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	<title>Mars-Werke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-16T13:22:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Mars-Werke A.-G.&lt;br /&gt;
| Logo = Mars-Werke Emblem noBG.png&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1873&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = 1958&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = [[Insolvenz|Konkurs]]&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Nürnberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung = Paul Reissmann&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl =&lt;br /&gt;
| Umsatz =&lt;br /&gt;
| Branche = [[Liste von Fahrradherstellern|Fahrradhersteller]], [[Kraftfahrzeughersteller]]&lt;br /&gt;
| Homepage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mars-Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein Unternehmen der Fahrzeugproduktion in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mars-Werke AG 1936 100 RM.jpg|mini|Aktie der Mars-Werke AG über 100 RM vom 23. Mai 1936]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mars 1903.JPG|mini|Mars-Automobil von 1903]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1873 gründete Paul Reissmann in der Siegmundstraße in Nürnberg-Doos die Firma &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mars&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zur Herstellung von gusseisernen, sogenannten &amp;#039;&amp;#039;amerikanischen Öfen&amp;#039;&amp;#039;. Es folgte die Produktion von Hand-, Riemen- und Motorsirenen, Schleifmaschinen und auch Fahrrädern. 1903 begann der Bau von Motorrädern und im gleichen Jahr die Herstellung von wenigen [[Automobil]]en, die von [[De Dion-Bouton|De-Dion-Bouton]]-Motoren mit einem Zylinder und 1000&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum angetrieben wurden. Der Automobilbau endete bereits im Jahr 1909. Die Motorräder hatten Schweizer [[Motosacoche]]- und [[Fabrique de Moteurs et de Machines ZL|Zedel]]motoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die berühmteste Konstruktion war die von Ing. Claus Richard Franzenburg 1920 entworfene legendäre [[Weiße Mars]], die entgegen der Bezeichnung auch in Rot oder Grün erhältlich war. Den ebenfalls von Franzenburg konstruierten Zweizylinder-[[Boxermotor]] stellte [[Maybach-Motorenbau|Maybach]] in [[Friedrichshafen]] ausschließlich für Mars her. Der luftgekühlte [[Ventilsteuerung#Stehende Ventile (SV)|seitengesteuerte]] Motor wurde mit einer Handkurbel gestartet, hatte einen Hubraum von 956&amp;amp;nbsp;cm³ und war quer in den aus Stahlblechen geschweißten und genieteten [[Motorradrahmen#Einrohrrahmen|Kastenrahmen]] eingebaut, sodass die Zylinder in Fahrtrichtung hintereinander lagen. Das Getriebe war über dem hinteren, der [[Zündmagnet]] über dem vorderen Zylinder platziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen baute auch Wettbewerbsmaschinen dieses Typs, die große sportliche Erfolge erzielten. Die Werksrennfahrer Ernst Schulz und Heinz Wilhelm errangen 1921 die Plätze 1 und 2 der Bayerischen Meisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk kam während der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923#Hyperinflation des Jahres 1923|Inflation 1923/1924]] in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Brüder Johann und Karl Müller, die als Betriebsleiter und Konstrukteur bei Mars tätig waren, übernahmen das Werk, nicht jedoch den Markennamen. Die Maschinen wurden nach diesem Eigentümerwechsel unter dem Namen „M.A.“ vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ende der 1920er-Jahre bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] baute Mars Motorräder mit [[Einbaumotor]]en von [[Motosacoche]], [[Villiers Ltd|Villiers]], [[Fichtel &amp;amp; Sachs|Sachs]], [[J.A.P.]] und [[Sturmey-Archer]]. Es waren sowohl [[Zweitaktmotor|Zweitakt]]- als auch [[Viertaktmotor|Viertaktmaschinen]] verschiedener [[Hubraum|Hubräume]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg stellte Mars Panzermunition her und griff dafür auch auf Zwangsarbeiter zurück.&amp;lt;ref name = &amp;quot;GLC&amp;quot;&amp;gt; Gregor le Claire: [https://www.nordbayern.de/wirtschaft/nurnberger-motorradmarke-erfolglos-und-doch-legendar-1.994084 &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Motorradmarke: Erfolglos und doch legendär&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Nürnberger Nachrichten]] 3. Juli 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 konstruierte Ing. Rudi Albert, der vorher als Chefkonstrukteur bei [[Allright]] in [[Köln]] und [[Robur-Werke|Phänomen]] in [[Zittau]] gewirkt hatte, die &amp;#039;&amp;#039;Stella&amp;#039;&amp;#039; mit 147-, 174- und 198-cm³-[[Fichtel &amp;amp; Sachs|Sachs]]-Motoren und das letzte Leichtmotorrad von Mars, die &amp;#039;&amp;#039;Monza&amp;#039;&amp;#039; mit einem 49-cm³-Motor. Der Werksfahrer [[Fritz Witzel]] errang Von 1953 bis 1957 bei nationalen und internationalen Geländesportveranstaltungen insgesamt  45-mal Gold auf der Mars Stella 175 S/DS, die mit einem 175-cm³-Motor von Sachs ausgerüstet war. Im Jahr 1958 war Mars&amp;amp;nbsp;– wie sehr viele deutsche Zweiradhersteller in dieser Zeit&amp;amp;nbsp;– gezwungen, Konkurs anzumelden. Die [[Gritzner]]-Kayser AG in [[Karlsruhe]]-Durlach führte noch kurzzeitig den Bau der &amp;#039;&amp;#039;Monza&amp;#039;&amp;#039; weiter und übernahm auch die Fertigungsanlagen eines weiteren Mopeds, der &amp;#039;&amp;#039;Milano&amp;#039;&amp;#039;. Die Mopedproduktion hielt Gritzner bis in die 1960er-Jahre aufrecht. Die Markenrechte für Fahrräder und Mopeds gingen an das [[Quelle (Versandhandel)|Versandhaus Quelle]] über, das unter der Marke „Mars“ jahrelang Fahrräder und Mopeds verkaufte.