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	<title>Martin (Slowakei) - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Söhne und Töchter der Stadt */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-03-23T05:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Slowakei&lt;br /&gt;
|NAME = Martin&lt;br /&gt;
|GEMEINDEART = Stadt&lt;br /&gt;
|WAPPEN = Coat of Arms of Martin.svg&lt;br /&gt;
|KRAJ = Žilinský kraj&lt;br /&gt;
|OKRES = Martin&lt;br /&gt;
|REGION = Turz{{!}}Turiec&lt;br /&gt;
|CODE = 512036&lt;br /&gt;
|PLZ = 036 01&lt;br /&gt;
|VORWAHL = 0 43&lt;br /&gt;
|HÖHE = 395&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 67.736&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 49/3/49/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 18/55/17/E&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG = 7 Stadtteile&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = Ján Danko&lt;br /&gt;
|ADRESSE = Mestský úrad Martin&amp;lt;br /&amp;gt;námestie S. H. Vajanského 1&amp;lt;br /&amp;gt;03601 Martin&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.martin.sk&lt;br /&gt;
|STAND_VERWALTUNG = Oktober 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1950 {{skS|Turčiansky Svätý Martin}}, {{deS|&amp;#039;&amp;#039;Turz-Sankt Martin&amp;#039;&amp;#039;}}, {{huS|Turócszentmárton}}, {{laS|Sanctus Martinus/Martinopolis}})&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=CBInDgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PT450&amp;amp;dq=%22turz-sankt%20martin%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT450#v=onepage&amp;amp;q=%22turz-sankt%20martin%22&amp;amp;f=false Quelle]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine slowakische Stadt in der [[Mittelslowakei]].  Sie hat {{EWZ|SK|512036}} Einwohner (Stand {{EWD|SK|512036}}) und ist Zentrum der Region [[Turz]] (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Turiec&amp;#039;&amp;#039;) sowie ein historisch bedeutendes Kulturzentrum der [[Slowaken]]. Verwaltungstechnisch ist Martin Sitz des [[Okres Martin]] innerhalb des [[Žilinský kraj]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin ( east view ).jpg|mini|links|Blick auf die Stadt nach Osten im Winter mit der [[Große Fatra|Großen Fatra]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Die Stadt befindet sich im nördlichen Teil des [[Turzbecken]]s (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Turčianska kotlina&amp;#039;&amp;#039;) am Fluss [[Turiec (Waag)|Turiec]], kurz vor dessen Mündung in die [[Waag]]. Westlich und nördlich der Stadt erhebt sich die [[Kleine Fatra]], genauer deren Teil [[Lúčanská Fatra]], weiter östlich ist die [[Große Fatra]] zu sehen. Das Gemeindegebiet ist 67,736 km² groß und umfasst einen Teil der hügellandartigen Landschaft am Turzbecken und den Ostteil der Lúčanská Fatra unterhalb der Berge [[Veľká Lúka (Berg)|Veľká Lúka]] ({{Höhe|1476|SK|link=true}}) und [[Krížava]] ({{Höhe|1457|SK|link=true}}). Das Stadtzentrum liegt auf einer Höhe von {{Höhe|395|SK|link=true}} und ist 30 Kilometer von [[Žilina]], 60 Kilometer von [[Banská Bystrica]] sowie jeweils etwa 230 Kilometer von [[Bratislava]] und [[Košice]] entfernt (Straßenentfernungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungstechnisch gliedert sich die Stadt in sieben [[Stadtteil]]e:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Košúty (Martin)|Košúty]]&lt;br /&gt;
* [[Ľadoveň]]-[[Jahodníky]]-[[Tomčany]]&lt;br /&gt;
* Martin&lt;br /&gt;
* [[Podháj]]-[[Stráne]]&lt;br /&gt;
* [[Priekopa (Martin)|Priekopa]]&lt;br /&gt;
* [[Sever (Martin)|Sever]]&lt;br /&gt;
