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	<title>Marlow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marlow&amp;diff=1992932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;85178abc: /* Bevölkerung */ Aktualisierung</title>
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		<updated>2026-04-01T12:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Marlow.PNG&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/9/15/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/34/16/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Marlow in VR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 24&lt;br /&gt;
|PLZ               = 18337&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038221, 038224&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13073055&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 26 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Am Markt 1&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.stadtmarlow.de/ www.stadtmarlow.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andreas Kröger&amp;lt;ref&amp;gt;[https://katapult-mv.de/artikel/neuer-buergermeister-in-marlow/ https://katapult-mv.de/artikel/neuer-buergermeister-in-marlow/] auf katapult-mv.de, abgerufen am 15. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|Partei            = ohne&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marlow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Amt (Kommunalrecht)|amtsfreie]] Stadt im Westen des [[Landkreis Vorpommern-Rügen|Landkreises Vorpommern-Rügen]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] ([[Deutschland]]). Die Stadt bildet für ihre Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rpv-vorpommern.de/regionalplanung/rrep-vp-2010.html |text=Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) 2010 |wayback=20150924092325 |archiv-bot=2019-04-30 02:40:26 InternetArchiveBot}} - zentralörtliche Gliederung mit Ober-, Mittel- und Grundzentren, abgerufen am 12. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Marlow liegt westlich der [[Recknitz]] am Übergang des unteren Recknitztales zu den Hügeln einer [[Endmoräne]]. Die Anhöhen im Stadtgebiet erreichen über fünfzig Meter, während das Recknitztal knapp über dem Meeresspiegel liegt. Diese Grenzlage und die sich windenden schmalen Straßen der Stadt haben Marlow auch den Beinamen „Klein-Thüringen“ eingebracht. Das Flusstal der Recknitz ist als [[Naturschutzgebiet Unteres Recknitztal]] ausgewiesen. Beim Ortsteil [[Dänschenburg]] befindet sich das [[Naturschutzgebiet Großes Moor bei Dänschenburg]]. Die Stadt ist etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer von der Ostsee entfernt (Strand von [[Dierhagen]] auf der Halbinsel [[Fischland-Darß-Zingst]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Marlow besteht aus folgenden Ortsteilen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-marlow.de/index.php?menuid=71&amp;amp;downloadid=830&amp;amp;reporeid=155 Hauptsatzung der Stadt Marlow, § 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Allerstorf&lt;br /&gt;
* Alt Guthendorf&lt;br /&gt;
* Alt Steinhorst&lt;br /&gt;
* [[Bartelshagen I b. Ribnitz-D.|Bartelshagen I]]&lt;br /&gt;
* Bookhorst&lt;br /&gt;
* [[Brünkendorf (Marlow)|Brünkendorf]]&lt;br /&gt;
* Brunstorf&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Carlewitz]]&lt;br /&gt;
* [[Carlsruhe (Marlow)|Carlsruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Dänschenburg]]&lt;br /&gt;
* Ehmkenhagen&lt;br /&gt;
* Fahrenhaupt&lt;br /&gt;
* Gresenhorst&lt;br /&gt;
* Jahnkendorf&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Kloster Wulfshagen]]&lt;br /&gt;
* Kneese&lt;br /&gt;
* Kuhlrade&lt;br /&gt;
* Marlow&lt;br /&gt;
* Neu Guthendorf&lt;br /&gt;
* Neu Poppendorf&lt;br /&gt;
* Neu Steinhorst&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Poppendorf&lt;br /&gt;
* Rostocker Wulfshagen&lt;br /&gt;
* Schulenberg&lt;br /&gt;
* Tressentin&lt;br /&gt;
