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	<title>Martin Gottlieb Klauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T10:24:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Gottlieb_Klauer&amp;diff=996529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AsepTisch: answers.com ist keine geeignete Quelle für Wikipedia.</title>
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		<updated>2025-09-04T06:16:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;answers.com ist keine geeignete Quelle für Wikipedia.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beck-Klauer.jpg|mini|Porträt Martin Gottlieb Klauers mit einem kleinen Kind von Jacob Samuel Beck (1775)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Gottlieb Klauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. August]] [[1742]] in [[Rudolstadt]]; † [[4. April]] [[1801]] in [[Weimar]]) war ein deutscher [[Bildhauer]], Hofbildhauer in Weimar (1773) und Kunstlehrer an der dortigen [[Fürstliche freie Zeichenschule Weimar|Fürstlichen freien Zeichenschule]] (1781).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Klauers Vater war der Schneider Johann Michael Klauer in Rudolstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Rudolstadt: Bestand Geheimes Ratskollegium: Sign. 2912: Unterstützung des Bildhauers Martin Klauer auf ein Gesuch seines Vaters des Schneiders Johann Michael Klauer in Rudolstadt, 1762 – 1766.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|11|713|714|Klauer, Martin|Christina Kröll|118640186}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Martin Gottlieb, der sein Handwerk in [[Rudolstadt]] bei dem Hofbildhauer [[Karl Adolph Kändler]] erlernte, war der Vater [[Johann Christian Ludwig Klauer]]s, der ebenfalls Bildhauer wurde. Zeitweilig arbeitete er wahrscheinlich im Reußischen [[Gera]] und in [[Potsdam]]. Ab 1769 war er in Rudolstadt als selbständiger Handwerker tätig. Klauer hatte mit seiner 1772 in Rudolstadt geheirateten Frau Johanna Elisabeth geb. Kapler einen Kindsverlust mit dem Sohn Heinrich Günther erlitten. Seine Frau war die Tochter des fürstlichen Kellermeisters. Ein Bild im [[Angermuseum]] in [[Erfurt]] mit der Inv.-Nr. 3428 wird von [[Helmut Börsch-Supan]] als Porträt Klauers mit seinem Kind als eine traumhafte Vision Klauers gedeutet. Es wäre das einzige bekannte Porträt Klauers, welches [[Jacob Samuel Beck]] 1775 malte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/am/2015/123146.html erfurt.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sopos.org/aufsaetze/566a83435f275/1.phtml |text=sopos.org |wayback=20160625153701}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1773 an arbeitete er als Hofbildhauer in Weimar bzw. in [[Bad Berka]], wo er einige Jahre eine Werkstatt betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bad-berka.de/uploads/tx_bbpublikationen/BerkaerSandstein.pdf |text=bad-berka.de |format=PDF |wayback=20160916174423 |archiv-bot=2022-03-24 01:03:56 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bot sich an, da der Berkaer Sandstein auch in Weimar viel verwendet wurde. Weiterhin gehörte er ab 1781 zusammen mit den Malern [[Konrad Horny]] und [[Georg Melchior Kraus]] zu den ersten Lehrern der durch Herzog [[Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)|Karl August]] gegründeten und unterhaltenen [[Fürstliche freie Zeichenschule Weimar|Fürstlichen freien Zeichenschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klauer wurde bereits 1773 durch [[Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach]] berufen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weimarische Wöchentliche Anzeigen&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Februar 1773, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00201794/Wei-Anz_1773_0067.tif S. 65].&amp;lt;/ref&amp;gt; und spätestens 1778 persönlich mit [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] bekannt. Eine Goethe-Büste aus diesem Jahre ist der erste klare Nachweis für Klauers Weimarer künstlerische Tätigkeit. Durch Goethes Einfluss kam er mit den Ideen der Antike in Berührung. Im Unterschied zu Goethe war Klauer nie in [[Rom]] bzw. in [[Italien]]. Er konnte aber die Gipsabgüsse der antiken Bildwerke in [[Mannheim]] studieren. Das geschah 1779 auf Empfehlung Goethes und im Auftrage der Herzogin Anna-Amalia.&amp;lt;ref&amp;gt;Charlotte Schreiter: &amp;#039;&amp;#039;Antike um jeden Preis: Gipsabgüsse und Kopien antiker Plastik am Ende des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Boston 2014, ISBN 978-3-11-031688-9, S. 331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Johann Joachim Christoph Bode]] soll Klauer zu den [[Illuminaten]] gekommen sein. Dieses wird durch [[W. Daniel Wilson]] allerdings bezweifelt.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Daniel Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Zur Politik und Sozialstruktur des Illuminatenordens: Anläßlich einer Neuerscheinung von Hermann Schüttler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur|IASL]].&amp;#039;&amp;#039; 19,1, 1994, S. 176–180. Hier S. 142 Anm. 4 bzw. S. 157 Anm. 69. Demnach hatte Schüttler auf den falschen Klauer verwiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Martin Gottlieb Klauer Jakobsfriedhof Weimar.jpg|mini|Grabmal für Martin Gottlieb Klauer auf dem Jacobsfriedhof]]&lt;br /&gt;
