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	<title>Marthe Gosteli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:59:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marthe_Gosteli&amp;diff=56457&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norina13: /* Weblinks */ Quellenangabe</title>
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		<updated>2025-10-21T13:59:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Quellenangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Marthe Gosteli - Foto Boss.tif|thumb|Marthe Gosteli im von ihr gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung&amp;#039;&amp;#039; (ca. 2000)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marthe Gosteli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Dezember]] [[1917]] in [[Worblaufen]], heute Gemeinde [[Ittigen]]; † [[7. April]] [[2017]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bz&amp;quot;&amp;gt;Stefanie Christ: [https://www.bernerzeitung.ch/region/bern/berner-frauenrechtlerin-marthe-gosteli-gestorben/story/15213147 &amp;#039;&amp;#039;Marthe Gostelis Kampf für die Frauenrechte ist zu Ende.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Muri bei Bern]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;sterbeort&amp;quot;&amp;gt;Sterbeort [[Muri bei Bern]] gemäss Auskunft Gosteli-Stiftung vom 21. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Bolligen]]) war eine [[Schweiz]]er [[Frauenrechtler]]in und Gründerin der &amp;#039;&amp;#039;[[Gosteli-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[File:Gosteli Marthe Gedenktafel.jpg|thumb|Gedenktafel für Marthe Gosteli in Worblaufen]]&lt;br /&gt;
Marthe Gosteli wurde 1917 auf dem Gut Altikofen in Worblaufen bei [[Bern]] geboren, dem Hof ihrer Eltern. Im Wohnstock, wo später das Archiv untergebracht wurde, lebte ihre Grosstante.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Astrid Tomczak-Plewka |url=https://www.horizonte-magazin.ch/2025/03/06/wo-feministinnen-neben-kirchenfrauen-eingereiht-sind/ |titel=Wo Feministinnen neben Kirchenfrauen eingereiht sind |werk=Horizonte - Das Schweizer Forschungsmagazin |datum=2025-03-06 |sprache=de-DE |abruf=2025-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gosteli besuchte ein Pensionat in [[Neuenburg NE|Neuchâtel]] und eine Schule für höhere Töchter in Bern. Nach dem Tod des Vaters verwalteten Gosteli, ihre Mutter und ihre Schwester das Gut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Wirz |Titel=Marthe Gosteli (*1917). Das Gedächtnis der Schweizer Frauen |Hrsg=Verena Parzer Epp, Claudia Wirz |Sammelwerk=Wegbereiterinnen der modernen Schweiz |Verlag=Avenir Suisse – Verlag Neue Zürcher Zeitung |Ort=Zürich |Datum=2014 |ISBN=978-3-03823-928-4 |Seiten=57 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Verhandlungen mit Behörden wurde ihr bewusst, dass Frauen in der Schweiz die politischen Rechte fehlten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cécile Vilas |Titel=Marthe Gosteli, Gründerin des Privatarchivs zur  Geschichte der Schweizerischen Frauenbewegung |Sammelwerk=Memoriav Bulletin |Nummer=25 |Datum=2018-10 |Seiten=34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gosteli absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und hielt sich zum Erlernen des Französischen und Englischen in jungen Jahren in der [[Romandie|Westschweiz]] und in [[London]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] arbeitete sie für die [[Abteilung Presse und Funkspruch]] des Schweizer Armeestabes. Nach dem Krieg leitete sie von 1949 bis 1953 und erneut von 1955 bis 1962 die Filmabteilung des Informationsdienstes an der US-amerikanischen Botschaft in Bern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|9307|Autor=Regula Ludi|Marthe Gosteli|Datum=2017-04-12|Abruf=2020-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Erfahrungen mit den Medien stellte sie ab Mitte der 1960er Jahre ausschliesslich in den Dienst der [[Schweizer Frauenbewegung]]. In den Jahren 1964 bis 1968 war sie Präsidentin des bernischen Frauenstimmrechtsvereins, dessen Vorstand sie bereits von 1953 bis 1957 und 1963/1964 angehörte. Von 1968 bis 1972 war sie Vorstandsmitglied und von 1967 bis 1971 Vizepräsidentin des [[Bund Schweizerischer Frauenvereine|Bundes Schweizerischer Frauenvereine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970/1971 präsidierte sie die [[Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Frauenverbände für die politischen Rechte der Frau]]. Diese Organisation trug mit ihrem Verhandlungsgeschick mit dem [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] wesentlich zur Annahme des [[Frauenstimmrecht in der Schweiz|Frauenstimmrechts]] auf eidgenössischer Ebene bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 gab sie das Buch &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Geschichte – Histoire oubliée&amp;#039;&amp;#039; über die Geschichte der Schweizer Frauenbewegung von 1914 bis 1963 heraus. Sie verstarb im April 2017 im Alter von 99 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gosteli-Stiftung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gosteli Stiftung Tor.jpg|mini|Tor zur Gosteli-Stiftung mit Hauseingang (2011)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gosteli-Stiftung}}&lt;br /&gt;
