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	<title>Martin Deutsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Deutsch&amp;diff=1835319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ linkfix</title>
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		<updated>2026-01-06T16:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar]] [[1917]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[16. August]] [[2002]] in [[Cambridge (Massachusetts)]]) war ein österreichisch-US-amerikanischer [[Experimentalphysik|Experimentalphysiker]]. Er entdeckte das [[Positronium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Deutsch wurde als Sohn eines Ärzteehepaares ([[Felix Deutsch (Mediziner)|Felix]] und [[Helene Deutsch]]) geboren. Seine Mutter Helene Deutsch (1884–1982) war Professorin für Psychiatrie an der Universität Wien und letzte Schülerin von [[Sigmund Freud]], der sie 1923 zum Leiter seines Wiener psychoanalytischen Trainingsinstituts machte. Martin Deutsch beteiligte sich 1934 am Widerstand gegen das [[Austrofaschismus|austrofaschistische]] Dollfuß-Regime&amp;lt;ref&amp;gt;Elke Mühlleitner: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Psychoanalyse. Die Mitglieder der Psychologischen Mittwoch-Gesellschaft und der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung 1902–1938&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen : Edition Diskord, 1992, ISBN 3-89295-557-3, S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt; und musste nach [[Zürich]] fliehen, wo er zur Schule ging und an der [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|ETH]] zu studieren begann. Im Oktober 1935 zog er mit seiner Familie in die USA nach Cambridge, und Deutsch setzte sein Studium am [[Massachusetts Institute of Technology]] (MIT) fort, unter anderem im Labor des Experimentalphysikers [[George Harrison (Physiker)|George Harrison]]. 1937 erwarb er dort den Bachelor-Abschluss und 1941 promovierte er bei [[Robley D. Evans (Physiker)|Robley D. Evans]] (&amp;#039;&amp;#039;A study of nuclear radiations by means of a magnetic lens beta ray spectrometer&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er offiziell (seit 1938) als deutscher Staatsbürger galt, konnte er zunächst nicht für das [[Manhattan-Projekt]] tätig werden. Erst ab 1943 arbeitete er im [[Los Alamos National Laboratory]] bei [[Emilio Segrè]] und [[Victor Weisskopf]] (der in Wien etwas früher als dieser dieselbe Schule wie Deutsch besucht hatte&amp;lt;ref&amp;gt;er machte sein Abitur, als Deutsch in das Gymnasium eintrat&amp;lt;/ref&amp;gt;). Unter Segré befasste er sich dort hauptsächlich mit der experimentellen Untersuchung der Physik der Kernspaltung statt mit technischen Fragen der Bombenkonstruktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 war er am MIT&amp;lt;ref&amp;gt;wo damals auch Weisskopf und [[Bruno Rossi]] waren&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er Professor wurde und bis zu seiner Emeritierung blieb. 1973 bis 1979 war er Leiter des Laboratory of Nuclear Science (LNS) am MIT, gefolgt von [[Francis Low]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 gelang ihm die experimentelle Bestätigung der Existenz von [[Positronium]], einem wichtigen System zum präzisen Test der damals gerade in Entwicklung befindlichen [[Quantenelektrodynamik]]&amp;lt;ref&amp;gt;unter anderem durch seinen ehemaligen Kommilitonen am MIT [[Richard Feynman]]. Die Eigenschaften des Positroniums in der QED wurden damals unter anderem von [[Robert Karplus]], [[Abraham Klein (Physiker)|Abraham Klein]] berechnet, später sehr genau von [[Tōichirō Kinoshita]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Deutsch vermaß auch dessen Spektrum und andere physikalische Eigenschaften. Da es aus einem Elektron und seinem Antiteilchen, dem [[Positron]], besteht, zerstrahlt es in sehr kurzer Zeit in Photonen: im Grundzustand eine Zehntel [[Nanosekunde]] bei Para-Positronium (Spin 0), das in zwei oder allgemeiner eine gerade Anzahl von Photonen zerstrahlt, 140 Nanosekunden bei Ortho-Positronium (Spin 1), das in drei Photonen zerfällt. Die Existenz hatte unter anderem [[Carl David Anderson]] 1932 theoretisch vorhergesagt&amp;lt;ref&amp;gt;und unabhängig von [[Andrija Mohorovičić]] 1934&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1939 verheiratet und hatte zwei Kinder, darunter [[L. Peter Deutsch]], den Entwickler von [[Ghostscript]] und Gründer der Software-Firma Aladdin. Zu seinen Studenten zählt [[Henry W. Kendall]]. Deutsch holte auch [[Samuel Chao Chung Ting]] ans MIT, wo er die Arbeiten ausführte, für die er den Nobelpreis bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde Deutsch in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Members of the American Academy. Listed by election year, 1950-1999 ([https://www.amacad.org/multimedia/pdfs/publications/bookofmembers/electionIndex1950-1999.pdf]). Seite 4. Abgerufen am 23. September 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1958 war er Mitglied der [[National Academy of Sciences]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Vol II, 1 München : Saur 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.mit.edu/newsoffice/2002/deutsch.html Nachruf am MIT]&lt;br /&gt;
* {{PhysHistNetw|ID=11506024|Titel=Martin Deutsch}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| hrsg=National Academy of Sciences| url=https://www.nasonline.org/member-directory/deceased-members/56341.html| sprache=englisch| titel=Member Directory: Martin Deutsch| abruf=2015-12-15| kommentar=Biographical Memoir von [[Lee Grodzins]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1144307724|LCCN=no2010126528|VIAF=155191004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deutsch, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Massachusetts Institute of Technology)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Manhattan-Projekt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fellow der American Physical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deutsch, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-US-amerikanischer Experimentalphysiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cambridge (Massachusetts)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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