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	<title>Martin Engelman - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Xqbot: Vorlage &#039;Dokumenta Archiv&#039; nach LD entfernt</title>
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		<updated>2024-12-20T13:23:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage &amp;#039;Dokumenta Archiv&amp;#039; nach LD entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Martin Engelman &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1924]] in [[Hoenkoop]] bei [[Utrecht]], [[Niederlande]]; † [[27. März]] [[1992]] in [[München]]) war ein niederländischer [[Malerei|Maler]] und [[Grafik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Martin Engelman besuchte von 1940 bis 1942 die Grafikschule in [[Amsterdam]]. Als die deutsche Besatzungsmacht ihn zum Arbeitsdienst zwangsverpflichten wollte, flüchtete er zu einem Onkel nach Limburg. Im Jahr 1942 begann er eine [[Schriftsetzer]]lehre in der Druckerei des Verlages &amp;#039;&amp;#039;Boosten &amp;amp; Stols&amp;#039;&amp;#039; in [[Maastricht]]. Zur selben Zeit besuchte er auch die dortige Kunstgewerbeschule für zwei Jahre und spezialisierte sich auf grafische Techniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 fand Engelman Anschluss an eine Gruppe junger Geisteswissenschaftler, die sich um den deutschen Schriftsteller [[Wolfgang Frommel]] bildete. Frommel war zu dieser Zeit in der Amsterdamer Wohnung [[Herengracht]] 401 der Malerin [[Gisèle van Waterschoot van der Gracht]] untergetaucht. In dieser Wohnung versteckte sich damals bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eine Gruppe vor allem [[Jude|jüdischer]] Jugendlicher aus Deutschland und den Niederlanden. Die Gruppe nannte sich [[Castrum Peregrini]]. Martin Engelman druckte für &amp;#039;&amp;#039;Castrum Peregrini&amp;#039;&amp;#039; auf einer Handpresse eine Reihe [[bibliophil]]er Bücher. Eine weitere Gruppe von Juden, die sich in [[Bergen aan Zee]] versteckt hielt, versorgte Engelman mit Lebensmitteln. Im Jahr 1944 gelang es ihm, über [[Brüssel]] nach [[London]] auszureisen. Engelman meldete sich in London freiwillig bei der niederländischen Marine und wurde in der Abteilung für [[Propaganda]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges kehrte er in die Niederlande zurück und arbeitete bis 1947 als [[Grafikdesign]]er für den Verlag &amp;#039;&amp;#039;Mouton und Stols&amp;#039;&amp;#039; in [[Den Haag]]. In den 1950er- und 1960er-Jahren lebte und arbeitete Engelman in [[Mailand]] und [[Paris]]. Martin Engelman hatte 1960 in der Pariser &amp;#039;&amp;#039;Galerie Giraudoux&amp;#039;&amp;#039; erstmals eine wichtige Ausstellung als Maler. Er wurde aber auch als [[Gebrauchsgrafik]]er, [[Design]]er und Ausstellungsarchitekt international bekannt. Sein [[Druckgrafik|druckgrafisches]] [[Gesamtwerk|Œuvre]] umfasst [[Lithographie]]n, [[Holzschnitt]]e, [[Radierung]]en und [[Aquatinta]]e. Er beschäftigte sich in seinen Arbeiten mit [[Hieronymus Bosch]], [[Pieter Brueghel der Jüngere|Pieter Bruegel]] und dem [[Surrealismus]]. Sein frühes malerisches und grafisches Werk wird von [[Chimära|Chimären]], Windgeistern und nicht menschlich-nicht tierischen [[Kreatur]]en bevölkert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1964 wurden 3 Gemälde von ihm auf der [[documenta&amp;amp;nbsp;III]] in [[Kassel]] gezeigt. 1969 nahm er ein einjähriges Stipendium im Rahmen des [[Deutscher Akademischer Austauschdienst|Deutschen Akademischen Austauschdienstes]] in [[Berlin]] an. Im Jahr 1971 wurde Engelman als Professor für Freie Malerei an die [[Hochschule der Künste Berlin]] berufen. In den 1970er-Jahren wurde die Natur als Inspirationsquelle für seine Kunst zunehmend wichtiger. Er verband Figürliches und Pflanzliches zu &amp;#039;&amp;#039;Inneren Landschaftsbildern&amp;#039;&amp;#039;. 1965 und 1997 hatte Engelman Einzelausstellungen seiner Arbeiten im [[Stedelijk Museum]] in Amsterdam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Werkbeispiele aus allen Schaffensphasen von Martin Engelman, darunter Schlüsselwerke seines malerischen und grafischen Werkes von den späten 1950er Jahren bis zu einem Spätwerk von 1990 ...“ befinden sich im Archiv für Künstlernachlässe der [[Stiftung Kunstfonds]] in Brauweiler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kunstfonds.de/kuenstlernachlaesse-newsdetails+M53986d9609b.html |wayback=20151221041128 |text=Internetseite Stiftung Kunstfonds |archiv-bot=2019-04-30 04:48:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;documenta III. Internationale Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;; Katalog: Band 1: Malerei und Skulptur; Band 2: Handzeichnungen; Band 3: Industrial Design, Graphik; Kassel/Köln 1964&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121650847}}&lt;br /&gt;
* Andreas Haus, Heike Catherina Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Engelman: Das malerische Werk 1958–1992&amp;#039;&amp;#039; (anlässlich der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Martin Engelman. Das Malerische Werk 1958–1992&amp;#039;&amp;#039;, 30. November 2007 – 27. Januar 2008; Villa Oppenheim, Galerie für Gegenwartskunst). Köln 2007, ISBN 978-3-87909-920-7&lt;br /&gt;
* Lothar Romain, Heike Catherina Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Werkverzeichnis der Druckgraphik / Martin Engelman&amp;#039;&amp;#039;. Köln 2000, ISBN 3-87909-678-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wienand-koeln.de/titel/Martin-Engelman-Werkverzeichnis-Druckgraphik-catalogue-raisonne-Niederlaendischer-Kuenstler.asp Information zum Werkverzeichnis der Druckgrafik]&lt;br /&gt;
* [http://www.villa-koeppe.de/kuenstler/martin_engelman/ Ansichten einiger Werke Engelmans]&lt;br /&gt;
* [http://www.kunstfonds.de/kuenstlernachlaesse/kuenstler/martin-engelman/ Biographie bei Stiftung Kunstfonds]&lt;br /&gt;
* [http://www.martinengelman.com/ Leben und Werk von Martin Engelman]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121650847|LCCN=n/84/128848|VIAF=2740914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engelman, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engelman, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hoenkoop]], Niederlande&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqbot</name></author>
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