* [[Záturčie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Martin sind [[Vrútky]] und [[Turčianske Kľačany]] im Norden, [[Sučany]] im Nordosten, [[Diaková]] und [[Dražkovce]] im Osten, [[Žabokreky]] und [[Košťany nad Turcom]] im Süden, [[Bystrička]] im Südwesten, [[Kunerad]] und [[Stránske]] im Westen sowie [[Turie]] und [[Višňové (Žilina)|Višňové]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Martin ist ein regionales Zentrum und sehr bedeutend für die nationale Kultur der Slowaken – unter anderem ist die Stadt der Sitz der Nationalen Kulturstiftung [[Matica slovenská]]. Die heutige slowakische Standardsprache beruht auf dem in dieser Gegend gesprochenen Dialekt. Die Stadt ist Ausgangspunkt für Wanderungen in der [[Kleine Fatra|Kleinen]] und [[Große Fatra|Großen Fatra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin-13.jpg|mini|Blick auf den Hauptplatz im Ort (auf der linken Seite des Bildes ist das &amp;#039;Erste Gebäude&amp;#039; der Matica slovenská zu sehen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin old painting.jpg|mini|Historisches Gemälde von Martin, gegen 1910]]&lt;br /&gt;
Die Gegend von Martin war schon in der [[Hallstattzeit]] ein Siedlungsplatz, wie neuere Ausgrabungen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde 1264 zum ersten Mal als &amp;#039;&amp;#039;Zenthmarton&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1340 bekam der Ort das [[Stadtrecht]] vom ungarischen König [[Karl Robert von Anjou|Karl Robert]]. 1431 und 1433 wurde Martin im Zuge der [[Hussiten]]aufstände geplündert. Auch Naturkatastrophen bremsten die Stadtentwicklung, wie Erdbeben in den Jahren 1443–45 und 1453, dazu grassierte eine Pestepidemie im Herbst 1452 in der Gegend. Auch wegen dieser Ereignisse begann gegen Mitte des 15. Jahrhunderts die immer mehr ausgeweitete Gutsherrschaft der [[Burg Sklabiňa]]. 1535 kam die Stadt zum Besitz des Geschlechts &amp;#039;&amp;#039;Révay&amp;#039;&amp;#039; und wurde nach und nach zum Sitz des [[Komitat Turz|Komitats Turz]]. Der rasch wachsenden Bevölkerung war es zu verdanken, dass es im 17. und 18. Jahrhundert zahlreiche Zünfte im Ort gab. 1666, 1778 und 1843 brannte die Stadt nieder.&lt;br /&gt;
[[Datei:Memorandum of the Slovak Nation.jpg|links|mini|Teilnehmer der Nationalversammlung am 6. und 7. Juni 1861 vor der evangelischen Kirche in Martin (historische Ansichtskarte)]]&lt;br /&gt;
1785 hatte die Stadt 152 Häuser und 1069 Einwohner, 1828 zählte man 174 Häuser und 1134 Einwohner. Im 19. Jahrhundert wurde Martin zum Zentrum der [[Nationale Wiedergeburt der Slowaken|slowakischen Nationalbewegung]]. In den Wirren der [[Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich|Revolution von 1848/1849]] beteiligten sich die Einwohner aktiv an den Ereignissen. 1861 wurde hier das [[Memorandum der slowakischen Nation]] verfasst, die staatsrechtliche, politische und kulturelle Anforderungen der Slowaken umfasste. 1863 folgte die Kulturstiftung [[Matica slovenská]], 1864 der Musik- und Amateurtheaterverein &amp;#039;&amp;#039;[[Slovenský spevokol]]&amp;#039;&amp;#039;, 1867 eines der drei slowakischen [[Gymnasium|Gymnasien]] (die anderen waren in nahen [[Kláštor pod Znievom]] und [[Revúca]]). Nach dem [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|Ausgleich von 1867]] gerieten die slowakischen Institutionen unter ungarischen staatlichen Druck, der 1875 zur Zwangsauflösung des Gymnasiums und der Matica slovenská führte; trotz dieses Verlusts war aber Martin weiterhin das kulturelle Zentrum der Slowaken. 1871 wurde in der Stadt die erste slowakische politische Partei, die [[Slovenská národná strana (1871)|Slowakische Nationalpartei]] gegründet, 1884 das Geldinstitut &amp;#039;&amp;#039;Tatra Banka&amp;#039;&amp;#039;. 1890 wurde das Nationalhaus (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Národný dom&amp;#039;&amp;#039;) erbaut, das eine Bücherei sowie je ein Kasino, Museum und Theater beherbergte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.skdmartin.sk/narodny-dom Národný dom] In: skdmartin.sk, abgerufen am 25. September 2021 (slowakisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im späten 19. Jahrhundert begann auch die Industrialisierung der bisher durch Handwerk, Handel und Landwirtschaft dominierten Stadt, nachdem sie 1872 an die Eisenbahn angeschlossen wurde. Zu den Industriebetrieben gehörten unter anderen eine Brauerei, die Möbelfabrik &amp;#039;&amp;#039;Tatra&amp;#039;&amp;#039;, ein Zellulosewerk und eine Mineralölfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 1918 war Martin der Ort, an dem die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Martiner Deklaration]]&amp;#039;&amp;#039; verabschiedet wurde, mit der sich der [[Slowakischer Nationalrat (1918)|Slowakische Nationalrat]] an den zwei Tage zuvor in [[Prag]] ausgerufenen [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischen Staat]] anschloss. Unmittelbar nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gab es Vorschläge, Martin zur slowakischen Hauptstadt zu erklären, die bevollmächtigte slowakische Regierung von [[Vavro Šrobár]] entschied sich jedoch für das exzentrisch gelegene Pressburg, das im März 1919 den heutigen Namen Bratislava erhielt. Einer der Gründe war die ungenügende Infrastruktur für Regierungsämter, überdies spielten geopolitische Gründe eine Rolle, da der Regierungssitz in Bratislava die tschechoslowakischen Forderungen für die Stadt unterstützen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://spravy.pravda.sk/domace/clanok/172282-preco-sa-martin-nestal-hlavnym-mestom/ Prečo sa Martin nestal hlavným mestom], Pravda vom 5. November 2011, abgerufen am 25. September 2021 (slowakisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit der ersten tschechoslowakischen Republik blühte das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Stadt, 1919 wurde hier die Tätigkeit der wieder gegründeten Matica slovenská aufgenommen, andererseits stagnierten die örtlichen Fabriken, die insbesondere während der [[Weltwirtschaftskrise]] ihre Arbeit begrenzten oder einstellten, begleiteten von etlichen Arbeiterstreiks. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] spielte die Stadt und die örtliche Garnison eine Rolle in der Vorbereitung des [[Slowakischer Nationalaufstand|Slowakischen Nationalaufstands]]. Nach dem Ausbruch des Aufstands am 29. August 1944 lief die Garnison zu den Aufständischen über, und es ereigneten sich schwere Gefechte im nahen Engpass von [[Strečno]] und in der unmittelbaren Umgebung, bevor am 21. September 1944 NS-deutsche Truppen in die Stadt marschierten. Befreit wurde Martin am 11. April 1945 vom 1. tschechoslowakischen Armeekorps der [[Rote Armee|Roten Armee]] und Einheiten der rumänischen Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dritte Tschechoslowakische Republik|Wiederherstellung der Tschechoslowakei]] wurde die Stadt weiter industrialisiert. 1948 legte man den Grundstein für den Vorgänger der Schwermaschinen- und Waffenfabrik &amp;#039;&amp;#039;ZŤS Martin&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vtedy.sk/zakladny-kamen-ckd-zts-martin Rok 1948: Základný kameň budúcich Závodov ťažkého strojárstva], vtedy.sk, abgerufen am 25. September 2021 (slowakisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; weiter wurde in den 1970er Jahren die Druckerei &amp;#039;&amp;#039;Neografia&amp;#039;&amp;#039; erweitert. Unter anderem hatten ein Zellulosen- und Papierwerk, eine Bäckerei, eine Molkerei und eine Arzneimittelfabrik ihren Sitz in der Stadt. Mit der fortschreitenden Industrialisierung baute man auch neue Siedlungen, Kultur- und Sportstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Samtene Revolution|Samtenen Revolution]] im Jahr 1989 musste die Stadt insbesondere wegen des Niedergangs der Maschinenbauindustrie zeitweise mit hoher Arbeitslosigkeit kämpfen. Das Gesetz 241/1994 des [[Nationalrat der Slowakischen Republik|slowakischen Parlaments]] vom 24. August 1994 erklärte Martin zum „Zentrum der nationalen Kultur der Slowaken in der Slowakischen Republik und im Ausland“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.epi.sk/zz/1994-241 Fassung des Gesetzes 241/1994], epi.sk, abgerufen am 25. September 2021 (slowakisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 erhielt die Stadt eine Auszeichnung der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] für &amp;#039;&amp;#039;Prävention und Korruptionsbekämpfung im öffentlichen Sektor&amp;#039;&amp;#039;. Diesen Preis erhielt Martin mit dem Projekt &amp;#039;&amp;#039;Transparente Stadt&amp;#039;&amp;#039;, das gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;Transparency International Slovensko&amp;#039;&amp;#039; einige Jahre vorher gestartet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.slovakradio.sk/radio-international-de/aktuelles/Stadt-Martin-von-UNO-ausgezeichnet?l=2&amp;amp;i=9540&amp;amp;p=1 |wayback=20120129185135 |text=Stadt Martin von UNO ausgezeichnet |archiv-bot=2019-04-30 04:09:13 InternetArchiveBot }} auf [[Radio Slovakia International]] vom 13. