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	<title>Martin-Rinckart-Gymnasium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin-Rinckart-Gymnasium&amp;diff=1071398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Pädagogische Arbeit und Angebote */ falschen Punkt entfernt</title>
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		<updated>2025-03-29T16:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pädagogische Arbeit und Angebote: &lt;/span&gt; falschen Punkt entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schule&lt;br /&gt;
| Schulname = Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Eilenburg MRGE Haupteingang.jpg|240px|Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg, neuer Haupteingang in den Westflügel]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung = &lt;br /&gt;
| Schultyp = [[Gymnasium]]&lt;br /&gt;
| Anschrift = Hochhausstraße 49&amp;lt;br /&amp;gt;04838 [[Eilenburg]]&lt;br /&gt;
| Ort = [[Eilenburg]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/28/6.72/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 12/39/48.88/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-SN&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = [[1865]]&lt;br /&gt;
| Schulträger = [[Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
| Schülerzahl = ca. 800&lt;br /&gt;
| Lehrerzahl = 68&lt;br /&gt;
| Leitung = Andreas Fromm&lt;br /&gt;
| Website = [https://www.mrge.de/ www.mrge.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (MRGE) ist ein [[Gymnasium]] in der Stadt [[Eilenburg]]. Es befindet sich in [[Schulträger|Trägerschaft]] des [[Landkreis Nordsachsen|Landkreises Nordsachsen]]. Das MRGE war eine von 57 Pilotschulen und ist aktuell eine von über 200 Schulen in Deutschland und dem deutschsprachigen Teil Belgiens, die das europäische Zertifikat &amp;#039;&amp;#039;[[CertiLingua]]&amp;#039;&amp;#039; verleihen. Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich auf den weiteren Raum Eilenburg und reicht bis [[Mockrehna]] im Osten, [[Thallwitz]] im Süden, [[Jesewitz]] und [[Krostitz]] im Westen und [[Bad Schmiedeberg]] im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pädagogische Arbeit und Angebote ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen und Bilinguale Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am MRGE werden die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch und Latein unterrichtet. In den [[Moderne Sprachen|neuen Sprachen]] ist der Erwerb internationaler [[Sprachdiplom]]e, in Latein der Erwerb des [[Latinum]]s möglich. Seit dem Schuljahr 2006/2007 bietet die Schule ab Klassenstufe&amp;amp;nbsp;7 die Möglichkeit einer [[Zweisprachiger Unterricht|bilingualen Ausbildung]] an. So werden Teile des Fachunterrichts der Gesellschafts- und Naturwissenschaften in englischer Sprache durchgeführt. Dafür kooperiert die Schule mit der Abteilung Fachdidaktik des Instituts für Anglistik der Philologischen Fakultät der [[Universität Leipzig]]. So leiten Dozenten der Universität Leipzig etwa [[Seminar]]e und [[Workshop]]s, gleichzeitig [[Hospitation|hospitieren]] Lehramtsstudenten philologischer und gesellschaftswissenschaftlicher Fachrichtung und werden in die Unterrichtsgestaltung einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mrge.de/uploads/file/schulprogramm.pdf Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg]: &amp;#039;&amp;#039;Schulprogramm&amp;#039;&amp;#039;, 3.2.3 Kooperation mit der Universität Leipzig, S. 9/10 (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB) (abgerufen am 25. April 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CertiLingua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wurde das Martin-Rinckart-Gymnasium 2008 vom sächsischen Kultusministerium als eine von 57&amp;amp;nbsp;Pilotschulen in Deutschland akkreditiert, an einem europaweiten Projekt namens &amp;#039;&amp;#039;[[CertiLingua]]&amp;#039;&amp;#039; teilzunehmen. Dieses ist ein „Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen“. Damit bietet die Schule sprachlich interessierten und begabten Schülern die Möglichkeit, ihre Anstrengungen zu intensivieren, u.