Klauer schuf lebensnahe, monumentale Bildnisbüsten aus dem Weimarer Kreise Goethes in klassizistischem Stil, auch Grab- und Gartenplastik wie z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Schlangenstein in Weimar|Schlangenstein]] im [[Park an der Ilm]] oder die Sonnenuhren des [[Belvedere (Weimar)|Weimarer Belvedere]] und des [[Schloss Tiefurt|Schlossparks Tiefurt]]. Nach einem Entwurf von [[Heinrich Meyer (Maler)|Heinrich Meyer]] schuf er 1796 die Giebelgruppe für den Westgiebel des [[Römisches Haus (Weimar)|Römischen Hauses]], welches 1819 durch die von [[Peter Kaufmann (Bildhauer)|Peter Kaufmann]] ersetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.e-bookshelf.de/download/0005/0118/10/L-G-0005011810-0002695237.pdf e-bookshelf.de] (PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Bildnisse aus dem Umkreis Goethes besitzen nicht immer den idealisierenden Zug wie etwa diejenigen [[Friedrich Schiller|Schillers]] bzw. [[Christoph Martin Wieland|Wielands]] von [[Johann Heinrich Dannecker|Dannecker]] bzw. [[Johann Gottfried Schadow|Schadow]]. Seine Bildnisse auch der jungen Klassiker Goethe, Schiller, [[Johann Gottfried Herder|Herder]] und Wieland sind von einer bestechenden Lebenswirklichkeit. Wieland lobte dies im 20. Band des [[Teutscher Merkur|Teutschen Merkur]] von 1781: „Bey dem Fürstl. Hofbildhauer, Hr. Klauer, in Weimar, sind Gipsabgüsse der Abbildungen zu haben, welche derselbe von Herder, Göthe und Wieland, sowol &amp;#039;&amp;#039;en Buste&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;en Medaillon&amp;#039;&amp;#039; vor kurzem nach dem Leben verfertigt hat. Wir sind Hrn. Klauer die Gerechtigkeit schuldig, zu gestehen, daß diese Abbildungen, sowohl was die Aehnlichkeit als was die Kunst und der Geschmack der Ausarbeitung betrift, nichts zu wünschen übrig lassen, und in beyderley Betracht diesem geschikten Künstler Ehre machen.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Teutsche Merkur&amp;#039;&amp;#039; vom Jahr 1781. Drittes Vierteljahr. Weimar, [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10614113?page=99 S. 95f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopien der Büsten Goethes, Schillers, Herders und Wielands befinden sich am sogenannten Gelehrtenplatz beim Weimarer Belvedere sowohl aus seiner Hand als auch der seines Sohnes Ludwig Klauer&amp;lt;ref&amp;gt;Zumindest das Porträt Schillers dürfte von Ludwig Klauer sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weitere Bildnisse in der [[Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek]] (Herder-Büsten von Klauer und [[Alexander Trippel]], Goethe-Büsten von Klauer und [[Pierre Jean David d’Angers]]). Büsten schuf Klauer u.&amp;amp;nbsp;a. auch von [[Adam Friedrich Oeser]], [[Johann Georg Jacobi]] und [[Johann Karl August Musäus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klauer fertigte auch zahlreiche [[Terrakotta|Terrakotten]]. Er gründete 1789 eine Kunstbacksteinfabrik, die er zusammen mit [[Friedrich Justin Bertuch]] betrieb. In Leipzig hatte er zudem einen Partner, aber zugleich auch einen Konkurrenten in [[Carl Christian Heinrich Rost]] (1742–1798), der bis zu seinem Tod gegenüber Klauer eine deutlich größere Produktpalette aufweisen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Veltzke: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, 1775–1783: Ein Modellfall aufgeklärter Herrschaft?