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Die ersten Quellenbelege stammen von 1264 als &amp;#039;&amp;#039;Zenthmarton&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;ungarisch für Hl.&amp;amp;nbsp;Martin&amp;amp;nbsp;– und 1284 &amp;#039;&amp;#039;villa Sancti Martini&amp;#039;&amp;#039; – lateinisch Siedlung des Hl.&amp;amp;nbsp;Martin. Dieser ursprüngliche Name wurde vom Namen der Stadtkirche, also dem [[Patrozinium]], übernommen. Das Attribut &amp;#039;&amp;#039;[[Turz]]&amp;#039;&amp;#039;, das vom Namen der gleichnamigen [[Gespanschaft]] abgeleitet ist, kam gemäß Quellen spätestens 1353 hinzu. Ab 1919 hieß die Stadt offiziell &amp;#039;&amp;#039;Turčiansky Svätý Martin&amp;#039;&amp;#039;, und 1951 wurde sie in &amp;#039;&amp;#039;Martin&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, da das Wort &amp;#039;&amp;#039;svätý&amp;#039;&amp;#039; („heilig“) in Ortsnamen für die damals herrschenden Kommunisten unerwünscht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Slovak municipality|pop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Martin 57.428 Einwohner, davon 46.931 [[Slowaken]], 576 [[Tschechen]], 117 [[Magyaren in der Slowakei|Magyaren]], 60 [[Mährer (Volksgruppe)|Mährer]], 55 [[Roma in Tschechien und der Slowakei|Roma]], 48 [[Karpatendeutsche|Deutsche]], 41 [[Russinen]], 25 [[Polen (Ethnie)|Polen]], 20 [[Russen]], jeweils 14 [[Bulgaren]] und [[Ukrainer]] sowie jeweils sieben [[Juden]], [[Kroaten]] und [[Serben]]. 155 Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 9351 Einwohner machten keine Angabe zur [[Ethnie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.717 Einwohner bekannten sich zur [[Römisch-katholische Kirche in der Slowakei|römisch-katholischen Kirche]], 7587 Einwohner zur [[Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei|Evangelischen Kirche A. B.]], 371 Einwohner zur evangelisch-methodistischen Kirche, 306 Einwohner zur [[Griechisch-katholische Kirche in der Slowakei|griechisch-katholischen Kirche]], 104 Einwohner zu den [[Zeugen Jehovas]], 102 Einwohner zur [[Orthodoxe Kirche der Tschechischen Länder und der Slowakei|orthodoxen Kirche]], 76 Einwohner zu den christlichen Gemeinden, 65 Einwohner zu den Siebenten-Tags-Adventisten, 59 Einwohner zur reformierten Kirche, 58 Einwohner zur tschechoslowakischen hussitischen Kirche, 44 Einwohner zur apostolischen Kirche, 18 Einwohner zur jüdischen Gemeinde, 17 Einwohner zur altkatholischen Kirche, 13 Einwohner zur Bahai-Religion, neun Einwohner zu den Mormonen, sieben Einwohner zu den Baptisten und drei Einwohner zu den Brethren. 430 Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession, 16307 Einwohner waren [[Atheismus|konfessionslos]] und bei 12135 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://udaje.statistics.sk/tabulky.html | titel=Ergebnisse der Volkszählung 2011 | sprache=sk | datum= | abruf=2021-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Mit Abstand wichtigster Industriebetrieb war zu Zeiten des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] der Schwermaschinen- und Waffenproduzent „[[ZŤS]] Martin“ mit mehr als 10.000 Beschäftigten, eine der größten Panzerfabriken im Ostblock. Heute gibt es in Martin Betriebe der Automobil-, Papier-, Möbel- und Lebensmittelindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* rekonstruiertes Stadtzentrum mit renoviertem Gebäude der „[[Tatra Banka]]“ (erbaut um 1900).&lt;br /&gt;
* [[Nationalfriedhof Martin|Slowakischer Nationalfriedhof]] mit ca. 200 bekannten slowakischen Persönlichkeiten&lt;br /&gt;
