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	<title>Martin Doerne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:03:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links optimiert</title>
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		<updated>2025-09-21T12:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Professor Martin Doerne, 1900 - 1970.tif|mini|Martin Doerne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Doerne Signatur.jpg|mini|Signatur Martin Doernes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Bernhard Gotthelf Theobalt Doerne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1900]] in [[Schönbach (Sachsen)]]; † [[2. September]] [[1970]] in [[Göttingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[lutherisch]]er Theologe. Er wirkte als [[Professor]] an den Universitäten [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Universität Rostock|Rostock]], [[Universität Halle|Halle]] und [[Universität Göttingen|Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Doerne war der Sohn des [[Pfarrer]]s Friedrich Doerne († 1933), und dessen Frau Helene Doerne, geborene Zische (†&amp;amp;nbsp;1935). Er besuchte zunächst eine [[Volksschule]] in [[Klingenthal]] und danach das [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|Sächsische Landesgymnasium Sankt Afra]]. Dort erhielt er 1917 das [[Reifezeugnis]]. Das nächste Jahr verbrachte er im Kriegsdienst im Ersatzbataillon. Er studierte Theologie und [[Philosophie]] an den Universitäten Leipzig, Rostock&amp;lt;ref&amp;gt; [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200014977 Immatrikulation von Martin Doerne] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Dabei bestand er 1922 die erste theologische Prüfung. Zwei Jahre darauf schloss er in Leipzig sein Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Doktor der Philosophie ab. Seine Dissertation, &amp;#039;&amp;#039;Die Religion in Herders Geschichtsphilosophie&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1927 gedruckt. Zugleich bestand er seine zweite theologische Prüfung. Während seines Studiums wurde er Mitglied beim &amp;#039;&amp;#039;[[Verein Deutscher Studenten]] Leipzig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in diesem Jahr, 1924, wurde Doerne [[Vikar]] in [[Chemnitz]]. Im folgenden Jahr wurde er als Pfarrer nach [[Löbau]] berufen. Ab 1927 fungierte er als [[Studiendirektor]] am [[Predigerseminar]] in [[Lückendorf]]. Dieses war von ihm und [[Ludwig Ihmels]] gegründet worden. Die Universität Leipzig ernannte ihn im Folgejahr zum [[Lizentiat]]en der Theologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 berief die Universität Leipzig Doerne zum ordentlichen Professor für [[praktische Theologie]]. In diesem Jahr verlieh ihm die [[Universität Erlangen]] die [[Ehrendoktor]]würde. In dieser Zeit schrieb er kleinere Schriften, in denen er das angespannte Verhältnis zwischen Staat und Kirche auszugleichen suchte. Ferner publizierte er ab 1935 die Reihe &amp;#039;&amp;#039;Theologia militans. Schriftenreihe für lutherische Lehre und Gestaltung&amp;#039;&amp;#039;. Doerne wurde Mitglied im  [[Nationalsozialistischer Altherrenbund|NS-Altherrenbund]], in der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]] und im  [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doerne erhielt 1939 eine Berufung an die Universität Erlangen. Diese aber lehnte er ab, da er die Leipziger Universität nicht im Stich lassen wollte, die von der Regierung bedrängt wurde. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wirkte er als Seelsorger in einem [[Lazarett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Professur für [[systematische Theologie]] an der Universität Rostock erhielt Doerne 1947. Somit wurde er Nachfolger [[Friedrich Brunstäd]]s. In Rostock war er auch Direktor des Seminars für systematische Theologie. 1952 wechselte er an die [[Theologische Fakultät Halle|Universität Halle]]. Bereits kurz danach erhielt er eine Berufung an die Universität Göttingen. Diese wollte er zunächst ablehnen, 1954 aber nahm er sie schließlich an und zog mitsamt seiner umfassenden Bibliothek nach Göttingen. Der Umzug wurde durch das Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde Doerne [[Emeritierung|emeritiert]]. Am 2. September 1970 verstarb Doerne in Göttingen. Er wurde 70 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Doerne galt als bekannter Theologe, der in der Tradition des [[Neuluthertum]]s arbeitete. Er befasste sich mit Sünde, Furcht, Liebe – zentralen Begriffen des Christentums – sowie mit den [[Evangelium (Buch)|Evangelien]]. 1970 wurde ihm zu Ehren die [[Festschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Fides et communicatio&amp;#039;&amp;#039; verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion in Herders Geschichtsphilosophie&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1927)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildungslehre der evangelischen Theologie&amp;#039;&amp;#039; (München/Berlin 1933)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit ist erfüllt. Biblische Anmerkung zu einem Jahrgang Evangelientexte&amp;#039;&amp;#039; (1934)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siehe, Ich sende euch. Biblische Anmerkung zu einem Jahrgang Evangelientexte&amp;#039;&amp;#039; (1935)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was heißt Volkskirche?