* [[Völkshagen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Stadt [[Ribnitz-Damgarten]], [[Ahrenshagen-Daskow]], [[Semlow]], [[Eixen]], Stadt [[Bad Sülze]], [[Dettmannsdorf]], [[Sanitz]] und [[Blankenhagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marlow Panorama Unterstadt.jpg|mini|800px|zentriert|Panorama der Unterstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Ort wird in Urkunden auch als &amp;#039;&amp;#039;Marlov&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Marlowe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Marlouwe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der [[Polabische Sprache|altpolabische]] Name änderte sich nur unwesentlich in Marlow und war wahrscheinlich einmal ein Personenname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Marlow verdankt ihre Entstehung einer [[Slawen|slawischen]] [[Burg|Hofburg]], die nach Grabungsfunden bereits im 9. Jahrhundert bestanden haben muss. Lediglich in der Altliteratur erwähnt ist eine Überlieferung, wonach „Fürst [[Heinrich Borwin I. (Mecklenburg)|Heinrich Borwin]] seinem [[Ritter]] Heinrich von Bützow die Hälfte des Schlosses Marlow neben neun dazu belegten Dörfern und anderen Zubehörungen eingethan und geschenket, dagegen derselbige sich verpflichtet, das Land wieder zu cultivieren und in guten Stand zu bringen.“ Als Stammesvorort der nördlichen [[Wilzen]]stämme erlangte Marlow im 12.&amp;amp;nbsp;und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert strategische Bedeutung als Grenzburg gegen Pommern und als Hauptort der „terra Marlow“ (später Vogtei). 1210 bestätigte eine Urkunde die Belehnung des Marlower Burgherrn, seiner Ehefrau und des Sohnes Thetlev. Während Marlow noch immer als „villa“ (Dorf) bezeichnet wird, begann man mit dem Bau der heutigen [[Stadtkirche Marlow|Stadtkirche]]. 1244 wurde sie geweiht, und 1248 wurde für Marlow ein Geistlicher benannt. Die erste Entwicklung war sehr rege, stagnierte jedoch bereits am Ende des 13. Jahrhunderts, als die Vogtei ins benachbarte [[Bad Sülze|Sülze]] verlegt wurde. Die Saline dort wurde noch Jahrhunderte später als „salina de Marlowe“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marlow-Stadtkirche-16-08-2008-113.jpg|mini|hochkant|Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgründung ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Marlow als deutschrechtliche Stadt beginnt im späten 13. Jahrhundert. Das Jahr der Verleihung der Stadtrechte ist nicht überliefert, jedoch wurde der Ort bereits 1298 „oppidum“ (Städtchen) bezeichnet. Eine Bestätigung des [[Lübisches Recht|Lübischen Stadtrechts]] erfolgte erst 1459.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Stadt gewann Marlow niemals überregionale Bedeutung und war bis zu den jüngsten Eingemeindungen eine der kleinsten Städte in Mecklenburg. Marlow wurde öfter als [[Pfand (Recht)|Pfand]] für Schulden des Landesherren eingesetzt. Von 1301 bis 1325 gehörte deshalb die Stadt mit der [[Herrschaft Rostock]] zu [[Dänemark]]. 1448 und 1450 erhielten die Brüder Claus und Vicke [[Lühe (Adelsgeschlecht)|von der Lühe]] Marlow als Pfand und dann bis 1768 als erbliches [[Lehen]]. Durch die adelige Stadtobrigkeit geriet Marlow in den nächsten 320 Jahren häufiger zwischen die Fronten von Landesherren und Ritterschaft. Marlow wurde [[Landstadt in Mecklenburg]] und war als solche eine der Städte im [[Wendischer Kreis|Wendischen Kreis]], die bis 1918 auf mecklenburgischen Landtagen der [[Union der Landstände|1523 vereinten Landstände]] vertreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Wie alle Städte in Mecklenburg und Pommern wurde auch Marlow im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] heimgesucht. 1630 und 1637/38 waren dabei die schlimmsten Jahre. Selbst die Kupferdeckung der Kirche wurde 1638 requiriert und die Kirchenglocken beschädigt. 1775 wurde mit Zustimmung des Herzogs ein [[Küster]]haus gebaut, das auch als Schule diente. Dieses [[Fachwerkhaus]] steht noch heute. 1788 beklagte der Pastor, dass von 123 schulpflichtigen Kindern nur 52 die Schule besuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Marlow profitierte von den allgemeinen Entwicklungsschüben des 19. Jahrhunderts. Viele Handwerker siedelten sich an. Gleichwohl blieb die Bedeutung der Stadt so gering, dass sie ohne Eisenbahnanschluss blieb. 