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	<title>Marlenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Skipper69: ft</title>
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		<updated>2026-03-28T14:17:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Marlenheim&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Marlenheim (67).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Molsheim|Molsheim]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Molsheim|Molsheim]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble|Mossig et Vignoble]]&lt;br /&gt;
|insee=67282&lt;br /&gt;
|cp=67520&lt;br /&gt;
|longitude=07/29/35/O&lt;br /&gt;
|maire=Daniel Fischer&lt;br /&gt;
|latitude=48/37/22/N&lt;br /&gt;
|alt moy=197&lt;br /&gt;
|alt mini=175&lt;br /&gt;
|alt maxi=365&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.marlenheim.fr/ marlenheim.fr]&lt;br /&gt;
|image=Marlenheim.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc=Im Vordergrund die Weinbau-Einzellage  ‚[[Steinklotz]]‘, dahinter Marlenheim mit der Richardis-Kirche, im Hintergrund das Einkaufszentrum (&amp;#039;&amp;#039;Centre Commercial&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Marlenheim Rathaus.JPG|mini|Rathaus (&amp;#039;&amp;#039;[[hôtel de ville]]&amp;#039;&amp;#039;), ehemaliges &amp;#039;&amp;#039;Schloss Marlenheim&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marlenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|67282}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67282}}) im [[Département Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Marlenheim ist der nördlichste Ort der 170&amp;amp;nbsp;Kilometer langen [[Elsässer Weinstraße]] und wird daher seit 1994 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Porte de la Route des Vins d’Alsace&amp;#039;&amp;#039; („Tor zur Elsässer Weinstraße“) genannt. Die Gemeinde ist Mitglied des [[Communauté de communes|Gemeindeverbands]] [[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Marlenheim liegt im [[Unterelsass]], 15&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[Straßburg]] in der [[Oberrheinebene]]. Nördlich schließt sich der [[Kochersberg (Landschaft)|Kochersberg]] an, nach Süden setzt sich der zwei bis drei Kilometer breite Streifen des [[Elsass (Weinbaugebiet)|Weinbaugebietes Elsass]] zwischen den [[Vogesen]] im Westen und der [[Rhein]]ebene im Osten fort. Marlenheim wird von der [[Mossig]] tangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bodenfunden zufolge&amp;amp;nbsp;– Feuersteine und Keramik&amp;amp;nbsp;– war die Gegend um Marlenheim schon in der [[Hallstattzeit]] besiedelt. Auch aus römischer Zeit wurden Keramik und Sarkophage gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mutmaßlich merowingische Gründung &amp;#039;&amp;#039;Marilegium&amp;#039;&amp;#039; erscheint Marlenheim in einem Bericht [[Gregor von Tours]], der schreibt, dass der König [[Childebert II.]] hier residierte&amp;lt;ref name=Kraus /&amp;gt; und 589 hier Weinberge besaß (HF09,038). Dies ist auch das älteste bekannte schriftliche Zeugnis über den elsässischen Wein. Im 7. Jahrhundert schenkt [[Dagobert I.]] diese Weinberge (gemeint kann nur die heutige Lage ‚[[Steinklotz]]‘ sein) dem von [[Florentius von Straßburg]] gestifteten Kloster von [[Niederhaslach]]. 742 bekommt das [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Kloster Weißenburg]] hier erstmals Besitz (Trad.Wiz.052). [[Theuderich II.|Theoderich II.]] empfing hier einen Teil seiner Erziehung, [[Chlothar II.]] wohnte mit [[Bertetrud|Berthrudris]] hier 613, und der fränkische König [[Lothar II. (Lothringen)|Lothar II.]] lebte hier eine Zeit lang mit [[Waldrada]].&amp;lt;ref name=Kraus /&amp;gt; Die alte Besitzung wurde später zu einem adligen Rittersitz, das Schloss stand bis ins 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=Kraus /&amp;gt; Im Jahr 767 wurde der Ort als  &amp;#039;&amp;#039;Kirchheim cum suburbiis Marley&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, und 724 kam eine  Straße namens &amp;#039;&amp;#039;Marleiensis strada&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref name=Kraus &amp;gt;[[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik&amp;#039;&amp;#039;. Band I: &amp;#039;&amp;#039;Unter-Elsass&amp;#039;&amp;#039;,  Friedrich Bull, Straßburg 1876, S. 145 ([https://books.google.de/books?id=0vZoAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA145 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der westfränkischen Karolinger muss hier ein Königshof gestanden haben, denn zweimal halten sich die Herrscher hier auf, um Urkunden auszustellen: 833 weilen Kaiser [[Ludwig der Fromme]] und dessen Sohn [[Lothar I. (Frankenreich)|Lothar]] hier in &amp;#039;&amp;#039;Marlegium&amp;#039;&amp;#039; (Regesta Imperii I,925e), und 866 bestätigt der Sohn, nun Kaiser Lothar I., in &amp;#039;&amp;#039;Marlegia&amp;#039;&amp;#039; dem Kloster Granfelden umfangreichen Besitz (Reg.Imp.I,1310). Schließlich verschenkt [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl III. (der Dicke)]] 886 zwei Mansen