&amp;amp;nbsp;a. mit Auslandsaufenthalten, um neben der allgemeinen Hochschulreife ein [[Bescheinigung|Zertifikat]] zu erhalten, dass den jeweiligen Schülern besondere Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen auf einem europaweit festgelegten Niveau bescheinigt und ihnen den Zugang zu internationalen Hochschulen erleichtern soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mrge.de/uploads/file/schulprogramm.pdf Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg]: &amp;#039;&amp;#039;Schulprogramm&amp;#039;&amp;#039;, 3.2.4 Die Teilnahme des Martin-Rinckart-Gymnasiums am europäischen Pilotprojekt CertiLingua, S. 10/11 (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB) (abgerufen am 25. April 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulprofile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist den Schülern ab Klassenstufe&amp;amp;nbsp;8 eine Profilierung möglich. Es wird ein künstlerisches Profil angeboten, das mit den Fächern Darstellendes Spiel, Musik und Kunst u.&amp;amp;nbsp;a. die Inhalte Architektur, Tanz, Musiktheater, Computer, Fotografie und Bildbearbeitung bearbeitet. Mit dem im Raum Leipzig einmaligen sportlichen Profil, soll eine Verknüpfung von Sportpraxis mit theoretischen Inhalten stattfinden; so werden u.&amp;amp;nbsp;a. Fitness und Gesundheit, Ernährung, Bewegungsmechanik, Formen einer neuen Spiel- und Bewegungskultur, sportpraktische Übungen sowie Ski- und Wassersportarten bearbeitet. Das Profil wird mit zwei Wochenstunden unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mrge.de/uploads/file/schulprogramm.pdf Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg]: &amp;#039;&amp;#039;Schulprogramm&amp;#039;&amp;#039;, 3.4 Profile, S. 18/19 (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB) (abgerufen am 25. April 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Schule bestehen eine Vielzahl außerschulischer Angebote, die von Lehrern und/oder Schülern betreut werden. Neben sportlichen Angeboten wie [[Volleyball]], gibt es technisch-naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften wie &amp;#039;&amp;#039;[[Chemie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Technik]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Computer/Informatik/Internet&amp;#039;&amp;#039;, musische Aktivitäten wie den Schulchor oder eine Schülerband, sowie Projekte mit gesellschaftlichem Aspekt wie die [[Schülerzeitung]] SchülerCocktail&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schuelercocktail.de/index.php |wayback=20140903112416 |text=SchülerCocktail – Die Schülerzeitung am Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg }} (abgerufen am 20. Dezember 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [[Schulsanitätsdienst]] und die AGen &amp;#039;&amp;#039;Gesunde Ernährung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schulhofgestaltung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schuldatenbank.sachsen.de/index.php?id=460 Lehren und Lernen am Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg] in der Schuldatenbank Sachsen (abgerufen am 18. Juli 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zeitleiste des Gymnasialstandortes Eilenburg&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1865&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1882&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1907&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1935&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1937&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1946&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1959&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1979&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1990&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Höhere