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	<title>Marotte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marotte&amp;diff=225467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Formatierung Beleg</title>
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		<updated>2024-05-06T15:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das französische Diminutiv des Vornamens Marie. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Marotte (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Marotte.jpg|mini|hochkant|Marotte, Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, [[Theaterfigurenmuseum Lübeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marotte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Französische Sprache|französische]] [[Diminutiv]] des Namens [[Marie (Vorname)|Marie]] und ursprünglich die Bezeichnung für eine auf einem Stab angebrachte [[Puppe]] beim [[Puppentheater]]. Im übertragenen Sinn wurde aus &amp;#039;&amp;#039;Marotte&amp;#039;&amp;#039; eine [[Spleen|Schrulle]] oder seltsame Angewohnheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der bildenden Kunst ist die Marotte ein [[Attribut (Kunst)|Attribut]] von [[Momos]], der Personifikation von Tadel und Schmähsucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Marotte für „seltsame Gewohnheit, wunderliche Neigung, Schrulle“ wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von französisch &amp;#039;&amp;#039;marotte&amp;#039;&amp;#039; [[Lehnwort|entlehnt]]. Dieses zuerst für das 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nachgewiesene französische Substantiv gehört als verkleinernde [[Suffix]]bildung (wie frz. &amp;#039;&amp;#039;marionnette&amp;#039;&amp;#039;, s. [[Marionette]], und altfranzösisch &amp;#039;&amp;#039;mariole&amp;#039;&amp;#039; „kleines Marienbild, Heiligenbild“) zum französischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Marie&amp;#039;&amp;#039; (lat. [[Maria]]), aus dem sich im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der weibliche Vorname &amp;#039;&amp;#039;Marotte&amp;#039;&amp;#039; herausgebildet hat. Der in der französischen Sprache zu beobachtende [[Bedeutungswandel]] führte von „Marienbild, Heiligenfigur“ über „Puppe, Marionette“ zu einem aus einem Stab mit Puppenkopf bestehenden „Narrenzepter“ im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, weiter zu „Narrenkappe“ und schließlich im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu „närrischer Einfall, Narrheit, seltsame Liebhaberei“.&amp;lt;ref&amp;gt;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen nach Pfeifer, [http://www.dwds.de/?qu=Marotte&amp;amp;view=1 online] auf [[DWDS]], abgerufen am 29. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Puppenbau ==&lt;br /&gt;
Der Stab – der meist auch als Achse, um die man die Puppe drehen kann, dient – ist so befestigt, dass man mit ihm die Puppe (meist von unten) führen kann. Im ausgehenden [[Mittelalter]] trug der [[Narr]] eine Marotte vor sich her. Oft sieht man Reste davon noch heute im [[Karneval]] oder der [[Fastnacht]]. Häufig trägt der Zunftmeister einer [[Narrenzunft]] ein kleines Abbild der Maske oder ganzen Figur seiner Zunft auf einem Stab, zum Beispiel den Kuckuck bei den „[[Litzelstetten|Litzelstetter Kuckucken]]“, bei Umzügen vor sich her.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nz-kuckuck.de/de/ |titel=nz-kuckuck |offline=1 |abruf=2024-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage wird im [[Puppentheater]] mit Marotte in erster Linie eine Konstruktion bezeichnet, bei der die Schulter als Bügel oder halbes Ei geformt wird, mit Mittelloch, dessen Durchmesser etwas größer ist als der Haltestab der Figur. Die Schulter wird beidseitig mit einem Lederriemen o.&amp;amp;nbsp;Ä. am Stab befestigt oder durch ein gebohrtes Loch geführt, wobei etwas Spiel für Beweglichkeit gelassen wird. Außen werden ein-, zwei- oder dreigliedrige Arme, ebenfalls beweglich, mit Bändern oder Riemen an der Schulter befestigt. Wenn man die Puppe leicht hin- und herdreht, schlenkern die Arme recht natürlich. Deshalb wird die Figur auch als Schlenkerfigur bezeichnet. Weitere Stäbe für Hände und andere Teile der Puppe sind ebenfalls möglich, führen aber schon über zum Prinzip der [[Stabfigur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heiner Meininghaus: &amp;#039;&amp;#039;Narrenzepter oder Marotten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Weltkunst]].&amp;#039;&amp;#039; 72.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;13, Nov 2002, Seite 2031–2033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Marotte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterpuppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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