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	<title>Martin Balg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T13:06:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Balg&amp;diff=2492298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mewa767: Korrektur</title>
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		<updated>2026-03-08T01:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:W Titzenthaler - Königstraße vor Alexanderplatz (1909).jpg|mini|290px|Königstraße Richtung [[Alexanderplatz]] mit dem Eingang zu Balgs [[Atelier]] (beachte das Schild über dem Eingang am linken Bildrand)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Foto: [[Waldemar Titzenthaler]], 1909&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Gerhard Martin Balg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1864]] in [[Kliczków|Klitschdorf]], [[Landkreis Bunzlau|Kreis Bunzlau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin X b, Heiratsregister Nr. 513/1900 (Landesarchiv Berlin).&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[10. Januar]] [[1919]] in [[Berlin-Pankow]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Pankow, Sterberegister Nr. 30/1919 (Landesarchiv Berlin).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Hoflieferant|Hof]]-[[Fotograf]] in [[Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTM2&amp;quot;&amp;gt;Danuta Thiel-Melerski: [http://www.fotorevers.eu/de/ort/Berlin/1590/ Fotografenlexikon – Martin Balg].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Balg (Müncheberg) - Porträt einer Frau (vor 1900).png|mini|links|180px|Porträt einer Frau, gefertigt in Müncheberg (vor 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Balg (Landsberger Str. 100 + Müncheberg) - Revers vor 1896.png|mini|180px|Revers eines Fotos aus der Zeit als die Ateliers in der &amp;#039;&amp;#039;Landsberger Str.&amp;#039;&amp;#039; 100 und in Müncheberg parallel funktionierten (vor 1896)]]&lt;br /&gt;
Es ist weder bekannt, bei wem Balg Fotografieren lernte, noch, seit wann genau er in Berlin arbeitete. Auf jeden Fall besaß er ein [[Atelier]] in Berlin in den 1890er Jahren (vor 1896) und zwar am &amp;#039;&amp;#039;Büschingplatz&amp;#039;&amp;#039; (Postadresse &amp;#039;&amp;#039;Landsberger Straße&amp;#039;&amp;#039; 100). Balg hatte jedoch auch ein Atelier in [[Müncheberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Danuta Thiel-Melerski: [http://www.fotorevers.eu/de/fotograf/Balg/4568/ Fotografenlexikon – Martin Balg]&amp;lt;/ref&amp;gt; und es scheint, dass dieses Atelier vor seiner Berliner Karriere stand. Es ist offenbar in den späten 1880er Jahren eröffnet worden. Nachdem Balg es geschafft hatte, sich inzwischen einen Namen in der Kleinstadt Müncheberg (34 km nordöstlich von [[Frankfurt (Oder)]]) zu machen, wagte er es, ein Atelier in Berlin am &amp;#039;&amp;#039;Büschingplatz&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;[[Landsberger Straße (Berlin-Mitte)|Landsberger Straße]]&amp;#039;&amp;#039; (etwas westlich des heutigen [[Platz der Vereinten Nationen (Berlin)|Platzes der Vereinten Nationen]]) zu eröffnen. Die Wahl der &amp;#039;&amp;#039;Landsberger Straße&amp;#039;&amp;#039; scheint nicht zufällig zu sein. Zwar war diese Adresse nicht zentral, sondern in der [[Königsvorstadt]] nahe [[Stralauer Vorstadt]] (heute [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]]), mehrere Kilometer vom Zentrum entfernt, doch an der Ausfallstraße Richtung Müncheberg. Die rund 50 km lange Strecke nach Müncheberg sollte er ab jetzt häufiger bewältigen müssen, denn er betrieb beide Ateliers parallel. Ein Lokal in der &amp;#039;&amp;#039;Landsberger Straße&amp;#039;&amp;#039; war außerdem billiger als im Zentrum. Es fällt auf, dass Balg das unternehmerische Risiko so klein wie möglich halten wollte und dass er sein Ziel, möglichst erfolgreich zu werden, in kleinen Schritten, jedoch kontinuierlich verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Balg (An der Stadtbahn 25) - Revers vor 1899.png|mini|links|180px|Revers aus dem Atelier am &amp;#039;&amp;#039;Alexanderplatz&amp;#039;&amp;#039; mit der Adresse &amp;#039;&amp;#039;An der Stadtbahn&amp;#039;&amp;#039; 