Bürgerschule&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Realprogymnasium&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Realgymnasium&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Reform-realgymnasium&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Städtische Oberschule für Jungen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Oberschule&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Erweiterte Oberschule&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Erweiterte Oberschule „Friedrich Engels“&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Erweiterte Oberschule&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Martin-Rinckart-Gymnasium&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge des Eilenburger Gymnasiums ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilenburg Schule Dr.-Külz-Ring 9.jpg|mini|Das 1906 eröffnete Stammhaus am Dr.-Külz-Ring 9 beherbergt heute die Volkshochschule Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
1865 fassten die städtischen Behörden den Beschluss, eine Höhere Bürgerschule in Eilenburg zu errichten. Nachdem die Genehmigung seitens der übergeordneten Königlichen Behörden kurz darauf erteilt worden war, konnte die neue Anstalt bereits Ostern 1865 eröffnet werden. Der Unterricht wurde mit 27&amp;amp;nbsp;Schülern aufgenommen. Mit der Einführung der Obersekunda (Klassenstufe&amp;amp;nbsp;11) im Jahr 1882 wurde die Schule zum Realprogymnasium weiterentwickelt, wobei die OII im Zuge einer Schulreform später wieder abgegeben wurde. Dem Wachstum der Stadt entsprechend beschloss die Stadtverordnetenversammlung im Februar 1902, das Realprogymnasium zu einem vollwertigen Realgymnasium mit Oberstufe auszubauen. Nach langwierigen Verhandlungen mit dem preußischen &amp;#039;&amp;#039;[[Preußisches Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten|Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten]]&amp;#039;&amp;#039;, an denen auch bereits der ab 1904 amtierende Bürgermeister [[Alfred Belian]] beteiligt gewesen sein soll&amp;lt;ref&amp;gt;Verein der Freunde und Förderer des Martin-Rinckart-Gymnasiums e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Realprogymnasium zum Martin-Rinckart-Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;, Druck &amp;amp; Werbung Mosig, [[Wölpern]] 1996, Seite 8&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde diesem Ansinnen am 24.&amp;amp;nbsp;Januar 1904 entsprochen. So folgte die Einführung der Obersekunda Ostern 1904, die der Unterprima 1905 und der Oberprima 1906. Schließlich konnten Ostern 1907 die ersten [[Reifezeugnis|Reifeprüfungen]] abgenommen werden, womit die Entwicklung zum vollwertigen Realgymnasium abgeschlossen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahres-Bericht des Städtischen Realgymnasiums in Entwicklung zu Eilenburg, Ostern 1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genehmigung für das neue Realgymnasium wurde an die Bedingung geknüpft, einen Neubau zu errichten. Die ursprünglich geplante Erweiterung des Bestandsgebäudes am Südring 17 (heute Polizeirevier) wurde daraufhin verworfen. Die noch im selben Jahr begonnenen Bauarbeiten wurden 1906 planmäßig abgeschlossen und das [[Realgymnasium (Eilenburg)|neue Schulhaus]] im April feierlich eingeweiht. Das erste Schuljahr im neuen Gebäude wurde mit 223&amp;amp;nbsp;Schülern begonnen. 1909 besuchte der [[Oberpräsident]] der [[Provinz Sachsen]], [[Wilhelm von Hegel]], die Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht des Städtischen Realgymnasiums zu Eilenburg, Ostern 1909, C. W. Offenhauer, Eilenburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] legten in Eilenburg 106&amp;amp;nbsp;Schüler das [[Abitur]] ab, darunter auch Externe.