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	<title>Marmorpalais - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marmorpalais&amp;diff=179251&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 19. April 2026 um 14:01 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Marmorpalais in Potsdam. Für weitere Marmorpaläste siehe [[Marmorpalast (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmorpalais von Mühlenweg Potsdam.jpg|mini|hochkant=1.5|Marmorpalais in [[Potsdam]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marmorpalais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schloss (Architektur)|Schloss]] im [[Neuer Garten Potsdam|Neuen Garten]] in [[Potsdam]]. Es war das Sommerschloss König [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelms&amp;amp;nbsp;II.]] von [[Königreich Preußen|Preußen]]. Die Architekten [[Carl von Gontard]], [[Carl Gotthard Langhans]] und [[Michael Philipp Boumann]] errichteten es im [[Klassizismus#Frühklassizismus|frühklassizistischen Stil]] in den Jahren 1787–1793 und 1797 in einem von [[Johann August Eyserbeck]] angelegten [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Park]] dicht am Ufer des [[Heiliger See (Potsdam)|Heiligen Sees]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Übersichtskarte Neuer Garten - Pfingstberg.png|mini|Das Marmorpalais liegt im Neuen Garten am Ufer des Heiligen Sees]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmorpalais Neuer Garten Potsdam.jpg|mini|Das Marmorpalais vom [[Neuer Garten Potsdam|Neuen Garten]] aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmorpalais mit Vorgarten.JPG|mini|Die Säulen von Knobelsdorffs Marmorkolonnade aus [[Sanssouci]] im Innenhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „neue Haus“ war dem Privatleben des musisch begabten Königs vorbehalten. Der Neffe und Nachfolger des kinderlos gebliebenen [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich des Großen]] distanzierte sich mit diesem Neubau räumlich und architektonisch von seinem wenig geliebten Onkel, der zeit seines Lebens die Formen eines [[Rokoko]]s mit [[Palladianismus|palladianischen Anklängen]] bevorzugte. Es ist zugleich aber die stilistische Fortführung eines [[Lustschloss]]es (vom Typus der barocken &amp;#039;&amp;#039; Maison de plainsance&amp;#039;&amp;#039;) in das neue Zeitalter des [[Klassizismus]] hinein, ähnlich wie das etwas frühere [[Schloss Wörlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus rotem [[Backstein]] errichtete Marmorpalais ist ein zweigeschossiges Gebäude mit quadratischem Grundriss. Auf das flache Dach des kubischen Baukörpers wurde ein [[Rundtempel]] gesetzt, der der schönen Aussicht diente. Als Blickfang wurde unter anderem das [[Schloss Pfaueninsel|Schloss auf der Pfaueninsel]] errichtet. Über [[Freitreppe]]n mit Rundgang, die vom Dach aus betreten wurden, gelangte man in das Innere des [[Aussicht|Belvedere]]. [[Putto|Putten]], die einen Früchtekorb tragen, bilden den bekrönenden Abschluss. Durch Schmuck- und Gliederungselemente aus grauem und weißem [[Schlesien|schlesischen]] [[Marmor]] an der Fassade erhielt das Marmorpalais seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine große [[Terrasse (Architektur)|Terrasse]] an der Seeseite des Schlosses mit seitlichen Freitreppen, die bis zum Wasser reichen, gelangte die Hofgesellschaft zu den Bootsanlegestellen. Der König unternahm gern ausgedehnte Bootsfahrten, beispielsweise zum [[Schloss Charlottenburg]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Terrasse liegt am Seeufer die ehemalige Schlossküche im Stil einer Tempelruine. Der halb versunkene Tempel wurde 1788–1790 von Langhans gestaltet. Ein unterirdischer Gang verband sie mit dem im Erdgeschoss liegenden Grottensaal, der in den Sommermonaten als Speisesaal genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1797 wurde nach Plänen Boumanns mit dem Bau zweier eingeschossiger Seitenflügel begonnen, da dem König das Treppensteigen immer schwerer fiel. Die eingeschossigen, rechteckigen Erweiterungsbauten rechts und links der Vorderfront verband der Baumeister mit Galerien im Viertelkreis. Um Kosten für die Beschaffung schlesischen Marmors zu sparen, wurden nach einer Idee des [[Kämmerer]]s [[Johann Friedrich Ritz]] die Säulen der [[Marmorkolonnade]] aus dem Park von [[Sanssouci]] abgetragen und für die neuen Säulengänge umgearbeitet. Die Marmorkolonnade hatte dort die Hauptallee geziert und war wiederholt baufällig geworden. Die Innengestaltung ging nach Inspirationen der Italienreise der Gräfin [[Wilhelmine von Lichtenau]], der kunstsinnigen Lebensgefährtin des Königs, auf [[Aloys Hirt]] und Boumann zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Meier: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. König von Preußen. Ein Leben zwischen Rokoko und Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7917-2083-8, S.