&amp;#039;&amp;#039; (1935)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Alte Testament in der christlichen Predigt&amp;#039;&amp;#039; (1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neubau der Konfirmation. Grundzüge einer Erneuerung kirchlichen Jugendkatechumenats&amp;#039;&amp;#039; (Gütersloh 1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Er kommt auch noch heute. Homiletische Auslegung der alten Evangelien&amp;#039;&amp;#039; (Dresden/Leipzig 1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kreuz und die Kirche&amp;#039;&amp;#039; (Vortrag, 1937)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lutherisches Pfarramt. Rechenschaft und Wegweisung&amp;#039;&amp;#039; (1937)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum redet die Kirche von Sünde? Ein Kapitel Gemeindeunterricht&amp;#039;&amp;#039; (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wort Gottes in unserer Verkündigung heute&amp;#039;&amp;#039; (1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luther und die kirchliche Jugenderziehung&amp;#039;&amp;#039; (1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch im Urteil der Bibel&amp;#039;&amp;#039; (Vorträge, Potsdam 1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christusfrage und Christuspredigt heute&amp;#039;&amp;#039; (Vortrag, 1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Innere Mission als Sendung der Kirche&amp;#039;&amp;#039; (Vortrag, 1942)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Furcht ist nicht in der Liebe. Homiletische Auslegung der alten Episteln&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1947)&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß des Theologiestudiums&amp;#039;&amp;#039; (Teil I 1948, Teil II 1949, Teil III 1952)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christlicher Schöpfungsglaube. Erkenntnis und Glaube&amp;#039;&amp;#039; (1950)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gott und Mensch in Dostojewskijs Werk&amp;#039;&amp;#039; (Göttingen 1957), [http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00055215_00005.html Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Finsternis vergeht. Predigten&amp;#039;&amp;#039; (Göttingen 1963)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die alten Episteln. Homiletische Auslegung&amp;#039;&amp;#039; (Göttingen 1967)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Humanität.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1969 (= &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Universitätsreden.&amp;#039;&amp;#039; Heft 54).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tolstoj und Dostojewskij. Zwei christliche Utopien&amp;#039;&amp;#039; (Göttingen 1969), [http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00047897_00003.html Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wort der Wahrheit. Predigten. Mit einem Nachwort von [[Friedrich Wintzer]]&amp;#039;&amp;#039; (Göttingen 1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613123222/http://www.bautz.de/bbkl/d/doerne_m.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Doerne, Martin|band=1|spalten=1348–1349}}&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Rössler]] (Hg.) et al.: &amp;#039;&amp;#039;Fides et communicatio. Festschrift für Martin Doerne zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1970. [http://books.google.de/books?id=LvMrAAAAMAAJ&amp;amp;q=Fides+et+communicatio&amp;amp;dq=Fides+et+communicatio&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=At6NTZe6LY3Oswa__9z9CQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCoQ6AEwAA Snippet-Ansicht bei Google Books]&lt;br /&gt;
* Hannelore Braun, Gertraud Grünzinger: &amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919-1949.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2006, S. 62 f. [http://books.google.de/books?id=Sr2UfyVq-EMC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Gertraud:+Personenlexikon+zum+deutschen+Protestantismus&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=40OxsFpIGO&amp;amp;sig=o9w7mOGXl3uXFIeM7MTVT4Ycuks&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=rNuNTezKLIzVsgblwMX9CQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CCQQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Doerne&amp;amp;f=false Online]&lt;br /&gt;
* Claudia Kühner-Graßmann: &amp;#039;&amp;#039;Martin Doernes Theologie der Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|324260911}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Doerne_601}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek: [https://www.sub.uni-goettingen.de/projekte-forschung/projektdetails/projekt/nachlass-doerne/ Nachlass von Martin Doerne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118680110|LCCN=no2007085663|VIAF=77109938}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doerne, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praktischer Theologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Doerne, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Doerne, Martin Bernhard Gotthelf Theobalt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe auf dem Gebiet des Neuluthertums&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönbach (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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