1819 verzeichnete die Stadt 1191 Einwohner, 1859 schon 2100. Die ersten Straßen wurden gepflastert. 1862 bezogen die Ratsherren ein neues Rathaus, einen zweigeschossigen, [[Neogotik|neogotischen]] Putzbau mit spitzbogigen Fenstern, romantischem [[Zinne]]nkranz und [[Fiale|Fialtürmchen]] an den Ecken. 1888 schlossen sich die Bauern, Pächter und Gutsbesitzer zu einer [[Genossenschaft]] zusammen, die bis 1991 eine Molkerei betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Marlow gehörte bis 1925 zum Amt Rostock im Großherzogtum, später Land [[Mecklenburg-Schwerin]]. Bürgermeister nach dem Ersten Weltkrieg war [[Heinrich Schoppen]]. 1933 wurde aus dem Amt Rostock der Kreis Rostock. Marlow wurde nach der Vereinigung von Mecklenburg-Schwerin mit [[Mecklenburg-Strelitz]] 1934 Teil des [[Land Mecklenburg|Landes Mecklenburg]] und gehörte von 1939 bis 1952 zum [[Landkreis Rostock (1933–1952)|Landkreis Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1961 wurde in Marlow mit dem Bau von Wasserleitungen begonnen. Bis dahin erhielten die Bürger ihr Wasser aus öffentlichen Pumpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1970 eskalierte ein Konflikt zwischen [[SED]] und [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] einerseits und der evangelischen Kirche andererseits, als eine Lehrerin der örtlichen [[Polytechnische Oberschule|Polytechnischen Oberschule]] Pastor Rietzke zu einer Schulveranstaltung eingeladen hatte und deswegen aus der Lehrerschaft entlassen wurde. Lehrer, die ihr Sympathien bekundeten, wurden disziplinarisch belangt. Im Februar 1971 verbot der Schulleiter die Teilnahme an Jugendgottesdiensten und Konfirmation. 1989/1990 waren die Ereignisse noch präsent, die betroffenen Lehrer wurden rehabilitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Herbstritt]]: &amp;#039;&amp;#039;Marlow 1968. Aufbruchstimmung und Repression in einer mecklenburgischen Kleinstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte regional.&amp;#039;&amp;#039; 6/2, 2002, S. 101–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtkern]] mit dem Rathaus im Rahmen der [[Städtebauförderung]] saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 gehörte Marlow zum [[Kreis Ribnitz-Damgarten]] (bis 1990 im DDR-[[Bezirk Rostock]], 1990–1994 im Land [[Mecklenburg-Vorpommern]]), der sich beiderseits der durch die [[Recknitz]] markierten historischen Grenze zwischen [[Mecklenburg]] und [[Vorpommern]] erstreckte. 1994 wurde die Stadt in den [[Landkreis Nordvorpommern]] eingegliedert, obwohl sie historisch zum mecklenburgischen Landesteil [[Mecklenburg-Schwerin]] gehört. Seit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] liegt sie im [[Landkreis Vorpommern-Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allerstorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut gehörte den Familien Christian Wilhelm Brist (ab 1704) und von der Lühe (ab 1784). 1824 wurde es [[Gutshof|Domanialgut]], das um 1921 Wilhelm Burow verwaltete. Die Flächengröße betrug nun 473&amp;amp;nbsp;ha.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Güteradressbuch 1921&amp;#039;&amp;#039;. Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1921.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt Steinhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alt Steinhorst und Neu Steinhorst hießen vormals Deutsch und Wendisch Zeppelin. Alt Steinhorst entwickelte sich zum Gutsort mit namhaften Besitzerfamilien, wie die von der Lühe und von Kardorff. Zuletzt war die Begüterung in bürgerlicher Hand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gutshaeuser.de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_a/gutshaus_alt_steinhorst Gutshaus Alt Steinhorst, Deutsch und Wendisch Zeppelin, jetzt Alt- und Neu Steinhorst, früher auch Zeppelin in der Steinhorst genannt.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brunstorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzesfolge von Gut Brunstorf ist seit 1704 mit dem stetigen Wechsel geprägt. Zwei Jahrzehnte war das Gut im Besitz der Familie [[Gundlach (Adelsgeschlecht)|von Gundlach]], hier des Landwirts Hans von Gundlach-Leizen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1920&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 14, Justus Perthes, Gotha 1919, S. 330 f. Siehe [[FamilySearch]] (Kostenfrei).