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein der Freunde und Förderer des Martin-Rinckart-Gymnasiums e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Realprogymnasium zum Martin-Rinckart-Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;, Druck &amp;amp; Werbung Mosig, [[Wölpern]] [1996], Seite 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wurden fünf Lehrer und zwei Kandidaten zum Kriegsdienst eingezogen. Neben den 16&amp;amp;nbsp;Abiturienten des Jahrgangs 1914/15 meldeten sich 13&amp;amp;nbsp;Schüler der UI, zehn aus OII sowie acht aus UII freiwillig zum Militärdienst. Die verbliebenen Schüler schlossen sich der [[Jugendwehr (Deutsches Kaiserreich)|Jungwehr]] an. Im Rahmen von zwei [[Gold gab ich für Eisen|Goldsammelaktionen]] trugen Schüler und Lehrer insgesamt 31.000&amp;amp;nbsp;Mark Gold aus Eilenburg und den umliegenden Dörfern zusammen, die an die [[Reichsbank]] abgeliefert wurden. Darüber hinaus beteiligten sich die Schüler an der Reichswollwoche und bei Metallsammlungen. Der Unterrichtsbetrieb konnte ohne größere Einschränkungen aufrechterhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht des Städtischen Realgymnasiums zu Eilenburg, Ostern 1915, C. W. Offenhauer, Eilenburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Zeit und Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Entsprechend Artikel 109 der [[Weimarer Verfassung|Weimarer Reichsverfassung]], nach dem Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes aufzuheben waren,&lt;br /&gt;
öffnete sich das Realgymnasium auch für Kinder weniger vermögender Eltern. So erhielten in den 1920er-Jahren rund zehn Prozent der Schülerschaft einen Schulgelderlass; dieser Anteil steigerte sich bis 1929 auf 16&amp;amp;nbsp;Prozent. Ab 1926 wurden auch Mädchen zur Reifeprüfung zugelassen. Aus diesem Grund mussten die Lehrpläne des Realgymnasiums mit denen des [[Mädchenschule|Lyzeums]] harmonisiert werden. So ersetzte Englisch fortan Latein als 1.&amp;amp;nbsp;Fremdsprache. Die Schule führte daher nun die Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;i.&amp;amp;nbsp;U.&amp;amp;nbsp;z.&amp;amp;nbsp;Reformrealgymnasium&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Städtisches Realgymnasium Eilenburg: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über das Schuljahr 1925–1926&amp;#039;&amp;#039;, Verlag C. W. Offenhauer, Eilenburg 1926, Seite 19 ([https://scripta.bbf.dipf.de/viewer/image/1010017764_1926/1/LOG_0003/ Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ende der 1920er-Jahre wurde eine so genannte Hilfsbücherei eingerichtet, in der Schüler die geforderten Lehrbücher gegen geringe Gebühr entleihen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde 1933 der bisherige [[Oberstudiendirektor]] Schulz auf Grundlage des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] seines Amtes enthoben. Als kommissarischer und später ordentlicher Nachfolger wurde [[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]] Hans Kirsten bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Städtisches Realgymnasium Eilenburg: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht für das Schuljahr 1933/34&amp;#039;&amp;#039;, Seite 15 ([https://scripta.bbf.dipf.de/viewer/image/1010018094_1934/1/ Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 waren bis auf drei Mädchen sämtliche Schüler der Anstalt Mitglied der [[Hitlerjugend]], von den Primanern gehörten zwei der [[Schutzstaffel|SS]] und fünf der [[Sturmabteilung|SA]] an. Die weltanschauliche Schulung im Sinne des [[Nationalsozialismus]] nahm von nun an breiten Raum ein, das Fach [[Rassenkunde]] wurde Bestandteil des Stundenplans. Mit dem Ablauf des Schuljahres 1934/35 war die Umwandlung vom Realgymnasium zum Reformrealgymnasium abgeschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;Städtisches Reformrealgymnasium Eilenburg: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht für das Schuljahr 1934/35&amp;#039;&amp;#039;, Seite 1 ([https://scripta.bbf.dipf.de/viewer/image/1010018671_1935/1/ Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Reform des Schulsystems 1937 jedoch wieder obsolet. Das Gymnasium führte nun den Namen &amp;#039;&amp;#039;Städtische Oberschule für Jungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Städtische Oberschule für Jungen in Eilenburg: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht für das Schuljahr 