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	<title>Markvippach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markvippach&amp;diff=376900&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* Persönlichkeiten */ Johann Erhard Straßburger</title>
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		<updated>2025-08-21T05:30:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Johann_Erhard_Stra%C3%9Fburger&quot; title=&quot;Johann Erhard Straßburger&quot;&gt;Johann Erhard Straßburger&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = &lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 51/4/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 11/10/30/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Markvippach in SÖM.png&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Thüringen&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Sömmerda&lt;br /&gt;
| Verwaltungsgemeinschaft = Gramme-Vippach&lt;br /&gt;
| Höhe            = 172&lt;br /&gt;
| PLZ              = 99195&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 036371&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 16068036&lt;br /&gt;
| Straße          = Hauptstr. 75&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.gramme-vippach.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=213919 www.gramme-vippach.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister   = Jeannine Zeuner&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
| Partei           = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markvippach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Sömmerda]] in [[Thüringen]]. Sie gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Gramme-Vippach]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde [[Schloßvippach]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Markvippach liegt an der [[Vippach (Fluss)|Vippach]] im [[Thüringer Becken]], [[Bachstedt]] als Ortsteil der Gemeinde an den nordwestlichen Ausläufern des [[Ettersberg]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wurde der Ort im Jahr 802 urkundlich erwähnt. Sämtliche Erwähnungen aus dieser Zeit können jedoch nicht zweifelsfrei einem bestimmten Siedlungsort zugeordnet werden. Die zusätzliche Ortsbezeichnung „Mark“ zum Namensstamm Vippach ist erstmals in einer erhaltenen Urkunde für das Jahr 1221 nachweisbar. Eine Deutung des Namens erklärt ihn verstümmelnd aus &amp;#039;&amp;#039;Sanct-Margarethenvitpeche&amp;#039;&amp;#039;, woraus dann Martvippeche wurde. Im Rechts- und Sachinhalt einer Urkunde des Ernestinischen Gesamtarchivs wird unter Urkunden-Nr. 4311 ein &amp;#039;&amp;#039;villicus Albertus de Marctvipeche&amp;#039;&amp;#039; als landgräflicher Richter genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markvippach wuchs aus einem Ober- und einem Unterdorf zusammen. Der Ort war zeitweise der Sitz der Herren von [[Schloss Vippach|Schloßvippach]], neben diesen hatten auch die [[Vitzthum (Adelsgeschlecht)|Vitzthume]] von [[Eckstedt]] hier ein [[Rittergut]]. Die zwei Rittergüter wurden später vereinigt. Erstmals 1387 erwähnt wurde eine mittelalterliche, von einem Graben umgebene Herrenburg. Sie wurde dann um 1620 umgebaut. Schräg gegenüber diesem &amp;#039;&amp;#039;Alten Schloss&amp;#039;&amp;#039; (der „Wasserburg“) errichtete man nach einem Brand des Vorgängerbaues 1812 ein &amp;#039;&amp;#039;Neues Schloss&amp;#039;&amp;#039;. Dessen Torfahrt und überdachter Durchgang stammten noch von 1780. Nach den Herren von Drachenfels, deren Linie 1644 ausstarb, waren die Herren von [[Leutsch]] Besitzer der Wasserburg, denen die von [[Miltitz (Adelsgeschlecht)|Miltitz]] und von Kellner folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adlige Ort gehörte ab Mitte des 17. Jahrhunderts zum [[Amt Großrudestedt]], welches ab 1672 Teil des Herzogtums [[Sachsen-Eisenach]] war und 1741 zu [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] kam. Seit 1850 gehörte der Ort zum [[Verwaltungsbezirk Weimar]] des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten 95 Frauen und Männer aus [[Polen]], [[Jugoslawien]], [[Russland]] und der [[Ukraine]] in der Landwirtschaft [[Zwangsarbeit]] verrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markvippach lag ab Juli 1945 in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]], später der DDR, und machte entsprechend alle gesellschaftlichen Veränderungen mit, die sich daraus ergaben. In beiden Schlössern wurden Flüchtlingsfamilien aus den Ostgebieten untergebracht. Danach wurde auf der Grundlage des Befehls 209 der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] das Neue Schloss abgerissen. Auf dem Gelände befindet sich heute das kulturelle Zentrum des Ortes. In das Alte Schloss (Wasserburg) zog die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] ein, welche die Räume teilweise als Ställe nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurden die ältesten Gebäude des Dorfes – die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; Sankt Andreas sowie das Alte Schloss – vor dem Verfall gerettet. Die um 1500 errichtete und 1992 baupolizeilich gesperrte Kirche wird nach jahrelanger Restaurierung wieder für Gottesdienste verwendet. Im Alten Schloss, das in desolatem Zustand 1992 von dem Architekten Roland Dix erworben und in den nachfolgenden Jahren wiederhergestellt worden ist, wurde durch einen Pächter ein Restaurant eingerichtet. Ab 2011 stand die frühere Wasserburg wieder leer. 2014 erwarb die Erfurter Unternehmerin Marion Krauße den Bau und saniert ihn nach dem jahrelangen Leerstand, wie auch das Außengelände.