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	<title>Marsalforn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Meinichselbst: Parameter fix</title>
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		<updated>2025-07-29T19:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marsalforn, Gozo Nov 2014 04.JPG|mini|Strandpromenade von Marsalforn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marsalforn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf an der Nordküste [[Gozo]]s, der zweitgrößten Insel der Republik [[Malta]]. Es liegt zwischen den Hügeln von [[Xagħra]] und [[Żebbuġ (Gozo)|Żebbuġ]] und gehört zur Gemeinde [[Żebbuġ (Gozo)|Żebbuġ]]. Marsalforn ist einer der beliebtesten Badeorte Gozos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nightview Marsalforn.jpg|mini|Bucht von Marsalforn bei Nacht]]&lt;br /&gt;
„Marsalforn“ ist ein zusammengesetzter Name: „Marsa“ kommt aus dem [[Arabische Sprache|Arabischen]] und bedeutet im Deutschen „Hafen“ oder „Bucht“. Über den zweiten Teil des Namens gibt es unterschiedliche Auffassungen: Das maltesische Wort „forn“ bedeutet im Deutschen „Bäckerei“, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Ortsname daher kommt, weil man in einem Landesteil mit so geringer Bevölkerung nie eine Bäckerei errichtet hätte. Schon wahrscheinlicher ist der Bezug zu einer Schiffsbauart – wie bei anderen Orten auf Gozo. In diesem Falle bietet sich das [[Illyrische Sprache|illyrische]] Wort „liburna“ an (griechisch: livurna; arabisch: lifurna) an. Der Name kann aber auch vom Wort „forna“ kommen, mit dem Fischer aus Gozo eine vom Meer geformte Höhle bezeichnen. In Marsalforn gibt es etliche dieser Höhlen; die bekannteste ist &amp;#039;&amp;#039;Għar Qawqla&amp;#039;&amp;#039; (dt.: Höhle am steilen Berg).&amp;lt;ref name=zebbuggozo&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joseph Bezzina |url=http://www.zebbuggozo.com/history-marsalforn.php |titel=Marsalforn Culture &amp;amp; History |hrsg=Iż-Żebbuġ Kunsill Lokali |datum=2013 |zugriff=2019-10-13 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Marsalforn hat eine Geschichte, die bis in [[Römisches Reich|römische]] Zeit zurück reicht. Bis zum [[16. Jahrhundert]] war sein Hafen sehr wichtig für Gozo. Nahrungsmittel aus [[Sizilien]] wurden hier ausgeladen und Passagiere nach [[Licata]] und andere Häfen auf dem europäischen Festland schifften sich hier ein. Die Bedeutung Marsalforn war im späten 16. Jahrhundert und frühen [[17. Jahrhundert]] so stark gewachsen, dass die Ritter des [[Johanniterorden]]s – damals die Herrscher von Malta – daran dachten, die alte [[Cittadella (Gozo)|Zitadelle von Gozo]] in der Mitte der Insel abzureißen und eine neue Stadt über dem Hafen zu bauen. Der Widerstand der Bevölkerung von Gozo führte aber dazu, dass diese Pläne nie realisiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|first=Brian|last=Blouet|title=The story of Malta|publisher=Progress Press Co.|location=Malta|year=1981|pages=101 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leute machten geltend, dass sie zu arm seien, um zusätzliche Steuern zur Finanzierung des Umzugs zu zahlen, und dass die Umstände für ihren Umzug von [[Victoria (Malta)|Victoria Rabat]] nach Marsalforn zu groß seien. Mit der Entwicklung von [[Mġarr (Gozo)|Mġarr]] als [[Fährhafen]] zwischen Gozo und [[Malta (Insel)|Malta]] und dem Bau von Verteidigungstürmen zum Schutz der Wasserstraße zwischen Gozo und Malta verlor Marsalforn seine Bedeutung und blieb viele Jahrhunderte ein stilles Fischerdorf, in dem nur Fischer und ihre Familien lebten.&amp;lt;ref name=zebbuggozo/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:COY001 Gozo Sightseeing open-top Gozobus, Marsalforn - Flickr - sludgegulper.jpg|mini|Gozo Sightseeing Bus in Marsalforn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diving Center in Marsalforn.JPG|mini|Eine von vielen Tauchschulen im Ort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Tourismus im [[20. Jahrhundert]] auf den [[Maltesische Inseln|maltesischen Inseln]] führte die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes weg von der Fischerei. Obwohl heute die Fischerei noch eine gewisse Rolle spielt, bietet doch der Tourismus die meisten Arbeitsplätze für die Einwohner. Der Ort verfügt über einen kurzen Sandstrand mit dahinter liegender Promenade, an der sich viele Hotels, Restaurants und Apartmenthäuser befinden. Weiterhin ist der Ort eines der bekanntesten [[Tauchgebiet]]e Gozos, folglich man findet hier viele [[Tauchschule]]n und [[Tauchbasis|Tauchbasen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten dreißig Jahren kam es zu einer regelrechten Verstädterung und der Ort dehnte sich entlang der halbmondförmigen Bucht bis nach [[Qbajjar]] aus. Der wachsende Tourismus führte zum Bau etlicher Hotels, Gästehäuser und Apartmenthäuser. Zusätzlich führte der Wunsch vieler reicher Malteser und Einwohner von Gozo nach einem Zweitwohnsitz in Marsalforn und das Engagement ausländischer Investoren zu erhöhtem Grundstücksbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Effekt des Tourismus ist eine fühlbare saisonale Veränderung im Charakter des Dorfes. Im Winter, wenn wenig Touristen da sind und viele Zweitwohnsitze nicht genutzt werden, ist es ruhig und friedlich. Im Sommer dagegen ist das Dorf ein geschäftiger Ort voller maltesischer und ausländische Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tas-Salvatur Marsalforn.jpg|mini|[[Tas-Salvatur]] auf dem &amp;#039;&amp;#039;Tal-Merżuq&amp;#039;&amp;#039; bei Marsalforn]]&lt;br /&gt;
Im Süden von Marsalforn liegt ein fruchtbares Tal gleichen Namens. Es wird von etlichen Felsriegeln umschlossen. Der bekannteste ist &amp;#039;&amp;#039;Tal-Merżuq&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Hügel des Lichtstrahls), auf dem die Statue [[Tas-Salvatur]] steht. Wie in der [[Apostelgeschichte des Lukas|Apostelgeschichte]] aufgezeichnet, strandete der Apostel [[Paulus von Tarsus|Paulus]] in Malta, und eine Legende erzählt, dass er von Marsalforn aus zu seiner Reise nach [[Sizilien]] und [[Rom]] aufbrach. Heute noch bezieht man sich auf diese Legende im Dorfwappen, das eine Schlange zeigt, die sich um ein Schwert ringelt. Dies erinnert an die Episode von Paulus, der hier unbeschadet den Biss einer Giftschlange überstanden haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche ist ebenfalls dem Schiffbruch des hl. Paulus geweiht. Ursprünglich im [[14. Jahrhundert]] entstanden, wurde sie mehrfach erweitert. Der Grundstein der heutigen Kirche wurde 1730 gelegt. Das Dorffest feiert man am 10. Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Marsalforn Panorama.jpg|600|Panorama der Bucht von Marsalforn aus Nordwest}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=36.07108 |EW=14.25972 |type=city |dim=1 |region=MT-65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Gozo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Żebbuġ (Gozo)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
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