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	<title>Martha Maas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:13:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-10-27T23:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martha Maas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. &amp;#039;&amp;#039;Rosenfeld&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1893]] in [[Aachen]]; † [[28. Januar]] [[1970]] in [[Wattwil|Gurtberg]] im schweizerischen [[Kanton St. Gallen]]) war eine deutsche Porträtfotografin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Maria Rother| Titel=Martha Maas, geb. Rosenfeld – Eine jüdische Photographin in Deutschland 1893–1970| Verlag=edition rotor |Ort=Berlin |Jahr=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Martha Rosenfeld wurde am 28. Juni 1893 als Tochter des [[Jüdische Religion|jüdischen]] Kaufmanns Salomon Rosenfeld und Luise Rosenfeld, geb. Hirsch in Aachen geboren. Nach dem Besuch der [[Viktoriaschule (Aachen)|Viktoriaschule Aachen]] besuchte Martha Rosenfeld ein Jahr ein Mädchenpensionat in [[Bonn]]. Nach dem Tod des Vaters am 25. Januar 1911 kehrte sie nach Aachen zurück. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete sie als freiwillige Helferin beim [[Deutsches Rotes Kreuz|Roten Kreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1916 begann sie im Fotoatelier von [[Suse Byk]] am [[Kurfürstendamm]] 230 in Berlin eine Fotografenlehre.&lt;br /&gt;
Nach bestandener [[Gesellenprüfung]] am 1. Februar 1920 am [[Lette-Verein]] in Berlin kehrte sie nach Aachen zurück und eröffnete zusammen mit der Fotografin Richter die „Photographische Werkstätte Richter-Rosenfeld“ in der [[Theaterstraße (Aachen)|Hindenburgstraße]] 3. In dieser widmete sie sich künstlerischen Porträtaufnahmen sowie der Architekturfotografie Aachens. 1925 zog das Atelier zum Theaterplatz 1. Die beiden Fotografinnen machten besonders durch Porträtserien und mit zwei Ausstellungen im [[Suermondt-Ludwig-Museum|Suermondt-Museum]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludwina Forst, Béatrice Oesterreich, Dieter Detiège | Titel=Geschäfts-Zeiten: Einkaufen in Aachen und Burtscheid 1900–1939| Verlag=Thouet |Ort=Aachen |Jahr=2011|Seiten=75 |ISBN= 978-3-930594-37-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 1924&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aachener Anzeiger/Politisches Tageblatt|Politisches Tageblatt]],&amp;#039;&amp;#039; Aachen, 8. März 1924.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1927&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aachener Allgemeine Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; 7. Mai 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf sich aufmerksam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurden 60 Porträts vorwiegend bekannter Aachener Persönlichkeiten gezeigt, unter anderem von [[Joseph Buchkremer (Dombaumeister)]], [[Felix Kuetgens]] (Museumsdirektor), [[Peter Raabe]] (Generalmusikdirektor), [[Theodor Veil]] (Architekt), Hans Hausmann (Professor für Baukunst an der [[RWTH Aachen]]) sowie den Ärzten [[Ludwig Beltz]] und [[Erich Zurhelle]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aachener Anzeiger/Politisches Tageblatt|Aachener Anzeiger]],&amp;#039;&amp;#039; 7. Mai 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Vier Aufnahmen des Ateliers von Sehenswürdigkeiten Aachens wurden zur Illustration der 3. Ausgabe &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlands Städtebau]]: Aachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Huyskens | Titel=Deutschlands Städtebau: Aachen| Auflage=3 | Verlag=[[Deutscher Architektur- und Industrie-Verlag]] (DARI)|Ort=Berlin–Halensee |Jahr=1928}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verwandt. Martha Maas veröffentlichte zudem eigene Artikel über theoretische Aspekte der &amp;#039;&amp;#039;Neuzeitlichen Photographie&amp;#039;&amp;#039;. 1928 erhielt sie für hervorragende fotografische Leistungen ein von dem damaligen Kölner Oberbürgermeister [[Konrad Adenauer]] unterzeichnetes Diplom der Internationalen Presseausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Juni 1929 erwarb die Fotografin ihren [[Meisterbrief]] von der [[Handwerkskammer Aachen]]. Sie heiratete im gleichen Jahr in [[Berlin-Schöneberg]] Dr. [[Walter Maas]] und zog mit ihm nach Berlin, wo sie 1933 in ihrer Wohnung in der Lietzenburger Straße 37&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adressbuch der Stadt Berlin,&amp;#039;&amp;#039; 1934, S. 1608.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Atelier für Porträtfotografie auf den Namen ihres Mannes eröffnete. Martha Maas fertigte zu der Zeit vor allem Porträts von Schauspielern, unter anderem von [[Grethe Weiser]] an. Aus einem Brief an das Entschädigungsamt aus dem Jahr 1955 geht hervor, dass sie in dieser Zeit auch mit dem Bildhauer Hans Bloch zusammengearbeitet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Maria Rother| Titel=Martha Maas, geb. Rosenfeld – Eine jüdische Photographin in Deutschland 1893–1970| Verlag=edition rotor |Ort=Berlin |Jahr=2009|Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ihr nicht-jüdischer Mann aufgrund seiner [[Mischehe (Nationalsozialismus)|Mischehe]] ab 1933 keine Anstellung mehr als [[Diplom-Volkswirt|Volkswirt]] erhielt, arbeitete er in ihrem Atelier mit. Ab 1935 führte das Ehepaar das Fotoatelier in der Pariser Straße 37 weiter. Aber bald mieden immer mehr Kunden die jüdische Fotografin. Martha Maas entschied sich, rein private Porträts zu machen – unter anderem auch von Haustieren, insbesondere