1937/38&amp;#039;&amp;#039; ([https://scripta.bbf.dipf.de/viewer/image/1010018671_1935/1/ Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1939 wurden die ersten Lehrer und ab Dezember 1942 auch Schüler zum Kriegsdienst eingezogen. Die zunehmend kleiner werdenden Klassen wurden zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit und DDR ===&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] begann am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1945 wieder der Schulbetrieb. Die in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] erfolgte [[Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule|Reform des Schulwesens]] hatte die Beseitigung des bürgerlichen Bildungsprivilegs zum Ziel. Im neuen System ersetzte die [[Oberschule (DDR)|Oberschule]] das Gymnasium. Da das vom Artilleriebeschuss Eilenburgs weitgehend verschont gebliebene Realgymnasium als städtisches Verwaltungsgebäude in Anspruch genommen wurde, zog die Oberschule zunächst kurzzeitig in die [[Bergschule (Eilenburg)|Bergschule]] und danach in das ehemalige Seminargebäude. Nachdem der Wiederaufbau des [[Rathaus Eilenburg|Eilenburger Rathauses]] 1949 abgeschlossen war, erfolgte der Umzug zurück in das Stammhaus 1951 nach einer Renovierung. Auch in der neu gegründeten [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] spielte die Einheit von Bildung und weltanschaulicher Erziehung eine große Rolle. Schulbücher und Lehrpläne im Sinne des [[Marxismus]] bestimmten den Unterricht. 1949 waren rund 50&amp;amp;nbsp;Prozent der Schülerschaft Mitglied der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]. Die Kinder der werktätigen Schichten profitierten von Schulgelderlass, Unterhaltsbeihilfen und kostenloser Schulbuchversorgung. 1953 erhielten dreiviertel der Eilenburger Oberschüler derartige Beihilfen. 1953 wurde ein [[Schulgarten]] eingerichtet. Es bildeten sich Arbeitsgemeinschaften wie eine [[Laienspiel]]- und eine [[Volkstanz]]gruppe sowie ein [[Fotografie|Foto-]] und ein [[Schach]]zirkel. Im sportlichen Bereich gab es eine Zusammenarbeit mit der örtlichen [[Gesellschaft für Sport und Technik]]. Vergleichswettkämpfe mit Schulen der Umgebung und Schülerfestivals waren Ausdruck der hohen Bedeutung, die dem Sport in der DDR beigemessen wurde. 1959 erhielt die Oberschule die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Erweiterte Oberschule&amp;#039;&amp;#039;, die 1979 um den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Engels]]&amp;#039;&amp;#039; erweitert wurde. Im Sinne der [[Polytechnischer Unterricht|polytechnischen Ausbildung]] gab es ab 1970 das Fach [[Wissenschaftlich-praktische Arbeit]], 1978 folgte die Einführung des [[Wehrunterricht]]s. Mit dem Auslaufen der Klassen&amp;amp;nbsp;9 und&amp;amp;nbsp;10 als Vorbereitungsklassen gab es ab dem Schuljahr 1982/83 nur noch die Klassenstufen&amp;amp;nbsp;11 und&amp;amp;nbsp;12 an der EOS. 1989 erhielt die Eilenburger EOS das erste [[Informatikunterricht|Computerkabinett]] im [[Bezirk Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1990 ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1990 wurde der Beiname &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Engels&amp;#039;&amp;#039; abgelegt. In diesem Jahr erfuhr die Schule einen großen Zulauf, da nun auch zuvor abgelehnte Bewerber einen erneuten Antrag stellen konnten. 1991 wurde die Klassenstufe&amp;amp;nbsp;7 in die EOS aufgenommen, was zusätzliche Räumlichkeiten im ehemaligen Seminargebäude notwendig machte. Die neue Oberstufenverordnung des Jahres 1992 hatte die Einführung des Kurs- und Punktesystems zur Folge. Im Dezember 1992 wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Martin-Rinckart-Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; angenommen. Aufgrund sinkender Schülerzahlen setzte Anfang der 2000er ein Fusionsprozess ein, in dessen Folge die kurzlebigen Gymnasien in Bad Düben und [[Eilenburg-Ost]] ihre Eigenständigkeit verloren. 2002 erfolgte zunächst die Fusion mit dem Albert-Schweitzer-Gymnasium (Bad Düben), ehe 2005 das [[Karl August Möbius|Karl-August-Möbius]]-Gymnasium (Eilenburg-Ost) folgte. Das noch als Außenstelle betriebene Haus in Bad Düben schloss 2008. Nach dem Umzug der letzten Klassen vom Stammhaus in das Haus Möbius im Jahr 2013 ist das Martin-Rinckart-Gymnasium seither an einem Standort vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{PanoViewer|Eilenburg-ehem-Rinckart-Gymnasium-vNordWest-IMG 4474-7x3B-360Gx180G-PanoS-09-04-2023.jpg|hochkant=1.5|2=[[Kugelpanorama]] des ehemaligen Martin-Rinckart-Gymnasiums (von Nordwest, 2023)}}&lt;br /&gt;