25 (vor 1899)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Balg (Dirksenstraße 25) - Porträt eines jungen Mannes mit Schnurrbart und hohem Kragen (um 1910).png|mini|180px|Porträt eines jungen Mannes mit der Adresse &amp;#039;&amp;#039;Dirksenstraße&amp;#039;&amp;#039; 25 (um 1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Balg (Königstraße 33) - Porträt einer reifen Frau (1912-16).jpg|mini|180px|Porträt einer Frau mit der Adresse &amp;#039;&amp;#039;Königstraße 33&amp;#039;&amp;#039; (1912–16)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Balg (Am Königsgraben 20) - Brustporträt einer Frau im dunklen Kleid R.jpg|mini|links|Revers einer Carte de visite von Martin Balg mit der Darstellung des Ateliers „am Alexanderplatz“. Auf dem linken und rechten Haus befinden sich große Werbeschriftzüge des Ateliers, während es selbst sich im ersten Stock des mittleren Gebäudes, sein Haupteingang &amp;#039;&amp;#039;Am Königsgraben 20&amp;#039;&amp;#039; im linken Gebäude und sein Nebeneingang &amp;#039;&amp;#039;An der Stadtbahn&amp;#039;&amp;#039; 25 im rechten Gebäude befanden.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Balg (Königstraße 34.36) - Porträt eines älteren Ehepaares (1916-18).jpg|mini|Porträt eines Ehepaares mit der Adresse &amp;#039;&amp;#039;Königstraße 34/36&amp;#039;&amp;#039; (1916–18)]]&lt;br /&gt;
Am 17. April 1896 eröffnete Balg ein neues Atelier – an einer repräsentativen Stelle – „am &amp;#039;&amp;#039;[[Alexanderplatz]]&amp;#039;&amp;#039;“, wie er auf seinen Reversen angibt.&amp;lt;ref&amp;gt; Im Adressbuch von 1929, S. 27, wurde irrtümlich 1895 als Gründungsjahr angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBPh26&amp;quot;&amp;gt;»Nachrichtenblatt für das Photographenhandwerk«, 33 (1926), S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Atelier lag in Wirklichkeit in einer Häuserzeile am Bahnhof »Alexanderplatz«, in unmittelbarer Nachbarschaft des Platzes und hatte zwei Eingänge von verschiedenen Seiten und mit verschiedenen Adressen, die sich dazu im Laufe der Zeit änderten, was die Zuordnung erschwert: &amp;#039;&amp;#039;An der Stadtbahn&amp;#039;&amp;#039; 25 (bis 1899)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTM2&amp;quot;/&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Dirksenstraße&amp;#039;&amp;#039; 25 (1899–1912)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einholz&amp;quot;&amp;gt;Sibylle Einholz: [http://www.berliner-fotografenateliers.de/index2.html &amp;#039;&amp;#039;Berliner Fotografenateliers des 19. Jahrhunderts ...&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Königsstraße&amp;#039;&amp;#039; 33 (1912–1916)&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Adressbücher.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Königsstraße&amp;#039;&amp;#039; 34/36 (1916 bis nach 1932).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBPh32&amp;quot;&amp;gt;»Nachrichtenblatt für das Photographenhandwerk«, 39/40 (1932), S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Die &amp;#039;&amp;#039;Königstraße&amp;#039;&amp;#039; heißt heute &amp;#039;&amp;#039;[[Rathausstraße]]&amp;#039;&amp;#039;.) Bei der Eröffnung des Ateliers am &amp;#039;&amp;#039;Alexanderplatz&amp;#039;&amp;#039; behielt er das Atelier in der &amp;#039;&amp;#039;Landsberger Straße&amp;#039;&amp;#039; zunächst weiter, das aber in den Jahren 1897–1899 die Adresse &amp;#039;&amp;#039;Palisadenstraße&amp;#039;&amp;#039; 106 hatte. Auch die Müncheberger Filiale existierte zunächst noch weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTM1&amp;quot;&amp;gt;Danuta Thiel-Melerski: [http://www.fotorevers.eu/de/fotograf/Balg/1589/ Fotografenlexikon – Martin Balg].