&amp;#039;&amp;#039; Weimar 2004, ISBN 978-3-412-08603-9, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Kleinkunstproduktion, insbesondere der Terrakotten, deutet darauf hin, dass Klauer außer für seinen Hauptauftraggeber, den Weimarer Hof, auch für breitere und weniger zahlungskräftige Kreise arbeitete. Seine Fabrikation geht auf die Anregung von der schon industriell zu nennenden Produktion von [[Toreutik]] und [[Terracotta]] von [[Eleanor Coade]], dem sogenannten [[Coade-Stein]], in England zurück. Dass Klauer bewiesen hatte, dass man mit hochwertiger Terracottaproduktion auch wirtschaftlichen Erfolg haben konnte, folgten ihm zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch andere nach. Zu denen gehörten [[Tobias Christoph Feilner]] und [[Karl Friedrich Schinkel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.e-bookshelf.de/download/0003/8981/59/L-G-0003898159-0008557482.pdf e-bookshelf.de] (PDF; 962&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klauer schuf 1774 auch die Meeresgott-Skulptur des [[Brunnen in Weimar#Neptunbrunnen|Neptunbrunnens]] vor der Hofapotheke auf dem Weimarer Marktplatz. Auch das [[Weimarer Rathaus]] besitzt in der Eingangshalle mit der &amp;#039;&amp;#039;Frühlingsgöttin&amp;#039;&amp;#039; eine Skulptur von seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klauer hinterließ auch im [[Schloss Tiefurt]] seine Spuren, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die um 1790 entstandene &amp;#039;&amp;#039;[[Knöchelspielerin]]&amp;#039;&amp;#039;, von 1784 &amp;#039;&amp;#039;[[Amor als Nachtigallenfütterer]]&amp;#039;&amp;#039; sowie das 1799 entstandene &amp;#039;&amp;#039;[[Mozart-Denkmal Tiefurt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich die überwiegende Zahl seiner Werke sich in Weimar befand bzw. noch immer befindet, so ist sein Wirken nicht völlig auf die Stadt beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf das Umland. Zum Beispiel für den Altar der [[Dorfkirche Flurstedt]] schuf er vier Figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klauer wurde auf dem [[Jacobsfriedhof Weimar]] beigesetzt. Sein Grabmal – eine Urne auf einer kannelierten Säule – zeigt eine auf dem oberen Rand der Urne sich windende Schlange, die sich in den Schwanz beißt. Es kann hier ein symbolischer Bezug zu Klauers Schlangenstein im Park an der Ilm vermutet werden. Im Ilmpark weist die Schlange, die sich dort aufwärts um den runden Sockel hinanwindet, als ein Symbol der Fruchtbarkeit auf die Macht der Natur hin, die den Garten- und den Ackerbau förderte und zugleich Heilkraft brachte; beim Grabmal wird durch den Biss in den eigenen Schwanz auf den Tod und auf die [[Reinkarnation|Wiedergeburt]] angespielt. Dieser Stein wurde 1913 dort aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gertrud Ranft]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische Grabstätten aus Weimars klassischer Zeit: Der Jacobsfriedhof: Der Historische Friedhof&amp;#039;&amp;#039; (=Weimarer Schriften zur Heimatgeschichte und Naturkunde herausgegeben vom Stadtmuseum Weimar, Hft. 35, 1979), Weimar 1979, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urne des Grabmals besteht aus Buntsandstein, während die erneuerte Säule aus Elbsandstein gefertigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Seidel, Walter Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Baustein und Bauwerk in Weimar&amp;#039;&amp;#039; (Ständige Kommissionen Kultur der Stadtverordnetenversammlung Weimar und des Kreistages Weimar-Land in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Weimar (Hrsg.): Tradition und Gegenwart. Weimarer Schriften. Heft 32). Weimar 1988, S. 73 f. ISBN 3-910053-08-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkauswahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;90&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Neptunbrunnen Marktplatz Weimar.jpg|Neptunskulptur des Brunnens auf dem Weimarer Marktplatz, 1774&lt;br /&gt;
   AdamFriedrichOeserBuesteVonKlauerS71.jpg|Gipsbüste des Adam Friedrich Oeser, 1780&lt;br /&gt;
   Ilmpark Weimar - Leutraquelle mit Sphinxgrotte &amp;amp; Sprudelquelle (1784-86).jpg|Die [[Leutraquelle in Weimar|Leutraquelle]] mit Sphinxgrotte im Park an der Ilm, 1784–86&lt;br /&gt;
   Schlangenstein Goethepark in Weimar.jpg|Der Schlangenstein &amp;#039;&amp;#039;Genio huius loci&amp;#039;&amp;#039; (Dem Genius dieses Ortes), 1787&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1780: &amp;#039;&amp;#039;Büste des Johann Wolfgang von Goethe&amp;#039;&amp;#039; aus Anna Amalias Ettersburg [http://www.diedrei.org/Heft_5_07/13%20Feuilleton-AA-Goethe%20NEU.pdf Abbildung] (PDF; 117&amp;amp;nbsp;kB) diedrei.org&lt;br /&gt;
* 1780: &amp;#039;&amp;#039;Büste der Anna Amalia&amp;#039;&amp;#039; aus Goethes Gartenhaus an der Ilm [http://www.diedrei.org/Heft_5_07/13%20Feuilleton-AA-Goethe%20NEU.pdf Abbildung] (PDF; 117&amp;amp;nbsp;kB) diedrei.org&lt;br /&gt;