Marthe Gosteli gründete das &amp;#039;&amp;#039;Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung&amp;#039;&amp;#039; und 1982 die &amp;#039;&amp;#039;[[Gosteli-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Diese betreut von Gostelis Geburtshaus, Gut Altikofen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; aus das Archivmaterial der meisten Frauenverbände sowie die Nachlässe wichtiger Frauen der Zeitgeschichte. Das Archiv ist eine einmalige Institution in der Schweiz und kann als historisches Gedächtnis der Schweizer Frauenbewegung bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1989: [[Trudy-Schlatter-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1992: Burgermedaille der [[Burgergemeinde Bern]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[Ehrendoktorat]] der [[Universität Bern]]&lt;br /&gt;
* 2008: Silberne Verdienstmedaille der Ökonomischen und Gemeinnützigen Gesellschaft des [[Kanton Bern|Kantons Bern]].&lt;br /&gt;
* 2011: Menschenrechtspreis der Schweizer Sektion der [[Internationale Gesellschaft für Menschenrechte|Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte]], zusammen mit der Historikerin [[Beatrix Mesmer]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/12/10/Schweiz/Menschenrechtspreis-Ehrung-fuer-Gosteli | wayback=20120125054758 | text=&amp;#039;&amp;#039;Menschenrechtspreis: Ehrung für Gosteli&amp;#039;&amp;#039;}}, [[SF Tagesschau]], 10. Dezember 2011, abgerufen am 16. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: Kulturpreis der Berner Burgergemeinde&lt;br /&gt;
* 2020: Hörsaal des Departements Gesundheit der [[Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften]] wurde nach &amp;#039;&amp;#039;Marthe Gosteli&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pool Architekten |url=https://www.poolarch.ch/projekte/2013/0307-zhaw/ |titel=Haus Adeline Favre |abruf=2020-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gosteli-Treppe Worblaufen von unten.png|thumb|Die Gosteli-Treppe in Worblaufen]]&lt;br /&gt;
Marthe Gosteli zu Ehren wurde in ihrer Heimatgemeinde Worblaufen im Jahr 2009 die &amp;#039;&amp;#039;Gosteli-Treppe&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.20min.ch/story/ittigen-benennt-treppen-nach-gosteli-und-gugger-525680813407 |titel=Ittigen benennt Treppen nach Gosteli und Gugger |werk=20 Minuten |hrsg= |datum=2009-09-16 |sprache= |abruf=2025-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen als Herausgeberin ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Geschichte – Histoire oubliée: Illustrierte Chronik der Frauenbewegung 1914–1963. Chronique illustrée du mouvement féministe 1914–1963.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Stämpfli, Bern 2000, ISBN 3-7272-9256-3.&lt;br /&gt;
* [[Verena E. Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Bewegte Vergangenheit. 20 Jahre Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Stämpfli, Bern 2002, ISBN 3-7272-1270-5.&lt;br /&gt;
* mit Peter Moser: &amp;#039;&amp;#039;Une paysanne entre ferme, marché et associations. Textes d’Augusta Gillabert-Randin 1918–1940.&amp;#039;&amp;#039; Hier + jetzt, Baden 2005, ISBN 3-03-919012-1.&lt;br /&gt;
* [[Alice Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Anpassung oder Widerstand: die Schweiz zur Zeit des deutschen Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Neu herausgegeben mit einem Geleitwort von Marthe Gosteli und einem Nachwort von [[Christa Altorfer]]. Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2010, ISBN  978-3-7193-1542-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|9307|Marthe Gosteli|Autor=[[Regula Ludi]]}}&lt;br /&gt;
* [[Franziska Rogger]]: &amp;#039;&amp;#039;«Gebt den Schweizerinnen ihre Geschichte!» Marthe Gosteli, ihr Archiv und der übersehene Kampf ums Frauenstimmrecht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2015, ISBN 978-3-03810-006-5.&lt;br /&gt;
* Franziska Rogger: &amp;#039;&amp;#039;«Marthe Gosteli». Wie sie den Schweizerinnen ihre Geschichte rettete.&amp;#039;&amp;#039; Stämpfli Verlag, Bern 2017, ISBN 978-3-7272-7903-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12202964X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gosteli-foundation.ch/de/marthe-gosteli Marthe Gosteli] auf der Website der Gosteli-Stiftung und des Archivs zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/fd71b958-297a-4398-97f7-82eed27f17ff Kampf ums Stimmrecht] Video in: «[[Rundschau (SRF)|Rundschau]]» vom 9. Februar 2011 (9 Minuten); Gespräch mit Marthe Gosteli (12 Minuten): [https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/5cacda80-d443-45ff-9c96-d63580577887 Online].&lt;br /&gt;
* {{STABE|515|Nachlass Marthe Gosteli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12202964X|LCCN=nr/2002/40428|VIAF=8258457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gosteli, Marthe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gosteli, Marthe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Dezember 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worblaufen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Muri bei Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norina13</name></author>
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