| {{PanoViewer|Eilenburg-ehem-Rinckart-Gymnasium-Innenhof-IMG 4446-7x3B-360Gx180G-PanoS-09-04-2023.jpg|hochkant=1.5|2=Kugelpanorama des ehemaligen Martin-Rinckart-Gymnasiums (Innenhof, 2023)}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebäude am Dr.-Külz-Ring 9 befinden sich (Stand: 2023): (vorübergehend) eine Grundschule mit Förderklassen, die Volkshochschule Nordsachsen sowie eine Außenstelle des Medienpädagogischen Zentrums Nordsachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilenburg MRGE Hauptgebäude.jpg|mini|Das modernisierte Hauptgebäude des MRGE von 1963 an der Hochhausstraße (Aufnahme 2020)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilenburg MRGE Turnhalle.jpg|mini|Die Turnhalle des MRGE als DDR-Typenbau am Gabelweg (Aufnahme 2020)]]&lt;br /&gt;
Das dreigeschossige Gebäude des Gymnasiums an der Hochhausstraße wurde im Zuge der Entstehung eines neuen Wohngebietes im Bereich Torgauer Land-, Rosa-Luxemburg-, Puschkinstraße und Gabelweg 1963 als [[Typenbau]] der Schulbaureihe &amp;#039;&amp;#039;SVB&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Es handelt sich damit um einen späten Vertreter der ersten Schulbaureihe der DDR, welche von 1953 bis 1963 gebaut wurde. Anders als alle späteren [[Typenschulbau (DDR)|Typenschulbauten]] der DDR ist der Typ &amp;#039;&amp;#039;SVB&amp;#039;&amp;#039; als Mauerwerksbau ausgeführt. Die Erschließung erfolgt einhüftig, d. h. alle Klassenräume liegen auf nur einer Seite des Schulflures. Die oberen Stockwerke sind über eine großzügige Treppenhalle zu erreichen. Bei der ursprünglichen Raumaufteilung verfügten die 20 Klassenräume über eine Größe von 48 Quadratmetern (8 mal 6 Meter), die 6 Fachunterrichtsräume maßen 56 oder 66 Quadratmeter (12 mal 4,7 bzw. 11 mal 6 Meter). Die Räume fielen damit im Vergleich sowohl mit Altbauschulen, als auch mit den nachfolgenden DDR-Typenschulbauten, klein aus. Etwa in den 1990er Jahren erfolgte ein dreigeschossiger Anbau auf der Ostseite. Bis zum Jahr 2012 erfolgte der Abriss des eingeschossigen Westflügels aus der Entstehungszeit des Gebäudes und die Errichtung eines dreigeschossigen Anbaus. Damit verfügt die Schule heute über ein durchgehend dreigeschossiges Gebäude auf einem weitgehend symmetrischen u-förmigen Grundriss. Der Haupteingang erfolgt seit 2012 nicht mehr über das zentrale Atrium des Ursprungsgebäudes, sondern über ein neugeschaffenes Entrée vom Gabelweg aus. Es besteht [[Barrierefreiheit]] für mobilitätseingeschränkte Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst befand sich in dem Schulgebäude Hochhausstraße die Hans-Beimler-Oberschule als [[Polytechnische Oberschule|POS]]. Nach der Wende wurde die Schule als Gymnasialstandort bestimmt und beherbergte das Karl-August-Möbius-Gymnasium. Nach der Fusion mit dem MRGE und der Schließung des Stammhauses im Stadtzentrum wurde das Haus der einzige Eilenburger Gymnasialstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Turnhalle handelt es sich um einen Vertreter der Typenbaureihe &amp;#039;&amp;#039;KT 60 L&amp;#039;&amp;#039; (sog. Tonnenhalle). Dieser Typ ist charakterisiert durch seine Metallleichtbauweise und das markante tonnenförmige Dach aus Stabnetzwerk vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Ruhland&amp;#039;&amp;#039;. Sie verfügt über eine Sportfläche von 562 Quadratmetern sowie Umkleide- und Sanitärräume auf der Südseite; Technik- und Geräteräume befinden sich auf der Nordseite. Der Bau stammt wahrscheinlich aus den 1970er Jahren und wurde inzwischen umfassend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
