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	<title>Marsupialisation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T09:15:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marsupialisation&amp;diff=1092123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marsupialisation-ranula-dog.jpg|mini|Marsupialisation einer [[Ranula]] bei einem Hund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marsupialization التوخيف تقنية جراحية لقطع شق في خراج أو كيس وخياطة حوافه.png|mini|Marsupialisation]]&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marsupialisation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|marsupium}} „Tasche“) handelt es sich um eine [[Chirurgie|chirurgische]] Technik, die zur Behandlung von [[Zyste (Medizin)|Zysten]] eingesetzt wird. Bei einer Zyste handelt es sich um einen abgeschlossenen Gewebehohlraum, der mit Flüssigkeit gefüllt ist. Insbesondere bei Zysten mit eitrigem Inhalt wird eine Marsupialisation durchgeführt. Das genaue Verfahren unterscheidet sich in Abhängigkeit von der Lokalisation der Zyste, das Prinzip ist aber stets gleich. Die Zyste wird durch einen Schnitt mit einem [[Skalpell]] eröffnet ([[Inzision]]) und die Ränder der Zyste werden an eine andere Struktur oder ein anderes Organ so angenäht, dass sich eine offene Tasche bildet, daher der Name. Der Inhalt der Zyste kann dadurch abfließen ([[Drainage (Medizin)|Drainage]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marsupialisation wird häufig zur Behandlung von [[Bartholin-Zyste]]n, die infolge einer [[Bartholinitis]] der [[Glandula vestibularis major|Bartholin-Drüse]] entstehen, angewendet. Die Ränder der eröffneten Zyste werden hier an der Haut des [[Scheidenvorhof]]s angenäht, damit der neue, künstliche Drüsenausgang offengehalten wird und sich keine neue Zyste bildet. Es gibt auch Zysten innerer Organe, die mit Hilfe der Marsupialisation behandelt werden können. Die Ränder der eröffneten [[Pankreaszyste]] können beispielsweise mit dem Magen verbunden werden, so dass eine „künstliche“ [[Fistel]] entsteht und der Inhalt der Zyste in den [[Magen]] abfließen kann. Die erste Marsupialisation führte 1882 [[Carl Gussenbauer]] durch, indem er eine Pankreaszyste in die Bauchwand einnähte.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Bauchspeicheldrüse.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 89–106, hier: S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch beim Auftreten von Speichelsteinen in den Ausführungsgängen der unteren Speicheldrüsen kann diese Technik zur künstlichen Verkürzung und Offenhaltung der Ausführungsgänge im Rahmen der operativen Entfernung der Steine eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Odontogene Zyste#Therapie|Odontogene Zyste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Folashade Omole et al.: &amp;#039;&amp;#039;Management of Bartholin’s duct cyst and gland abscess.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American family physician&amp;#039;&amp;#039;, 2003, Band 68, Nr. 1, S. 135–140, PMID 12887119.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Roche Lexikon Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, 1998, ISBN 3-541-17114-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Viszeralchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operatives Therapieverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Tiermedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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