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	<title>Marnheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marnheim&amp;diff=220625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert, form</title>
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		<updated>2026-04-13T12:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Marnheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/37/57/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/02/27/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Marnheim in KIB.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Donnersbergkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Kirchheimbolanden&lt;br /&gt;
|Höhe              = 207&lt;br /&gt;
|PLZ               = 67297&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06352, 06351&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07333045&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Neue Allee&amp;amp;nbsp;2&amp;lt;br /&amp;gt;67292&amp;amp;nbsp;Kirchheimbolanden&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.kirchheimbolanden.de/ www.kirchheimbolanden.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tim Mühlbach&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsmitte Marnheim.jpg|mini|Ortsbild von Marnheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marnheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Pfälzische Dialekte|pfälzisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Marem&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/donnersbergkreis_artikel,-eine-unendliche-geschichte-_arid,1260968.html |titel=Eine „unendliche Geschichte“ |werk=rheinpfalz.de |hrsg=Die Rheinpfalz |datum=2018-09-12 |sprache=de |abruf=2025-01-09 |zitat=Ein wunderschönes Holzmodell der Maremer guten Stube, des Bürgertreffs Haus Frank, zog der Heimatverein durch die Gassen […]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Donnersbergkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden]] an. Volkstümlich wird sie oft als &amp;#039;&amp;#039;das Tor zum [[Zellertal (Pfalz)|Zellertal]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Marnheim befindet sich in unmittelbarer Nähe von [[Kirchheimbolanden]] am Übergang des [[Rheinhessisches Tafel- und Hügelland|Rheinhessischen Tafel- und Hügellandes]] in das [[Nordpfälzer Bergland]]. Einige Kilometer weiter östlich liegt [[Worms]]. Zu Marnheim gehören zusätzlich die [[Weiler]] und [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Berghof, [[Elbisheimerhof]], [[Froschauerhof]], Mittelmühle, Riedenmühle, Rothenbergermühle, Sandbrunner Häuschen sowie Steinmühle.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2025 |Seiten=143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen und Gewässer ===&lt;br /&gt;
Im Norden der Gemarkung erstreckt sich die Hügelkette [[Hungerberg (Pfalz)|Hungerberg]]. Marnheim selbst liegt an der [[Pfrimm]]; letztere nimmt vor Ort von links den [[Gerbach (Pfrimm)|Gerbach]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 774 wurde Marnheim erstmals urkundlich im [[Lorscher Codex]] als &amp;#039;&amp;#039;Mawenheim&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Wahrscheinlich ist die Gegend als Siedlungsgebiet aber noch älter, wie Funde in der Umgebung belegen. Im Jahre 1135 wird Marnheim dann &amp;#039;&amp;#039;Mouwenheim&amp;#039;&amp;#039; genannt, wie eine Urkunde eines gewissen Arnold von Mouwenheim bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte Marnheim längere Zeit zur [[Amt Bolanden|Herrschaft Bolanden]], später zur [[Kurpfalz]] und deren [[Amt Bolanden]] sowie anschließend bis Ende des 18. Jahrhunderts zu [[Nassau-Weilburg]], wo es dem [[Oberamt Kirchheim (Nassau-Weilburg)|Oberamt Kirchheim]] unterstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Marnheim in den [[Kanton Kirchheim]]  im [[Département du Mont-Tonnerre|Departement Donnersberg]] eingegliedert und bildete eine eigene &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;. 1815 hatte der Ort insgesamt 785&amp;amp;nbsp;Einwohner. Im selben Jahr wurde er [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte Marnheim dem [[Landkommissariat Kirchheim]] – später &amp;#039;&amp;#039;Kirchheimbolanden&amp;#039;&amp;#039; – an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Kirchheimbolanden&amp;#039;&amp;#039;  hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit den Revolutionskämpfen von 1849 unterzeichnete hier der damalige Prinz von Preußen, der spätere Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]], die völkerrechtlich umstrittene „&amp;#039;&amp;#039;Erklärung der Rheinpfalz in den Kriegszustand&amp;#039;&amp;#039;“. Der Tisch, an dem dies geschah, ist als historisches Möbelstück im Heimatmuseum in Kirchheimbolanden erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war der Ort Bestandteil des [[Landkreis Kirchheimbolanden|Landkreises Kirchheimbolanden]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Marnheim innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wechselte Marnheim 1969 in den neu gebildeten [[Donnersbergkreis]]; drei Jahre später wurde die Gemeinde in die ebenfalls neu entstandene [[Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 1940 wurden die in Marnheim lebenden Juden im Zuge der [[Wagner-Bürckel-Aktion]] deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Zensus 2022]] waren 45,8 % der Einwohner [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 14,4 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 39,7 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ergebnisse.zensus2022.de/datenbank/online/statistic/1000A/table/1000A-1018/table-toolbar |titel=Zensus 2022 |abruf=2026-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken, während der Anteil der Einwohner mit sonstiger Konfession oder ohne Konfession zugenommen hat. Mit Stand März 2026 waren von den Einwohnern 40,6 % evangelisch, 13,1 % katholisch und 46,3 % gehörten einer sonstigen oder keiner Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.03.2026&amp;amp;ags=33304045&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733304045 Gemeindestatistik Marnheim], abgerufen am 12. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Marnheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWG]]{{FN|a}} || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|WGB]]{{FN|b}} || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|WGS]]{{FN|c}} || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || – || 6 || 4 || 2 || 4 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3330404500 |titel=Gemeinderatswahl 2024 Marnheim |werk=Kommunalwahlergebnisse Marnheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |sprache=de |abruf=2024-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 3 || 5 || 6 || 2 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3330404500.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Marnheim |abruf=2019-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 3 || 4 || 7 || 2 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3330404500.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 3 || 4 || 7 || 2 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 3 || 4 || 5 || 4 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|a|FWG: Freie Wählergruppe Marnheim e.&amp;amp;nbsp;V.}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|b|WGB: Wählergemeinschaft Becker}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|c|WGS: Wählergemeinschaft Steitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Tim Mühlbach. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 59,7 % im ersten Wahlgang gewählt. Er folgt damit auf Klaus Duwensee, der nach 25 Jahren im Amt nicht mehr bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kibo-wahlen.de/10bgm.html |titel=Ortsbürgermeisterwahl |abruf=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Die Rheinpfalz |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kirchheimbolanden/artikel/marnheim-andreas-boell-und-ariane-barbarino-zu-beigeordneten-im-neuen-rat-gewaehlt/ |titel=Konstituierende Gemeinderatssitzung 2019 Marnheim |datum=2019-08-28 |abruf=2019-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde Mühlbach als einziger Bewerber mit 72,8 % wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3330404500 |titel=Marnheim, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Marnheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Silber über blauem Wellenschildfuß ein roter Balken, oben ein auf dem Balken stehendes achtspeichiges rotes Rad.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Gemäß einem zu 1626 belegten Siegel drückt das Wappen die [[Vogt]]eirechten erwachsenen Ortsherrschaften der Herren von [[Bolanden (Adelsgeschlecht)|Bolanden]] und von [[Kolb von Wartenberg|Wartenberg]] aus. Der Wellenschildfuß stellt die Pfrimm dar, die durch Marnheim fließt.&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde im Juli 1930 von dem [[Bayerisches Staatsministerium des Innern|Bayerischen Staatsministerium des Innern]] in München genehmigt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfrimmtalviadukt01.JPG|mini|Überrest des Pfrimmtalviaduktes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Marnheim}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Die Aussagen zum Grauen Turm und der Kirche sind nicht belegt.|Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen insgesamt 15 Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter folgende Bauwerke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ortsrand befinden sich die Überreste des [[Pfrimmtalviadukt]]es, einer 1945 gesprengten [[Eisenbahnbrücke]], welche die [[Zellertalbahn]] mit der [[Donnersbergbahn]] verband. Das Ortsbild prägt der [[Grauer Turm (Marnheim)|Graue Turm]], ein freistehender ehemaliger [[Kirchturm]] aus dem 16. Jahrhundert, wobei der barocke Kirchturm (1710–1896 ist auf dem Wetterhahn zu lesen) 1896 abbrannte. Davor war auf dem Kirchturm ein Spitzdach. Die zugehörige Kirche war baufällig und wurde im 19. Jh. abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirchheimbolanden.de/de/marnheim-tourismus-und-kultur-vorstellung/gemeinde-marnheim.html |titel=Gemeinde Marnheim |werk=kirchheimbolanden.de |hrsg=Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden |sprache=de |abruf=2025-02-13 |kommentar=Abschnitt „Turm und Kirche“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine versprochene Ersatzkirche, die zu 50 % von Theodor Hilgard finanziert werden sollte, falls die Gemeinde die andere Hälfte aufbrächte, wurde aufgrund des fehlenden Anteils der Gemeinde nie gebaut, denn die Gemeinde hatte sich für den Bau des Schulhauses der heutigen Grundschule (1880) verschuldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde verfügt über ein Sport- und Freizeitzentrum mit Sauna, zwei Kegelbahnen, einem Sportplatz und eine Schießanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Kerwe]] findet am zweiten Wochenende im September statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Verkehrsanbindung für das Auto ist mit der in der Nähe gelegenen [[Bundesautobahn 63|A 63]] mit Anschluss in Kirchheimbolanden sehr gut, darüber hinaus führt an dem Ort die [[Bundesstraße 47|B 47]] vorbei. Durch die Gemeinde führt die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 401|Landesstraße&amp;amp;nbsp;401]]. In Richtung Süden bis nach [[Kerzenheim]] führt die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 449|Landesstraße&amp;amp;nbsp;449]]&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Liste der Kreisstraßen im Donnersbergkreis#K 54|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;54]] verbindet die Gemeinde mit Bolanden. Marnheim besitzt einen [[Bahnhof Marnheim|Bahnhof]] an der [[Zellertalbahn]] [[Bahnhof Langmeil (Pfalz)|Langmeil]]−[[Bahnhof Monsheim|Monsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Marnheim]] liegt an der [[Zellertalbahn]], die ohne Verkehr ist. Bis 1945 führte außerdem die nach Zerstörungen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]  in Kirchheimbolanden endende [[Donnersbergbahn]] bis nach Marnheim, so dass der Bahnhof damals ein [[Abzweigbahnhof]] war. Das historische [[Empfangsgebäude]] steht unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Krienke: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039; 15: &amp;#039;&amp;#039;Donnersbergkreis&amp;#039;&amp;#039;. [[Wernersche Verlagsgesellschaft]], Worms 1998. ISBN 978-3-88462-153-0, S. 362.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über einen Kindergarten sowie Kinderspielplatz, einen Grillplatz, Bürgerraum sowie einer Bücherstube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Marnheim gibt es eine Grundschule. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch das [[Gymnasium Weierhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Marnheim ist westlicher Endpunkt des [[Zellertal-Radweg]]s, der bis nach Worms führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hilgard]] (1790–1873), Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wettschureck]] (1898–1970), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Hanns Egon Wörlen]] (1915–2014), Architekt und Kunstmäzen&lt;br /&gt;
* [[Karl Menges]] (1941–2018), Germanist, Autor, Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die in der Gemeinde gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Rafik Schami]] (* 1946), Schriftsteller, lebt und arbeitet in Marnheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Lessweng, Georg Hapke: &amp;#039;&amp;#039;Marnheim: 774 bis 2004 - 1230 Jahre - herausgegeben anlässlich der 1230-Jahr-Feier von Marnheim am 15. Mai 2004&amp;#039;&amp;#039;. Heimatverein Marnheim, Marnheim 2004, ISBN 3-926306-41-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirchheimbolanden.de/de/marnheim-hauptnavigation.html Ortsgemeinde Marnheim auf den Seiten der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33304045}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Donnersbergkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4419858-9|VIAF=235654734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Donnersbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 774]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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