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bekannte bürgerliche Gutsbesitzerfamilie Melms war nachfolgend hier ansässig. Das kleine Herrenhaus wurde in den 1980er Jahren abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Axel Thiessenhusen, Ilka Zander, Jan Meier |Titel=Gutshaus Brunstorf |Hrsg=QM3 UG |Sammelwerk=Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern |Band=2020 |Auflage=1 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Rostock |Datum=2023 |Seiten=1 |Online=https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_b/gutshaus_brunstorf |Abruf=2023-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu Steinhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1794 im Staatskalender erstmals erwähnt. Das Gut hatte mehrere Besitzer, bis es 1848 an das Klosteramt Ribnitz verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familie von der [[Lühe (Adelsgeschlecht)|Lühe]] (1506–1824). Es wurde dann als großherzogliches [[Kammergut]] verpachtet und dem [[Saline]]amt [[Bad Sülze|(Bad) Sülze]] zugeordnet. Das erhaltene Gutshaus ist heute im Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tressentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien von Braun (ab 1751), von [[Raven (Adelsgeschlecht)|Raven]] (ab 1782), Eiermann (ab 1786), Collmann und Albrecht (1796–1916?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1999 wurden die vormals selbstständigen Gemeinden Allerstorf, Bartelshagen I, Brünkendorf, Carlsruhe, Gresenhorst und Kuhlrade eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.mvnet.de/statmv/daten_stam_berichte/e-bibointerth01/bevoelkerung--haushalte--familien--flaeche/a-v__/a513__/daten/a513-1999-00.pdf Gebietsänderungen 1990–1999], Statistisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern (PDF; 73&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde am 15. Februar 2004 die Gemeinde Schulenberg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2089&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 5115&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 5153&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 4770&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 4588&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 4616&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 4665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 4515&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 4497&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 4487&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Anstieg der Einwohnerzahl 2000 ist auf die Eingemeindung von sechs Gemeinden im Jahr 1999 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus-Marlow-2025-01.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtvertretung]] von Marlow besteht aus 17 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 65,8 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtmarlow.de/europa--und-kommunalwahlen-2024.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtmarlow.de/europa--und-kommunalwahlen-2019-1-166-m-79.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019.]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bauernverband || 41,8 % || 7 || || 46,3 % || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 35,6 % || 6 || || 35,5 % || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 16,1 % || 2 || || {{0}}9,3 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}6,5 % || 1 || || {{0}}5,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Christoph Wegner || – || – || ||  {{0}}3,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–1994: [[Heino Schütt]] (CDU)&lt;br /&gt;
* 1994–1999:&lt;br /&gt;
* 1999–2008: Heino Schütt (CDU)&lt;br /&gt;
