&amp;#039;&amp;#039;, [[Evangelische Nachrichtenagentur idea|ideaSpektrum]], Liestal 5. April 2018, S. 8–10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2023 bezeichnete er die Kommunikation zahlreicher Klimaschutzinitiativen als „Absage an das Christentum“ und „[[Apokalyptik]]“. Es sei klar, dass die Geschichte „in das [[Eschatologie|ewige]] [[Reich Gottes]]“ führe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.idea.de/artikel/generalvikar-klimareligioese-welle-ist-absage-an-das-christentum |titel=Ex-Generalvikar: „Klimareligiöse Welle ist Absage an das Christentum“ |werk=[[Evangelische Nachrichtenagentur idea]] |datum=2023-01-31 |sprache=de-DE |abruf=2023-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche oder Kirchenwesen? Zur Problematik des Verhältnisses von Kirche und Staat in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Universitäts-Verlag Freiburg (Schweiz) 1997, ISBN 3-7278-1107-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chiesa e stato nel cantone di Zurigo. Un caso unico nel diritto ecclesiastico dello stato nei confronti della chiesa cattolica.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Rom 1997, ISBN 88-85876-38-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Umschreibung der Diözesen. Die Kriterien des II. Vatikanischen Konzils für die kirchliche Zirkumskriptionspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt 1998, ISBN 3-631-33946-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Verfügungsrecht über das Kirchenvermögen auf den Ebenen von Diözese und Pfarrei.&amp;#039;&amp;#039; EOS, St. Ottilien 2006, ISBN 978-3-8306-7279-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung. Eine katholische Antwort auf den Pluralismus.&amp;#039;&amp;#039; fontis, Basel 2018, ISBN 978-3-03848-143-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion des Bürgers statt Zivilreligion. Zur Vereinbarkeit von Pluralismus und Glaube im Anschluss an Tocqueville&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schwabe reflexe.&amp;#039;&amp;#039; Band 81). Schwabe, Basel 2024, ISBN 978-3-7965-5060-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120328798}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bistum-chur.ch/wp-content/uploads/2013/11/cv.pdf Lebenslauf von Martin Grichting] (PDF; 23&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
*[https://martin-grichting.ch Internetauftritt von Martin Grichting]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120328798|LCCN=nr97021309|VIAF=56786586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grichting, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Chur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtler (kanonisches Recht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Päpstliche Universität vom Heiligen Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaplan des Malteserordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizeoffizial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Päpstlichen Universität Santa Croce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grichting, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Theologe, römisch-katholischer Bischofsvikar in Chur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1967&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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