&amp;amp;nbsp;232&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Wilhelm II. starb nach wochenlangem schweren Leiden am 16. November 1797 im Marmorpalais. Die Anbauten befanden sich noch im Rohbau. Sein Sohn und Nachfolger [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]], der seinen Vater nahezu verachtete, ließ lediglich den Außenbau fertigstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagen.jpg|mini|hochkant|[[Hagen von Tronje|Hagen]]. Aus dem [[Nibelungensage|Nibelungenzyklus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Zustand fanden noch in den 1830er Jahren Prinz Wilhelm, der spätere Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]], und seine Gemahlin [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Augusta]] vor, als sie für kurze Zeit bis zur Fertigstellung ihres [[Schloss Babelsberg|Schlosses Babelsberg]] (1835–1849) das Marmorpalais bezogen. Sein Bruder, der „Romantiker auf dem Thron“, [[Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV.]], beauftragte den Architekten [[Ludwig Ferdinand Hesse]], den Innenausbau der Seitenflügel zwischen 1843 und 1848 durchzuführen. Die äußeren Säulengänge wurden zum Abschluss der Arbeiten mit [[Fresken]] aus der [[Nibelungenlied|Nibelungensage]] ausgemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenflügel des Schlosses wurden von den königlichen Sommergästen genutzt. Technische und sanitäre Erneuerungen erfuhr das Gebäude, als Prinz Wilhelm, der spätere Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]], mit seiner Familie von 1881 bis zu seiner Thronbesteigung 1888 im Marmorpalais lebte. Im Jahr 1892 brachte Kaiserin Auguste Viktoria hier ihr siebtes Kind, Prinzessin [[Viktoria Luise von Preußen|Viktoria Luise]], zur Welt. Die Kaiserin schrieb in ein Tagebuch unter dem 13. September 1892: „Der Herr schenkte uns nach 6 Söhnen als siebentes Kind ein kleines, sehr kräftiges Töchterchen. Es wurde in der Nacht vom Montag auf Dienstag um {{Bruch|3|1|2}}&amp;amp;nbsp;Uhr im vielgeliebten Marmorpalais geboren.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herzogin Viktoria Luise |Titel=Ein Leben als Tochter des Kaisers |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=3 |Verlag=Göttinger Verlagsanstalt |Ort=Göttingen/Hannover |Datum=1965 |Seiten=13 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam - Marmorpalais - around 1900.jpg|mini|links|Marmorpalais in Potsdam um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzte Bewohner bezogen nach ihrer Heirat 1905 [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Kronprinz Wilhelm]], der älteste Sohn Kaiser Wilhelms&amp;amp;nbsp;II., und [[Cecilie von Mecklenburg-Schwerin]] das Marmorpalais als Sommerresidenz. Das Haus war zuvor elektrifiziert worden. 1917 erfolgte der Umzug der Kronprinzenfamilie in das nahegelegene, für sie im Neuen Garten erbaute Schloss [[Cecilienhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Kirschstein]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.pnn.de/kultur/wohnen-wie-es-der-thronfolge-entsprach/22430600.html Wohnen, wie es der Thronfolge entsprach.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Potsdamer Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Oktober 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und der [[Deutsches Kaiserreich|Monarchie]] kam das Marmorpalais nach der [[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg#Die Vermögensauseinandersetzung|Vermögensauseinandersetzung]] zwischen dem [[Freistaat Preußen|preußischen Staat]] und dem Haus [[Hohenzollern]] 1926 in die Obhut der preußischen Schlösserverwaltung und wurde im August 1932 als Schlossmuseum eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wiederhergestellte Innenausstattung des 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts im Hauptgebäude und im Südflügel und die Originalpläne zum Neuen Garten und Potsdamer Ansichten im Nordflügel erlitten großen Schaden, als Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] der Nordflügel von einer Brandbombe