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	<title>Marquard Adolph Barth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marquard_Adolph_Barth&amp;diff=1137874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-06T18:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Barth, Marquard Adolph (1809-1885).jpg|mini|Marquard Adolph Barth]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marquard Adolph Barth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1809]] in [[Eichstätt]]; † [[23. Mai]] [[1885]] in [[Würzburg]]) war ein bayerischer Jurist und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Marquard Barths Vater [[Anton Barth]] war zeitweise Bürgermeister von [[Augsburg]]. Sein Bruder [[Karl Barth (Politiker, 1811)|Karl]] wurde ebenfalls liberaler Politiker. Barth studierte [[Rechtswissenschaften]] und schloss das Studium in [[München]] 1832 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab. Während seines Studiums wurde er 1828 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Marcomannia München&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I Politiker, Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1996, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1837 arbeitete er als Rechtsanwalt in [[Kaufbeuren]] und später in München. Gleichzeitig betätigte Barth sich als Autor und Herausgeber juristischer Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1848 war er Mitglied des [[Vorparlament]]s und wurde zum Mitglied der [[Frankfurter Nationalversammlung|deutschen Nationalversammlung]] gewählt. Dort gehörte er zunächst dem linken Zentrum an. Später gehörte er zu den Gründern der Fraktion [[Augsburger Hof]]. Barth unterstützte die [[kleindeutsche Lösung]]. Er gehörte daher 1849 der [[Kaiserdeputation]] des Parlamentes an. Am 26. Juni 1849 nahm er an der [[Gothaer Nachparlament|Gothaer Versammlung]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1855 und 1871 war er Mitglied der [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|zweiten Kammer]] des [[Bayerischer Landtag|bayerischen Landtages]]. Er war dort führender Politiker der [[Bayerische Fortschrittspartei|bayerischen Fortschrittspartei]]. Er vertrat liberale Ziele und setzte sich weiter für die deutsche Einigung in einem kleindeutschen Sinn ein. Er gehörte seit 1863 zu den führenden Oppositionspolitikern gegen den Ministerpräsidenten [[Ludwig von der Pfordten]]. In den Jahren 1865/66 war er Vorsitzender des bayerischen Gesetzgebungsausschusses. Trotz seiner preußenfreundlichen Haltung ging kurz vor Ausbruch des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] eine Adresse des Abgeordnetenhauses auf Barth zurück, in dem sowohl die preußische wie auch die österreichische Politik kritisiert und stattdessen eine Reform des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] gefordert wurde. Nachdem er am 30. August 1866 bereits mit [[Joseph Völk]] und [[Gustav Hohenadel]] im Landtag einen Antrag auf näheren Anschluss an Preußen gestellt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Döllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950. (Neuauflage 1978 anlässlich des Jubiläums &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Verlag Ph. C. W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828–1978.&amp;#039;&amp;#039;) S. 640 (und 650).&amp;lt;/ref&amp;gt; sprach er sich auch 1867 für den engeren Anschluss Bayerns an Preußen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barth gehörte 1869 bis 1871 dem [[Zollparlament]] an, nachdem er die Stelle des 1868 in [[Neustadt an der Aisch]] gewählten, aber das Amt nicht annehmenden Fabrikanten [[Carl Crämer]] aus Doos&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Döllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Ph.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;W. Schmidt, Neustadt a.&amp;amp;nbsp;d. Aisch 1950, {{OCLC|42823280}}; Neuauflage anlässlich des Jubiläums &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Verlag Ph.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828–1978.&amp;#039;&amp;#039; Ebenda 1978, ISBN 3-87707-013-2, S. 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; getreten war. Im Zollparlament war er Leiter der Fraktion „Zur Mainbrücke“. Zwischen 1869 und 1871 gab Barth den Kommentar zur neuen bayerischen Zivilprozessordnung heraus. Als Mitglied der [[Liberale Reichspartei|Liberalen Reichspartei]] (Gruppe [[Friedrich von Schauß|Schauß]]-[[Joseph Völk|Völk]]&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner (1950), S. 650.&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde er im März 1871 im Wahlkreis Mittelfranken 6 (Rothenburg ob der Tauber) in den [[Reichstagswahl 1871|Reichstag gewählt]]. Bereits im Sommer 1871 erlosch sein Mandat wegen seiner Ernennung zum Reichsoberhandelsgerichtsrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1871 bis zu seiner Pensionierung 1879 Rat am [[Reichsoberhandelsgericht]] in [[Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Das oft genannte Ernennungsjahr 1873 (wie im Artikel der ADB/NDB) ist falsch. [[Adolf Lobe]]: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Reichsgericht.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1929, S. 337; Ernennung von Mitgliedern des Bundes-Oberhandelsgerichts, [[Reichsgesetzblatt]] 1871, Nr. 34, S. [[s:Ernennung von Mitgliedern des Bundes-Oberhandelsgerichts|318]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Beiträge zur Lehre vom Haupt-Eid im Civilprozesse, vom Standpunkte der Philosophie und Legislation, des römischen und des heutigen gemeinen Rechtes, Dissertation, Augsburg 1832 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10850932-1 Digitalisat] der [[Bayerische Staatsbibliothek|BSB]]).&lt;br /&gt;
* Die Erde und ihre Bewohner: Eine unterhaltende und belehrende Lesegabe für Freunde der Länder- und Völkerkunde, Augsburg 1833 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10358765-2 Digitalisat] der BSB)&lt;br /&gt;
* Civilistisches Promptuarium oder Realencyclopädie des gemeinen Civilrechtes und Civilprocesses in alphabetischer Ordnung, Augsburg 1837, Erster Band, Heft [https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10739917-6 1], [https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10739918-2 2].&lt;br /&gt;
* Sammlung auserlesener, theils ursprünglich deutscher, theils aus dem Lateinischen übersetzter Dissertationen aus dem Gebiete des gemeinen Civilrechtes und Civilprocesses, Augsburg 1835–41.&lt;br /&gt;
* Commentar zur neuen Civilprozeßordnung für das Königreich Bayern, 3 Bände, Nördlingen 1869/70/71, Band [https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10481914-2 1], [https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10481911-6 2].&lt;br /&gt;
* Die Verfassung des Deutschen Reichs, Nördlingen 1871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|46|220|221|Barth, Marquard|[[Karl Theodor von Heigel]]|ADB:Barth, Marquard}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|605|606|Barth, Marquard|[[Heinz Gollwitzer]]|116064196}}&lt;br /&gt;
* {{Brockhaus-1895 |Lemma=Barth, Marquard Adolf |Band=2 |Seite=442 |retrobID=121756 |retrobWort=Barth}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I Politiker, Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1996, S. 54–55.&lt;br /&gt;
* Helmut Steinsdorfer: &amp;#039;&amp;#039;Marquard Barth (1809–1885) – ein Vorkämpfer der deutschen Einheit in Freiheit aus Bayerisch Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; In: Pankraz Fried (Hrsg.): Miscellanea Suevica Augustana. Der Stadt Augsburg dargebracht zur 2000-Jahrfeier 1985 (Augsburger Beiträge zur Landesgeschichte Bayerisch-Schwabens 3) Sigmaringen 1985, S. 191.&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|42|42|Barth, Marquard|autor=Fr|gnd=116064196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116064196}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_III/Geschichte/Lehre/Politiker/Barth.pdf Biografie] (PDF; 60 kB) in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des bayerischen Parlamentes&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116064196|VIAF=27812152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barth, Marquard Adolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zollparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsoberhandelsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Gothaer Nachparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorparlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barth, Marquard Adolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eichstätt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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