* um 1795: &amp;#039;&amp;#039;Büste des Johann Georg Jacobi&amp;#039;&amp;#039;, Höhe 67&amp;amp;nbsp;cm, Verbleib unbekannt; [https://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/436/pdf/Jacobi.pdf Abbildung] (PDF; 9,83&amp;amp;nbsp;MB) Webpräsenz der Universität Freiburg, S. 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Klauer ist ähnlich stark mit der [[Weimarer Klassik]] verknüpft wie etwa der Hofmaler [[Johann Ernst Heinsius]] bzw. [[Georg Melchior Kraus]] oder [[Konrad Horny]], wobei besonders seine gut charakterisierenden Bildnisse der Dichter wie auch gewisser Mitglieder der herzoglichen Familie (Anna Amalia u.&amp;amp;nbsp;a.) Gewicht besitzen. Von seinen Werken sind in verschiedenen Goethe-Museen (u.&amp;amp;nbsp;a. in Düsseldorf und Frankfurt am Main) zahlreiche Kopien ausgestellt. Der Name des Künstlers im Bereich der Bildniskunst strahlt insbesondere in Weimar nachhaltig hinüber auch in denjenigen des Gartengestaltenden. Der Bildhauer Klauer arbeitete zumindest in der Großplastik nach Vorlagen bzw. Entwürfen hauptsächlich von Goethe bzw. von dem mit dem Beinamen „Kunschtmeyer“ versehenen [[Heinrich Meyer (Maler)|Johann Heinrich Meyer]]. Damit widerspiegeln seine Werke mehr deren künstlerische Auffassung als seine eigene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
Das einzige literarische Werk, das auf Klauer zurückgeht, sind die Kataloge der in seiner Werkstatt produzierten [[Toreutik|toreutischen]] Kunst. Das Werk verzeichnet u.&amp;amp;nbsp;a. Medaillons sowie gipserne, metallische und andere Miniaturen seiner in Stein gearbeiteten Skulpturen für die Parks und die Innenstadt Weimars. Diese Kataloge dürften einst die Funktion eines Bestellkatalogs gehabt haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der {{Person|Torevtica-Waare}} der Klauerschen Kunst-Fabrick zu Weimar.&amp;#039;&amp;#039; No. 1. Weimar 1792. [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN688796656 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung und Verzeichniss der {{Person|Torevtica-Waare}} der Klauerschen Kunst-Fabrik zu Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Zweyter Heft. Weimar 1800. [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN688796672 Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Rudolstadt: „Hier wurde geboren am 29. August 1742 Martin Klauer, Bildhauer der Goethezeit“, Enthüllung im April 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Geese]]: &amp;#039;&amp;#039;Gottlieb Martin Klauer – Der Bildhauer Goethes.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1935.&amp;lt;ref&amp;gt;Außer der Biographie enthält das Buch auch ein umfassendes Werkverzeichnis.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|713|714|Klauer, Martin|Christina Kröll|118640186}}&lt;br /&gt;
* Katharina Lippold: &amp;#039;&amp;#039;Klassizistische Terrakotten aus der »Kunstbacksteinfabrik« von Martin Gottlieb Klauer.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hellmut Seemann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anna Amalia, Carl August und das Ereignis Weimar&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2007, S. 292–302.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma= |Band=20 |Seite=415 |SeiteBis=416}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klassizistische Bildhauerkunst im Umkreis Goethes.&amp;#039;&amp;#039; Antlitz des Schönen (Katalog), Rudolstadt 2003.&lt;br /&gt;
* [[Charlotte Schreiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike um jeden Preis. Gipsabgüsse und Kopien antiker Plastik am Ende des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / Boston 2014, S. 329–337.&lt;br /&gt;
* {{Brockhaus-1809 |Lemma=Klauer |Band=2 |Seite=314 |zenoID=20000756652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://ora-web.swkk.de/goe_reg_online/regest.Reg_Erw_Personen1?vc=kl Martin Gottlieb Klauer.] In: Regestausgabe &amp;#039;&amp;#039;Briefe an Goethe&amp;#039;&amp;#039;, Webpräsenz der Freundesgesellschaft des Goethe und Schiller Archivs Weimar e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [http://ora-web.swkk.de/bertuchvz_online/bertuch_vs.vollanzeige?ident=72 Martin Gottlieb Klauer, Bibliografie.] Webpräsenz der Freundesgesellschaft des Goethe und Schiller Archivs e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_person_00039885?hl=Martin%20Gottlieb%20Klauer Martin Gottlieb Klauer, Bibliografie] Webpräsenz der Universität Jena.&lt;br /&gt;
* [https://www.weimar-lese.de/index.php?article_id=520 weimar-lese.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118640186|VIAF=25395783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klauer, Martin Gottlieb}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Johann Wolfgang von Goethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstlehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illuminat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1742]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klauer, Martin Gottlieb&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1742&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1801&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
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