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	<title>Marta Fraenkel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:19:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marta_Fraenkel&amp;diff=1305956&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21795-82: Minimale Änderungen in der Literaturangabe</title>
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		<updated>2026-04-08T18:33:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Minimale Änderungen in der Literaturangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Genja Jonas - Marta Fraenkel 1929.jpg|mini|hochkant|Marta Fraenkel 1929 auf einer Fotografie von [[Genja Jonas]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marta Fraenkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1896]] in [[Köln]]; † [[9. August]] [[1976]] in [[New York City|New York]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war eine deutsche [[Medizin]]erin, die als wissenschaftliche Geschäftsführerin des [[Deutsches Hygiene-Museum|Deutschen Hygiene-Museums]] an der Organisation zahlreicher [[Ausstellung]]en beteiligt war, die der gesundheitlichen Aufklärung dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fraenkel studierte ab 1916 an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]] und an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] Medizin. Sie [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1922 in Frankfurt am Main. Im Jahr 1924 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin von [[Albrecht Bethe]] am Physiologischen Institut in Frankfurt am Main. Von 1925 bis 1927 war sie als wissenschaftliche Geschäftsführerin bei der &amp;#039;&amp;#039;[[GeSoLei|Großen Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen]] (GeSoLei)&amp;#039;&amp;#039; in [[Düsseldorf]] tätig. Danach war sie bis 1929 Generalkustodin am Düsseldorfer [[Reichsmuseum für Gesellschafts- und Wirtschaftskunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ging 1929 nach [[Dresden]], wo sie wissenschaftliche Geschäftsführerin der &amp;#039;&amp;#039;[[Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1930|2. Internationalen Hygiene-Ausstellung]]&amp;#039;&amp;#039; war. Im Jahr 1930 war sie [[Sachbearbeiter]]in bei der Hygiene-Abteilung des [[Völkerbund]]s in Genf, danach zog sie nach Dresden zurück, wo sie 1931 den Chefredakteur der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Neueste Nachrichten (1903–1943)|Dresdner Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, Theodor Schulze, heiratete. Bis 1933 war sie anschließend Direktorin im Frauenreferat des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Gesundheitsdienstes&amp;#039;&amp;#039; am Deutschen Hygiene-Museum in Dresden. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurde sie 1933 aus ihrer Position entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Ehe wurde am 27. Juli 1935 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Ärzte in Dresden im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Integration und Vernichtung. Jüdisches Leben in Dresden im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Hefte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 45.) Dresdner Geschichtsverein, Dresden 1996, S. 63–71, hier S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie floh im gleichen Jahr nach [[Brüssel]], wo sie bis 1938 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der [[Université libre de Bruxelles|Freien Universität Brüssel]] wirkte. Fraenkel [[Auswanderung|emigrierte]] 1938 in die USA, arbeitete dort bis 1944 am &amp;#039;&amp;#039;Welfare Council&amp;#039;&amp;#039; in New York und danach drei Jahre als medizinische Beraterin der US-amerikanischen Regierung in [[Washington, D.C.]] Sie wurde 1965 [[Pension (Altersversorgung)|pensioniert]] und starb 1976 in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen als wissenschaftliche Geschäftsführerin der Hygiene-Ausstellung ==&lt;br /&gt;
Marta Fraenkel hatte als wissenschaftliche Geschäftsführerin der Internationalen Hygiene-Ausstellung 1930/1931 einen starken Einfluss auf die dort dargestellten frauenspezifischen Themen genommen. Dieser kam beispielsweise in der Aufnahme einer thematischen Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Die Frau in Familie und Beruf&amp;#039;&amp;#039; zum Ausdruck. Zu diesem Ausstellungsbereich schrieb Fraenkel 1931 rückschauend: „[…] dürfte es gelungen sein, tatsächlich das zusammenzufassen, was einmal zusammengefaßt gezeigt werden mußte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den thematischen Aussagen war beabsichtigt, herausgehobene Alltagsfragen als prägnante Thesen den Besuchern näher zu bringen. Dazu zählte, die „Tätigkeit der [[Hausfrau]] als [[Beruf]] [zu] fixieren“, um der als „längst überholt“ bezeichneten Trennung von der &amp;#039;&amp;#039;Frau im