im Dorf, die nach dem Tod des Beschenkten an das Kloster Andlau fallen sollen (Reg.Imp.I,1717). So kann das Kloster Andlau im 10. Jahrhundert hier als Landbesitzer auftreten. Nach der Herrschaft der [[Karolinger]] teilt Marlenheim die [[Geschichte des Elsass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marley oder Marle war das Dorf früher Hauptort der Herrschaft Marley im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] gewesen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot;&amp;gt;[[Sigmund Billings]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Basel 1782, S. 233 ([https://books.google.de/books?id=broamWRVH5cC&amp;amp;pg=PA233 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; die später als Herrschaft Marlenheim bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alteTerr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die alten Territorien des Elsaß nach dem Stand vom 1. Januar 1648&amp;#039;&amp;#039;. Mit Ortsverzeichnis und zwei Kartenbeilagen. &amp;#039;&amp;#039;Statistische Mittheilungen über Elsaß-Lothringen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 27. Herausgegeben vom Statistischen Bureau für Elsaß-Lothringen. Verlag M. DuMont-Schauberg, Straßburg 1896, S. 114 ([https://books.google.de/books?id=CDobAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA114 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach wechselnden Besitzverhältnissen im Mittelalter  – 1444 ist eine Zerstörung durch die [[Armagnacs]] dokumentiert – wurde Marlenheim ein Außenposten der Freien Stadt [[Straßburg]] durch den Vertrag von [[Haguenau]] im Jahr 1604. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hielt die Gemeinde am Katholizismus fest. Es kursiert die Geschichte, dass die lokale Bevölkerung die durchziehende Kompanie schwedischer Truppen zuerst mit Wein betrunken machte und danach ermordete. Im [[Holländischer Krieg|Französisch-Niederländischen Krieg]] bezog [[Henri de La Tour d’Auvergne, vicomte de Turenne]] 1674 in Marlenheim Quartier, nachdem er bei [[Philippsburg]] den Rhein überschritten und die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] erobert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als ‚[[Reunionspolitik]]‘ vorgegaukelten Landgier der französischen Krone zuarbeitend, beschlossen die Reunionskammern von Breisach und Metz im Jahr 1680 die Angliederung von ganz Unter- und Oberelsass an das Königreich Frankreich; im Jahr 1681 wurde die Ortschaft vom Königreich Frankreich [[Annexion|annektiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;du Prel&amp;quot;&amp;gt;Maximilian du Prel: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Verwaltung in Elsass-Lothringen 1870-1879. Denkschrift mit Benutzung amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Karl J. Trübner, Straßburg 1879, S. 8, Ziffer 6 ([https://books.google.de/books?id=ojsOAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA8 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Frankfurter Friede]]n vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet an das deutsche [[Reichsland Elsaß-Lothringen]], und das Dorf wurde dem [[Kreis Molsheim]] im [[Bezirk Unterelsass]] zugeordnet. &lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste die Region aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war das Gebiet von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt, und der Ort stand bis 1944 unter deutscher Verwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des industriellen Zeitalters im Nordelsass war 1864 der Bau einer Eisenbahnlinie von [[Molsheim]] nach [[Saverne]] (&amp;#039;&amp;#039;Zabern&amp;#039;&amp;#039;) erfolgt. Zwischen 1908 und 1953 führte eine Überlandstrecke der [[Straßenbahn Straßburg]] über Marlenheim nach [[Westhoffen]] (&amp;#039;&amp;#039;Westhofen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau Marlenheims als Touristenort begann nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], insbesondere mit der Einrichtung der [[Elsässer Weinstraße]] im Jahr 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marlenheim war Verwaltungssitz und Mitglied des 1994 gegründeten Gemeindeverbandes [[Communauté de communes de la Porte du Vignoble]], der 2017 in der [[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 1512 || 1823 || 2287 || 2822 || 2956 || 3365 || 3477 || 4005 || 4230&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=10 | Quellen: Cassini und INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques Marlenheim auf der Seite des INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Soziales ==&lt;br /&gt;