&amp;lt;ref name = &amp;quot;GLC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Produktionsumfang der Mars-Werke gehörten auch Metall-Trennmaschinen und das Besprüh-und-Stäube-Kombinationsgerät &amp;#039;&amp;#039;Mars Domina&amp;#039;&amp;#039; für Obst- und Weinbauern. Entwickelt wurden auch ein Elektro-Gabelstapler und eine Maschinengewehr-Lafette für die Bundeswehr, beide Produkte gingen nicht in Serie.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz G. E. Wöhe, München: &amp;#039;&amp;#039;Die Mars-Chronik&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.meisterdinger.de/mars/woehe/index.htm Mars-Werke AG Nürnberg-Doos 1898–1958]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; caption=&amp;quot;Mars-Motorräder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mars Weiß l TCE.jpg|Mars A 20 „Weiße Mars“ (1921)&lt;br /&gt;
Mars 1923.jpg|A 23, 2-Zyl.-4-Takt-Boxermotor von Maybach (1923)&lt;br /&gt;
Mars Motorrad 1939.JPG|123&amp;amp;nbsp;cm³, Baujahr 1939&lt;br /&gt;
Mars-Motorrad mit 174 ccm-Motor von Fichtel &amp;amp; Sachs.jpg|174-cm³-Motor von Fichtel &amp;amp; Sachs (1974)&lt;br /&gt;
Mars Monza.jpg| Monza, Moped mit [[ILO-Motorenwerke|ILO]]-Piano-Motor, 49&amp;amp;nbsp;cm³ (1950er-Jahre)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenzen ==&lt;br /&gt;
[[Slatiňanská továrna automobilů R. A. Smekal]] aus [[Slatiňany]], damals [[Österreich-Ungarn]], fertigte Fahrzeuge nach einer [[Lizenz]] von Mars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In dem Film [[Wege zum Ruhm]] von [[Stanley Kubrick]] ist [[Kirk Douglas]] mit einer weißen Mars A 20 zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Mäckler: [https://www.merkur.de/lokales/muenchen/kirk-douglas-so-erlebte-fritz-woehe-aus-muenchen-hollywood-star-7186575.html &amp;#039;&amp;#039;Kirk Douglas: So erlebte Fritz Wöhe aus München den Hollywood-Star&amp;#039;&amp;#039;] [[Münchner Merkur]] 2. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://artsandculture.google.com/asset/kirk-douglas-und-max-w%C3%B6he-mit-einem-mars-seitenwagengespann/MQFjOrRzRh-lEA?childassetid=iAEh5cRouJHTGg &amp;#039;&amp;#039;Mars A 20, Baujahr 1920 Kirk Douglas und Max Wöhe mit einem Mars Seitenwagengespann.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Google Arts &amp;amp; Culture]] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Ullein |Reihe=Nürnberger Fahrradgeschichte(n) |Titel=Von der „Amerikanischen Ofenfabrik Paul Reißmann“ zur „Marswerke AG“. Die ersten fünfzehn Jahre von 1894 bis 1908 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Nürnberg |Jahr=2019}}&lt;br /&gt;
* [[Erwin Tragatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Alle Motorräder 1894 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-87943-410-7.&lt;br /&gt;
* Tilman Werner: &amp;#039;&amp;#039;Von Ardie bis Zündapp.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 1989, ISBN 3-613-01287-1.&lt;br /&gt;
* Matthias Murko: &amp;#039;&amp;#039;Motorrad Legenden.&amp;#039;&amp;#039; W. Tümmels, Nürnberg 1994, ISBN 3-921590-27-2.&lt;br /&gt;
* Thomas Reinwald: &amp;#039;&amp;#039;Motorräder aus Nürnberg.&amp;#039;&amp;#039; ZWEIRAD-Verlag, Erlangen 1994, ISBN 3-929136-03-1.&lt;br /&gt;
* Thomas Reinwald: &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Motorradindustrie.&amp;#039;&amp;#039; Podszun, Brilon 2002, ISBN 3-86133-299-X.&lt;br /&gt;
* [[Halwart Schrader]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Autos 1885–1920.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart, ISBN 3-613-02211-7.&lt;br /&gt;
* [[George Nicholas Georgano|G. N. Georgano]]: &amp;#039;&amp;#039;Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours.&amp;#039;&amp;#039; Courtille, 1975 (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nürnberger Motorradindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mars (motorcycle manufacturer)|Mars-Werke}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.mars-motorrad.de/ Mars Motorrad {{defekter Link}}]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.oldtimer-mars.de/ Stella 150]&lt;br /&gt;
* Die Meisterdinger von Nürnberg: [https://www.meisterdinger.de/mars/index.htm Mars]&lt;br /&gt;
* Fritz G. E. Wöhe, München: &amp;#039;&amp;#039;Die Mars-Chronik&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.meisterdinger.de/mars/woehe/index.htm Mars-Werke AG Nürnberg-Doos 1898–1958]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Automobilmarken bis 1918}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marswerke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fahrradhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Motorradhersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Fahrradhersteller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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