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	<title>Martin B-10 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:33:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_B-10&amp;diff=587181&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ingenieurkaelin am 6. Juli 2023 um 22:31 Uhr</title>
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		<updated>2023-07-06T22:31:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Martin-B-10B.jpg|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eine B-10B des USAAC&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Bomber]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{USA}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Glenn L. Martin Company]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 16. Februar 1932&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = November 1934&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1933 bis 1936&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 342&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin B-10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[USA|US-amerikanischer]] Ganzmetall-[[Bomber]] in [[Eindecker]]bauweise. Sie wurde 1934 beim [[United States Army Air Corps]] (USAAC) in Dienst gestellt. Es war der erste in Serie hergestellte Bomber, dessen Leistung mit denen der [[Jagdflugzeug]]e dieser Zeit vergleichbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die B-10 diente unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A-15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Mit der &amp;#039;&amp;#039;B-10&amp;#039;&amp;#039; begann eine Revolution in der Konstruktion von Bombern. Neben dem Ganzmetallrumpf und der Auslegung als Eindecker flossen viele Neuerungen in die B-10 ein, die später Standard im Bomberbau wurden. Sie hatte einen drehbaren Waffenturm, ein einziehbares Fahrwerk, einen internen Bombenschacht und vollverkleidete Triebwerke. Die Besatzung umfasste vier Mann, den Piloten, Copiloten, einen Bordschützen in der Flugzeugnase und einen Bordschützen im Rumpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flugzeug wurde von zwei 600 PS (447 kW) leistenden Sternmotoren [[Wright R-1820|Wright SR-1820 E Cyclone]] angetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin YB-10 NMUSAF GVG.jpg|mini|Martin YB-10 im [[USAF-Museum]]]]&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der &amp;#039;&amp;#039;XB-10&amp;#039;&amp;#039; begann als &amp;#039;&amp;#039;Martin Model 123&amp;#039;&amp;#039; in einer privaten Finanzierung durch die [[Glenn L. Martin Company]] in [[Baltimore]]. Der Erstflug erfolgte am 16.&amp;amp;nbsp;Februar 1932 und die Testlieferung an die [[United States Army|US Army]] am 20.&amp;amp;nbsp;März desselben Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an die US Army gelieferte &amp;#039;&amp;#039;XB-10&amp;#039;&amp;#039; hatte im Gegensatz zum &amp;#039;&amp;#039;Modell 123&amp;#039;&amp;#039; bereits vollverkleidete Triebwerke und war aerodynamisch besser gebaut. Zusätzlich war ein Drehturm in die Flugzeugnase eingebaut und die Spannweite leicht vergrößert worden. Bei Testflügen im Juni 1932 erzielte man eine Geschwindigkeit von 317&amp;amp;nbsp;km/h auf 1.830 m Höhe&amp;amp;nbsp;– seinerzeit eine beeindruckende Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg der &amp;#039;&amp;#039;XB-10&amp;#039;&amp;#039; wurden kleinere Veränderungen vorgenommen und die Besatzung auf drei Mann reduziert. Die Motorleistung wurde auf 675 PS (503 kW) erhöht. Am 17.&amp;amp;nbsp;Januar 1933 bestellte die U.S. Army 48 Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten 14 Maschinen erhielten die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;YB-10&amp;#039;&amp;#039; (Martin Model 139) und wurden im November 1933 nach Wright Field geliefert. Die &amp;#039;&amp;#039;YB-10&amp;#039;&amp;#039; ähnelte noch sehr der &amp;#039;&amp;#039;XB-10&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Lieferungen an die U.S. Army abgeschlossen waren, erhielt Martin 1936 eine Exportlizenz für das Model 139. Die Maschinen wurden nach [[Argentinien]], [[Republik China (1912–1949)|China]], die [[Niederlande]], [[Niederländisch-Indien]], [[Königlich Thailändische Luftstreitkräfte|Thailand]], die [[Sowjetunion]] (eine Testmaschine) und die [[Türkei]] geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren sie nur kurz in [[Niederländisch-Indien]] und [[China]] im Einsatz, mussten aber wegen der Überlegenheit der [[Japanisches Kaiserreich|japanischen]] [[Mitsubishi A6M|Mitsubishi Zero]] zurückgezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine argentinische &amp;#039;&amp;#039;YB-10&amp;#039;&amp;#039; kehrte 1976 in die [[Vereinigte Staaten|USA]] zurück und steht heute im [[USAF-Museum]] auf der [[Wright-Patterson Air Force Base]] in [[Dayton (Ohio)]]. Eine Reihe von B-10-Teilen aus dem Dschungel von [[Borneo]] findet man heute im [[Militaire Luchtvaart Museum]] in [[Soesterberg]] in den [[Niederlande]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;YB-10A&amp;#039;&amp;#039; unterschied sich von der YB-10 nur im Motor. Sie hatte Wright R-1820-31-Turbolader-Sternmotoren, die ihr eine Geschwindigkeit von 380&amp;amp;nbsp;km/h erlaubten. Sie war die schnellste B-10-Variante, aber es gab nur einen Prototyp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1935 orderte die U.S. Army 103 zusätzliche Maschinen mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;B-10B&amp;#039;&amp;#039;, die praktisch dem YB-10-Typ glichen. Die B-10B kamen in folgende Einheiten: &amp;#039;&amp;#039;2nd Bomb Group&amp;#039;&amp;#039; in [[Langley Air Force Base|Langley Field]], &amp;#039;&amp;#039;9th Bomb Group&amp;#039;&amp;#039; in Mitchel Field, &amp;#039;&amp;#039;19th Bomb Group&amp;#039;&amp;#039; in March Field, &amp;#039;&amp;#039;6th Bomb Group&amp;#039;&amp;#039; in der [[Panama|Panamakanal-Zone]] und in die &amp;#039;&amp;#039;28th Bomb Group&amp;#039;&amp;#039; auf den [[Philippinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rasche Bomberentwicklung in den 1930er-Jahren führte schließlich zum Ersatz der B-10 durch die [[Boeing B-17|B-17 Flying Fortress]] und die [[Douglas B-18|Douglas B-18 Bolo]] vor dem Kriegseintritt der USA Ende 1941. General [[Henry H. Arnold]] beschrieb die B-10 als Flugwunder seiner Zeit. Sie war eineinhalbmal schneller als alle existierenden Bomber und schneller als die Jäger ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