Haushalt&amp;#039;&amp;#039; versus &amp;#039;&amp;#039;Frau im Beruf&amp;#039;&amp;#039; zu widersprechen. Innerhalb dieser Abteilung zeigte die Hygiene-Ausstellung Berufsmöglichkeiten für Frauen, Wege ihrer Ausbildung und Grenzen beruflicher Belastungen. Marta Fraenkel verwies in diesem Kontext auf die Unhaltbarkeit jener kursierenden Meinungen unter dem Eindruck der [[Weltwirtschaftskrise]], die in den arbeitenden Frauen „Ursachen und Quellen der Wirtschaftsnot“ sahen. Sie argumentierte hierzu, dass nur zwei Prozent der arbeitenden Frauen durch männliche Arbeitskräfte ersetzbar wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Marta Fraenkel: &amp;#039;&amp;#039;Die Internationale Hygiene-Ausstellung 1930/31. Streiflichter auf Inhalt und Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Georg Seiring]] (Hrsg.), Marta Fraenkel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Dresdner Ausstellungsarbeit.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1931, S. 221–272.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteren konzeptionellen Einfluss übte Marta Fraenkel in den Ausstellungsgruppen &amp;#039;&amp;#039;Arbeits- und Gewerbehygiene&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Leibesübungen&amp;#039;&amp;#039; und in der Zuständigkeit für die Gesamtbearbeitung im Bereich &amp;#039;&amp;#039;Theoretisch-statistische Abteilung&amp;#039;&amp;#039; des Krankenhauswesens aus. Im Vorwort des Ausstellungskatalogs nahm sie in Hinblick auf den „gesundheitlichen Tiefstand eines durch Krieg und Nachkriegszeit hindurch gegangenes Volkes“ zu Fragen [[Hygiene|hygienischer]] Lebensgestaltung Stellung. Sie verwies dabei auf eine dem Siedlungswesen angemessene [[Stadtentwicklungsplan|Freiflächenpolitik]], die neuen Ergebnisse aus der Gesundheitsforschung mit dem gesunkenen [[Lebenshaltungskosten|Lebenshaltungsindex]] in Relation zu stellen, auf das Erfordernis einer an hygienischen und rationellen Aspekten orientierten [[Kleidermode|Mode]]-Gestaltung oder den Rückgang der Geburtenzahlen und ihre Konsequenzen für die Gesundheitsfürsorge und Sozialgesetzgebung. Für die damalige [[Demografie|demografische]] Situation bei „Geburtenrückgang und Zunahme der Alten“ prognostizierte sie neue „sozialhygienische und sozialpolitische“ Probleme und weist auf kommende „seelenhygienische“ Aufgabenstellungen für das „Volk der Alten“ hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlwalter Straßhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1930. Amtlicher Führer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Internationalen Hygiene-Ausstellung, Dresden 1930, S. 81–86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Benennung des &amp;#039;&amp;#039;Marta-Fraenkel-Saals&amp;#039;&amp;#039; im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Hygienemuseum: [https://www.dhmd.de/veranstaltungen/tagungsraeume/ &amp;#039;&amp;#039;Marta-Fraenkel-Saal&amp;#039;&amp;#039;]. auf &amp;#039;&amp;#039;www.dhmd.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Marta-Fraenkel-Straße&amp;#039;&amp;#039; in der [[Leipziger Vorstadt]] von Dresden&amp;lt;ref&amp;gt;OSM: [https://www.openstreetmap.org/search?query=Marta-Fraenkel-Stra%C3%9Fe#map=17/51.06949/13.74177 Position].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Kuntz (Medizinhistoriker)|Benjamin Kuntz]], Matthis Krischel, Friedrich Moll, Wolfram Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Marta Fraenkel. Pionierin der gesundheitlichen Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich und Hentrich Verlag Leipzig/Berlin 2026 (Jüdische Miniaturen Bd. 347), ISBN 978-3-95565-748-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123928869}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/pnd123928869.html Marta Fraenkel] in der [[Deutsche Biographie|Deutschen Biographie]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dresden.de/media/pdf/gleichstellung/Strassennamen1.pdf Straßennamen in Dresden – Reine Männersache?] (Biografien Dresdner Persönlichkeiten, S. 13, PDF-Datei; 184 kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.tsurikrufn.de/portraits/fraenkel/ Erinnerung an Marta Fraenkel] im Gemeinschaftsprojekt &amp;#039;&amp;#039;TSURIKRUFN!&amp;#039;&amp;#039; vom [[Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute]], 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123928869|LCCN=n85374010|VIAF=15691796}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fraenkel, Marta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frauengeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Hygiene-Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fraenkel, Marta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Medizinerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21795-82</name></author>
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