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	<title>Martin Cleß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:48:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Cle%C3%9F&amp;diff=2290358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asdert: PD-Korrektur: Alternativname war identisch mit Name</title>
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		<updated>2022-07-28T20:35:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-Korrektur: Alternativname war identisch mit Name&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Cleß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. November]] [[1491]] in [[Uhingen]]; † [[13. August]] [[1552]] in [[Stuttgart]]) war ein [[württemberg]]ischer [[Theologe]] und [[Reformator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Cleß wurde als ältester Sohn des damaligen württembergischen &amp;#039;&amp;#039;Zolleinnehmers&amp;#039;&amp;#039; Martin Cleß geboren. Darüber berichtet das &amp;#039;&amp;#039;württembergische Dienerbuch&amp;#039;&amp;#039;: {{&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Kloess Martin am Sixten selig Statt als Kammerknecht bei der gnaedigen Frau bestellt auf Michaelis 1489. Ist der Zoller von Uhingen.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin war erst sechs Jahre alt, als sein Vater starb. &amp;#039;&amp;#039;Der Bub&amp;#039;&amp;#039; sollte [[Priester (Christentum)|Priester]] werden und besuchte die [[Lateinschule]] in [[Göppingen]]. An der [[Universität Freiburg im Breisgau]] wurde er am 5. Dezember 1508 immatrikuliert. Er erlangte dort im Februar 1510 den [[Bakkalaureus]]grad. Seine Immatrikulation an der [[Universität Tübingen]] erfolgte am 13. Januar 1512, seine Graduierung zum [[Magister]] im Juli 1513. Der Bischof von [[Bistum Konstanz|Konstanz]], damals zuständig für [[Uhingen]], weihte ihn 1516 zum Priester. Seine erste [[Heilige Messe]] las er am Sonntag Jubilate in der &amp;#039;&amp;#039;Oberhofenkirche&amp;#039;&amp;#039; in Göppingen. Nach der Vertreibung [[Ulrich (Württemberg)|Herzog Ulrichs]] 1519 wurde Württemberg österreichisch. Nach Wanderjahren wurde Martin Cleß von 1521 bis 1524 Pfarrer in [[Leonberg]]. Dort wurde er mit [[Martin Luther]]s Lehre bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1524 wurde er als [[Kanoniker]] an das Chorherrenstift Oberhofen in Göppingen berufen. Mehr und mehr konnte sich Martin Cleß von den reformatorischen Gedanken Luthers begeistern. Am Fronleichnamstag 1529 kam es dann zum Bruch mit der Obrigkeit, als Martin Cleß sich weigerte, nach hergebrachter Weise zu predigen. Martin Cleß und seine Mutter mussten aus Göppingen fliehen. Philipp der Lange von [[Grafen_von_Rechberg|Rechberg]] nahm sie auf seiner Burg [[Burg Ramsberg (Donzdorf)|Ramsberg]] auf. Durch Empfehlung [[Zwingli]]s kam Martin Cleß 1530 als erster evangelischer [[Frühprediger]] in die Freie Reichsstadt [[Biberach an der Riß|Biberach]]. In dieser Zeit hatte Martin Cleß Verbindungen mit [[Oekolampadius]] aus Basel, [[Ambrosius Blarer]] aus Konstanz und [[Martin Bucer]] aus Straßburg. In Biberach wurde nach der Lehre Zwinglis reformiert. An Ostern 1531 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Messe&amp;#039;&amp;#039; vollständig eingestellt, und am 29. Juni 1531 kam es wie in anderen süddeutschen [[Reichsstadt|Reichsstädten]] auch in Biberach zum [[Bildersturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1533 heiratete Martin Cleß Appolonia Aulberin aus [[Oberdorf (Mittelbiberach)|Oberdorf]]. 1534 konnte Herzog Ulrich wieder in sein Land zurückkehren. Er führte die [[Reformation]] ein. Dazu brauchte er Prediger für die neue Lehre. So erhielt auch Martin Cleß 1536 den Ruf, wieder nach Göppingen zurückzukehren, von wo er sieben Jahre vorher vertrieben worden war. In Göppingen kam es zum Treffen mit [[Philipp Melanchthon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1543 wurde Martin Cleß als [[Superintendent]] (Dekan) nach [[Cannstatt]] berufen. Das Interim brachte 1548 seine Entlassung. Im Jahr darauf wurde er in [[Stuttgart]] wieder angestellt. Als im Juli 1551 [[Johannes Brenz]] – schon unter [[Christoph (Württemberg)|Herzog Christoph]] die „Confessio Virtembergia“ verfasste, gehörte Martin Cleß, der Uhinger, zu den zehn Theologen, die das Werk nochmals prüften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 1552 starb Martin Cleß im Alter von 61 Jahren in Stuttgart. Beigesetzt wurde er vor der Kanzel der [[Leonhardskirche (Stuttgart)|Leonhardskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|328|329|Cleß, Martin|[[Julius von Hartmann (Historiker)|Julius Hartmann]]|ADB:Cleß, Martin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|135719550}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wkgo.de/wkgosrc/pfarrbuch/cms/index/1219 Cleß, Martin gen. Uhinger] auf &amp;#039;&amp;#039;[[Württembergische Kirchengeschichte Online]]&amp;#039;&amp;#039; (WKGO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135719550|VIAF=23364701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cless, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1491]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1552]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cleß, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reformator, lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. November 1491&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uhingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1552&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asdert</name></author>
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