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Hochzeitsnacht auf der Burg. Erfurter Unternehmerin hat in Markvippach ein geschichtsträchtiges Kleinod erworben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Landeszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 26. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Markvippach wurden [[Windkraftanlage]]n errichtet und bestimmen dort das Landschaftsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markvippach liegt am [[Laura-Radweg]], der auf der Trasse der früheren [[Weimar-Rastenberger Eisenbahn#Die Weimar–Buttelstedt–Großrudestedter Eisenbahn|Laura-Bahn]] verläuft. Die Gleise wurden 1946 als [[Reparationen|Reparationsleistung]] in die [[Sowjetunion]] verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 hat der Gemeinderat den Auftrag zur Entwicklung eines eigenen Wappens an Manfred Fischer aus Unterwellenborn gegeben und einen der vorgelegten Entwürfe, nach einer kleinen Bürgerbefragung im Internet, als offizielles Wappen bestätigt. In das neue Wappen wurde das heraldische Symbol für die Vippach als blaues Band eingebracht, die Namensgebung der Herren von Vippach und der dazu bekannten Sage wird durch den Falken widergespiegelt, der überwiegend landwirtschaftliche Bezug durch die Ähre und Bachstedt wird erwähnt durch die ehemals sächsisch-weimarische Zugehörigkeit der Güter und die Farben Gold-Schwarz als Ausschnitt unter der Ähre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.markvippach.net/home/wappenauswahl |wayback=20180514004116 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bürgerbefragung Wappen für Markvippach.&amp;#039;&amp;#039; Website der Gemeinde Markvippach, abgerufen am 20. Februar 2012}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Markvippach von Süden.JPG|Markvippach von Süden (2010)&lt;br /&gt;
Markvippach Kirche.JPG|Kirche St. Andreas in Markvippach&lt;br /&gt;
Markvippach Wasserschloss.JPG|Schloss in Markvippach&lt;br /&gt;
Markvippach Denkmal 1813.JPG|Denkmal von 1913 für die Siege 1813 über Napoleon&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Altes Schloss oder &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserburg]]&amp;#039;&amp;#039; Markvippach: zweigeschossiger Bruchsteinbau unter [[Walmdach]], teilweise mit Fachwerk ergänzt. Noch Ende des 19. Jahrhunderts war die Burg von einem [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] umgeben und über eine schmale Steinbrücke zugänglich. Das jetzige Gebäude stammt von 1620 und wurde nach 1992 eingehend saniert. Restaurant.&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Andreas (Markvippach)|Sankt Andreas]]: um 1500 errichtet, nach der Wende aufwendig restauriert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2014&amp;lt;ref&amp;gt;https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2014&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=068&amp;amp;gemnr=68036&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2009&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=068&amp;amp;gemnr=68036&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wbt.:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 77,2 % (2009: 78,0 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2009&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2014&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 39.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 60.7&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 39.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 26.8&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 21.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 12.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat aus Markvippach setzt sich aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 3 Sitze (−2)&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe|FWG]]: 3 Sitze (+1)&lt;br /&gt;
* [[Die Linke|LINKE]]: 2 Sitze (+1)&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2014|Kommunalwahl am 25. Mai 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Jeannine Zeuner (parteilos) wurde am 26. Mai 2018 gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Erhard Straßburger]] (1675–1754), Architekt des Barocks &lt;br /&gt;
* [[Ernst Leißling]] (1883–1979), Sonderschulpädagoge, Heimatforscher und Braillist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.markvippach.net/ private Website über Markvippach]&lt;br /&gt;
* [https://www.gramme-vippach.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=213919 Markvippach auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft]&lt;br /&gt;
* [[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: {{Webarchiv | url=http://thueringenfotos.de/Markvippach_1990-06-24.pdf | wayback=20220202092235 | text=thueringenfotos.de – Fotos aus dem Dorf von 1990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Sömmerda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052618049}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markvippach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 802]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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