* 3 Gebäude der Slowakischen Matica („Matica slovenská“, wissenschafts- und kulturstiftende Institution der Slowaken, siehe auch [[Geschichte der Slowakei]]): das erste von 1864–65 ist neoklassizistisch, das zweite stammt von 1924–1925, das neue samt der [[Slowakische Nationalbibliothek|Slowakischen Nationalbibliothek]] und einer Handschriftensammlung stammt von 1977&lt;br /&gt;
* neoklassizistisches Theater von 1888&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kirchen:&lt;br /&gt;
** katholische Martinskirche aus dem 13. Jahrhundert (im 15. Jahrhundert erweitert) mit wertvollen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
** klassizistische evangelische Kirche, die als [[Toleranzkirche]] erbaut wurde&lt;br /&gt;
** [[Synagoge]] aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts am [[Jüdischer Friedhof|jüdischen Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum-slowak-dorf.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Múzeum slovenskej dediny&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Museen, Galerien und Ähnliches:&lt;br /&gt;
** Múzeum slovenskej dediny ([[Museum des slowakischen Dorfes]]), ein [[Freilichtmuseum]] mit volkstümlichen Objekten aus der gesamten Slowakei, z.&amp;amp;nbsp;B. mit einer evangelischen Holzkirche&lt;br /&gt;
** Turčianske múzeum Andreja Kmeťa (Turzer [[Andrej Kmeť|Andrej-Kmeť]]-Museum), 1932 als erstes Gebäude des [[Slowakisches Nationalmuseum|Slowakischen Nationalmuseums]] errichtet; Kmeť war ein wichtiger Archäologe und Ethnograph&lt;br /&gt;
** [[Martin Benka]] Múzeum, für den slowakischen Maler Benka&lt;br /&gt;
** Turčianska galéria ([[Turz]]er Galerie), Galerie der bildenden Künste im ehemaligen Verwaltungssitz mit Ausstellungen der modernen slowakischen Kunst&lt;br /&gt;
** Völkerkundemuseum des Slowakischen Nationalmuseums, 1933 erbaut&lt;br /&gt;
** Slovenské národné literárne múzeum Matice slovenskej (Slowakisches nationales Literaturmuseum der Slowakischen Matica)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{weiterePUSR||Martin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Eishockeyklub [[MHC Martin]] spielt seit der Gründung der [[Extraliga (Slowakei)|slowakischen Extraliga]] fast ausschließlich in dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Obchvat Martina.JPG|mini|Ortsumgehung Martin bei Záturčie]]&lt;br /&gt;
Durch die Stadt verlaufen die [[Cesta I. triedy 65|Straße 1. Ordnung 65]] durch die Stadtmitte sowie die als Ortsumgehung konzipierte und teilweise vierspurig ausgebaute Straße 1. Ordnung 65D westlich des Stadtzentrums. Beide enden nördlich der Stadt an der [[Cesta I. triedy 18|Straße 1. Ordnung 18]] von [[Žilina]] nach [[Prešov]]. Eine Anbindung an die [[Diaľnica D1|Autobahn D1]] (Abschnitt Dubná Skala–Turany, [[Europastraße 50|E 50]]) wurde am 10. Juli 2015 dem Verkehr freigegeben, eine Verbindung mit dem zusammenhängenden europäischen Autobahnnetz (via Bratislava) wurde jedoch erst nach der Eröffnung des nahegelegenen [[Višňové-Tunnel]]s am 22. Dezember 2025 hergestellt. Richtung Košice ist die Gesamtfertigstellung noch ungewiss. In der Zukunft soll zudem die [[Rýchlostná cesta R3|Schnellstraße R3]] östlich der Stadt passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin hat Eisenbahnanschluss durch die [[Bahnstrecke Salgótarján–Vrútky]], die im nahen Vrútky in die wichtige [[Bahnstrecke Žilina–Košice]] übergeht. Der Bahnhof befindet sich an der Straße &amp;#039;&amp;#039;Novákova&amp;#039;&amp;#039; und wird von mehreren täglichen Nahverkehrszug- (von/nach Vrútky, [[Horná Štubňa]] und [[Prievidza]]), einigen Schnellzugpaaren (von/nach [[Zvolen]], Žilina und [[Ostrava]]) der staatlichen Bahngesellschaft [[ZSSK]] angefahren (Stand Fahrplan 2021). Des Weiteren besitzt der Stadtteil Priekopa eine Haltestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft SAD Žilina a. s. hat bis 2021 in der Stadt 26 ÖPNV-Buslinien betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.mhdmartin.sk/linky-mhd-zoznam-liniek/ |wayback=20211129200018 |text=Zoznam liniek MHD |archiv-bot=2022-12-12 18:18:15 InternetArchiveBot }}, mhdmartin.sk, abgerufen am 25. