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	<title>Martin Bircher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-56092-6: /* Herkunft und Werdegang */ präz.</title>
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		<updated>2026-01-26T14:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft und Werdegang: &lt;/span&gt; präz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Bircher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1938]] in [[Zürich]]; † [[9. Juli]] [[2006]] ebenda) war ein Schweizer [[Barock]]forscher, [[Buchgeschichte|Buchhistoriker]], [[Sammeln|Sammler]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Bircher entstammt der Zürcher Familie Bircher-Benner (sein Großvater [[Maximilian Oskar Bircher-Benner|Maximilian]] ist Namensgeber des [[Bircher Müesli]]). Er studierte Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich und promovierte 1965 mit einer Arbeit über [[Johann Wilhelm von Stubenberg]] (1619–1663) bei [[Max Wehrli]]. Seit 1968 lehrte er an der [[McGill University]]/[[Montreal]] (Kanada) am Department of German Studies. Nach einem Forschungsaufenthalt in Wolfenbüttel wurde er 1978 Leiter der Abteilung „Erforschung des 17. Jahrhunderts“ an der [[Herzog August Bibliothek]] in [[Wolfenbüttel]]. In dieser Funktion koordinierte er die Forschungsprojekte zur Barockzeit, gab die &amp;#039;&amp;#039;Wolfenbütteler Barock-Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; heraus, organisierte Kongresse, Ausstellungen und veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Literatur des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Universität Zürich, die ihn 1982 zum Titularprofessor ernannte, hielt er regelmäßig Lehrveranstaltungen. In Seminaren und anlässlich von Exkursionen nach Wolfenbüttel und Weimar begeisterte er die Studierenden anhand der Quellen nahbar und engagiert für das Forschungsgebiet der deutschen Barockliteratur. Für nur kurze Zeit (1992) war er Direktor des [[Goethe-Nationalmuseum (Weimar)|Goethe-Nationalmuseums]] in Weimar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 zog es ihn wieder in seine Heimat, diesmal an den [[Genfersee]], als Direktor der Fondation Martin Bodmer und Leiter der [[Bibliotheca Bodmeriana]] in Cologny bei [[Genf]]. Als leidenschaftlicher Büchersammler redigierte er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Librarium&amp;#039;&amp;#039; –  und er konnte in Wolfenbüttel, Münster und Zürich seine eigene Sammlung von Büchern, Autographen und Porträts aus dem Umfeld der ersten deutschen Sprachgesellschaft (Katalog 1992) ausstellen, die er später an die Bibliothek der [[University of California, Berkeley]] verkaufte (nicht ohne bereits erneut Pretiosen der Literatur zu sammeln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre nach seinem Abschied von Genf-Cologny ist er in Zürich einem Krebsleiden erlegen. Er wurde auf dem Waldfriedhof von Islen bei Davos begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkte Birchers waren die deutsche [[Barockliteratur]], und hier besonders auch die [[Fruchtbringende Gesellschaft]], sowie die Edition von (vergessenen) Texten dieser Zeit, die [[Buchgeschichte|Buch-]] und [[Kunstgeschichte]]. Aber er war auch mit der [[Shakespeare]]-Forschung vertraut, mit den aus Zürich stammenden oder in Zürich wirkenden Autoren des 18. Jahrhunderts ([[Salomon Gessner]], [[Johann Heinrich Füssli]]) – und [[Stefan Zweig]] oder [[Else Lasker-Schüler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Wilhelm von Stubenberg (1619–1663) und sein Freundeskreis. Studien zur österreichischen Barockliteratur protestantischer Edelleute.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Drucke des Barock]] 1600–1720 in der Herzog August Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; 46 Bde. (fortgesetzt von Thomas Bürger). Wolfenbüttel 1977–1996.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Garten der Palme. Kleinodien aus dem unbekannten Barock: Die Fruchtbringende Gesellschaft und ihre Zeit&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit [[Christian Juranek]]). Berlin 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spiegel der Welt: Handschriften und Bücher aus drei Jahrtausenden.&amp;#039;&amp;#039; Eine Ausstellung der Fondation Martin Bodmer Cologny in Verbindung mit dem Schiller-Nationalmuseum Marbach und der Stiftung [[Museum Bärengasse]] Zürich. 2 Bde. Cologny 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaft ===&lt;br /&gt;
* Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung&lt;br /&gt;
* Librarium. Zeitschrift der schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft&lt;br /&gt;
* Deutsche Barocklyrik. Gedichtinterpretationen von Spee bis Haller (Hrsg. Mit [[Alois M. Haas]]). Bern, München 1973&lt;br /&gt;
* Die Deutsche Akademie des 17. Jahrhunderts – Fruchtbringende Gesellschaft. (Zusammen mit Klaus Conermann). Tübingen 1991 ff.&lt;br /&gt;
* Deutsche Barock-Literatur (mit Friedhelm Kemp). München 1967–1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ars et Amicitia. Beiträge zum Thema Freundschaft in Geschichte, Kunst und Literatur. Festschrift für Martin Bircher zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Ferdinand van Ingen und [[Christian Juranek]]. Amsterdam 1998 (= Chloe 28). [Darin Verzeichnis der Veröffentlichungen Martin Birchers, S. 753–796]&lt;br /&gt;
* Andreas Herz: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Martin Bircher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wolfenbütteler Barock-Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 33 (2006), S. 91–95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119070529}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119070529}}&lt;br /&gt;
* Jill Bepler, Helwig Schmidt-Glintze: [https://diglib.hab.de/periodica/wbi/2006-31_1_4/WBI2006-S47b48.pdf &amp;#039;&amp;#039;Martin Bircher: 3. Juni 1938–9. Juli 2006&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 105&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Berkeley Library:  [https://web.archive.org/web/20220810210610/https://www.lib.berkeley.edu/news_events/fbg/contents.html &amp;#039;&amp;#039;Fruchtbringende Gesellschaft: Digitale Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119070529|LCCN=n/82/50677|VIAF=27080856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bircher, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (McGill University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bircher, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Germanist, Barockforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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