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	<title>Martin Faust - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:46:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Faust&amp;diff=2051496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auge=mit: Verlinkung mit neuem Artikel...</title>
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		<updated>2025-07-08T15:19:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung mit neuem Artikel...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Faust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1901]] in [[Hemau]]; † [[9. November]] [[1923]] in [[München]]) war ein deutscher [[Putsch]]ist. Er wurde bekannt als einer der 16 getöteten Putschteilnehmer des gescheiterten [[Hitler-Putsch]]es, denen [[Adolf Hitler]] den ersten Band seines Buches &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039; widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch trat Faust noch im Februar 1918 als Kriegsfreiwilliger in die [[Kaiserliche Marine]] ein. Er wurde auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Freya (Schiff, 1900)|Freya]]&amp;#039;&amp;#039; ausgebildet und anschließend zur &amp;#039;&amp;#039;[[Großer Kurfürst (Schiff, 1914)|Großer Kurfürst]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt. Nach der deutschen Kapitulation nahm Faust Ende 1918 an der [[Selbstversenkung der Kaiserlichen Hochseeflotte in Scapa Flow|Überführung der deutschen Flotte]] nach [[Scapa Flow]] teil, wo er von der [[Royal Navy]] interniert wurde. 1919 kehrte Faust nach Deutschland zurück und besuchte eine Handelshochschule. Anschließend arbeitete als Bankangestellter, zuletzt in München. Seit 1920 engagierte sich Faust im nationalistischen [[Wehrverband Reichsflagge]]. Nach dessen Spaltung schloss er sich dem von [[Ernst Röhm]] geführten [[Bund Reichskriegsflagge]] an, in dem er den Posten eines Zugführers erhielt und am 9. November 1923 an der zunächst erfolgreichen Besetzung des Gebäudes des ehemaligen [[Bayerisches Kriegsministerium|Bayerischen Kriegsministeriums]] an der Ecke [[Schönfeldstraße (München)|Schönfeldstraße]] teilnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unternehmen war zunächst erfolgreich, als aber der [[Marsch auf die Feldherrnhalle]] von der [[Bayerische Landespolizei (1920–1935)|Landespolizei]] aufgelöst wurde und der Putsch somit gescheitert war, gaben auch die Besetzer im Kriegsministeriumsgebäude auf. Bei der Übernahme des Gebäudes durch die [[Reichswehr]] wurden zwei Reichswehrangehörige durch zwei Gewehrschüsse aus dem Gebäude verwundet. Die Armeeeinheit erwiderte daraufhin das Feuer. Faust soll sofort getötet worden sein, und auch der Putschist [[Theodor Casella]] wurde tödlich verletzt, als er versuchte, Faust in Deckung zu ziehen. Die verbliebenen Putschisten, darunter [[Heinrich Himmler]], Karl Osswald und Walther Lembert, bargen die beiden Männer und brachten sie  ins [[Privatklinik Josephinum|Krankenhaus Josephinum]]. Faust wurde bei seiner Ankunft für tot erklärt und Casella starb an seinen Verletzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;John Dornberg: &amp;#039;&amp;#039;Munich 1923.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer anderen Version – die möglicherweise Faust und Casella verwechselt – sei Faust in seine Wohnung gebracht worden und dort gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hellmut Schöner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler-Putsch im Spiegel der Presse.&amp;#039;&amp;#039; 1974, S. xvii.&amp;lt;/ref&amp;gt; Faust wurde auf einem Münchener Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler widmete Faust und 15 weiteren getöteten Putschteilnehmern 1925 den ersten Band seines Buches &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039; und erwähnte sie namentlich im Vorwort. Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 wurde an der [[Feldherrnhalle]] in München eine Tafel mit den Namen dieser Personen angebracht, vor der eine Ehrenwache der [[Schutzstaffel|SS]] postierte. Jeder Passant, der an dieser Tafel vorbeikam, war verpflichtet, diese mit dem [[Hitlergruß]] zu ehren (siehe dazu [[Drückebergergasse]]). 1935 wurden auf dem [[Königsplatz (München)|Königsplatz]] zwei „[[Ehrentempel]]“ als gemeinsame Grabanlage für diese Personengruppe errichtet. Im selben Jahr wurde Faust [[Exhumierung|exhumiert]], zusammen mit den übrigen Toten dorthin überführt und in einem bronzenen [[Sarkophag]] erneut beigesetzt. Bis 1945 wurden sie in den NS-Kult um die „[[Blutzeuge (Nationalsozialismus)|Blutzeugen der Bewegung]]“ einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[NS-Staat]] wurden eine Reihe von Straßen nach Faust benannt: So die Martin-Faust-Straße in Bamberg (bis 1946, danach: Ferdinand-Tietz-Straße&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.verband-wohneigentum.de/bamberg/downloadmime/25185/CHRONIK+50+JAHRE+GARTENSTADT.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;), [[Bayreuth]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.barnick.de/bt/strassennamen.htm Erläuterung der Straßennamen von Bayreuth]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Breslau]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bibliotekacyfrowa.pl/dlibra/doccontent?id=41420 Historische Stadtpläne von Breslau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelsenkirchen, Recklinghausen (1939–1945),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_471.html lwl.org: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus. Datenbank der Straßenbenennungen 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wuppertal]] (seit 1935; vorher Gerberstraße)&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Gobel: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertal in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
In Fausts Geburtsstadt Hemau wurde am 11.&amp;amp;nbsp;November 1934 ein ihm gewidmetes Denkmal von [[Hans Schemm]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Benedikt Lochmüller: &amp;#039;&amp;#039;Hans Schemm.&amp;#039;&amp;#039; 1940, S. 511.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innenhof des ehemaligen [[Bayerisches Kriegsministerium|Bayerischen Kriegsministeriums]] wurde zur NS-Zeit ein Gedenkstein für Casella und Faust angebracht, der die Inschrift „Durch Euer Blut lebt Deutschland!“ trug.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Köpf (Journalist)|Peter Köpf]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Königsplatz in München. Ein deutscher Ort.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar vor den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen von 1938]] fand am Vormittag des 9. Novembers an dieser Stelle eine Erinnerungsfeier zu Ehren von Faust und Casella statt, an der unter anderem Himmler und [[Adolf Hühnlein]] teilnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Heusler: &amp;#039;&amp;#039;Kristallnacht.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-04-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Faust, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getöteter Putschist beim Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Faust, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Putschist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hemau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auge=mit</name></author>
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