Im Haus stehen insgesamt 26 Fachunterrichtsräume zur Verfügung, davon zwölf für den sprachlich-literarisch-künstlerischen Bereich, zehn für den mathematisch-naturwissenschtlich-technischen Bereich und vier für den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich. Darüber hinaus gibt es im Haus 13 weitere Klassenräume, zwei Kabinette für den Informatikunterricht, eine Mensa, zwei Konferenzräume, ein Lehrerzimmer, ein Arztzimmer und Verwaltungsräume zur Verfügung. Alle Räume im Gebäude sind mit einem Internetanschluss ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Sportunterricht gibt es am Standort eine Einfeldsporthalle sowie verschiedene Außenanlagen. Eine neue Zweifeldturnhalle wurde vor Kurzem (2022) fertiggestellt und ergänzt die bestehende Turnhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 bestanden einhundert Prozent der Abschlussklasse das [[Abitur]]. Dieses Ergebnis liegt sowohl über dem Schnitt innerhalb der Regionalstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur (97,9&amp;amp;nbsp;Prozent), als auch über dem landesweiten Schnitt (98,3&amp;amp;nbsp;Prozent). Der Mittelwert der Abiturprüfungsnoten und der Abiturzeugnisnoten am MRGE lagen mit 2,3 bzw. 2,2 ebenfalls über dem Durchschnitt. Im Jahr zuvor waren die Prüfungsergebnisse eher unterdurchschnittlich. Ebenfalls 2012 gab es 13 Schüler (1,8&amp;amp;nbsp;Prozent der Gesamtschülerzahl), die eine Klassenstufe wiederholten sowie 15&amp;amp;nbsp;Schüler (2,6&amp;amp;nbsp;Prozent), die an die [[Mittelschule (Sachsen)|Mittelschule]] wechselten. Einen Wechsel an das [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|Sächsische Landesgymnasium Sankt Afra]] zur Hoch- und Mehrfachbegabtenförderung gab es im besagten Schuljahr nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schuldatenbank.sachsen.de/index.php?id=520 Schul- und Ausbildungserfolg am Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg] in der Schuldatenbank Sachsen (abgerufen am 18. Juli 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die pädagogische Qualität sind alle Werte nur bedingt aussagekräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Schülerzahlen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Schüler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1909 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 199&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 240&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1943 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 244&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1953 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 282&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 990&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 706&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Schülerzahlen des Stammhauses des heutigen MRGE lagen meist zwischen 200 und 300 Schülern. Aus der Zeit von 1984 bis 1989, als die Schule eine [[Erweiterte Oberschule]] war, lag die Schülerzahl unter 100, da in jenen Jahren – gemäß dem [[Bildungssystem in der DDR]] – nur die elften und zwölften Klassen hier unterrichtet wurden. 2006 lagen die Schülerzahlen aufgrund der Fusionen knapp unter 1.000. Mit Schließung der Außenstelle Bad Düben und vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und damit sinkenden Schülerzahlen umfasste die Schülerschaft des MRGE im Schuljahr 2009/2010 noch 706 Gymnasiasten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat  |audio=0 |video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mrge.de/ Homepage der Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martinrinckartgymnasium}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasium in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Eilenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1865]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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