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	<title>Marshsche Probe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T05:28:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marshsche_Probe&amp;diff=103724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-25T08:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marsh test apparatus.jpg|mini|300px|Aufbau aus dem Jahre 1921]]Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marsh’sche Probe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine klassische [[Nachweisreaktion]] in der Chemie und Gerichtsmedizin für [[Arsen]], [[Antimon]] und [[Germanium]]. Sie wurde 1836 von dem englischen Chemiker [[James Marsh (Chemiker)|James Marsh]] entwickelt. Vor der Entdeckung der Marsh’schen Probe war [[Arsen(III)-oxid]] (As&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein beliebtes Mordgift, da es sich nur schwer nachweisen ließ. Nach 1836 kamen Morde durch Arsentrioxid (Arsenik) zunehmend seltener vor.&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;300&amp;quot; heights=&amp;quot;177&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Marshsche Probe.jpg|Die Marsh’sche Probe mit [[Arsen(III)-oxid|Arsentrioxid]]: Ein schwarzer Arsenspiegel bildet sich.&lt;br /&gt;
Datei:Marshsche Probe Arsenspiegel.webm|Durchführung der Marsh’schen Probe mit Arsenoxid.&lt;br /&gt;
Datei:Arsenspiegel abwaschen.webm|Ein schwarzer Spiegel von Arsen auf einer Porzellanoberfläche wird mit verdünnter ammoniakalkalischer Wasserstoffperoxidlösung abgewaschen. Es handelt sich folglich nicht um [[Antimon]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktion ==&lt;br /&gt;
Arsenik wird durch [[Naszierender Stoff|naszierenden]] [[Wasserstoff]] zu gasförmigem [[Arsenwasserstoff]] reduziert. Diese [[Metastabilität|metastabile]] Verbindung zerfällt in der Hitze zu schwarzem, elementarem Arsen und Wasserstoff und kann dadurch nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebel&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Ebel|S. Ebel]], [[Hermann J. Roth|H. J. Roth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Pharmazie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, 1987, ISBN 3-13-672201-9, S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu erzeugt man in einem Gefäß durch Einwirkung von Salzsäure auf [[Zink]] Wasserstoff [[Naszierender Stoff|in statu nascendi]], der durch ein [[Calciumchlorid]]&amp;amp;shy;röhrchen getrocknet und nach Durchführung einer [[Knallgas#Knallgasprobe|Knallgasprobe]] am Austritt entzündet wird. Der nach Zugabe einer Arsenik enthaltenden Probe im Gefäß entstehende Arsenwasserstoff zersetzt sich in der Flamme und bildet an einem dort hineingehaltenen Porzellanstück einen schwarzen sogenannten Arsenspiegel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Holleman-Wiberg|Auflage=91.|Startseite=673|Endseite=674}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Erfassungsgrenze dieser Nachweisreaktion liegt bei 1 µg Arsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Blasius, Ewald., Jander, Gerhart. |Titel=Anorganische Chemie. 1, Einführung und qualitative Analyse : mit ... 79 Tabellen. |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=1 |Nummer= |Auflage=17., völlig neu bearb. Aufl |Verlag=Hirzel |Ort=Stuttgart |Datum=2012 |ISBN=978-3-7776-2134-0 |Seiten=416 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{6 \ Zn + 12 \ H_3O^+ \longrightarrow 6 \ Zn^{2+} + 12 \ H_{nasc.} + 12 \ H_2O}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{As_2 O_3 + 12 \ H_{nasc.} \longrightarrow 2 \ AsH_3 + 3 \ H_2O}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Eine Arsen(III)-Verbindung reagiert mit dem in saurer Lösung mit Zink gebildeten Wasserstoff zu Arsenwasserstoff&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Antimon]] und das seltene [[Germanium]] bilden gleichfalls gasförmige Hydride, die bei ihrer Zersetzung einen solchen Spiegel bilden. Antimon löst sich allerdings nicht erst nach längerer Einwirkung, wie Arsen, in einer [[Ammoniak|ammoniakalischen]] [[Wasserstoffperoxid]]-Lösung oder frisch zubereiteten [[Natriumhypochlorit]]-Lösung, wodurch sie voneinander unterschieden werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Ehlers |Titel=Analytik I - Kurzlehrbuch Pharmazeutische Analytik |Auflage=10. |Verlag=Deutscher Apotheker Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2012 |ISBN=978-3-7692-5621-5 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{ 2\ As + 5 \ H_2O_2 + 6 \ NH_3  \longrightarrow 2 \ AsO^{3-}_4 + 6\ NH^+_4 + 2 \ H_2O}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Marsh’sche Probe wurde 1923 von [[R. Austin Freeman]] in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;The Cat&amp;#039;s Eye&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, wo Detektiv John Evelyn Thorndyke nachweist, dass Schokolade vergiftet wurde. In [[Astrid Lindgren]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Kalle Blomquist]] lebt gefährlich&amp;#039;&amp;#039; (1951) findet nämlicher damit ebenfalls Arsenik in Schokolade. 1929 ließ [[Dorothy L. Sayers]] im Kriminalroman &amp;#039;&amp;#039;Strong Poison&amp;#039;&amp;#039; [[Lord Peter Wimsey]] und seinen Diener Bunter den Test in der von [[Jöns Jakob Berzelius|Berzelius]] modifizierten Variante durchführen. Auch der [[Wachtmeister Studer]] von [[Friedrich Glauser]], der ein Chemiestudium begonnen hatte, veranlasste in seinem dritten Fall &amp;#039;&amp;#039;Der Chinese&amp;#039;&amp;#039; einen Arsennachweis nach Marsh. Im Buch [[Hohle Köpfe]] von [[Terry Pratchett]] wird ebenfalls eine Marsh’sche Probe durch eine forensisch arbeitende Zwergin durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Primärliteratur&lt;br /&gt;
* C. F. Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Zusätze zu der von Marsh angegebenen Methode, den Arsenik unmittelbar im regulinischen Zustande aus jeder Flüssigkeit auszuscheiden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen der Chemie und Pharmacie]].&amp;#039;&amp;#039; 23, 1837, S. 217–225 {{DOI|10.1002/jlac.18370230218}}.&lt;br /&gt;
* J. E. Herberger: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Anwendung der Marsh’schen Probe bei gerichtl.-chemischen Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv der Pharmazie]].&amp;#039;&amp;#039; 1841 {{DOI|10.1002/ardp.18410750131}}.&lt;br /&gt;
* J. Marsh: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung eines neuen Verfahrens, um kleine Quantitäten Arsenik von den Substanzen abzuscheiden, womit er gemischt ist.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Chemie und Pharmacie.&amp;#039;&amp;#039; 23, 1837, S. 207 {{DOI|10.1002/jlac.18370230217}}.&lt;br /&gt;
; Sekundärliteratur&lt;br /&gt;
* Stewart H. Webster: &amp;#039;&amp;#039;The Development of the Marsh Test for Arsenic,&amp;#039;&amp;#039; [[Journal of Chemical Education]], Band 24, 1947, S. 487–490.&lt;br /&gt;
* William B. Jensen: [http://www.che.uc.edu/jensen/w.%20b.%20jensen/Museum%20Notes/26.%20Marsh%20Apparatus.pdf The Marsh Test for Arsenic] Oesper Museum Note 26 May/June 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Praktikum Anorganische Chemie/ Marshsche Probe}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ftW1HkZvMBI Geschichte der Marsh’schen Probe und Labordemonstration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gutzeit-Reaktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachweisreaktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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