* 2008–2025: Norbert Schöler (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Buergermeister-wird-gewaehlt &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister wird gewählt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ostsee-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2025: Andreas Kröger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöler wurde in der Bürgermeisterwahl am 4. September 2016 ohne Gegenkandidat mit 74,4 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von neun Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-marlow.de/index.php?menuid=71&amp;amp;downloadid=830&amp;amp;reporeid=155 Hauptsatzung der Stadt Marlow, § 7.]&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Norbert Schöler mit 74,4 Prozent zum Bürgermeister gewählt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostsee-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 5. September 2016 ([https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Norbert-Schoeler-mit-74-4-Prozent-zum-Buergermeister-gewaehlt ostsee-zeitung.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 10. April 1858 durch Großherzog [[Friedrich Franz II. (Mecklenburg)|Friedrich Franz II.]] bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul und silbernen Hörnern, zwischen denen ein links gewendeter, rot gezungter goldener Greif wächst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 2000 vom [[Schwerin]]er Heraldiker [[Heinz Kippnick]] neu gezeichnet und unter der Nr. 213 der [[Wappenrolle]] von Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte ===&lt;br /&gt;
* seit 1991: [[Gettorf]] bei Eckernförde in [[Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: [[Czaplinek]] ([[Woiwodschaft Westpommern]]) in [[Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Stadtkirche Marlow]], Backsteinkirche im Übergang von der [[Romanik]] zur [[Gotik]] mit einem 2-[[Joch (Architektur)|jochigen]] und ursprünglich [[Basilika (Bautyp)|basikalen]] Langhaus aus dem Jahre 1244. Die [[Gotik|gotischen]] Kreuzrippengewölbe sind [[Westfalen|westfälischer]] Prägung. Der quadratische Turm in der Breite des [[Kirchenschiff|Mittelschiffs]] stammt aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und wird durch einen typisch norddeutschen, „[[Mitra|Bischofsmütze]]“ genannten Turmhelm abgeschlossen.&lt;br /&gt;
* [[Marlower Rathaus|Rathaus]] von 1862, zweigeschossiger neogotischer Putzbau mit spitzbogigen Fenstern, romantischem Zinnenkranz, einem Turm über dem Eingang und Fialtürmchen an den Ecken&lt;br /&gt;
* [[Küsterhaus Marlow|Küsterhaus]], Fachwerkhaus von 1776 für den [[Küster]] und seine Schule (bis 1834)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrhaus Marlow|Pfarrhaus]], Fachwerkhaus von 1822&lt;br /&gt;
* Heimatstube Marlow, Exponate aus alten Marlower Gewerken wie Müller, Schuster, Schneider, Schmied oder Weber in zwei Ausstellungsräumen (seit 1995)&lt;br /&gt;
* Schimmelbrunnen, erreichbar vom Schützenhaus in Richtung [[Recknitz]]tal in etwa 3000 Metern Entfernung, zum Schlossberg führen Treppen hinauf&lt;br /&gt;
* Sockelgeschoss-[[Holländerwindmühle]], bis 1989 im Betrieb und heute technisches Denkmal&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Rostocker Wulfshagen]] in spätgotischem Stil aus Feld- und Backsteinen mit spätgotischem Schnitzaltar, [[barock]]er hölzerner Kanzel (um 1725) und [[Votivgabe|Votivschiff]] von 1861&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Kloster Wulfshagen]] aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, schlichter Fachwerkbau mit einem niedrigen verbretterten Turm, einem spätgotischen Schnitzaltar und einer Kanzel der [[Renaissance|Spätrenaissance]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Dänschenburg]], Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm hat einen hölzernen Aufsatz und ein Pyramidendach (1732). Im Inneren befinden sich ein Altaraufsatz von 1722, ein Tafelbild aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts und eine barocke Kanzel von 1725.&lt;br /&gt;
* [[Kirche Kuhlrade]], Fachwerkkirche aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit schlichter [[Kirchenausstattung]] aus der Bauzeit&lt;br /&gt;
* Wulfshäger Museumsscheune auf dem Dreiseithof der Familie Ehlers, zeigt bäuerliche Alltagskultur&lt;br /&gt;
* [[Sender Marlow]], 171&amp;amp;nbsp;Meter hoher Mast für die Rundfunk- und Fernsehübertragung, 1970 erbaut&lt;br /&gt;
* Turmhügel Bookhorst&lt;br /&gt;
* Turmhügel Gresenhorst&lt;br /&gt;
