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	<title>Marquarderode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marquarderode&amp;diff=2826469&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:00:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arkeroder Feld.PNG|miniatur|Karte des Arkeroder Feldes um 1830, Kartenausschnitt von [[Johann Karl Mare]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marquarderode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marquarderoth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Ort im Bereich des heutigen Stadtgebietes von [[Braunschweig]], der um 1400 [[Wüstung|wüst gefallen]] ist. An diesen Ort erinnert heute noch die Flurbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Arkeroder Feld&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Ärkeroder Feld&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1031 in der [[Weihe (Religion)|Weihe]]urkunde der [[St. Magni (Braunschweig)|Magnikirche]] mit mehreren anderen Orten erstmals erwähnt, damals schrieb es sich noch &amp;#039;&amp;#039;Marcgwarderoth&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-12 |url=http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/stadtteile/schuntersiedlung/mittelalter.html |text=Urkundentext zu Marquaderode |archivebot=2022-12-12 15:21:30 InternetArchiveBot}} auf braunschweig.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich hierbei um ein typisches [[-rode|Rode-Dorf]], das zwischen 800 und 900 n. Chr. entstanden war. Es wird vermutet, dass es durch Seuchen oder Kriegseinfluss wüst gefallen ist. Aufzeichnungen dazu fehlen jedoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schriftstück aus dem Jahr 1328 besagt, dass Sophie, die Witwe eines gewissen Konen aus [[Helmstedt]], Ludeman, Sohn des Münzers und Grete, Sanders Witwe aus der [[Neustadt (Braunschweig)|Neustadt]], „an dem Gut zu Marquarderrode [[Gesamthandseigentum|Gesamthand]]“ haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Bornstedt: &amp;#039;&amp;#039;17 versunkene Dörfer unter den Straßen der Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; (Archivnummer der Städtischen Bibliothek Braunschweig (ADBB); Brosch. I 30.260), {{DNB|942059204}} und {{Webarchiv|url=http://digisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de/dfg-files/00036881/dwl/Band_3_0181.pdf |wayback=20160305032110 |text=Schrift des Jahres 1328   }} (PDF; 743&amp;amp;nbsp;kB) auf digisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Es soll sich damals um „7 [[Hufe]]n (210 [[Morgen (Einheit)|Morgen]]), den halben [[Zehnt]]en, die halbe Fischweide und alles an Holz und Gras was dazugehört“, gehandelt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB&amp;quot;/&amp;gt; Es wird angenommen, dass ein Großteil des Geländes noch bewaldet war. 1320 trat der Graf Ulrich von [[Regenstein (Adelsgeschlecht)|Regenstein]] 7 Hufen an das [[Kloster Riddagshausen]] ab, dazu Marquaderrode und die halbe Fischweide. 1331 wurde ein Teil des Besitzes von Ludolf dem Münzer verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dorf namens &amp;#039;&amp;#039;Marqarderoth&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals 1381 erwähnt. Es lag vermutlich südlich des sogenannten Bullenteiches – dieser ist, wie der heute noch vorhandene [[Schul- und Bürgergarten|Dowesee]] im Schulgarten, durch eine Erdabsenkung entstanden, welche durch die Salzlagerstätten verursacht wurde. Ein weiterer Teich, der Schweinepfuhl, ging verloren. Das Dorf hatte mindestens 7 Höfe. Laut [[Wilhelm Bornstedt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bornstedt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Urkunde von 1031: Die Gründe des Eingehens der 11. Pfarrdörfer von St. Magni und ihre Lage im heutigen Stadtbilde.&amp;#039;&amp;#039; Eine Siedlungsgeographie. in: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenvorstand zu Magni: St. Magni 1031–1981.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1981, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Wüstung 1381 noch genannt und lag östlich des heutigen [[Eintracht-Stadion]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neueren Erkenntnissen kann die Siedlung auch nordöstlich des Bullenteiches nahe der Schuntersiedlung gelegen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-12 |url=http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/stadtteile/schuntersiedlung/mittelalter.html |text=Informationen zu Marquarderode |archivebot=2022-12-12 15:21:30 InternetArchiveBot}} auf braunschweig.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die genaue Lage nicht lokalisiert werden kann, ist die Angabe der Koordinate nur ein ungefährer Anhaltspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsbau ===&lt;br /&gt;
Das Arkeroder Feld war 1913 in den Besitz der Stadt gekommen, damals aber noch nicht zu Siedlungszwecken. Eine Bebauung erfolgte in einem ersten Bauabschnitt von 1926 bis 1931, in einem zweiten von 1933 bis 1941, hauptsächlich aber in den Jahren 1935 bis 1937. Dadurch entstand das [[Siegfriedviertel]]. Das Wohnkonzept basiert auf den Entwürfen für die „[[Gartenstadt (Braunschweig)|Braunschweiger Gartenstadt]]“ von 1919 durch Stadtbaumeister [[Herman Flesche]], dessen Entwürfe sich am allgemeinen Stadterweiterungskonzept [[Theodor Goecke]]s von 1917 orientierten. Es enthielt damals schon die [[hufeisen]]förmige Gestalt mit der späteren Siegfriedstraße als „Rückgrat“. Mit dieser Konzeption wurde von der, bis dahin üblichen, ringförmigen Stadterweiterung abgewichen. Dieses Konzept basierte auf den Gedanken des englischen [[Gartenstadt]]planers [[Raymond Unwin]] mit seinem „Satelliten-Stadterweiterungsschema“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dürre]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wüstungen um Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Otto Hahne]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Dorfnamen aus der Örtlichkeit erklärt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Dowesee.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred R. W. Garzmann, Wolf-Dieter Schuegraf, Norman-Mathias Pingel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtlexikon – Ergänzungsband.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1996, ISBN 3-926701-30-7, S. 38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schuntersiedlung-online.de/rundgang/geschichte/vor-gruendung.htm Marquarderoth] auf schuntersiedlung-online.de&lt;br /&gt;
* [http://www.kultur-und-geschichtsverein-schunteraue.de/page3.html Marquarderode] auf kultur-und-geschichtsverein-schunteraue.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.29386116 |EW=10.53580284 |type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgliederung (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1031]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Braunschweig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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