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	<title>Martin Bachofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Bachofen.png|mini|Martin Bachofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Bachofen 1727-1814.jpg|mini|Martin Bachofen; Porträt von [[Joseph Esperlin]] (1707–1775), gemalt 1768 nach einer Originalvorlage von [[Alexander Roslin]] (1718–1793). Die mehrfach kopierte Vorlage Roslins entstand während eines Paris-Aufenthaltes des Ehepaares]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Margaretha Heitz.jpg|mini|Margaretha Heitz, seine Ehefrau. Das Porträt entstand ebenfalls 1768 auf dieselbe Weise]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Bachofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1727]] in [[Basel]]; † [[10. Februar]] [[1814]] ebenda) war ein Basler [[Posament|Seidenband]]-Fabrikant und -Händler, Kunstsammler sowie Bauherr des [[Rollerhof Basel|Rollerhofes]] in Basel und von [[Schloss Ebenrain]] bei [[Sissach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Gymnasium am Münsterplatz|Gymnasiums in Basel]] und einer kaufmännischen Ausbildung in [[Genf]] und im Ausland trat Martin Bachofen 1748 als Teilhaber in die Fabrik seines Vaters Johann Jacob Bachofen (1701–1784) in Basel ein. 1758–1780 führte er die Firma allein und 1780–1795 gemeinsam mit seinem Sohn Johann Jacob. Die Textilindustrie, speziell die Anfertigung von Seidenbändern, war im Raum Basel zur damaligen Zeit ein bedeutender Wirtschaftszweig. 1752 heiratete Bachofen Margaretha Heitz; sein Schwager war der Offizier in fremden Diensten, Kaufmann und Politiker [[Daniel Frischmann]], der mit der Schwester Sybilla Heitz verheiratet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1758 erwarb er den Rollerhof auf dem [[Münsterplatz (Basel)|Basler Münsterplatz]], der bis zur [[Reformation]] Wohnsitz eines adligen [[Domherr]]en gewesen war. Er liess ihn bis 1770 durch den Basler Baumeister [[Johann Jacob Fechter]] (1717–1797) zu seinem Wohn- und Geschäftssitz umbauen. Heute befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes das Restaurant des [[Museum der Kulturen Basel|Museums der Kulturen]]. Daneben kaufte Bachofen weitere Liegenschaften in der Stadt, 1767 den Schürhof (unmittelbar neben dem Rollerhof) und 1782 den Reinacherhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1774–1776 liess Bachofen nach Plänen des Basler Barockarchitekten [[Samuel Werenfels (Architekt)|Samuel Werenfels]] (1720–1800) den Landsitz Ebenrain bei Sissach anlegen, einer der bedeutendsten spätbarocken Landsitze in der Nordwestschweiz. Der für die Basler Patrizier unüblich weit von der Stadt entfernte Standort (damals etwa vier Wegstunden) wurde gewählt, da sich dort große Jagdreviere befanden. Für den Entwurf des zugehörigen Barockgartens engagierte Bachofen den renommierten Berner Architekten [[Niklaus Sprüngli]]. Kurz vor seinem Tod begann er, die Anlagen im [[Englischer Landschaftspark|landschaftlichen Stil]] umgestalten zu lassen. 1817, drei Jahre nach seinem Tod, verkaufte seine Frau den Landsitz an einen anderen Basler Händler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachofen war auch Kunstliebhaber. Ab 1756 erwarb er eine bedeutende Sammlung deutscher Meister des 18. und niederländischer [[Alte Meister|Alter Meister]] des 17. Jahrhunderts. Seit 1791 gehörte er der [[Helvetische Gesellschaft|Helvetischen Gesellschaft]] an, an deren Versammlungen er schon seit 1789 als Gast beigewohnt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf [[Liechtenhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Rede und Gebeth am glücklich erlebten Gedächtnisstage der fünfzig-jährigen Ehe von Herrn Martin Bachofen und Frauen Margaretha Heitz: gefeyert im Kreise ihrer Familie in Basel den 7ten Hornung 1802&amp;#039;&amp;#039;, Basel: Wilh. Haas, 1802 (vorhanden in der [[Universitätsbibliothek Basel]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bachofen]], weitere Mitglieder der Familie&lt;br /&gt;
* Basler [[Daig]], die geschlossene Gesellschaft der Basler Patrizierfamilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|27688|Autor=Yvonne Boerlin-Brodbeck}}&lt;br /&gt;
* [http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=2004017108672 Der Rollerhof in Basel und sein Rokoko-Festsaal]&lt;br /&gt;
* [http://www.archaeobasel.ch/vermitteln/virtuelles_museum/fund/detail.php?fund_id=4 Vor dem Rollerhof ausgegrabene Teuchelleitung der Basler Wasserversorgung]&lt;br /&gt;
* [http://www.bl.ch/docs/kultur/kf_ebenrain/wuerdigung_eben.htm Schloss Ebenrain, Sissach: Würdigung], Kunstführer: Schloss Ebenrain in Sissach, Kanton Basel-Landschaft&lt;br /&gt;
* [https://www.stroux.org/patriz_f/stQV_f/Bo_f.pdf Verwandtschaftliche Querverbindungen des Stammes Bachofen zu anderen Basler Patrizierfamilien] (PDF-Datei; 19 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1072084899|VIAF=316389143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bachofen, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1727]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bachofen, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bachofen-Heitz, Martin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Basler Seidenband-Fabrikant und -Händler, Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1727&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1814&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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