=== Martin Model 123 ===&lt;br /&gt;
; Martin XB-10&lt;br /&gt;
: Martin Model 123: Umgebaute Martin XB-907 die dann den Prototyp für die Modellreihe 139 darstellte. Martin Seriennummer: 434, Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;33-139&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Model 139, 139A and 139B ===&lt;br /&gt;
; B-12&lt;br /&gt;
: Von den 48 bestellten XB-10 wurden 7 Maschinen in &amp;#039;&amp;#039;YB-12&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Sie hatten [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1690]]-11-&amp;#039;Hornet&amp;#039;-Sternmotoren mit 775 PS (578 kW) und erreichten maximal 351&amp;amp;nbsp;km/h. Weitere 25 Maschinen der XB-10 wurden in 25 &amp;#039;&amp;#039;B-12A&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Sie hatten größere 1381-Liter-Treibstofftanks und eine Reichweite von 1995&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
; XB-13&lt;br /&gt;
: Die &amp;#039;&amp;#039;XB-13&amp;#039;&amp;#039; war eine Version der B-10 mit Pratt &amp;amp; Whitney R-1860-17-Sternmotoren. Zehn Maschinen wurden bestellt, aber die Bestellung später storniert.&lt;br /&gt;
; XB-14&lt;br /&gt;
: Die letzte Maschine der 48 XB-10-Serie erhielt Pratt &amp;amp; Whitney YR-1830-9-Twin-Wasp-Sternmotoren.&lt;br /&gt;
; A-15&lt;br /&gt;
: Die Martin A-15 wurde als Angriffsbomber geplant, allerdings wurde diese Variante zugunsten der [[Curtiss A-14|Curtiss A-14 Shrike]] storniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Model 139W und Model 166 ===&lt;br /&gt;
Export Version der Martin Model 139 von denen 192 Flugzeuge gebaut wurden.&lt;br /&gt;
; Model 139WA&lt;br /&gt;
: Demonstrationsflugzeug für Argentinien das im August 1936 ausgeliefert wurde, später weitergegeben an die argentinische Marine. Martin Seriennummer: 434.&lt;br /&gt;
; Model 139WAN&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für die argentinische Marine, 12 Stück, ausgeliefert im November 1937. Martin Seriennummer: 715 – 726.&lt;br /&gt;
; Model 139WAA&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für die argentinische Armee, 22 Stück, ausgeliefert im April 1938. Martin Seriennummer: 753 – 774.&lt;br /&gt;
; Model 139WR&lt;br /&gt;
: Demonstrationsflugzeug für die Sowjetunion. Erstflug 10. September 1936, Martin Seriennummer: 663, Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;X16706&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
; Model 139WH&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für die Niederlande, 13 Stück, Erstflug 10. September 1936, Martin Seriennummer: 664 – 676.&lt;br /&gt;
; Model 139WH-2&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für die Niederlande, 26 Stück, ausgeliefert im März 1938, Martin Seriennummer: 727 – 752.&lt;br /&gt;
; Model 139WH-3 (Model 166)&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für die Niederlande, 40 Stück, ausgeliefert im September 1938, Martin Seriennummer: 692, 775 – 794, 796 – 814.&lt;br /&gt;
; Model 139WH-3A (Model 166)&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für die Niederlande, 42 Stück, ausgeliefert im Dezember 1938, Martin Seriennummer: 837 – 875, 878, 1094–1095.&lt;br /&gt;
; Model 139WC&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für China, 6 Stück, ausgeliefert im Februar 1937. Martin Seriennummer: 677 – 682.&lt;br /&gt;
; Model 139WC-2&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für China, 3 Stück, ausgeliefert im August 1937. Martin Seriennummer: 689 – 691.&lt;br /&gt;
; Model 139WSM&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für Siam, 3 Stück, ausgeliefert im März 1937. Martin Seriennummer: 683 – 685.&lt;br /&gt;
; Model 139WSM-2&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für Siam, 3 Stück, ausgeliefert im April 1937. Martin Seriennummer: 686 – 688.&lt;br /&gt;
; Model 139WT&lt;br /&gt;
: Exportflugzeug für die Türkei, 20 Stück, ausgeliefert im September 1937. Martin Seriennummer: 694 – 713.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Een Glenn Martin bommenwerper van het KNIL op het militaire vliegveld Andir bij Bandoeng TMnr 60029585.jpg|mini|[[Koninklijk Nederlandsch-Indisch Leger|Niederländische]] B-10 bei [[Bandung]]]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten der B-10A&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || ein Pilot, zwei Bordschützen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 13,6 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 21,5 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,7 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 63 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 7,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 4391 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 7440 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb || zwei Sternmotoren Wright R-1820-33 mit je 775 PS (578 kW)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 346 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 7380 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 2200 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || drei 7,62-mm-Browning-MG, 1030 kg Bomben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nationalmuseum.af.mil/factsheets/factsheet.asp?id=340 Artikel USAF Museum B-10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bomber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lockheed Martin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste USAF-Bodenangriffsflugzeuge&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste USAF-Bomber&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Martin Marietta&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ingenieurkaelin</name></author>
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