* [[Marinefunksendestelle Marlow]], Sendestelle der Marine zur weitreichenden Kommunikation mit Schiffen&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Marlow}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Marlow-Fernsehturm-17-08-2008-003.JPG|Fernsehturm&lt;br /&gt;
 Marlow Windmühle.jpg|Windmühle&lt;br /&gt;
 Rostocker Wulfshagen 04.jpg|Kirche Rostocker Wulfshagen&lt;br /&gt;
 Kloster Wulfshagen Kirche3.jpg|Kirche Kloster Wulfshagen&lt;br /&gt;
 Kuhlrade-Kirche-12-07-2008-091a.jpg|Kirche Kuhlrade&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
* Evangelisch-lutherisch:&lt;br /&gt;
** [[Stadtkirche Marlow]] von um 1244, romanisch und gotisch&lt;br /&gt;
** [[Dorfkirche Dänschenburg]] von um 1250, aus Feldsteinen&lt;br /&gt;
** [[Kirche Kuhlrade]], Fachwerkbau von 1754&lt;br /&gt;
** [[Dorfkirche Rostocker Wulfshagen]] von nach 1318 als  Feld- und Backsteinbau&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche St. Paulus in Marlow. Die 1954 erbaute katholische [[Gresenhorster Kirche]] &amp;#039;&amp;#039;Zum Heiligsten Herzen Jesu und zum Heiligen Herzen Mariä&amp;#039;&amp;#039; wurde 2006 [[Profanierung|profaniert]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kirchliches Amtsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Erzbistum Hamburg, Nr. 10, 15. Oktober 2006, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
* [[Vogelpark Marlow]] mit etwa 20 Hektar Fläche und etwa 150 verschiedenen Vogelarten in großzügigen Anlagen. Zum 1994 eröffneten Park gehören ein Tropenhaus und eine Pinguinanlage. Täglich finden Greifvogel-Flugschauen und Schaufütterungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
* Chor, Flötengruppe, Singegruppe TE-LA-WI-DU, Akkordeongruppe, Kirchenchor&lt;br /&gt;
* Schulverein Marlow, Marlow26, Tafel Recknitztal e.&amp;amp;nbsp;V., Ferien für Kinder von Tschernobyl e. V., Ortsgruppen DRK und Volkssolidarität, div. Kleingärten- und Wochenendsiedlungsvereine&lt;br /&gt;
* Dorfvereine: &amp;#039;&amp;#039;Mien Dörp – Mien Heimat&amp;#039;&amp;#039; Gresenhorst e.&amp;amp;nbsp;V., Bartelshäger Dorfverein e.&amp;amp;nbsp;V., Dorfverein Rostocker Wulfshagen e.&amp;amp;nbsp;V., Dänschenburger Dorfverein &amp;#039;&amp;#039;Treffpunkt&amp;#039;&amp;#039; e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* jährlich Kinderflohmarkt und Rassegeflügelausstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 erzielte Marlow Einnahmen aus der [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuer]] in Höhe von 3,76 Millionen Euro. Mit einem [[Gewerbesteuerhebesatz]] von 330 % zählt die Stadt zu den steuerlich attraktiven Standorten Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gewerbesteuer.net |url=https://gewerbesteuer.net/Gemeinden/Marlow-9257/ |titel=Gewerbesteuer-Hebesatz Marlow (Stadt) - Gewerbesteuer 2024 |sprache=de |abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewerbegebiet am Funkturm im Ortsteil Marlow hat eine Größe von 22 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Betriebe sind:&lt;br /&gt;
* Agrargenossenschaft Bartelshagen I&lt;br /&gt;
* Agrargenossenschaft Jahnkendorf&lt;br /&gt;
* Gestüt Nordvorpommern GmbH&lt;br /&gt;
* Marlower Möbel GmbH&lt;br /&gt;
* [[ScanHaus]] Marlow GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Marlow liegt an den [[Landesstraße]]n [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern|L 18]] zwischen [[Semlow]] und [[Tessin]] und L 181 zwischen [[Ribnitz-Damgarten]] und [[Bad Sülze]]. Die nächstliegende Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Bad Sülze&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 20|A 20]] zwischen [[Rostock]] und dem [[Autobahndreieck Kreuz Uckermark|Dreieck Uckermark]] in etwa 15 Kilometer Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Bahnhof ist &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Ribnitz-Damgarten West|Ribnitz-Damgarten West]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Stralsund–Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Grundschule Marlow: Marlower Loris im Ortsteil Marlow&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätten des [[Arbeiter-Samariter-Bund|ASB]]: Kita Grünschnabel im Ortsteil Marlow, Kita Maulwurfhügel im Ortsteil Bartelshagen I, Kita De Klaukschieters im Ortsteil Gresenhorst, Allersdörper Kinnerstuv im Ortsteil Allerstorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Sportverein 1927 Bartelshagen I e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Schützenverein &amp;#039;&amp;#039;Falke Grsenhorst e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* De Meckelbörger Vorderladerschützen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Marlower Stockcar Team Wild Tigers&lt;br /&gt;