Marlenheim lebt von der Landwirtschaft, vom [[Weinbau in Frankreich|Weinbau]] und vom [[Tourismus in Frankreich|Tourismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dörfliche Struktur ist von Einzelhandelsgeschäften und Dienstleistungsbetrieben, Cafés, Restaurants und Weinstuben geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Peripherie der Gemeinde gibt es drei Areale für kommerzielle Betriebe, insbesondere für Büromöbel und Innenausstattung, sowie Einkaufscenter mit 1000 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziokulturell bildet Marlenheim einen Interessenverbund ([[Communauté de communes de la Porte du Vignoble]]) mit den sechs umliegenden Gemeinden [[Dahlenheim]], [[Kirchheim (Bas-Rhin)|Kirchheim]], [[Nordheim (Bas-Rhin)|Nordheim]], [[Odratzheim]], [[Scharrachbergheim-Irmstett]] und [[Wangen (Bas-Rhin)|Wangen]] in der Kinder- und Jugendarbeit und für kulturelle Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marlenheim bas-relief 2.JPG|mini|Romanisches [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] an der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marlenheim bas-relief 1.JPG|mini|Barockes [[Relief|Basrelief]] an der Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Hauptstraße &amp;#039;&amp;#039;(Rue du Général de Gaulle)&amp;#039;&amp;#039; und ihre verkehrsberuhigten Nebengassen werden durch Fachwerkhäuser aus der [[Renaissance]], teilweise mit Treppentürmchen und [[Erker]], geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die der Lokalheiligen [[Richardis]] geweihte Kirche von 1716 hat noch ein romanisches Portal.&lt;br /&gt;
* Das Schloss (heute hôtel de ville) im neoklassizistischen Stil stammt aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Am Marktplatz steht das &amp;#039;&amp;#039;Kaufhaus&amp;#039;&amp;#039; aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Die mittelalterliche Poststation in Fachwerk mit Innenhof ist seit 1930 ein Hotel und Gourmet-Restaurant.&lt;br /&gt;
* Einige Wassermühlen gibt es außerhalb des Ortes an der Mossig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Marlenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Marlenheim verfügt über die nördlichsten Weinberge der Elsässer Weinstraße. Von den 132 Hektar Rebfläche der Einzellage &amp;#039;&amp;#039;[[Steinklotz]]&amp;#039;&amp;#039; sind 40,6 Hektar als [[Grand Cru]] ausgewiesen. Die sonnige Südlage dieses Hangs ermöglicht auch die Produktion von &amp;#039;&amp;#039;Vendanges Tardives&amp;#039;&amp;#039;, die – ungeachtet der wörtlichen Übersetzung – keine [[Spätlese]]n sind, sondern Weine mit einem Mindest[[mostgewicht]] denotieren, das einer deutschen Prädikatsstufe etwa zwischen [[Prädikat Auslese|Auslese]] und [[Beerenauslese]] entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Rebsorte, die hier seit dem Mittelalter angebaut wird, ist der [[Pinot noir|Pinot Noir]] (26&amp;amp;nbsp;Prozent der Fläche), die häufigsten weißen Traubensorten sind [[Riesling]] (18&amp;amp;nbsp;Prozent), [[Gewürztraminer]] (12&amp;amp;nbsp;Prozent), und [[Pinot gris|Pinot Gris]] (7&amp;amp;nbsp;Prozent), [[Silvaner|Sylvaner]], [[Weißer Burgunder|Pinot Blanc]], [[Muskateller|Muscat]] und [[Auxerrois]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eineinhalbstündiger Weinlehrpfad &amp;#039;&amp;#039;(Sentier Viticole Marlenheim)&amp;#039;&amp;#039; durch einen beispielhaften Rebhang erklärt die Sorten und Anbaumethoden. Eingebunden in den abgesehen von der Lesezeit ganzjährig begehbaren Pfad ist ein Kreuzweg mit Kapelle (18. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste und größte Weingut Marlenheims (seit 1577, vertreten mit 23 Hektar Rebfläche, öffentlichen Kellereibesichtigungen und internationalem Vertrieb) ist [[Mosbach (Weingut)|Mosbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner gibt es etwa 30 kleinere Weingüter in der &amp;#039;&amp;#039;Communauté&amp;#039;&amp;#039;. Das 1901 gegründete Wein- und Sekt-Handelshaus [[Arthur Metz]] hat ebenfalls seinen Sitz in Marlenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Kirchweih am 18. März&lt;br /&gt;
* Theater „Salon de l’Alsatique – Forum des Littératures Régionales“, auch auf [[Elsässisch|Elsässerdeutsch]], im Juli in den ungeraden Jahren, auch verbunden mit Kunstausstellungen&lt;br /&gt;
* Symbolische Hochzeit des [[Ami Fritz]] am 15. August (Figur aus einem Roman von [[Erckmann-Chatrian]])&lt;br /&gt;
* Wallfahrt am 23. September&lt;br /&gt;
* Winzerfest am 3. Sonntag im Oktober&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Marlenheim ist [[Gemeindepartnerschaft|verschwistert]] mit [[Rust (Baden)|Rust]] in [[Baden-Württemberg]], auf der deutschen Seite des Rheins ebenfalls in der Oberrheinebene gelegen und etwa 70&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt. Es besteht außerdem eine Partnerschaft mit der im französischen [[Überseedépartement]] [[Guadeloupe]] gelegenen Gemeinde [[Bouillante]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.db-city.com/Frankreich--Elsass--Bas-Rhin--Marlenheim db-city], abgerufen am 11. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;1540–1547.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marlenheim.fr/ Webpräsenz der Gemeinde Marlenheim] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Molsheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4290026-8|VIAF=130342521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marlenheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skipper69</name></author>
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