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	<title>Martha Wygodzinski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-13T04:27:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: -Wartungskategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1983-1205-508, Berlin, Weibliche Stadtverordnete.jpg|mini|Berliner Stadtverordnete 1919: [[Martha Hoppe]], [[Helene Schmitz]], Martha Wygodzinski, [[Martha Shiroa]], [[Liesbeth Riedger]], [[Anna Kulicke]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Neue Schönholzer Str 13 (Panko) Martha Wygodzinski.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Neue Schönholzer Straße 13, in [[Berlin-Pankow]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martha Hedwig Wygodzinski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juli]] [[1869]] in [[Berlin]]; † [[27. Februar]] [[1943]] im [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]]) war eine deutsche Ärztin, Politikerin ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und das erste weibliche Mitglied in der „[[Berliner Medizinische Gesellschaft|Berliner Medizinischen Gesellschaft]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wygodzinski wuchs als Tochter von Max Meir Wÿgodzinski (1834–1909) und dessen Frau Nanny Wÿgodzinski, geb. Sorauer (1836–1920), in einer großbürgerlichen jüdischen Familie in Berlin auf. Eine ihrer drei Schwestern war die SPD-Politikerin [[Wally Zepler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolperstein&amp;quot;&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=alexanderstrasse/25/martha-wygodzinski |ID=782 |Eintrag=Dr. Martha Wygodzinski}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater Max Meir Wÿgodzinski war der Stifter des „Israelitischen Lehrerinnenheims“ in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingrid Littmann-Hotopp |url=https://www.berlin.de/aktuell/ausgaben/2012/juni/suchanzeigen/artikel.224269.php |titel=Ehemaliges „Israelitisches Lehrerinnenheim“ |abruf=2022-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martha Wygodzinski studierte an der [[Universität Zürich]], einer der ersten europäischen Universitäten, die Frauen ein Studium ermöglichten, Medizin. Dieses Studium schloss sie 1898 mit Staatsexamen und einer Promotion über ein Thema aus der Frauenheilkunde ab. Das deutsche Staatsexamen bestand sie 1901 in Halle. Nach ihrer [[Approbationsordnung|Approbation]] 1902 arbeitete sie als Volumtärärztin in den Berliner Bezirken [[Berlin-Mitte|Mitte]] und [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]. Im selben Jahr wurde sie als erste Frau Mitglied der Berliner Medizinischen Gesellschaft und im Berliner Verein der frei gewählten Kassenärzte. Ihre Arbeit als niedergelassene Ärztin begann Wygodzinski als „Armenärztin“ im Armenviertel Prenzlauer Berg. Sie engagierte sich in der bürgerlichen [[Frauenbewegung]] und in der SPD. 1904 wurde sie das erste Mal im &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039; als sozialdemokratische Ärztin erwähnt. 1908 schloss sie sich der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung weiblicher Ärzte – zur Gründung und Erhaltung eines Frauenkrankenhauses in Groß-Berlin&amp;#039;&amp;#039; an. In [[Berlin-Pankow|Pankow]] eröffnete sie 1911 zusammen mit [[Hermine Heusler-Edenhuizen]] die „[[Poliklinik]] für Frauen“, die Heusler-Edenhuizen und Anneliese Bieber nach 1912 weiterführten, und ein Heim für ledige Mütter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolperstein&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Ärzte wurde sie 1927 in die [[Ärztekammer Berlin|Berliner Ärztekammer]] gewählt. 1933 verlor sie ihr Amt in der Berliner Ärztekammer und wurde aus dem [[Bund deutscher Ärztinnen]] ausgeschlossen. Ihre Kassenpraxis konnte sie bis 1935 für jüdische Patientinnen weiterführen. 1938 wurde ihr aufgrund ihrer jüdischen Herkunft die Approbation entzogen. Am 9. Juli 1942 wurde sie nach Theresienstadt (18.&amp;amp;nbsp;Altentransport) deportiert, wo sie acht Monate später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wygodzinski war von 1919 bis 1925 [[Berliner Stadtverordnetenversammlung|Berliner Stadtverordnete]] für die SPD. Sie engagierte sich für die Abschaffung des [[Schwangerschaftsabbruch|§ 218]], sprach sich jedoch gegen die Freigabe der Abtreibung aus, wohl aber für die Straffreiheit der Mütter. Statt der Frauen sollten Pfuscher und gewinnsüchtige Ärzte strafrechtlich verfolgt werden. Zudem regte sie an, [[Prostituierte]] nicht durch die [[Sittenpolizei]] verfolgen zu lassen, sondern eine „Gesundheitspolizei“ einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geschichte.charite.de/aeik/biografie.php?ID=AEIK00166 |titel=Martha Wygodzinski |werk=geschichte.charite.de |abruf=2022-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Martha Wygodzinski.jpg|mini|Stolperstein in der Alexanderstraße&amp;amp;nbsp;25]]&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Im Berliner [[Bezirk Mitte]] erinnert ein „[[Stolpersteine|Stolperstein]]“ in der Alexanderstraße, wo sich ihre Praxis befand, an Martha Wygodzinski.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolperstein&amp;quot; /&amp;gt; In der Neuen Schönholzer Str. 13 im Berliner Bezirk Pankow erinnert eine Gedenktafel an Wygodzinski. Hier befand sich das von ihr finanzierte und betriebene Heim für obdachlose ledige Mütter und ihre Neugeborenen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung.250926.php |titel=Einweihung eines Denkzeichens in Erinnerung an Martha Wygodzinski am 20.07.2012 |werk=berlin.de/ba-pankow |datum=2012-07-06 |abruf=2022-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dietlinde Peters&lt;br /&gt;
   |Titel=Martha Wygodzinski (1869–1943). „Der Engel der Armen“. Berliner Ärztin – engagierte Gesundheitspolitikerin&lt;br /&gt;
   |Reihe=Jüdische Miniaturen&lt;br /&gt;
   |BandReihe=73&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hentrich &amp;amp; Hentrich&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-938485-80-4&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.hentrichhentrich.de/buch-martha-wygodzinski.html}}&lt;br /&gt;
* Edith Schlesinger-Ahlfeld: &amp;#039;&amp;#039;Martha Wygodzinski. Erinnerung an die erste deutsche Aerztin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Mai 1947, Jg. 13, Nr. 18, S. 30.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vor die Tür gesetzt – Im Nationalsozialismus verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitglieder 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. [[Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin|Verein Aktives Museum]], Berlin 2006, ISBN 3-00-018931-9, S. 383 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Vergessene Biographien 5. Martha Wygodzinski&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=berliner stadtzeitung scheinschlag&lt;br /&gt;
   |Band=12&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.scheinschlag-online.de/archiv/2001/12_2001/texte/24.html&lt;br /&gt;
   |Abruf=2022-12-21}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://geschichte.charite.de/aeik/biografie.php?ID=AEIK00166&lt;br /&gt;
   |titel=Martha Wygodzinski&lt;br /&gt;
   |werk=geschichte.charite.de&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-12-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136264840|LCCN=n2008184326|VIAF=56095808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wygodzinski, Martha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wygodzinski, Martha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wygodzinski, Martha Hedwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Gesundheitspolitikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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