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	<title>Martin Brustmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jü: .</title>
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		<updated>2026-03-27T10:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Brustmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Mai]] [[1885]] in [[Berlin]]; † [[7. Juli]] [[1964]] in [[Hildesheim]]) war ein deutscher [[Leichtathletik|Leichtathlet]], [[Sportmedizin]]er und [[Organisationsstruktur der SS#Übersicht der Dienstränge|SS-Führer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brustmann startete für den [[SC Teutonia 1899 Berlin]], er war als Sportlehrer für [[Haus Hohenzollern]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf_20101107&amp;quot; /&amp;gt; 1905 begründete er den Wehrsport.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee79&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er nahm 1906 an den [[Olympische Zwischenspiele 1906/Leichtathletik|Leichtathletikwettbewerben]] der [[Olympische Zwischenspiele 1906|Olympischen Zwischenspiele]] in [[Athen]] teil. Dort startete er im [[Sprint]] über [[100-Meter-Lauf|100 Meter]], im [[Weitsprung]], [[Standweitsprung]] und im [[Dreisprung]]. Im neunten Vorlauf über 100 Meter schied er als Dritter &amp;lt;!--mit einer Zeit von ?--&amp;gt;aus. In der Finalrunde des Weitsprungs erreichte er mit einer Weite von 5,85&amp;amp;nbsp;m den 14. Platz und im Finale des Standweitsprungs mit einer Weite von 2,70&amp;amp;nbsp;m den 17. Platz. Im Dreisprung gelang ihm in keiner der drei Runden ein gültiger Versuch und er konnte sich im Finale nicht platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Olympischen Zwischenspielen führte er den [[Speerwurf]] in Deutschland ein. Als persönliche Bestwerte erzielte er im Jahre 1905 11,0&amp;amp;nbsp;s im 100-Meter-Lauf, im Jahre 1906 2,83&amp;amp;nbsp;m im [[Stabhochsprung]] und 37,27&amp;amp;nbsp;m im Speerwurf, im Weitsprung gelangen ihm 1907 6,77&amp;amp;nbsp;m und im gleichen Jahr 12,92&amp;amp;nbsp;m im Dreisprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brustmann studierte [[Studium der Medizin|Medizin]], er gehörte bei den Olympischen Spielen von 1912 bis 1936 zu den medizinischen Betreuern der Olympiamannschaft. Seine Erfahrungen veröffentlichte er in den Büchern &amp;#039;&amp;#039;Olympischer Sport&amp;#039;&amp;#039; (1910) und &amp;#039;&amp;#039;Olympisches Trainierbuch&amp;#039;&amp;#039; (1912). Während des Ersten Weltkriegs war er von 1915 bis 1918 als Militärarzt eingesetzt. Nach dem Krieg unterrichtete er von 1920 bis 1922 an der Armeesportschule in [[Wünsdorf]], zu deren sportmedizinischen Betreuern er auch gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 893.744)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4840180.&amp;lt;/ref&amp;gt; und einen Tag später im Range eines Bannführers für einen Sanitätsverband der [[Sturmabteilung|SA]] bei. Ab 1934 wurde er Gauführer des Bezirks Berlin des Deutschen Verbandes der Sportärzte, darüber hinaus auch Hausarzt von [[Reinhard Heydrich]]. Zum 9. November 1938 wechselte er von der SA in die [[Schutzstaffel|SS]] und wurde dort zum 30. Januar 1939 zum [[SS-Standartenführer]] befördert (SS-Nummer 310.198).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/519316.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab diesem Zeitpunkt gehörte er auch zum Beraterstab des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] [[Heinrich Himmler]] und weiterer Angehöriger der [[Reichsregierung]]&amp;lt;!--consultant to HH concerning homosexual queries and consultant for members of the Reichs Government concerning &amp;quot;life and martial styling&amp;quot;--&amp;gt;. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] arbeitete er als SS-Arzt für das [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) und für das [[Deutsches Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie|Deutsche Institut für Psychologische Forschung und Psychotherapie]] (Göring-Institut) in Berlin&amp;lt;!--was later the SS doctor for the _Application within the RSHD, along with the _German Institute for Psychologic Research and Psychotherapy_ in Berlin (Göring Institute)--&amp;gt;. Brustmann wurde nach Konflikten mit Himmler 1943 von seinen Tätigkeiten für das RSHA entbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee79&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Brustmann von 1946 bis 1947 Kriegsgefangener der Britischen Streitkräfte im [[Internierungslager Eselheide]] bei [[Paderborn]]. Danach arbeitete er als Arzt in Hildesheim. Als Chefarzt betreute er die Leistungssportler des [[Deutscher Ruderverband|Deutschen Ruderverbandes]], wurde jedoch vor Beginn der [[Olympische Sommerspiele 1952|Olympischen Spiele 1952]] aus dem Kader entlassen, da das von ihm eingesetzte Präparat &amp;#039;&amp;#039;Testoviron&amp;#039;&amp;#039; als leistungsbeeinflussend eingestuft wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf_20101107&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/verschwiegene-ns-vergangenheit.1346.de.html?dram:article_id=196045 &amp;#039;&amp;#039;Verschwiegene NS-Vergangenheit, Die bundesdeutsche Sportmedizin und ihre historische Kontinuität&amp;#039;&amp;#039;], Beitrag von Grit Hartmann in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Sport am Sonntag&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutschlandfunk]], gesehen am 8. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel52&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21977281.html &amp;#039;&amp;#039;Doping: Dr. Brustmanns Kraftpillen&amp;#039;&amp;#039;], Artikel in [[Der Spiegel]], Heft 29/1952 vom 16. Juli 1952, gesehen am 8. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Olympischer Sport: Theorie, Technik, Training, Taktik&amp;#039;&amp;#039;. Mit Orig. Zeichnungen von [[Hans Kallmeyer]]. 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Olympisches Trainierbuch&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1912 (2. Auflage, 1920)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritisches und Technisches über Sportuntersuchungen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1913 (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus eigner Kraft: Geschichte einer sportlichen Selbsterziehung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1034658336}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|79622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034658336|VIAF=302294588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brustmann, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Zwischenspiele 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weitspringer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dreispringer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprinter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speerwerfer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathlet (SC Teutonia 99 Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brustmann, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leichtathlet, Sportmediziner und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Mai 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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