* BSG ScanHaus Marlow e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Angelvereine Jahnkendorf, Kuhlrade und An der Recknitz e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Reitvereine Dänschenburg e.&amp;amp;nbsp;V., Marlow e.&amp;amp;nbsp;V., Rostocker Heide e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Scanhaus-CUP (jährlich veranstaltetes Radrennen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter der Stadt oder heutiger Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Karl Joachim Sibeth]] (1692–1748), lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Adolph Andreas von der Lühe]] (1695–1750), dänischer Kammerherr, im heutigen Ortsteil Schulenberg geboren&lt;br /&gt;
* [[Hermine Gräfin von Bernstorff]] (1868–1941),  Stiftsdame, Verbandsfunktionärin und Abgeordnete, im heutigen Ortsteil Alt Steinhorst geboren&lt;br /&gt;
* [[Paul Hermann Hartwig]] (1872–1927), Redakteur, Schriftsteller, im heutigen Ortsteil Carlsruhe geboren&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Neckel]] (1898–1928), Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, Träger des Pour le Mérite, im heutigen Ortsteil Carlsruhe geboren&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wulf]] (1921–1979), Vorsitzender der [[Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe|VdgB]] der DDR, im heutigen Ortsteil Poppendorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Marianne Enzensberger]] (* 1947), Sängerin, geboren im Ortsteil Carlewitz&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Leiblein]] (* 1949), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mit Marlow oder heutigen Ortsteilen verbundene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Klara Schleker]] (1852–1932), Frauenrechtlerin, lebte in Marlow&lt;br /&gt;
* [[Gustav Boldt]] (1853–1939), Verleger, starb im Ortsteil Alt Steinhorst&lt;br /&gt;
* [[Karl Schneeberg]] (1894–1946), Politiker (SPD), Lehrer und Stadtverordneter in Marlow&lt;br /&gt;
* [[Horst Pätzold]] (1926–2018), Pflanzenbauwissenschaftler, wuchs in Bookhorst auf&lt;br /&gt;
* [[Inge Jastram]] (1934–2025), Grafikerin und Illustratorin, lebte in Kneese&lt;br /&gt;
* [[Jo Jastram]] (1928–2011), Bildhauer, lebte in Kneese&lt;br /&gt;
* [[Heino Schütt]] (* 1944), Politiker (CDU), langjähriger Bürgermeister von Marlow&lt;br /&gt;
* [[Susanne Rast]] (* 1962), Bildhauerin und Zeichnerin, lebt in Marlow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[High Frequency Active Auroral Research Program#Ähnliche Forschungsanlagen|HAARP-Anlage Marlow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Marlow |Band=14 |Seite=181}}&lt;br /&gt;
* BIG-Städtebau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Marlow – 10 Jahre Städtebauförderung.&amp;#039;&amp;#039; Stralsund 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marlow (Mecklenburg-Vorpommern)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|23263484X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-marlow.de/ Website der Stadt Marlow]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-marlow.de/marlow/ &amp;#039;&amp;#039;Marlow&amp;#039;&amp;#039;] auf stadt-marlow.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Rügen}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Marlow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4441035-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marlow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1210]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 13. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
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