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	<title>Martha Mendel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:47:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martha_Mendel&amp;diff=1990224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: WP:WPSK (ISSN mit falscher Prüfsumme) korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-15T09:02:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WPSK&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WPSK (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WPSK&lt;/a&gt; (ISSN mit falscher Prüfsumme) korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martha Mendel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Oktober]] [[1907]] in [[Düsseldorf]]; † [[17. März]] [[1975]] in [[Gießen]]), die „eiserne Martha“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Luftfahrtpioniere.&amp;#039;&amp;#039; S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;, war eine deutsche [[Sportlehrer]]in, [[Segelflieger]]in, [[Fallschirmspringer]]in und [[Flugzeugbauer]]in, die 1930 in [[Mainz]] im [[Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim#Geschichte|Mittelrheinischen Verein für Luftfahrt]] die erste deutsche Frauen-Segelfluggruppe, die &amp;#039;&amp;#039;Damen-Segelfluggruppe Mainz-Wiesbaden&amp;#039;&amp;#039; gründete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.aopa.de/DE/upload/pdf/PDFLetter/2001-Letter_2/Letter_2-2001-56-57.pdf |wayback=20160223173627 |text=&amp;#039;&amp;#039;AOPA-Lette&amp;#039;&amp;#039;r 02/2001 |archiv-bot=2022-03-23 22:28:28 InternetArchiveBot }} mit dem Ausschnitt eines Zeitungsartikels anlässlich der Gründung und einem Gruppenfoto der Mitglieder&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1935 erzielte sie einen [[Weltrekord]] im [[Segelflug#Hangaufwind|Dauersegelflug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martha Mendel besuchte die Mädchen-Mittelschule in Düsseldorf und wurde in [[Bonn]] zur Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin ausgebildet, gefolgt von einer Ausbildung zur Gymnastik- und Turnlehrerin an der Frauenarbeitsschule Mainz (heute die berufsbildende Sophie-Scholl-Schule). Nach Abschluss der Ausbildungen wurde sie in Gießen an der Aliceschule als Ausbilderin für Turnlehrerinnen eingesetzt. Später schloss sie noch eine Ausbildung zur [[Rudern|Ruderlehrerin]] ab. Von 1935 bis 1971 unterrichtete sie an der Schillerschule – heute Georg-Büchner-Schule – Sport. Sie war zeitweise Lehrbeauftragte an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war sie 1952 Gründungsmitglied des [[Lützellinden#Vereine und Gruppen|Aero-Club Lützellinden und Wieseck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martha Mendel starb am 17. März 1975 in der Frauenklinik Gießen; ihre langjährige Freundin [[Hanna Reitsch]] drehte ihr zu Ehren einige Schleifen über dem Krankenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Auf dem langen Weg zur Bildung: Eine Zeitreise. Über 800 Jahre Bildungschancen von Mädchen und Frauen in Gießen |Hrsg=Dagmar Klein, Rita Rohrbach |Ort=Gießen |Datum=2010 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frauen-Segelfluggruppe ==&lt;br /&gt;
Die 1930 unter der Leitung von Martha Mendel gegründete Segelfluggruppe war dem Mittelrheinischen Verein für Luftfahrt e.V. angeschlossen und bestand bei ihrer Gründung aus 16 Sportlehrerinnen und -studentinnen des Turnseminars der Frauenarbeitsschule Mainz. Im Januar 1930 begann die Gruppe auf dem „[[Großer Sand|Großen Sand]]“ mit der Einsitzerschulung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Schneidige deutsche Mädel“.&amp;#039;&amp;#039; S. 364&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1931, als die Studentinnen ihre Ausbildung abschlossen und ihre Arbeitsstellen an anderen Schulen antraten, blieben nur vier Frauen übrig, die sich zunächst der Männer-Segelfluggruppe anschließen mussten, bevor sie 1932 ihren Verein neu gründen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1932 trat Mendel anlässlich des 13. Rhön-Wettbewerbs auf der [[Wasserkuppe]] mit dem von der Gruppe gebauten Kassel-20-Flugzeug an. Dabei gelangen ihr nur vier Starts, was für einen vorderen Rang zu wenig war, doch sie wurde mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet. 1933 war Mendel zum Wettbewerb ebenfalls gemeldet, trat jedoch nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Martha Mendel erwarb ihren [[Alleinflug|A-Schein]] im Frühjahr 1931, den B-Schein im folgenden Herbst und den C-Schein im Frühjahr 1932. Sie war eine der ersten Segelfliegerinnen, die in der 1931 eingeführten [[Flugzeugschlepp]]methode ausgebildet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1937 erwarb sie das Segelflug-Leistungsabzeichen. An der Segelflugschule der [[Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|DFS]] in [[Griesheim]] besuchte sie einen Lehrgang für ingenieurmäßiges Segelfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Erfolge ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1932 stellte Mendel mit 800 Metern Höhe ihren ersten Segelflug-Rekord auf. Im April 1935 stellte sie mit 11 Stunden und 28 Minuten einen neuen Weltrekord im Dauersegelflug auf, der bisher von [[Hanna Reitsch]] gehalten wurde. Im selben Monat absolvierte sie ihren ersten Fallschirmsprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Gießen ist der zum [[Segelfluggelände]] im Stadtteil [[Wieseck]] führende &amp;#039;&amp;#039;Martha-Mendel-Weg&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Evelyn Zegenhagen: &amp;#039;&amp;#039;„Schneidige deutsche Mädel“: Fliegerinnen zwischen 1918 und 1945.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, 2007. ISBN 3-8353-0179-9.&lt;br /&gt;
* Jörg M. Hormann, Evelyn Zegenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Luftfahrtpioniere 1900–1950.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Delius Klasing, 2008. ISBN 3-7688-2484-5.&lt;br /&gt;
* Randi Becker: Ambivalenten Ikone zwischen Sport, Homosexualität und Regime: Martha Mendel im Nationalsozialismus, in: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins, Band 110, {{ISSN|0342-1198}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mendel, Martha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflieger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltrekordhalter (Segelflug)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mendel, Martha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Segelfliegerin, Fallschirmspringerin und Sportlehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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