von Hunden und Katzen. Trotz des zunehmend ungünstigeren Arbeitsumfeldes konnte das Atelier 1938 noch einen Umsatz von 5313,29 [[Reichsmark]] verbuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einberufung von Walter Maas zur [[Wehrmacht]] im Februar 1940 folgte kurze Zeit später die Entlassung aufgrund von „Wehrunwürdigkeit wegen arischer Versippung“. Am 23. Dezember 1939 wurde Martha Maas infolge der [[Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben]] mit [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverbot]] belegt und aus der Handwerksrolle gelöscht. Im März 1942 erfolgte die Verpflichtung zur Zwangsarbeit im Konfektionsbetrieb für Wehrmachtsuniformen Jakubaschk, Simeonstraße 11. Im Februar 1943 wurde sie im Rahmen der so genannten [[Fabrikaktion]] von der [[Schutzstaffel|SS]] verhaftet und acht Tage im Sammellager [[Rosenstraße-Protest|Rosenstraße]] inhaftiert. Vermutlich überlebte sie nur, weil die Arbeit in dem Betrieb für Wehrmachtsuniformen als kriegswichtig eingestuft war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Maria Rother| Titel=Martha Maas, geb. Rosenfeld – Eine jüdische Photographin in Deutschland 1893–1970| Verlag=edition rotor |Ort=Berlin |Jahr=2009|Seiten=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter Luise Rosenfeld wurde vom [[Juden|israelitischen]] Altersheim Kalverbenden 87 in Aachen am 25. Juli 1942 mit dem Transport VII/2 (Nr. 135) ins [[Ghetto Theresienstadt|Konzentrationslager Theresienstadt]] deportiert,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik-des-holocaust.de/VII2-7.jpg Deportationsliste Aachen – Ghetto Theresienstadt vom 25. Juli 1942, Blatt 7]&amp;lt;/ref&amp;gt; wo sie am 26. April 1944 verstorben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Allied Commission for Germany – International Tracing Service, Ref.Nr. T/D 290 673: Zugangsliste aus dem Gestapobereich Düsseldorf des Lagers Theresienstadt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www2.holocaust.cz/de/victims/PERSON.ITI.594933 |wayback=20150402192058 |text=holocaust.cz: Gedenkblatt für Luise Rosenfeld im Ghetto Theresienstadt  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesarchiv |url=https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1142881 |titel=Gedenkblatt für Luise Louise Rosenfeld im Gedenkbuch |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-02-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg hat sich Martha Maas aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen und ihren Beruf als Fotografin nicht weiter ausgeübt. In der Nachkriegszeit entstanden ausschließlich private Fotos von Reisen durch Europa und ihrer Familie, u.&amp;amp;nbsp;a. von ihrer Cousine Ada Hirsch, einer bekannten, in [[New York City]] lebenden [[Psychiater]]in. 1961 siedelten Walter und Martha Maas in die Schweiz über. In den letzten Lebensjahren lebte sie zurückgezogen und schrieb gelegentlich [[Aphorismus|Aphorismen]] und wandte sich verstärkt dem [[Judenchristen]]tum zu. Martha Maas starb im Januar 1970. Einige ihrer Werke befinden sich heute im [[United States Holocaust Memorial Museum]] in [[Washington, D.C.|Washington D. C.]] und im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* März 1924: Suermondt-Museum, Aachen: Porträtfotografien&lt;br /&gt;
* Mai 1927: Suermondt-Museum, Aachen: Porträtfotografien 60 Aachener Persönlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009: [[Lette-Verein]], Berlin (Werkschau)&lt;br /&gt;
* 2010: [[Zeche Zollverein]], [[Essen]] (Werkschau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkliste ==&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichte Fotografien ===&lt;br /&gt;
* In: [[Albert Huyskens]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Aachen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlands Städtebau]]&amp;#039;&amp;#039;.) 3. Auflage, [[Deutscher Architektur- und Industrie-Verlag]] (DARI), Berlin–Halensee 1928.&lt;br /&gt;
** Aachen: Die Türme im Inneren der Stadt&lt;br /&gt;
** Aachen: Das Ponttor&lt;br /&gt;
** Aachen: Das Rathaus von der Marktseite&lt;br /&gt;
** Aachen: Das Münster vom Domhof mit der Taufkapelle im Vordergrund&lt;br /&gt;
* 39 Fotografien für ein Prospekt für das jüdische Kinder-Landheim [[Caputh]] bei [[Potsdam]], 1934–1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Maria Rother: &amp;#039;&amp;#039;Martha Maas, geb. Rosenfeld. Eine jüdische Photographin in Deutschland 1893–1970.&amp;#039;&amp;#039; edition rotor, Berlin 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nurart.org/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=217%3Amartha-maas&amp;amp;catid=17%3Ahistorical-essay&amp;amp;Itemid=52&amp;amp;lang=de Porträt von Martha Maas]. Kurzbiografie mit einigen Fotografien von Johannes Bock.&lt;br /&gt;
* [http://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-124579 Nachlassdatenbank]&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/lette-verein--die-geschichte-einer-berliner-fotografin--entdeckt-von-stefan-maria-rother-wer-war-martha-maas-,10810590,10691674.html Ausstellung im Lette-Verein 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142021695|VIAF=141485546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maas, Martha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maas, Martha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rosenfeld, Martha (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Fotografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wattwil|Gurtberg]], [[Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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