und der Hauptbau von einer Granate getroffen wurde. Weitere Verluste entstanden, als die [[Rote Armee]] nach 1946 das Schloss als Offizierkasino nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C0807-0039-003, Potsdam, Marmorpalais, Deutsches Armeemuseum.jpg|mini|hochkant|Ein Kampfflugzeug [[Mikojan-Gurewitsch MiG-17|MiG-17]] am &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Armeemuseum&amp;#039;&amp;#039;, 1964]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 richtete die [[Nationale Volksarmee]] (NVA) in dem Gebäude das &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Armeemuseum&amp;#039;&amp;#039; ein. Im Innern wurden historisches Kriegsgerät, Uniformen und Zeitdokumente ausgestellt, im Außenbereich Kanonen, eine Selbstfahrlafette [[SU-76]], ein Panzer [[T-34]], ein Schnellboot, ein [[Mikojan-Gurewitsch MiG-17|MiG-17]]-Jagdflugzeug und eine Flugzeug-Abwehrrakete [[S-75]] der NVA. Die Direktoren waren Erwin Bartz (1957–1961), [[Otto Schwab (Offizier)|Otto Schwab]] (1961–1963), [[Ernst Haberland]] (1963–1966) und [[Hans Bierschenk]] (1966–1971).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://startext.net-build.de:8080/barch/MidosaSEARCH/Bestaendeuebersicht/index.htm?kid=titelblatt |wayback=20131104085955 |text=Beständeübersicht des Bundesarchivs, 4.1.1.3.1 Politische Hauptverwaltung/Zentrale Politorgane, DVP 3-4 Armeemuseum der DDR }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Museum wurde 1972 als [[Militärhistorisches Museum der Bundeswehr|&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Armeemuseum der DDR&amp;#039;&amp;#039;]] nach [[Dresden]] verlegt, Potsdam verblieb als Außenstelle. Die Waffen im Außenbereich wurden 1989 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die NVA plante seit 1984 eine grundlegende Instandsetzung, da das Gebäude immer mehr verfiel. Zur Ausführung kam dieser Plan 1988; er wurde im Spätherbst 1990 nach der Rückgabe an die Schlösserverwaltung von dieser fortgeführt. Seit dem 14. April 2006 sind alle 40 Innenräume restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Fassade wurde nach mehrjährigen Restaurierungsarbeiten im Herbst 2009 fertiggestellt, die Arbeiten an den Außenanlagen wurden im August 2018 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/special/reise/brandenburg/news/5515848-767566-aussenanlagen-am-marmorpalais-sind-sanie.html |titel=Außenanlagen am Marmorpalais sind saniert |datum=2018-08-31 |abruf=2021-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte 2025 eröffneten mehrere Räume mit überarbeitetem Ausstellungskonzept. So ist der Südflügel nun selbstständig zu besichtigen. Ein digitales Informationsangebot beleuchtet zahlreiche politische und gesellschaftliche Facetten der Herrschaftszeit von Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Marmorpalais. Jetzt multimedial |Hrsg=Kulturprojekte Berlin |Sammelwerk=Museums Journal |Band=39. Jahrgang |Nummer=04/2025 |Ort=Berlin |Datum=2025 |ISSN=0933-0593 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenräume ===&lt;br /&gt;
Carl Gotthard Langhans bekam Anfang des Jahres 1790 den Auftrag zur Gestaltung der Innenräume. In der Auswahl der dekorativen Ausschmückung nahmen Marmorkamine und antike Skulpturen einen wichtigen Platz ein, die der Baumeister [[Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff]] für das Marmorpalais in [[Italien]] erworben hatte. Der [[Königreich Sachsen|sächsische]] Adlige, der sich bereits in [[Wörlitzer Park|Dessau-Wörlitz]] mit der Planung und Ausführung [[Klassizismus|frühklassizistischer]] Bauwerke einen Namen gemacht hatte, war 1786 von Friedrich Wilhelm nach Potsdam berufen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes öffnet sich das [[Vestibül]] zum über die gesamte Höhe des Gebäudes reichenden Treppensaal. Der dahinter liegende [[Grotte]]nsaal wurde im Sommer als Speisezimmer genutzt. Der nach Osten zur Seeseite liegende Saal hatte durch seine schattige Lage und optisch durch die grau-blaue Marmorbekleidung ein angenehmes Raumklima für die Schlossbewohner. Flankiert wurde diese [[Achse (Architektur)|Mittelachse]] von den sechs Wohnräumen des Königs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Heiliger See.JPG|mini|hochkant|Kartenausschnitt Potsdam, um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss gruppieren sich die Zimmer um die in der Mitte liegende Marmortreppe. Der größte Raum, der Konzertsaal, erstreckt sich über die gesamte Seeseite des