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 heiratete Martin Balg Agnes Quel, mit der er drei Söhne hatte, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Erich Balg|Erich]] (1904–1977), der ebenfalls Fotograf wurde. Nachdem Balg 1901 für die herausragende Qualität seiner Fotos zwei Medaillen auf Ausstellungen erhalten hatte, bekam er 1903 den Titel eines Hoffotografen, wohl vom Fürstentum [[Reuß jüngerer Linie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.fotografenwiki.org/index.php/Martin_Balg |wayback=20190725172359 |text=Martin Balg}} im FotografenWiki entgegen der Behauptung von D. Thiel-Malerski, dass er Neussischer Hoffotograf gewesen wäre, die offenbar auf das Verwechseln von „N“ und „R“ in geschwungener Schrift beruht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erfolgreicher Fotograf hat Balg auch Fotografen ausgebildet. Es ist bekannt aus Lebensgeschichten anderer Fotografen, dass die Lehrlinge einen wichtigen Beitrag für den Erfolg des Ateliers ihrer Chefs leisteten. Balg bildete u.&amp;amp;nbsp;a. den späteren [[Pasewalk]]er Fotografen [[Paul Haase (Fotograf)|Paul Haase]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Plötz: &amp;#039;&amp;#039;Pasewalk 1848–1945. Ein Jahrhundert vorpommerscher Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Maass 2005, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Balg Anfang 1919 mit erst 54 Jahren starb, wurde sein Atelier beschrieben und bewertet. Es bestand aus drei Räumen: Aufnahmeraum, Kopierraum und Warteraum für Kunden und sein Wert wurde auf 15.000 [[Mark (1871)|ℳ]] geschätzt. Seit dieser Zeit führte das Atelier Balgs Witwe weiter, indem sie Fotografen beschäftigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTM1&amp;quot;/&amp;gt; Der Sohn Erich war zu diesem Zeitpunkt erst 14 und hatte die Fotografenlehre noch nicht gemacht. Die Fortführung des Ateliers gelang gut, so dass sie 1926 das 30-jährige Jubiläum des Ateliers an der gleichen Stelle feiern konnte. Sie hat zwischendurch wieder geheiratet und hieß Stern, aber das Atelier wurde weiter unter dem Namen Balgs geführt. Zu diesem Anlass erschien folgende Notiz: „Am 17. April konnte die Inhaberin der Firma Hofphotograph Martin Balg in Berlin C 2, Königstr. 34/36, Frau Agnes Stern, auf das 30jährige Bestehen ihres Geschäfts zurückblicken. Von den kleinsten Anfängen heraus hatte Herr Balg, der verstorbene Gatte der Inhaberin, das in Groß Berlin gut bekannte Atelier am Alexanderplatz zu einem der angesehensten Geschäfte zu gestalten vermocht.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBPh26&amp;quot;/&amp;gt; Das Atelier existierte noch 1932.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBPh32&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Martin Balg sind nur Atelierporträts bekannt. Deswegen lässt sich zusammenfassend sagen, dass er ein sehr guter Handwerker war, doch seine Fotos nicht den gleichen dokumentarischen Wert haben, wie etwa die seines Kollegen [[Waldemar Titzenthaler]]. Da bis jetzt keine Untersuchung seiner Tätigkeit unternommen wurde, sollte diese zusammenfassende Probe mit Vorsicht verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Nach den auf seinen Reversen aufgedruckten Information erhielt Balg 1901 „Höchste Auszeichnung, goldene [[Medaille]] im In- und Auslande“, d.&amp;amp;nbsp;h. in [[Hamburg]] und [[Neapel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTM2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Berliner Fotografenateliers im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Sibylle Einholz]]: [http://www.berliner-fotografenateliers.de/index2.html &amp;#039;&amp;#039;Berliner Fotografenateliers des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;], als langfristiges [[Forschungsprojekt]] der [[Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin|HTW Berlin – Hochschule für Technik und Wirtschaft]], Studiengang [[Museumskunde]], in Zusammenarbeit mit dem [[Verein für die Geschichte Berlins]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1170501311|VIAF=9982154198343220230006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Balg, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hoffotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Balg, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Balg, Erich Gerhard Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher (Hof-)Fotograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kliczków|Klitschdorf]], [[Landkreis Bunzlau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Pankow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mewa767</name></author>
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