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2022 betreibt die Stadt durch ihre eigene Gesellschaft (Dopravný podnik mesta Martin s.r.o.) den ÖPNV. In der Stadt verkehren [[Iveco Urbanway]] 12M CNG. Insgesamt 35 Stück. Es gibt 101 Haltestellen und 23 Buslinien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dpmmartin.sk/cestovny-poriadok.php |titel=Cestovný poriadok podľa liniek {{!}} DPMM - Dopravný podnik mesta Martin |abruf=2022-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit des Stadtteils Tomčany liegt ein kleiner Sportflugplatz (ICAO-Code: LZMA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* {{CZE|Jičín|Jičín}} (Tschechien)&lt;br /&gt;
* {{CZE|Karviná|Karviná}} (Tschechien)&lt;br /&gt;
* {{POL|Kalisz|Kalisz}} (Polen)&lt;br /&gt;
* {{HRV|Sisak|Sisak}} (Kroatien)&lt;br /&gt;
* {{HUN|Békéscsaba|Békéscsaba}} (Ungarn)&lt;br /&gt;
* {{DEU|Gotha|Gotha}} (Deutschland)&lt;br /&gt;
* {{NLD|Hoogeveen|Hoogeveen}} (Niederlande)&lt;br /&gt;
* {{SRB|Bački Petrovac|Bački Petrovac}} (Serbien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Paula Voit]] (1857–1939), Mutter des ungarischen Komponisten [[Béla Bartók]].&lt;br /&gt;
* [[Armin Tyroler]] (1873–1944), Oboist, [[NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
* [[Janko Jesenský]] (1874–1945), Jurist, Beamter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Vladimír Dedeček]] (1929–2020), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Branislav Sloboda]] (1943–2025), slowakisch-deutscher Forstwissenschaftler, Mathematiker und Informatiker&lt;br /&gt;
* [[Oto Haščák]] (* 1964), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Jaroslav Katriňák]] (* 1966), Motorradrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Zdeno Cíger]] (* 1969), Eishockeyspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Róbert Švehla]] (* 1969), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Peter Bartoš]] (* 1973), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Barbora Bobuľová]] (* 1974), Filmschauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Radovan Somík]] (* 1977), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Jana Kirschner]] (* 1978), Popsängerin&lt;br /&gt;
* [[Peter Kotlár]] (* 1978), Arzt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Zuzana Šulajová]] (* 1978), Schauspielerin und Fotografin&lt;br /&gt;
* [[Peter Smrek]] (* 1979), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Michal Wiezik]] (* 1979), Umweltschützer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Lucia Klocová]] (* 1983), Mittelstreckenläuferin&lt;br /&gt;
* [[Dalibor Karvay]] (* 1985), Violinist&lt;br /&gt;
* [[Juliána Brutovská]] (* 1991), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Richard Pánik]] (* 1991), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Patrícia Fischerová]] (* 1993), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Rebeka Cully]] (* 1995), Skibergsteigerin, Triathletin und Radrennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Samuel Hlavaj]] (* 2001), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Šimon Adamov]] (* 2004), Biathlet und Skilangläufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalfriedhof Martin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Martin, Slovakia|Martin (Slowakei)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.martin.sk/update/nemecky/slovakia.htm deutschsprachige Infos zur Stadt Martin und der Region Turiec]&lt;br /&gt;
* [https://www.e-obce.sk/obec/martin/martin.html Eintrag auf e-obce.sk] (slowakisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Martin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4198515-1|LCCN=n82037994|VIAF=144873498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin (Slowakei)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1264]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in der Slowakei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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