Schlosses. Er wurde später in der Kaiserzeit als Salon genutzt. Die Ausstattung und dekorative Gestaltung der Zimmer und Säle entsprach dem Geschmack des Klassizismus. Lediglich das im Obergeschoss liegende [[orient]]alische Kabinett wurde von Langhans als [[Türkei|türkisches]] Zeltzimmer mit einem [[Sofa|Diwan]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng verbunden mit dem Marmorpalais ist die Liaison Friedrich Wilhelms&amp;amp;nbsp;II. mit [[Wilhelmine von Lichtenau|Wilhelmine Enke]] (auch: Encke), im [[Volksmund]] „Die schöne Wilhelmine“ genannt. Die [[Mätresse]] des Königs, die 1796 zur Gräfin Lichtenau erhoben wurde, nahm erheblichen Einfluss auf die Innengestaltung des Schlosses. Für sie wurde am Neuen Garten, in der heutigen Behlertstraße in Potsdam, das [[Palais Lichtenau]] errichtet. Nach Plänen Michael Philipp Boumanns entstand 1796/1797 ein Bürgerhaus in frühklassizistischem Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Blick in Vestibül und Treppenhalle.JPG|Vestibül&lt;br /&gt;
  Blick in den Ovalen Saal.JPG|Ovaler Saal (von [[Carl Gotthard Langhans|Langhans]])&lt;br /&gt;
  Blick in den Konzertsaal.JPG|Konzertsaal&lt;br /&gt;
  Blick in das Blaue Zimmer.JPG|Blaues Zimmer&lt;br /&gt;
  Blick in das Grüne Wohnzimmer.JPG|Grünes Wohnzimmer&lt;br /&gt;
  Blick in den Kloeber-Saal.JPG|[[August von Kloeber|Kloeber]]-Saal&lt;br /&gt;
  Blick in den Lila Salon 1.JPG|Lila Salon&lt;br /&gt;
  Blick in die Kammer en Camaieu.JPG|Kammer en Camaieu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Marmorpalais im Neuen Garten.&amp;#039;&amp;#039; Amtlicher Führer der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Deutscher Kunstverlag Berlin München 2015. ISBN 978-3-422-04034-2.&lt;br /&gt;
* Wilma Otte: &amp;#039;&amp;#039;Das Marmorpalais, ein Refugium am Heiligen See.&amp;#039;&amp;#039; Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Prestel, München-Berlin-London-New York 2003. ISBN 3-7913-2896-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Marmorpalais&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bauten und Bildwerke im Park Sanssouci, amtlicher Führer der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Potsdam 2000, 2002, 2.&amp;amp;nbsp;Aufl.&lt;br /&gt;
* Claudia Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Edle Steine auf Tischen und Kommoden. Eine spezielle Betrachtung zur Ausstattung des Marmorpalais.&amp;#039;&amp;#039; In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 2 (1997/1998), S.&amp;amp;nbsp;103–110 ([http://www.perspectivia.net/content/publikationen/spsg-jb/2-1997-1998/0103-0110/ Digitalisat] auf [[perspectivia.net]], abgerufen am 25. Februar 2013).&lt;br /&gt;
* Gert Streidt, Klaus Frahm: &amp;#039;&amp;#039;Potsdam. Die Schlösser und Gärten der Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;. Könemann, Köln 1996. ISBN 3-89508-238-4.&lt;br /&gt;
* [[Georg Poensgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Marmorpalais&amp;#039;&amp;#039;. Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schmitz (Kunsthistoriker)|Hermann Schmitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Marmorpalais bei Potsdam und das Schlösschen auf der Pfaueninsel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marmorpalais}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4600762-3}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09156103}}&lt;br /&gt;
* Stiftung Preußische Schlösser und Gärten: [https://www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/marmorpalais/ Preußische Königsschlösser: Das Marmorpalais im Neuen Garten]&lt;br /&gt;
* [https://www.preussen.de/de/geschichte/preussische_orte/potsdam/marmorpalais.html preussen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nibelungenlied-gesellschaft.de/03_beitrag/gast/schoeffl/g-14_schoeffl.html Nibelungenfresken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.412671 |EW=13.069750 |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Potsdam}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4600762-3|LCCN=sh/97/004718|VIAF=240541275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palast in Deutschland|Marmorpalais Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Potsdam|Marmorpalais Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1790er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Carl Gotthard Langhans|Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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